Ausstellungen / Museum
Albertina Wien
Wien, Albertinaplatz 1
- Her Story - Künstlerinnen der ALBERTINA
- Shara Hughes
- Picasso - Bacon. What It Feels Like to Be Human
- Die Welt im Fokus
- OTTO meets Albertina
- Prunkräume
- Albertina digital
- Albertina Online-Shop
- Monet bis Picasso. Die Sammlung Batliner
- Sammlungen online
- Virtueller Rundgang
- Sammlungen
- Kunstsammlungen von der Gotik bis zur Gegenwart
Ausstellungen / Museum
Kunsthistorisches Museum Wien
Wien, Neue Burg
- Ausstellungseröffnung: Tatort Ephesos
- Ausstellungseröffnung: Bernini. Malerei und Marmor
- Kopf & Kragen
- Virtuelle 3D-Tour durch den Tizian-Saal
- Ephesos Museum
- Hofjagd- und Rüstkammer
- Münzkabinett
- Atelier für Kinder

- Führungen für Kinder
- Onlineshop des Kulturhistorischen Museums
- Online-Sammlung des Kulturhistorischen Museums
- Antikensammlung
- Gemäldegalerie
- Kunstkammer Wien
- Sammlung alter Musikinstrumente
- Ägyptisch-Orientalische Sammlung
- Sammlungen aus dem alten Ägypten, der Antike, dem Mittelalter sowie der Neuzeit bis etwa 1800
Ausstellungen / Museum
Esterhazy Eisenstadt
Eisenstadt, Esterházyplatz 5
- 300 Jahre gesammelt - in 3 Tagen entwendet
- Esterházy Schatzkammer
- Zu Tisch! Zu Gast an der fürstlichen Tafel
- „Nur nicht den Kopf verlieren! – Fürst Paul I. Esterházys furchtlose Heldinnen“
- Schloss Lackenbach
- Schewa Kehilot - שבע קהילות
- Schloss Esterházy
- Burg Forchtenstein
- Steinbruch St.Margarethen
- Schloss Boutique
- Ausstellungen im Schloss Esterházy in Eisenstadt sowie Burg Forchtenstein, Schloss Lackenbach und Piedra St. Margarethen
Ausstellungen / Museum
Weltmuseum Wien
Wien, Heldenplatz
- Blutregen. Fotografie und Waffenhandel
- Ishír - Lebendige Erinnerung aus Paraguay
- Verborgene Geschichten
- OPEN SPACE - Ein Raum für viele Stimmen
- Die Sprache der Dinge
- Angebote für Kinder & Familien
- cook café & bistro
- Führungen & Workshops
- Highlights der Sammlung

- Digitale Führungen
- MuseumStars App
- Online Sammlung
- Podcast-Serie zur Schausammlung
- Schausammlung
- Das Weltmuseum Wien ist ein ethnographisches Museum und beherbergt einige der weltweit wichtigsten außereuropäischen Sammlungen.
Ausstellungen / Museum
Jüdisches Museum Wien
Wien, Dorotheergasse 11
- Die Morgenländer: Jüdische Forscher und Abenteurer auf der Suche nach dem Eigenen im Fremden
- Heimatlos: Wiener Juden im Exil
- "A Muslim, a Christian, and a Jew" - Eran Shakine
- Unser Mittelalter! Die erste jüdische Gemeinde in Wien
- Das Jüdische Museum Wien digital erleben!
- Museum Dorotheergasse - Palais Eskeles
- Museum Judenplatz
- Museum der Geschichte der Wiener Juden an 2 Standorten
Ausstellungen
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Ausstellungen
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Olga Neuwirth: Ghosts & Vampires. Multimedia-Installation
Musikverein Wien
Olga Neuwirth: Ghosts & Vampires. Multimedia-Installation mit Texten von Olga Neuwirth, Elfriede Jelinek und Herman Melville Uraufführung Olga Neuwirth, Konzept, Idee, Musik, Text und Mastering Elfriede Jelinek, Text Markus Aubrecht, Video- und Tontechnik im Raum Stefan Altenrieder, Produktionsleitung INTERAKTIVES LIVE-VIDEO: Lillevan, Video Charlotte Rampling, Schauspielerin Birgit Minichmayr, Stimme Olga Neuwirth, Stimme Elfriede Jelinek, Stimme Markus Noisternig / IRCAM, Tonaufnahmen Oliver Brunbauer, Tonaufnahmen VIDEO (aus der Schlussszene der Produktion Monster’s Paradise von Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek in der Staatsoper Hamburg, 2026) Janic Bebi, Video Manuel Braun, Video Jonas Dahl, Video Sylvie Rohrer, Schauspielerin Ruth Rosenfeld, Schauspielerin Elisabeth Leonskaja, Klavier Alexandra Strychkina, Klavier Olga Neuwirth, Sounddesign und Samples Gernot Lerchbacher / Peter Plessas, Toningenieure CEUS Flügel, (mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) Oliver Brunbauer, Tonaufnahmen AUDIO-MITSCHNITT (aus der Schlussszene der Produktion Monster’s Paradise von Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek in der Staatsoper Hamburg, 2026) Philharmonisches Staatsorchester Hamburg Titus Engel, musikalische Leitung Julien Aléonard, Multikanal-Mastering
Ausstellungen
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Bernini. Malerei und Marmor
Kunsthistorisches Museum Wien
Ein letztes Geheimnis eines alten Meisters Im Mittelpunkt der Ausstellung im Palais Lobkowitz steht das Porträt eines alten Mannes, das bislang einem anonymen Maler zugeschrieben wurde. Jüngste Forschungen legen jedoch nahe, dass es sich bei dem Maler um keinen Geringeren als Gian Lorenzo Bernini handelt. Bekannt als Gestalter des Petersplatzes in Rom und für seine meisterhaften Skulpturen, zählt der italienische Barockkünstler Bernini zu den herausragendsten Künstlern seiner Zeit. Diese Neuentdeckung aus dem Bestand des Kunsthistorischen Museums ist umso spektakulärer, da nur wenige seiner einst zahlreichen Porträtgemälde erhalten geblieben sind. Rund zehn hochkarätige internationale Leihgaben laden dazu ein, den großen Künstler aus einer überraschenden und bislang wenig beachteten Perspektive neu zu entdecken. Weitere Ausstellungen Unsere Ausstellungen führen Sie zurück in die traditionsreiche Geschichte unseres Hauses. Hier treffen bewährte Meisterwerke auf neu erschlossene Themen – ein Blick auf Kunst, Kultur und Vergangenheit, der die Sammlung kontinuierlich beleuchtet.
Ausstellungen
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Kopf & Kragen
Kunsthistorisches Museum Wien
Münzbilder zählen zu den kleinsten Porträts der Welt. Auf engstem Raum zeigen sie detailgetreue Brustbilder – meist im Profil. Die Kleinheit der Münzporträts erfordert nicht selten eine symbolkräftige Bildsprache. Die dargestellten Frisuren, Kleidungsstücke und Accessoires sind mehr als ästhetisches Beiwerk, sie sind ein Spiegel des Zeitgeistes und ein Fenster in die Kultur vergangener Epochen. Kopf & Kragen präsentiert über hundert Münzporträts aus kulturhistorischer Perspektive und zeigt Fashion und Lifestyle aus mehreren Jahrtausenden.
Ausstellungen
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Tatort Ephesos
Kunsthistorisches Museum Wien
Ein geheimnisvoller Grabbau, ein ungeklärter Mord, eine Welt im Umbruch – in Ephesos, einer der prunkvollsten Städte der antiken Welt, wurde unter bisher ungeklärten Umständen Kleopatras Schwester Arsinoë ermordet und begraben. Welche Rolle spielten dabei die Mächtigen dieser Zeit, Kleopatra, Julius Caesar, Marc Anton und Kaiser Augustus? Begeben Sie sich selbst auf Spurensuche und entdecken Sie die Welt der Antike an der Schwelle zur römischen Kaiserzeit. Diese Ausstellung des Kunsthistorischen Museums wird in der Neuen Hofburg / Weltmuseum Wien präsentiert.
Ausstellungen
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To shoe or not to shoe. Warhol and others
Heidi Horten Collection
Andy Warhols grafische Serie Á La Recherche du Shoe Perdu entstand 1955 im Umfeld seines Auftrags, allwöchentlich Schuhanzeigen für die New York Times zu gestalten. Es entstanden mehr als ein Dutzend Zeichnungen, die von dem Dichter Ralph Pomeroy mit ironischen literarischen Anspielungen versehen und von Warhol zu einer Mappe zusammengefasst wurden. Ausgehend von dieser Serie widmet sich diese Kabinett-Präsentation dem Damenschuh als Fetischobjekt, Projektionsfläche und feministischer Kritik. Neben Andy Warhol sind weitere Künstlerinnen wie Birgit Jürgenssen, Gudrun Kampl und Lena Henke mit ihren Interpretationen des Schuhs vertreten. Sie hinterfragen das Objekt auch als Symbol von Begehren, Disziplinierung und Geschlechterrollen. Kuratiert von Rolf H. Johannsen
Ausstellungen
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KLIMT ⇄ WARHOL
Heidi Horten Collection
Die Dauerausstellung der Heidi Horten Collection im Herzen Wiens zeigt Meisterwerke der Moderne und Gegenwartskunst. Unter dem Titel Klimt ⇄ Warhol vereint sie zentrale Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts – von Wien um 1900 über deutschen Expressionismus, Surrealismus und Nachkriegsabstraktion bis hin zu Figuration, Pop-Art, ZERO und ausgewählten zeitgenössischen Arbeiten. Die Auswahl der Werke wurde im Rahmen des innovativen Projekts #ARTfluence von den Besucher:innen der Heidi Horten Collection geprägt. Im Sinne einer aktiven Teilhabe hatten sie Zeit, für ihre Lieblingswerke der Sammlung abzustimmen und so direkten Einfluss auf die Dauerausstellung zu nehmen. Die Ausstellungsräume wurden vom renommierten österreichischen Künstler Markus Schinwald gestaltet. Durch die ornamentale Wandgestaltung wird eine repräsentative und zugleich intime Atmosphäre erzeugt. Die Anspielungen auf bürgerliche Interieurs spiegeln den privaten Ursprung der Sammlung wider. Mit bullaugenförmigen Wandelementen, die im Eingangsbereich zum Entdecken weiterer Blickachsen einladen, entsteht eine lebendige Begegnung zwischen Kunst und Besucher:innen. Tauchen Sie ein in ein außergewöhnliches Kunsterlebnis, das großartige Namen der Kunstgeschichte mit einem innovativen Ausstellungskonzept verbindet und die Vielfalt einer der bedeutendsten europäischen Privatsammlungen zeigt. (Bild: Ausstellungsansicht: Klimt ⇄ Warhol; Fotos: Ouriel Morgensztern / © Heidi Horten Collection)
Ausstellungen
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Elisabeth von Samsonow
Heidi Horten Collection
Was bedeutet es, mit der Welt in Beziehung zu treten – mit ihren Landschaften, Lebewesen und Geschichten? Was geschieht, wenn Mensch und Natur, Körper und Umwelt, Wirklichkeit und Imagination unkonventionelle Verbindungen eingehen? Seit nahezu fünf Jahrzehnten kreist das vielseitige Werk der deutsch-österreichischen Künstlerin und Philosophin Elisabeth von Samsonow um diese Fragen. In einer kraftvollen visuellen Handschrift entwirft sie fantastische, mitunter mit hintergründigem Witz durchzogene Bildwelten, in denen sich Körper verwandeln und menschliche, tierische und pflanzliche Formen ineinander übergehen. Zugleich entwickelt Samsonow performative und kollektive Aktionen, die Kunst als eine Form des gemeinsamen Handelns begreifen. Mit zahlreichen erstmals ausgestellten Arbeiten präsentiert die Retrospektive die große Bandbreite einer Praxis, in der Kunst und Philosophie, feministisches Denken und ökologisches Engagement untrennbar miteinander verbunden sind. Körper in Verwandlung 1990 begann Samsonow, in Holz zu arbeiten. Seither nimmt die Skulptur eine zentrale Stellung in ihrem Schaffen ein. Aus ganzen Baumstämmen entstehen lebensgroße bemalte Gestalten. Ihr skulpturales und malerisches Universum ist von fantasievollen Metamorphosen geprägt: Menschliche, tierische und pflanzliche Körper verschmelzen miteinander, Figuren aus der Mythologie begegnen wiederkehrenden Motiven wie dem Mädchen, dem Pferd, dem Ponymädchen oder der Brezel. In Samsonows jüngeren Arbeiten spielt die Adlerin eine besondere Rolle – als Symbolfigur ebenso wie als reales Tier. Die Skulpturen deuten an, dass sie sich aus ihrer statischen Erscheinungsform emanzipieren könnten: Sie könnten rollen, klingen oder Licht erzeugen. In ihren performativen Arbeiten aktiviert Samsonow die Skulpturen durch Bewegung oder das Spiel ihrer Saiten und tritt damit selbst in eine unmittelbare körperliche Beziehung zu ihnen. Die Erde als Gegenüber Elisabeth von Samsonow begreift die Erde als lebendiges, vernetztes System und als Trägerin von Geschichte und kollektivem Gedächtnis. In den vergangenen Jahren hat sich ihre Praxis zunehmend über das Atelier hinaus in den ländlichen Raum erweitert. Mit dem im Jahr 2020 initiierten Projekt Göttinnenland reagiert sie auf eine intensiv bewirtschaftete und zunehmend ausgelaugte Landschaft. In Malerei, Zeichnung, performativer Fotografie und Schreiben wird diese Landschaft zum Gegenüber: Was bedeutet dieses Land? Was sagt es? Und welche Beziehungen verbinden uns mit ihm? Kunst wird dabei zu einer Form, die Welt zu bewohnen, sie kreativ mitzugestalten und ihr mit Fürsorge zu begegnen. Diese Gedanken führt ein eigens für diese Personale entwickeltes offenes Atelier fort, das Besucher:innen einlädt, selbst tätig zu werden und die Ausstellung kreativ weiterzudenken. Im Dialog Ein prägendes Element der Retrospektive sind zehn Dialoge zwischen Arbeiten Samsonows und Meisterwerken der Heidi Horten Collection – von Francis Bacon, Georg Baselitz und Alexander Calder bis zu Egon Schiele und Ferdinand Georg Waldmüller – sowie dem prähistorischen Idol von Immendorf. Formale und inhaltliche Resonanzen im Zusammenspiel dieser Werke eröffnen neue Perspektiven auf Samsonows Werk ebenso wie auf die Sammlung. Anlässlich der Retrospektive erscheint die erste umfassende Monografie zu Elisabeth von Samsonows künstlerischem Œuvre. Kuratiert von: Hana O. O. Haas und Rolf H. Johannsen Ausstellungsarchitektur: tne next ENTERprise Architects Harnoncourt, Fuchs & Partner
Ausstellungen
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Her Story - Künstlerinnen der ALBERTINA
Albertina
Künstlerinnen waren immer Teil der Kunstgeschichte – doch bis heute wurde ihr Schaffen nur selten angemessen beachtet. In einer epochenübergreifenden Bestandsaufnahme widmet sich diese Ausstellung erstmals umfassend den Künstlerinnen in der Sammlung der Albertina. Präsentiert werden Werke aus fünf Jahrhunderten: von Zeichnungen und Druckgrafiken früher Kupferstecherinnen und Verlegerinnen, die bereits Herzog Albert von Sachsen-Teschen und Erzherzogin Marie Christine von Habsburg-Lothringen sammelten, über Künstlerinnen der Moderne bis zu frühen feministischen Positionen der 1970er-Jahre. Anhand ihrer Biografien zeigt Her Story Künstlerinnen als unternehmerische, engagierte, forschende, vernetzte und etablierte Akteurinnen und eröffnet damit aus der Sammlung heraus einen neuen Blick auf die Kunstgeschichte. Mit Werken von Diana Scultori, Magdalena de Passe, Maria Sibylla Merian, Angelika Kauffmann, Berthe Morisot, Käthe Kollwitz, Sonia Delaunay, Louise Bourgeois, Maria Lassnig und VALIE EXPORT u.v.a. (Bild: Alexandra Exter: Entwurf für das Theaterstück "Salome", 1917 52 × 35 cm, Gouache auf Papier (ALBERTINA, Wien – Privatsammlung))
Ausstellungen
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Shara Hughes
Albertina
Blumenfelder, Märchenwälder und geheimnisumrankte Wasserfälle scheinen einem wilden Fiebertraum entsprungen: Riesige Blüten ranken sich wie Bäume gen Himmel, Pflanzen mutieren zu etwas Vertrautem, aber Unbekanntem, brennende Sonnenuntergänge spiegeln sich im Wasser, Gestirne glühen am Horizont und tauchen die Landschaft in ein übernatürliches Licht. Shara Hughes‘ (*1981 in Atlanta, Georgia) Gemälde sind eine Reise durch die Irrungen und Wirrungen, den Dschungel einer überbordenden Innenwelt. Hughes Motive sind symbolisch aufgeladen. Manche Werke sind eine Hommage an Georgia O’ Keeffe, doch ist die ausdrucksstarke Farbigkeit vor allem fauvistischen Landschaftsvorstellungen und dem Expressionismus der Moderne geschuldet. (Bild: Shara Hughes | Weighted Blankets, 2022 | The George Economou Collection © Shara Hughes / Foto: JSP Art Photography)
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Picasso - Bacon. What It Feels Like to Be Human
Albertina
In einer spannungsvollen Gegenüberstellung zeigt die großangelegte Ausstellung die beiden bedeutendsten figurativen Maler des 20. Jahrhunderts, Pablo Picasso und Francis Bacon. Unter dem Eindruck Picassos fasste Bacon den Entschluss, Maler zu werden. Sein Leben lang sollte er mit dieser großen Vaterfigur ringen – und letztlich danach streben, sie zu übertreffen. Für die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts wollte Bacon das sein, was Picasso für die erste war: Chronist des Menschseins in all seiner Zerrissenheit. Beide Jahrhundertkünstler rückten die menschliche Existenz ins Zentrum ihrer Bildwelt. Beide beschäftigte der menschliche Körper – zerrissen, neu zusammengesetzt und mit radikaler Kraft neu erfunden. In ihren verzerrten Darstellungen zeigen sie Schmerz, Begierde und Verletzlichkeit und halten der modernen Seele einen schonungslosen Spiegel vor. Themen wie Kreuzigungen, Schreie, Stierkampf, Akte und die „Tränen des Eros“ offenbaren für beide das Drama des Lebens. Obwohl Picasso selbst nicht von Bacon beeinflusst war, verfolgte auch er dessen Karriere aufmerksam. Rund 70 Schlüsselwerke aus internationalen Museen und Privatsammlungen illustrieren in einer eindrucksvollen Konfrontation die Gemeinsamkeiten im Œuvre der beiden Meister und die Bedeutung Picassos für die nachfolgende Künstlergeneration. (Bild: Francis Bacon | Selbstporträt, 1972 | Private Collection © The Estate of Francis Bacon /All rights reserved / Bildrecht, Wien und DACS, London 2026)
Ausstellungen
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OTTO meets Albertina
Albertina
Er zählt zu den bekanntesten Comedy-Größen des deutschsprachigen Raums: Otto Waalkes. Und das nicht erst seit gestern. Generationen haben gelacht über seinen Wortwitz und seine musikalischen Parodien. Seine legendären Filme, seine unvergesslichen Fernsehauftritte, seine Songs und Verse sind aus der Popkultur nicht mehr wegzudenken. Auch mit seinen Ottifanten erobert er seit Jahrzehnten Herz und Zwerchfell von Jung und Alt. Als Maler lässt er seine Kultfigur längst durch die Kunstgeschichte spazieren. Während seiner Zeit in der Künstler-WG mit Udo Lindenberg, Marius Müller-Westernhagen u.a. studierte OTTO an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Die Albertina und ihre Sammlung faszinieren OTTO seit jeher und nun hat er mit einer Intervention in den Habsburgischen Prunkräumen des Hauses sein Ziel erreicht: Zum 250-jährigen Jubiläum seiner Gründung lädt das Museum ihn ein, ausgewählte Meisterwerke der grafischen Sammlung neu zu sehen und kommentieren – natürlich nicht ohne Augenzwinkern. So bekommt Egon Schieles Schwägerin Adele unverhofft ein neues Schoßtier, das schimmernde Gefieder von Albrecht Dürers berühmter Blauracke passt gut zu OTTOs charakteristischer Flügelkappe und ein geschäftiger Ottifant rückt dem berühmten Rasenstück des Nürnberger Meisters gefährlich nahe, denn er ist mit dem Rasenmäher da. OTTO Meets Albertina lädt dazu ein, die großen Namen der Kunstgeschichte durch OTTOs Augen neu zu entdecken: Parodistische Aneignung wird dabei zur ehrlichsten Form der Huldigung. In einer Präsentation in den Habsburgischen Prunkräumen trifft Otto Waalkes auf bekannte Meisterwerke der Albertina – in einem Dialog der außerfriesischen Art. (Bild: Otto Waalkes auf der Treppe der ALBERTINA, 2026; © ALBERTINA, Wien)
Ausstellungen
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Ishír - Lebendige Erinnerung aus Paraguay
Weltmuseum Wien
Mit Ishír. Lebendige Erinnerung aus Paraguay präsentiert das Weltmuseum Wien eine Ausstellung, die in Kooperation mit dem Österreichischen Lateinamerika-Institut und Vertreter*innen der Ishír, der Indigenen Bevölkerung im Gran Chaco im Westen Paraguays entstanden ist. Die Ausstellung richtet den Blick nicht allein in die Vergangenheit, sondern stellt vor allem die Frage, wie die Ishír heute an ihr kulturelles Erbe erinnern, es deuten und mit ihrer Gegenwart in Beziehung setzen. Über die Ausstellung Ishír. Lebendige Erinnerung aus Paraquay thematisiert nicht nur den Kampf der Ishír und anderer Indigener Gruppen um den Erhalt ihres Lebensraums, ihrer Kultur und Sprache, sondern macht Kunst zu einer zentralen Ausdrucksform des Widerstands. Gegenstände wie Federschmuck, Taschen aus Bromelienfasern, Jagdgeräte und ein Maskenkostüm treten dabei in Dialog mit zeitgenössischen Zeichnungen, die Rituale und die Beziehung zur Natur im Zentrum des Lebens der Ishír zeigen. Die Sammlung, die im Weltmuseum Wien aufbewahrt wird, umfasst 233 Fotografien und Gegenstände der Ishír und steht im Zentrum einer Wiederbegegnung mit den Ishír der Gegenwart. In einem partizipativen Prozess hat das Weltmuseum Wien in Kooperation mit dem Österreichischen Lateinamerika-Institut und den Co-Kuratorinnen Isa Arévalos Martínez und Sonia Siblik Vertreter*innen der Ishír eingeladen, die Sammlung kennenzulernen und ihre Perspektiven aktiv in die Ausstellung einzubringen. „Als ich die Federobjekte sah, wusste ich nicht, ob ich vor Freude lachen oder weinen sollte. Es erfüllte mich mit großem Stolz, diese Federobjekte zu sehen. Sie gaben mir noch mehr Kraft, weiter zu malen. Die Objekte zu sehen, die Guido Boggiani gesammelt hatte, in einer lang vergangenen Zeit, und dass er bei meinen Vorfahren gelebt hat, bedeutet mir viel. Mein Wunsch, mein Traum ist, dass sie weiterhin gezeigt werden, […] dass die Objekte gezeigt werden, die für uns heilig und von großer Bedeutung sind, denn nicht jeder darf sie benutzen.“ – So erinnert sich Salmi Lopez Balbuena, eine Künstlerin aus Paraguay, die zur Indigenen Gruppe der Ishír gehört, an den Moment, in dem die Idee zu dieser Ausstellung entstand. (Bild: Stirnschmuck, Chamacoco, Chaco, Paraguay, vor 1901. Weltmuseum Wien, Sammlung Guido Boggiani © KHM-Museumsverband, Weltmuseum Wien)
Ausstellungen
| Ausstellung
Blutregen. Fotografie und Waffenhandel
Weltmuseum Wien
Mit Blutregen. Fotografie und Waffenhandel widmet sich das Weltmuseum Wien dem internationalen Waffenhandel um 1900 und seinem eng mit dem Kolonialismus und dem Imperialismus verbundenen Erbe. Die Ausstellung nutzt den Waffenhandel dieser Epoche als Linse, um Krieg und bewaffnete Konflikte in ihrer zutiefst ambivalenten Natur innerhalb der Museumssammlung darzustellen. Über die Ausstellung Koloniale Herrschaft war untrennbar mit militärischer Gewalt und dem Einsatz von Feuerwaffen verbunden. Gleichzeitig untersagten die Kolonialmächte in vielen kolonisierten Gebieten den Besitz und die Verbreitung von Schusswaffen, um bestehende Machtverhältnisse zu sichern und Widerstand zu erschweren. Doch diese Verbote wurden vielfach umgangen: Menschen schmuggelten Waffen, bauten sie nach oder stellten sie selbst her. Ein besonderer Widerspruch zeigt sich in den Sammlungen des Weltmuseums Wien. Während die Fotosammlung zahlreiche Aufnahmen von Menschen mit modernen Feuerwaffen und manchmal von Waffenhändlern enthält, finden sich in der Objektsammlung vor allem Bögen und Pfeile oder zeremonielle Waffen aus dem 19. Jahrhundert. Diese ungleiche Überlieferung trägt dazu bei, das koloniale Bild einer vermeintlichen „Passivität“ der Unterdrückten fortzuschreiben. Die Ausstellung macht dieses Paradox sichtbar und betrachtet Waffen als Instrumente sowohl kolonialer Gewalt als auch anti-kolonialen Widerstands im musealen Kontext neu. Historische Fotografien, Objekte aus den Beständen des Weltmuseums Wien und internationale zeitgenössische Kunstwerke und Filme treten in einen kritischen Dialog und erzählen von globalen Handelsnetzwerken und kolonialen Machtstrukturen, aber auch von Schutz, Widerstand und den individuellen und gesellschaftlichen Folgen bewaffneter Gewalt. Blutregen. Fotografie und Waffenhandel zeigt Waffen nicht nur als Instrumente der Zerstörung, sondern auch im Spannungsfeld von Macht, Schutz und Widerstand und eröffnet damit einen kritischen Blick auf die Geschichte, die in den Sammlungen eines Museums bewahrt und erzählt wird. Mit zeitgenössischen Kunstwerken von Sama Alshaibi, Baptist Coelho, Jittagarn Kaewtinkoy, Elene Kajaia, Peter Kennard, Minouk Lim, Cristina Lucas, Michael McGarry, Tiara Roxanne, Jakkai Siributr und Abdullah M.I. Syed.
Ausstellungen
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Njola Impressions - Kiteezi
Weltmuseum Wien
In der neuen Installation Kiteezi der ugandischen Künstlerin Nabukenya Allen (Künstlername Njola) wird Müll zur Sprache der Erneuerung. Ausgangspunkt dafür ist ein verheerender Erdrutsch auf der Kiteezi-Deponie, der wichtigsten Abfallentsorgungsanlage der Stadt Kampala. Im August 2024 kam es auf der Mülldeponie von Kiteezi zu einem schweren Erdrutsch. Dabei wurden Häuser in der Umgebung zerstört. Viele Menschen verloren ihr Leben. Aus dieser Tragödie entwickelte sich jedoch auch eine Geschichte von Zusammenhalt und Widerstandskraft. Insbesondere die sogenannten Boda-Boda-Fahrer – Kampalas Motorradtaxifahrer, die oft am Rand der Gesellschaft stehen – wurden dabei zu einem unerwarteten Symbol der Hoffnung. Die Künstlerin Njola greift diese Entwicklung in ihrer Ausstellung „Kiteezi“ auf. In den Boda-Boda-Fahrern erkennt sie das Potenzial, den Umgang mit Müll sichtbar zu machen. Für sie entwirft sie aus alten Autoreifen, Plastiksäcken, Verpackungen und Flip-Flops eine eigene Kollektion. Aus weggeworfenen Materialien von der Deponie Kiteezi und ihrer Umgebung schafft Njola neue Objekte und verleiht ihnen damit neue Bedeutung. Sie werden zu eindrücklichen Zeichen von Identität und Umweltbewusstsein. Die Ausstellung macht sichtbar, wie eng Umweltzerstörung, soziale Ungleichheit und gemeinschaftliche Stärke miteinander verbunden sind. „Kiteezi“ ist zugleich ein eindringlicher Aufruf, unseren Umgang mit Müll zu überdenken. Njola nutzt Abfall nicht nur als Material, sondern verweist auch auf globale Herausforderungen wie Konsum, Verschwendung und Umweltverschmutzung. Sie zeigt: Was wir wegwerfen, verschwindet nicht. Es bleibt vielmehr Teil eines weltweiten Kreislaufs. Nabukenya Allen , alias Njola, ist eine multidisziplinär arbeitende zeitgenössische Künstlerin, die sich in ihrem Werk mit Themen wie Umweltzerstörung, Materialtransformation und kollektiver Verantwortung auseinandersetzt. Sie ist als artist in residence bei PART International Art Residency Austria zu Gast, in Kooperation mit dem Weltmusem Wien (KHM-Museumsverband). Kuratiert von Stella Asiimwe
Ausstellungen
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Verborgene Geschichten
Weltmuseum Wien
Jedes Museum bewahrt weit mehr Objekte auf, als es zeigen kann. Mit Verborgene Geschichten. Schätze aus den Sammlungen rückt das Weltmuseum Wien Objekte ins Zentrum, die bislang kaum oder nie öffentlich zu sehen waren. Sie erzählen von den Gesellschaften und Wissenswelten, aus denen sie stammen, von rituellen Praktiken, handwerklichem Können und kulturellem Austausch. Zugleich eröffnen sie neue Einblicke in die Vielfalt der Bestände des Weltmuseums Wien und in ihre vielschichtigen historischen und globalen Verflechtungen. Über die Ausstellung Hinter jedem Objekt in einem Museum steht eine Geschichte über Herkunft, Bedeutung und den Weg in die Sammlung. Verborgene Geschichten. Schätze aus den Sammlungen macht diese „Biografien“ sichtbar und lädt dazu ein, sich mit den kulturellen, gesellschaftlichen und historischen Fragen auseinanderzusetzen, die diese materiellen Zeugnisse – und die Bedingungen ihrer Erwerbung – bis heute aufwerfen. Die Ausstellung vereint drei kuratorische Positionen, die den Facettenreichtum der Sammlungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln erschließen. Im Mittelpunkt stehen Haarschmuck, Steinskulpturen und zeitgenössische Kunst aus Pakistan. Jede Präsentation folgt einem eigenen Konzept und setzt andere Akzente. Zusammen ergeben sie einen vielstimmigen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Sie verdeutlichen, dass Sammlungen keine statischen Bestände sind, sondern historische Archive, deren Bedeutung sich mit jeder neuen Forschung und Fragestellung verändert. Nicht zuletzt gibt die Schau Einblicke in die kuratorische Arbeit eines Museums.
Ausstellungen
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Theatermuseum
Das Österreichische Theatermuseum im Palais Lobkowitz ging 1991 aus der Theatersammlung der Österreichischen Nationalbibliothek hervor. Diese Sammlung wurde zwar erst 1922 gegründet, doch die Vorstufen systematischer Sammeltätigkeit diverser Theatralia an der Hofbibliothek reichen bis in die Barockzeit zurück: So wurde beispielsweise im 1726 erbauten Bibliothekssaal („Prunksaal") die sogenannte „Festliteratur" - reich illustrierte Berichte über pompöse Festivitäten an herrschaftlichen Höfen - bereits geschlossen aufgestellt. Als sich um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert die theatergeschichtliche Forschung zu einer neuen wissenschaftlichen Disziplin, der Theaterwissenschaft, erweiterte, hatte sich Wien bereits eine führende Stellung im theatralisch-musikalischen Ausstellungswesen erobert. Daher wurde 1921 der Beschluss zur Gründung einer eigenen Theatersammlung im Rahmen der Nationalbibliothek gefasst und der Bibliothekar, Theater- und Musikwissenschaftler Joseph Gregor (1888-1960) beauftragt, die Vorarbeiten dafür zu leisten. In der Folge richtete Gregor im Frühjahr 1922 die Ausstellung Komödie im Prunksaal ein, in der er die Theatralia-Bestände der Nationalbibliothek zeigte. Diese Veranstaltung gab letztlich den Ausschlag dafür, dass die größte damals existierende private Theatralia-Sammlung, die des Burgschauspielers und Burgtheaterdirektors Hugo Thimig (1854-1944), erworben werden konnte. Am 7. Juni 1922 wurde der Kaufvertrag abgeschlossen, ein Jahr später bestätigte das Bundesministerium für Unterricht die Gründung der Sammlung und die Bezeichnung „Theatersammlung". Diese sollte sich nicht nur auf literarisches und archivarisches Sammelgut beschränken, sondern das Theater in seiner ganzen Vielfalt erfassen. Bald wurde auch der rasch fortschreitenden Entwicklung des Films Rechnung getragen und im Rahmen der Theatersammlung 1929 ein „Archiv für Filmkunde" eingerichtet. Mit der Theatersammlung untrennbar verbunden blieb für Jahrzehnte der Plan zur Gründung eines Theatermuseums. 1931 gelang es der Sammlung, einige Räume im Burgtheater für ein „Bundestheatermuseum" zur Verfügung gestellt zu bekommen. Doch bereits 1938 war es damit wieder vorbei. Erst 1975 wurde ein „Österreichisches Theatermuseum" ins Leben gerufen. Seine vorrangige Aufgabe war es, Ausstellungen mit den Materialien der Österreichischen Nationalbibliothek zu organisieren. Seine räumliche Situierung in der Hanuschgasse gleich neben der Wiener Staatsoper erwies sich bald als zu beengt: Die Republik Österreich kaufte das in unmittelbarer Nähe gelegene Palais Lobkowitz und ließ es von Grund auf renovieren. Mit der Eröffnung des Haupthauses des Österreichischen Theatermuseums im Palais Lobkowitz am 26. Oktober 1991 fand auch die Vereinigung der bisherigen Theatersammlung der Österreichischen Nationalbibliothek mit den Beständen des Theatermuseums statt: Damit entstand eine der größten und bedeutendsten Sammlungen im Bereich des Theaters und die Möglichkeit ihrer Präsentation in erlesenen Schauräumen. Mit Beginn des Jahres 2001 wurde das Österreichische Theatermuseum Teil des Kunsthistorischen Museums. Der tägliche Museumsbetrieb ist vorübergehend eingestellt. Das Theatermuseum hat für Besucher wegen Umbaus geschlossen. Programme für Schul-/Hort- und Kindergartengruppen können fast uneingeschränkt stattfinden. Schicken sie ihre Anfrage an kulturvermittlung@theatermuseum.at
Ausstellungen
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Christopher Matthews / formed view (UK/US)
ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
Zu Christopher Matthews, der nie den klassisch-muskulösen Tänzerkörper hatte, sagte Broadway-Star Ann Reinking mal: „Chris, dich hat man nicht mit derselben Keksform ausgestochen wie die meisten Tänzer.“ Für Photo/Copy/Archive hat der Künstler sich Performanceposter aus 80 Jahren des Sadler’s Wells Theatre in London vorgenommen und aus ihnen diese „meisten Tänzer“, von denen Reinking sprach, ausgestochen, in Teile zerlegt und zu ganz anders gearteten Wesen neu zusammengesetzt. Das Ergebnis – ein persönliches, alternatives Archiv – stellt unsere Ideen markt- und tanzfähiger Körper spielerisch in Frage. Eintritt frei Geöffnet je eine Stunde vor Beginn der Performances im Odeon.
Ausstellungen
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Vasarelys & Adrian - Dynamische Raster
Albertina modern
Hypnotische Motive, pulsierende Formen und flimmernde Muster: Der Meister der optischen Täuschung stellt mit vielen seiner Werke unser Sehen auf die Probe. Victor Vasarelys vielschichtiges Oeuvre ist heute aktueller denn je: Es hat die Ästhetik der Computerspiele vorweggenommen, indem es sich visueller Effekte bedient, wie sie heutzutage von Computern generiert werden. Die kräftigen Farben seiner streng geometrischen Muster, aber auch die starken Kontraste seiner Schwarz-Weiß-Malerei sind noch immer Bestandteil ästhetischer Gestaltung. Die Darstellung von Bewegung in der Kunst wird auch zum zentralen Untersuchungsgegenstand Marc Adrians, der von Peter Weibel als »Vater der Medienkunst« bezeichnet wird. In der Ausstellung der ALBERTINA MODERN werden die Werke dieser beiden »Großmeister« der optischen Täuschung miteinander präsentiert und treten in einen vielfältigen Dialog. (Bild: Victor Vasarely | Kiu-Siu, 1963 | ALBERTINA, Wien – The ESSL Collection © Bildrecht, Wien 2025)
Ausstellungen
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