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Ausstellungen / Ausstellungseröffnung Natascha Auenhammer
Do 26.2.2026, 18:00 Uhr
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Ausstellungen | Ausstellung

SUPERFLUX - The Craftocene

Weltmuseum Wien

Die Ausstellung The Craftocene bringt zum ersten Mal drei zentrale Arbeiten des Londoner Designstudios Superflux zusammen: das artenübergreifende Bankett Refuge for Resurgence (2021); Nobody Told Me Rivers Dream (2025), eine fortlaufende Untersuchung zur Intelligenz von Flüssen; sowie eine neue, eigens für das Weltmuseum Wien realisierte Auftragsarbeit namens Relics of Abundance (2026). Ausgehend von dem von Superflux geprägten Begriff „Craftocene“ („Handwerkzän“, in Anlehnung an die Begriffe Anthropozän und Holozän) untersucht die Schau, wie sich Handwerk, Technologie und ökologische Intelligenz zu neuen Formen des Zusammenlebens verbinden lassen. Die Ausstellung hinterfragt den westlichen Fortschrittsglauben sowie unsere aktuellen Praktiken von Produktion und Konsum und betreibt eine Art Archäologie der Zukunft. Die Arbeiten werden gemeinsam mit Exponaten aus der Sammlung des Weltmuseums Wien präsentiert. Die Gegenüberstellung mit den spekulativen Arbeiten aus dem Studio von Superflux soll dazu anregen, die Geschichten dieser Objekte und die Leben derer, die sie hergestellt haben, neu zu betrachten. Die Ausstellung lädt ein, neue Formen koexistenter Beziehungen zwischen Menschen und mehr-als-menschlichen Lebenswelten zu erkunden – jenseits einer anthropozentrischen Perspektive. Die Installation Refuge for Resurgence (2021), die erstmals auf der Architekturbiennale in Venedig präsentiert wurde, entwirft das Bild einer Epoche, die von einer Abrechnung mit der Arroganz der Vergangenheit ebenso geprägt ist wie vom prekären Klima, das ebendiese Arroganz hervorgebracht hat. Relics of Abundance (2026) stellt sich vor, wie sich unsere Nachfahr*innen durch die Überreste unserer Zivilisation wühlen und dabei Artefakte zu Tage fördern, denen wir einst huldigten: den Sneaker, den Corbusier-Stuhl, das Smartphone. Nobody Told Me Rivers Dream (2025), das zum ersten Mal im Londoner Design Museum zu sehen war, zeigt dagegen einen anderen Weg auf – und zwar einen, auf dem Technologie ökologisches Erwachen inspiriert. Spekulative handgefertigte und mit Sensoren ausgestattete Objekte registrieren Vogelgesänge, die Gezeiten und den Himmel. Diese Beobachtungen werden mit einer KI kombiniert, die mit Bauernregeln, Folklore und Indigenem Wissen trainiert wurde. Über Superflux Das preisgekrönte Kunst-, Design- und Research-Studio Superflux wurde 2009 von Ahab Jain und Jon Ardern gegründet. Mit ihren von der Kritik gelobten Arbeiten versuchen Superflux, sich einen Weg durch das verworrene Dickicht von Technologie, Ökologie, Politik und Kultur zu bahnen. Unter anderem wurde das Studio 2021 als Dezeens Design Studio of the Year ausgezeichnet, erhielt 2022 den Royal Designers for Industry Award in Speculative Design und stand 2025 auf der Shortlist für den Preis Dezeen Designer of the Year. „The Craftocene ist unsere Chance, sich verschiedene Wege und Möglichkeiten des Daseins, des Schreibens und der kollektiven Mythen vorzustellen, denen wir gemeinsam eine Form verleihen. Angesichts der Notwendigkeit, einen Weg durch den Abfall des Anthropozäns zu finden, ist eine Initiative wie diese dringlicher denn je zuvor.“ – Anab Jain und Jon Ardern, die Gründer von Superflux Rahmenprogramm Entdecken Sie unser vielfältiges Programm rund um unsere aktuelle Ausstellung. Ob Führungen, inspirierende Gespräche, spannende Workshops oder interaktive Formate wie Relikte der Fülle – Eine Reise in mögliche Zukünfte – hier ist für jeden etwas dabei! Auch für Kinder gibt es mit Workshops sowie dem Offenen Atelier für Klein und Groß ein abwechslungsreiches Programm zur Ausstellung. Eine Ausstellung im Rahmen der Klima Biennale Wien 2026. Kuratiert von Claudia Banz
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Zart geritzt, flott gepinselt, gut versteckt. Inschriften auf griechischen Vasen

Kunsthistorisches Museum Wien

Die Sonderpräsentation Vitrine EXTRA, die in regelmäßigen Abständen in der Antikensammlungarrow_outward des Kunsthistorischen Museums unterschiedliche antike Objekte vorübergehend in der Dauerausstellung präsentiert, rückt in ihrer siebten Ausgabe antike Inschriften in den Fokus. Anhand verschiedener griechischer Vasen begeben wir uns auf die Spur eingeritzter oder aufgemalter Buchstaben und Zeichen! Denkt man an antike griechische Inschriften, hat man vielleicht das Bild von großen, in Stein gemeißelten Texten vor Augen. Sie präsentieren sich uns aber auch ganz anders: Fein (oder auch etwas kräftiger) in die Oberfläche eingeritzt oder mit dem Pinsel schwungvoll aufgetragen, finden wir sie auf griechischen Vasen. Manche heben sich klar vom Hintergrund ab, andere sind nur schwach erkennbar, undeutlich geschrieben oder stehen an versteckter Stelle. Man unterscheidet gemalte und eingeritzte Inschriften. Ritzinschriften sind fast immer nach dem Brand und damit erst eine gewisse Zeit nach der Herstellung der Gefäße angebracht worden; mit den Darstellungen auf ihnen haben sie üblicherweise nichts zu tun. Neben Besitzerinschriften oder Geschenkwidmungen zählen hierzu auch unterschiedlichste Markierungen oder Notizen. Sogar Bestellungen wurden hier notiert! Im Gegensatz dazu sind gemalte Inschriften immer gleichzeitig mit dem Vasenbild entstanden und damit Teil des Gesamtkonzeptes. Hier haben sich vor allem in den Produktionszentren in und um Athen (attische Vasenmalerei) spezielle Gattungen entwickelt. Sie reichen von Beischriften, die die Darstellungen erklären, Signaturen mit den Namen des Werkstattbesitzers, Töpfers oder Vasenmalers (Frauen sind hier so gut wie nicht belegt) bis zu Inschriften, die Gesprochenes wiedergeben – nicht anders als es heute etwa Sprechblasen in einem Comic tun. (Bild: Bandhenkelamphora, um 530 v. Chr., griechisch. Kunsthistorisches Museum, Wien, Antikensammlung Inv.-Nr. IV 3605. © KHM-Museumsverband)
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Chinesische Kunst aus der Verbotenen Stadt

Kunsthistorisches Museum Wien

Ab dem 2. Dezember 2025 zeigt das Kunsthistorische Museum im Goldenen Saal der Kunstkammer die Sonderausstellung Chinesische Kunst aus der Verbotenen Stadt. Die gemeinsam vom Palastmuseum und dem Kunsthistorischen Museum kuratierte Ausstellung zeigt 76 Meisterwerke in einem integrierten Präsentationsformat. Im Dialog mit Werken aus der Kunstkammer beleuchten sie die Ästhetik des chinesischen Hoflebens im 18. Jahrhundert und zeigen somit Parallelen und Kontraste zwischen Ost und West in ihren künstlerischen Ausdrucksformen. Die meisten Exponate, darunter kaiserliche Jadeschnitzereien und Porzellanschätze, werden zum ersten Mal in Europa gezeigt. (Bild: Schnupftabakfläschchen aus transparentem blauem Glas, Marke: Qianlong © The Palace Museum)
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Canaletto & Bellotto

Kunsthistorisches Museum Wien

Erkunden Sie Venedig, London und Wien mit den Augen von Canaletto und Bellotto, zwei der berühmtesten Städtemaler des 18. Jahrhunderts. Erfahren Sie, wie diese venezianischen Meister Stadtansichten schufen, die wissenschaftlich exakt und zugleich dramatisch komponiert sind – Werke, dafür geschaffen, ein internationales Publikum in ihren Bann zu ziehen. Die berühmten Stadtansichten von Giovanni Antonio Canal (besser bekannt als Canaletto) und seinem Neffen Bernardo Bellotto (der sich oft ebenfalls Canaletto nannte, um die Verbindung zu seinem berühmten Onkel herauszustreichen) stehen im Mittelpunkt der Ausstellung im Kunsthistorischen Museum. Mit Hilfe optischer Geräte wie der Camera obscura studierten diese beiden venezianischen Maler europäische Städte mit wissenschaftlicher Präzision und verwandelten das Gesehene schöpferisch in großartige, szenische Bilder. Beide Künstler malten zunächst spektakuläre Ansichten ihrer Heimatstadt Venedig; verließen die Lagunenstadt aber, um ihre Karriere im Ausland fortzusetzen: Canaletto zog nach London, während Bellotto in Dresden und Wien arbeitete. Mit bedeutenden internationalen Leihgaben – viele davon noch nie zuvor in Österreich gezeigt – lädt die Ausstellung dazu ein, die Stadt des 18. Jahrhunderts wiederzuentdecken, und ebenso zwei Künstler, deren Karrieren ein Europa widerspiegeln, das geprägt war von Mobilität, Krieg und Unsicherheit.
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Kopf & Kragen

Kunsthistorisches Museum Wien

Münzbilder zählen zu den kleinsten Porträts der Welt. Auf engstem Raum zeigen sie detailgetreue Brustbilder – meist im Profil. Die Kleinheit der Münzporträts erfordert nicht selten eine symbolkräftige Bildsprache. Die dargestellten Frisuren, Kleidungsstücke und Accessoires sind mehr als ästhetisches Beiwerk, sie sind ein Spiegel des Zeitgeistes und ein Fenster in die Kultur vergangener Epochen. Kopf & Kragen präsentiert über hundert Münzporträts aus kulturhistorischer Perspektive und zeigt Fashion und Lifestyle aus mehreren Jahrtausenden.
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Tanzbild

Albertina modern

Die ALBERTINA präsentiert erstmals eine Ausstellung zum Thema Tanzfotografie, die sich aus der umfangreichen Sammlung des Hauses zusammensetzt. Die Aufnahmen zeigen, wie Ausdruck, Rhythmus und Bewegung in faszinierende Bilder verwandelt wurden. Das Spektrum reicht von Ballettporträts der 1860er-Jahre über Momentaufnahmen des freien Tanzes um 1900 bis zu avantgardistischen Fotografien der 1920er- und 1930er-Jahre. Die Fotografinnen und Fotografen nutzten neue technische Möglichkeiten und setzten modernen stilistischen Konzepte um. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Wien, wo nach 1900 eine lebendige freie Szene den Tanz als Kunstform neu definierte. (Bild: Charlotte Rudolph | Mary Wigman: Raumgestalt aus dem Zyklus Visionen 1928 | Albertina Wien | © Bildrecht, Wien 2026)
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Lisette Model - Retrospektive

Albertina

Die aus einer jüdischen Wiener Familie stammende Lisette Model (1901–1983) gilt als eine der einflussreichsten Fotografinnen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung in der ALBERTINA zeigt eine umfassende Retrospektive ihrer wichtigsten Werkgruppen von 1933 bis 1959. Neben ikonischen Fotos wie Coney Island Bather und Café Metropole sind auch selten gezeigte Arbeiten zu sehen. Nach ihrer Emigration nach New York 1938 erlangt Model rasch Bekanntheit, indem sie für Magazine wie Harper’s Bazaar die Facetten des urbanen Lebens einfängt: die Armut der Lower East Side, die Upper Class bei ihren Vergnügungen und das Nachtleben in Bars und Jazzclubs. Während der McCarthy-Ära wird Model eine einflussreiche Lehrerin. Die Ausstellung zeigt zudem erstmals den Originalentwurf ihrer 1979 erschienenen Monografie, ein Klassiker der Fotobuchgeschichte. (Bild: Lisette Model | Modeschau, Hotel Pierre, New York City, 1940-1946 | ALBERTINA Wien, Dauerleihgabe Österreichische Ludwig-Stiftung für Kunst und Wissenschaft © 2025 Estate of Lisette Model Courtesy baudoin lebon, Paris / Keitelman, Brussels)
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Honoré Daumier - Spiegel der Gesellschaft

Albertina

Die politische Lage ist instabil, eine ruchlose Clique missbraucht ihre Macht, die Wirtschaft kriselt und die gesellschaftliche Situation wird immer komplexer und unübersichtlicher. Die Schilderung der Verhältnisse im nachrevolutionären Frankreich des 19. Jahrhunderts scheint merkwürdig gegenwärtig und so ist es auch mit der zeitlos aktuellen Kunst des großen Honoré Daumier. Mit spitzer Feder und unbestechlichem Humor hält er seiner Zeit den Spiegel vor, prangert Machtmissbrauch und soziale Missstände an. Seine schonungslose Kritik bringt ihn immer wieder in Konflikt mit der Zensur, für die Freiheit der Kunst geht er sogar ins Gefängnis. Als scharfsinniger Beobachter zeigt Daumier darüber hinaus aber auch das alltägliche Leben in der modernen Großstadt Paris. Die ALBERTINA präsentierte die erste große Daumier-Schau 1936 im Angesicht des aufkommenden Nationalsozialismus. 90 Jahre später und unterstützt durch Leihgaben des Städelschen Museumsvereins wird der französische Künstler nun in neuem Licht gezeigt. Neben zahlreichen Lithografien und Zeichnungen sind auch seine berühmten Gemälde und Skulpturen ausgestellt – sowie ein Animationsfilm zum Werk Daumiers, dessen Musik von keinen Geringeren als Paul und Linda McCartney stammt. In Kooperation mit dem Städel Museum, Frankfurt am Main. (Bild: Honoré Daumier | Mme. Greluche: Oh Gustave, qu'elle est bonne!,1839 | ALBERTINA, Wien)
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32. Ausstellung Historischer Instrumentenbau

Wiener Konzerthaus

Seit der ersten Ausgabe unseres Festivals der Alten Musik stellt das internationale Treffen zahlreicher Hersteller:innen von Nachbauten historischer Instrumente im Wiener Konzerthaus ein beliebtes Ausflugsziel für Familien mit Kindern, Sammler:innen, Musiker:innen und Schaulustige aller Art dar. Hier kann man Angehörige einer ungewöhnlichen Zunft in ihrer Werkstatt beobachten, ein breites Spektrum an blasenden, streichenden und/oder zupfenden Instrumenten ausprobieren und kaufen oder sich einfach ganz entspannt von Station zu Station treiben lassen. Seit einigen Jahren ergänzen zudem Führungen für Kinder und Erwachsene das Angebot.
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Schau der LETTER Stiftung Köln

Wiener Konzerthaus

Ausstellung vom 17. – 25.01. im Rahmen des Resonanzen-Festivals zu den Konzerthaus-Öffnungszeiten: täglich eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Programm: »Ce sont les femmes?« Skulpturen und Druckgraphiken von Max Klinger und Zeitgenossen
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Frohes Fest Nummer 2

Heidi Horten Collection

Im Rahmen der X-mas Series lädt die Heidi Horten Collection alljährlich zeitgenössische Künstler:innen ein, eine saisonal-weihnachtliche Arbeit zu entwerfen. Nach Beiträgen von Manfred Erjautz (2022), Tillman Kaiser (2023) und Maruša Sagadin (2024) präsentiert das Museum zum diesjährigen Weihnachtsfest Frohes Fest 2 von Gelatin. „Der 3 Meter hohe fleischfarbenfröhliche Baum ist Balance zwischen Gestus und Gymnastik. Eine im romantischen Prekariat angesiedelte Selbstinszenierung von Risiko, Fest und Freude. Und wie wir alle Jahre wieder wissen, gilt es bis zu Weihnachten, dem Fest der Aufregungen und Bescherungen, die Balance zu bewahren und eine gute Figur zu machen.“
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ORT – Ouriel Morgensztern

Heidi Horten Collection

Ihre zweite Interventions-Ausstellung widmet die Heidi Horten Collection dem Wiener Fotografen Ouriel Morgensztern, der sich auf sehr persönliche Art und Weise mit dem Haus und dessen Architektur auseinandersetzte. Der Zugang ist bewusst subjektiv: Nicht das Ganze nimmt Morgensztern in den Blick, sondern das Detail, das – durch extremen Aus- und Anschnitt, durch Licht und Schatten verfremdet – eine ganz eigene formale und ästhetische Qualität gewinnt. Dabei gelingt es Morgensztern stets die Balance zu halten: Die Architektur des Hauses ist in seinen Fotografien an- und zugleich abwesend. Dies gilt ebenso für die Besucher:innen und die Kunst, für die das Haus errichtet wurde. Auch sie sind trotz physischer Abwesenheit stets präsent. Es ist der Dualismus von Anwesenheit und Abwesenheit, der Morgenszterns künstlerisches Werk durchzieht. Dies gilt auch für eines seiner jüngsten Projekte, in dem er den Wiener Drehorten des Filmklassiker Der dritte Mann fotografisch folgt: Die Titelfigur Harry Lime ist, da tot geglaubt, über weite Strecken im Film abwesend und dennoch Handlungsträger des Films – wie das Haus der Heidi Horten Collection: Es ist anwesend und abwesend zugleich. (Bild: Ausstellungsansicht ORT, Heidi Horten Collection, 2025)
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Die Linie

Heidi Horten Collection

„Die Linie erfährt viele Schicksale. Jedes davon erschafft eine bestimmte, spezifische Welt – von schematischer Begrenzung bis zu unbegrenzter Ausdruckskraft. Diese Welten befreien die Linie immer mehr vom Instrument und führen zur völligen Freiheit des Ausdrucks.“ Wassily Kandinsky, Über die Linie (1919) Die Ausstellung Die Linie widmet sich der Linie als grundlegendem Element der bildenden Kunst. Zwischen subjektiver Geste und konstruktiver Präzision übernimmt sie vielfältige Aufgaben: Sie gliedert Fläche und definiert Form, bildet Kontur und Grenze, trennt und verbindet. Sie dokumentiert Zeit und Raum, beschreibt Realität, schafft Illusion und erfasst das Imaginäre. In der Fülle ihrer Konzepte, Funktionen und Materialitäten vermag die Linie vieles zu erzählen – über ihre Zeit, ihre Künstler:innen und deren Anliegen. Ausgehend vom klassischen Medium der Zeichnung untersucht die Ausstellung exemplarisch das Potenzial der Linie, künstlerische Welten zu erschaffen und auf die Welt, in der wir leben, künstlerisch zu reagieren. Im Fokus stehen dabei zeitgenössische Positionen, die die Linie über tradierte Gattungsgrenzen hinweg in den Raum überführen und sie als Medium zur Reflexion gesellschaftlicher und politischer Wirklichkeiten zeigen. Die Künstler:innen der Ausstellung sind: Pierre Alechinsky, Karel Appel, Kader Attia, Jean-Michel Basquiat, Pierre Bismuth, Angela Bulloch, Rosemarie Castoro, Christo und Jeanne-Claude, Marie Cool Fabio Balducci, Carola Dertnig, Marcel Duchamp, Fred Eerdekens, Amy Feldman, Dan Flavin, Lucio Fontana, Günther Förg, Lucian Freud, Gego (Gertrud Goldschmidt), Antony Gormley, Keith Haring, Alexej Jawlensky, Donald Judd, Birgit Jürgenssen, Reena Saini Kallat, Wassily Kandinsky, Žilvinas Kempinas, Kiluanji Kia Henda, Paul Klee, Gustav Klimt, Edgar Knoop, Joseph Kosuth, Brigitte Kowanz, Edward Krasiński, Alfred Kubin, Roy Lichtenstein, Constantin Luser, Piero Manzoni, Agnes Martin, Henri Matisse, Vera Molnár, François Morellet, Nick Oberthaler, Helga Philipp, Pablo Picasso, Giulia Piscitelli, Sigmar Polke, Jackson Pollock, Dieter Roth, Fred Sandback, Sonia Sanoja, Egon Schiele, Chiharu Shiota, Cy Twombly, Franz West, Andy Warhol. (Bild: Ausstellungsansicht Die Linie, 2025, Foto: Simon Veres / © Heidi Horten Collection)
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KLIMT ⇄ WARHOL

Heidi Horten Collection

Die Dauerausstellung der Heidi Horten Collection im Herzen Wiens zeigt Meisterwerke der Moderne und Gegenwartskunst. Unter dem Titel Klimt ⇄ Warhol vereint sie zentrale Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts – von Wien um 1900 über deutschen Expressionismus, Surrealismus und Nachkriegsabstraktion bis hin zu Figuration, Pop-Art, ZERO und ausgewählten zeitgenössischen Arbeiten. Die Auswahl der Werke wurde im Rahmen des innovativen Projekts #ARTfluence von den Besucher:innen der Heidi Horten Collection geprägt. Im Sinne einer aktiven Teilhabe hatten sie Zeit, für ihre Lieblingswerke der Sammlung abzustimmen und so direkten Einfluss auf die Dauerausstellung zu nehmen. Die Ausstellungsräume wurden vom renommierten österreichischen Künstler Markus Schinwald gestaltet. Durch die ornamentale Wandgestaltung wird eine repräsentative und zugleich intime Atmosphäre erzeugt. Die Anspielungen auf bürgerliche Interieurs spiegeln den privaten Ursprung der Sammlung wider. Mit bullaugenförmigen Wandelementen, die im Eingangsbereich zum Entdecken weiterer Blickachsen einladen, entsteht eine lebendige Begegnung zwischen Kunst und Besucher:innen. Tauchen Sie ein in ein außergewöhnliches Kunsterlebnis, das großartige Namen der Kunstgeschichte mit einem innovativen Ausstellungskonzept verbindet und die Vielfalt einer der bedeutendsten europäischen Privatsammlungen zeigt. (Bild: Ausstellungsansicht: Klimt ⇄ Warhol; Fotos: Ouriel Morgensztern / © Heidi Horten Collection)
Ausstellungen | Museum

Heidi Horten Collection Wien

Collection Wien

Kunstsammlung von internationalem Rang mit einem beeindruckenden Bestand von mehreren Hundert Gemälden, Skulpturen und Grafiken
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Oliver Laric. Schwellenwesen

Kunsthistorisches Museum Wien

Die Einzelausstellung des österreichischen Künstlers Oliver Laric (*1981 in Innsbruck) widmet sich dem Spannungsfeld zwischen Original, Reproduktion und Transformation. Laric tritt in einen direkten Dialog mit Werken der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museum und lässt sie zum Ausgangspunkt für neue Arbeiten werden. Seine Skulpturen laden dazu ein, das Museum nicht nur als Ort des Bewahrens, sondern auch als Ort der permanenten Neubegegnung mit der Vergangenheit zu begreifen. Rätselhafte Mischwesen Ausgangspunkt von Larics Arbeiten ist ein digitaler 3D-Scan historischer Skulpturen, der dann in neue, hybride Formen übersetzt wird. Im Mittelpunkt der Ausstellung im Kunsthistorischen Museum stehen hybride Gestalten, die Merkmale unterschiedlicher biologischer oder symbolischer Kategorien in sich vereinen. Sie gehören zu den ältesten und verbreitetsten Motiven in der Mythologie, Kunst und Religion vieler Kulturen. Als Symbol für das Rätselhafte sind Hybridwesen Projektionsfläche menschlicher Begierden, Sehnsüchte und Ängste.
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Faszination Papier - Von Tizian bis Kiefer

Albertina

Die ALBERTINA beherbergt weltweit eine der größten Sammlungen an Zeichnungen, Druckgrafiken und künstlerischen Arbeiten auf Papier. Aus diesem reichhaltigen Fundus schöpfend, widmet sich diese außergewöhnliche Schau der Vielfalt und Faszination des Papiers in all ihren Facetten. Epochenübergreifend, mehrere Jahrhunderte vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart, vereint die Ausstellung Werke aus der Grafischen Sammlung, der Architektursammlung und der Sammlung zeitgenössischer Kunst: Kupferstiche zu Spielkarten, monumentale mehrteilige und dreidimensionale Objekte sowie selten gezeigte Werke veranschaulichen die Bandbreite dieser einzigartigen Sammlung und Kunstgattung. Durch überraschende Gegenüberstellungen wird die Vielseitigkeit des Mediums Papier in Szene gesetzt. (Bild: Birgit Knoechl | OUT OF CONTROL_REVISITED - THE AUTONOMY OF GROWTH_0IV, 1630 | ALBERTINA, Wien – Erwerbung aus Mitteln der Galerienförderung des BMUKK 2012 © Birgit Knoechl / Foto: Thomas Gorisek)
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Leiko Ikemura - Motherscape

Albertina

Mit dieser Ausstellung präsentiert die ALBERTINA einen Querschnitt durch das Werk von Leiko Ikemura (*1951 in Tsu, Japan). Bekannt für ihre poetisch-kraftvollen Arbeiten, in denen sie westliche und östliche Einflüsse vereint, widmet sich die japanisch-schweizerische Künstlerin Themen wie Weiblichkeit, Transformation und Identität. Die Fragilität und das Geheimnisvolle der menschlichen Existenz übersetzt Ikemura in Bilder, die zugleich universell und zutiefst persönlich sind. Ihr Werk zeichnet sich durch eine surreale Bildsprache aus und reicht von leuchtenden Gemälden über reduzierte Zeichnungen bis hin zu Skulpturen aus glasierter Terrakotta, Glas und Bronze. Ein zentraler Aspekt ihres Schaffens ist die enge Verbindung von Mensch und Natur, die durch eine Verschmelzung von Körper und Landschaft oder in Form von Hybridwesen zum Ausdruck kommt. (Bild: Leiko Ikemura: Yellow Scape, 2020; 160 x 110 cm, Tempera und Öl auf Jute (© 2025 Leiko Ikemura) Foto: Lisson Gallery)
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Wer hat die Hosen an?

Weltmuseum Wien

Ob exakt gebügelt oder im legeren Baggy-Look – sie sind ein globales Phänomen und uns allen scheinbar bestens vertraut. Sie sind Erkennungszeichen kultureller und sozialer Identität und Stoff für modische Statements: Hosen. Das Weltmuseum Wien unternimmt in einer großen Sonderausstellung ab 25. März 2025 einen Streifzug durch 3.000 Jahre Hosen-Geschichte aus aller Welt, von den ältesten Hosentypen der Bronzezeit bis in die Gegenwart. (Bild: Hose sokoto, Nigeria, um 1970, Viskose, Synthetik, Baumwolle. Weltmuseum Wien, Inv.-Nr. 188524b; Sammlung Barbara Plankensteiner, erworben 2009, vintage, in Nigeria © KHM-Museumsverband, Weltmuseum Wien)
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Indah Arsyad - The Ultimate Breath

Weltmuseum Wien

Die Einzelausstellung The Ultimate Breath von Indah Arsyad entstand aus ihrer tiefen Besorgnis über Klimawandel und Umweltverschmutzung, die das Leben auf der Erde bedrohen. In ihren Werken haucht Arsyad den Symbolen der alten javanischen Mythologie und Kultur – Wayang, Gamelan und traditionellen Liedern – neues Leben ein. Grundlegend dafür sind wissenschaftliche Daten, die sie mit modernsten Technologien zusammenstellt. Das Ergebnis sind Kompositionen aus Licht, Klang und Bewegung, die das Wissen um lokale Traditionen aufnehmen und verstärken. Ein Wissen, das für Arsyad die treibende Kraft hinter Harmonie und ökologischer Nachhaltigkeit darstellt. Dieses Projekt ist zugleich eine eindringliche Erinnerung daran, dass die Aufrechterhaltung einer Balance zwischen Mensch und Natur für das kollektive Überleben unerlässlich ist. Obwohl die Themen, die Arsyad erforscht, spezifisch für Indonesien sind, gehen sie über geografische Grenzen hinaus und vermitteln eine universelle Botschaft, die für die heutige Welt von großer Bedeutung ist. Eintritt frei

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