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Ausstellungen | Ausstellung

Donated with love

Albertina Klosterneuburg

Das 250-Jahr-Jubiläum der ALBERTINA steht auch in Klosterneuburg im Mittelpunkt der Neupräsentation. Ein Anlass, um dankbar auf die großzügigen Schenkungen zurückzublicken und sich mit dem Sammeln als Aufgabe für die Zukunft zu befassen. Die Ausstellung umfasst einen kuratierten Ausschnitt aus den vielfältigen Schenkungen der jüngsten Zeit und ist als großes Dankeschön an Künstler:innen und Unterstützer:innen konzipiert, die zur zeitgenössischen Sammlungserweiterung beitragen. Schenkungen sind unverzichtbar, um die Sammlung des Museums zu ergänzen, Lücken zu schließen, neue Akzente zu setzen und am Puls der Zeit zu bleiben. Die Schau Donated with Love verleiht rezenten Neuerwerbungen Sichtbarkeit und zeigt sowohl eine Auswahl größerer Konvolute von Roy Lichtenstein oder Sean Scully als auch einzelne Werke von Julie Mehretu bis Katharina Grosse. (Bild: COIL THAT UNFURLED, 2018 | ALBERTINA, Wien – Familiensammlung Haselsteiner © Liliane Tomasko | Foto: ALBERTINA, Wien; Sean Scully: Wall of Light Pink Sea, 2007)
Ausstellungen | Museum

Albertina Klosterneuburg

Mit der Öffnung der ALBERTINA in Klosterneuburg verfolgt die ALBERTINA ein wesentliches Ziel: einen großen Teil der Sammlung nach 1945 der Öffentlichkeit zugänglich machen. Kunst, die nicht gerade in Ausstellungen an der ALBERTINA oder der ALBERTINA MODERN gezeigt werden oder als Leihgaben außer Haus sind, wird der interessierten Öffentlichkeit in Klosterneuburg zugänglich gemacht. Die Sammlung der Gegenwartskunst umfasst heute ca. 65.000 Kunstwerke (Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafik, Photographie, Skulpturen, Videos und Installationen). Präsentationsschwerpunkt Skulptur Erstmals wird in einer der Hallen das Hauptaugenmerk auf Skulpturen gelegt: Gezeigt werden Skulpturen von Franz West, Erwin Wurm, Jonathan Meese und Marc Qinn. Im zweiten Obergeschoss wird neben Skulpturen auch mit der Zeichnung und dem Aquarell der Kernkompetenz der ALBERTINA Rechnung getragen. Die Wiederbelebung des neuen Standorts in Klosterneuburg ist nicht nur für die ALBERTINA und ihr Ausstellungsprogramm wichtig, sondern bedeutet auch für das Land Niederösterreich und die Kulturnation Österreich eine bedeutende Ergänzung des musealen Angebots. Kein Ort ist für uns dafür besser geeignet als das ehemalige Essl-Museum, dessen Architektur von Heinz Tesar von Beginn an die gemischte Nutzung als Depot und Museum vorgesehen hat.
Ausstellungen | Ausstellung

Helga Philipp - Bewegungsräume

Albertina

Die Künstlerin Helga Philipp (1939–2002) gilt als zentrale Vertreterin der österreichischen Konkreten Kunst und der Op-Art. Bereits in den 1960er-Jahren entwickelt sie eine präzise, konzeptuell fundierte Bildsprache, die Wahrnehmung und Bewegung in den Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens stellt. Ihr Werk steht im Spannungsfeld zwischen visueller Erfahrung, geometrischer Abstraktion und kinetischer Formensprache, wobei sie mit mathematischen Prinzipien, seriellen Strukturen und Interaktivität experimentiert. Die Ausstellung präsentiert rund 50 der wichtigsten Arbeiten der Künstlerin aus mehreren Jahrzehnten und zeigt die Vielfalt ihres Werkes in unterschiedlichen Medien wie Malerei, Zeichnung, Druckgrafik und Objektkunst. (Bild: Helga Philipp: Ohne Titel, 1968; 95 × 95 cm, Acryl auf Hartfaserplatte (Privatsammlung, Wien © Nachlass Helga Philipp), Foto: Axel Schneider, Frankfurt am Main)
Ausstellungen | Museum

Burg Forchtenstein

Schloss Esterházy in Eisenstadt, Burg Forchtenstein, Schloss Lackenbach und Piedra St. Margarethen

Burg Forchtenstein ist als eines der bedeutendsten Wahrzeichen des Burgenlandes auf den Ausläufern des Rosaliengebirges gelegen und dominiert den Blick von der Ebene in Richtung Westen. Heute beherbergt die Burg drei Ausstellungen, großzügige Veranstaltungsräume und ein beliebtes Restaurant.
Ausstellungen | Museum

Schloss Lackenbach

Schloss Esterházy in Eisenstadt, Burg Forchtenstein, Schloss Lackenbach und Piedra St. Margarethen

Mit dieser Ausstellung wird Schloss Lackenbach zum Natur-Erlebnismuseum. Im Naturerlebnismuseum auf Schloss Lackenbach dreht sich alles um die Natur. Unter Einbeziehung aller Sinne werden die unterschiedlichen Lebensräume wie Wald, Feld, Fluss- und Seelandschaft aus den verschiedensten Blickwinkeln betrachtet. Tierische Waldbewohner in Lebensgröße bringen Kinderaugen zum Strahlen. Naturliebhaber haben die Möglichkeit, bei einer exklusiven Schlossparkführung die besondere Flora kennenzulernen, welche unter seltenen heimischen Gewächsen auch Mammutbäume und andere exotische Baumriesen beherbergt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Geschichte der Jagd - besonders hervorgehoben wird die Jagdtradition der Fürsten Esterházy. Öffnungszeiten - Museum und Café September – Oktober DO – SO sowie feiertags | 10:00 – 17:00 Uhr Führung (Deutsch) an SA und SO sowie feiertags | 10:30 und 13:00 Uhr November 2025 – März 2026 DO – SO sowie feiertags | 10:00 – 16:00 Uhr Führung (Deutsch) an SA und SO sowie feiertags | 10:30 und 13:00 Uhr Führung (Ungarisch) auf Anfrage. 23. Dezember 2025 – 6. Jänner 2026 geschlossen Eintritt ohne Führung: Erwachsene: € 10,00 Ermäßigt*: € 8,00 Familien (2 Erwachsene + max. 3 Kinder): € 21,00 *Schüler, Studenten, Senioren Eintritt mit Führung Erwachsene: € 12,00 Ermäßigt*: € 10,00 Familien (2 Erwachsene + max. 3 Kinder): € 25,00 *Schüler, Studenten, Senioren
Ausstellungen | Museum

Schloss Esterházy

Schloss Esterházy in Eisenstadt, Burg Forchtenstein, Schloss Lackenbach und Piedra St. Margarethen

Schloss Esterházy in Eisenstadt ist eines der schönsten Barockschlösser Österreichs und gibt einen beeindruckenden Einblick in das ehemals glanzvolle Leben am Hofe der Fürsten Esterházy. Mit dem authentischen Ambiente und der hervorragenden Akustik des Haydnsaals ist Schloss Esterházy bis heute Mittelpunkt des kulturellen Geschehens: Hier werden Konzerte gegeben, Feste gefeiert und glanzvolle Ausstellungen gezeigt. Einen spannenden Kontrapunkt bilden die dem Schloss gegenüberliegenden ehemaligen Stallungen. Gemeinsam bilden sie das Schlossquartier Eisenstadt, wo Zeitgenössisches und Historisches, Musik und Kunst, Kulinarik und Wein in einzigartiger Form aufeinandertreffen.
Ausstellungen | Installation

Transmythical

Wiener Festwochen

Das schwimmende Haus der Republik lädt dieses Jahr zu einer Reise durch Nebelräume und Zwischenwelten. Let us sail into an ocean of color, bodies and sound: Für die Republic of Gods entwerfen die Studieren­den der Klasse Transmediale Kunst eine Kosmologie von My­then aus aller Welt. Hier wird sinn­liche Erfahrung zur Methode der Erkenntnis: Ekstatische Rituale und Bildwelten öffnen Übergänge zwischen Traum und Wirklichkeit, Hoffnung und Verzweiflung, und Sagengestalten wie das Donau­weibchen werden zum Leben er­weckt. Jeden Mittwochabend ge­stalten die Studierenden eine einmalige Special Edition von Transmythical mit Installationen, Performances und Musik! Mittwoch bis Sonntag Jeden Mittwoch: Special Edition Haus der Republik – Badeschiff Eintritt frei!
Ausstellungen | Ausstellung

Christoph Schlingensief

Wiener Festwochen

Zum ersten Mal widmet sich in Österreich eine umfas­sende Einzelausstellung dem visionären deutschen Radikalkünstler Christoph Schlingensief (1960–2010). Bei den Wiener Festwo­chen hatte er im Jahr 2000 mit seiner Container­-Aktion Bitte liebt Österreich – Erste österreichische Koalitionswoche die fremdenfeindliche Regierungspolitik der FPÖ zum Thema gemacht und mit einer Vermischung von Wirklichkeit und Kunst die ganze Stadt in Aufruhr versetzt. Die Ausstellung präsentiert neben der Container­-Aktion weitere zentrale Arbeiten des Ausnahmekünst­lers, wie etwa die Installation Church of Fear, in der Schlingensief nach den An­schlägen vom 11. September 2001 den „Glauben an die Angst“ zum Dogma erhob, die Polit­-Kampagne Chance 2000 – Partei der letzten Chance, Film­arbeiten aus dem Amazonas zu seiner Wagner­-Inszenierung Der Fliegende Holländer oder das Videokunstwerk The African Twin Towers. Die Ausstellung zeigt, wie Schlingensiefs radikal persön­liche Kunst zwischen Provokation und Kunstvertrauen auch heute noch irritiert und inspiriert. Ein gemeinsames Projekt der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, MAK – Museum für angewandte Kunst und Gropius Bau/Berliner Festspiele Jede Eintrittskarte der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien 2026 ermöglicht bis 13. September den ermäßigten Eintritt zu 10 Euro. „BITTE LIEBT SCHLINGENSIEF“ 12. Mai, 18 Uhr, Diskussion mit Lilli Hollein, Aino Laberenz und Milo Rau, Moderation: Raphael Gygax. Eintritt frei! KÜNSTLER:INNENFÜHRUNGEN 15. / 29. Mai, 12. / 19. Juni, jeweils 16.30 Uhr, Programm und Anmeldung unter mak.at Künstlerisches Team: Kuratiert von Raphael Gygax in Zusammenarbeit mit Aino Laberenz, Ausstellungsorganisation Mario Kojetinsky, Assistenzkurator Max Appel-Palma Dank: Mit freundlicher Unterstützung des Dorotheum
Ausstellungen | Ausstellung

Hype und Hochkultur

Wiener Festwochen

Aus tausenden von Fest­wochen Plakaten schöp­fend, zeigt die Ausstel­lung eine Auswahl der prägendsten Kampagnen der Wiener Festwochen und eröffnet ein außerge­wöhnliches Panorama auf deren Ge­schichte. Manche dieser Plakate spie­geln subtil den Zeitgeist wider, andere lösen bei den Bewohner:innen dieser Stadt sofort Erinnerungen aus: an un­vergessene Theaterskandale, hitzige Debatten – und vor allem an große Kunsterlebnisse. Stadtgesellschaftlich brisante Ereignisse wie die Arena-Besetzung im Jahr 1976 klingen ebenso an wie ikonische Momente, etwa das Falco­-Eröffnungskonzert 1985. Die Plakatchronik zeigt den Wandel der Zeiten und Designsprachen, vor allem aber die Entwicklung des Festivals selbst hin zu seiner heutigen Form und visuellen Identität. Im Zuge der Aus­stellung wird zudem erstmals der ge­samte Bestand des Festwochen Plakat­archivs digital zugänglich gemacht: grafische Experimente, visionäre De­signentwürfe und legendär humorvolle Kampagnen. Ein gemeinsames Projekt der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien und des MAK – Museum für angewandte Kunst in Kooperation mit der Wienbibliothek im Rathaus Hinweise Jede Eintrittskarte der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien 2026 ermöglicht bis 20. September den ermäßigten Eintritt zu 10 Euro. Weitere Information unter www.mak.at
Ausstellungen | Ausstellung

KAWS. Art & Comix

Albertina modern

KAWS. Art & Comix untersucht die Wechselwirkung von Comics, Bildergeschichten, Cartoons und Kunst. Die Ausstellung rückt den US-amerikanischen Künstler KAWS in einen Dialog mit ausgewählten Positionen der Gegenwart und betont die künstlerische Autonomie seiner Charaktere, die Pop-, kommerzielle und öffentliche Kunst miteinander verbinden. Comics tragen die Kennzeichen einer universalen Sprache und existieren in vielen Kulturen als eine eingängige Art Geschichten grafisch, in Wort und Bild, zu erzählen. Jean-Michel Basquiat und Ad Reinhardt entwerfen als bildende Künstler nahezu klassische Comics. Karikatur, Satire und eine kaderförmige Narration in Frames waren auch schon vor der Erfindung der Kamera und des (Animations-)Filmes eine attraktive Art, Geschichten zu vermitteln: grenzüberschreitend und transnational, sprechen sie alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten gleichermaßen an. Ab den 1960er-Jahren stellen Künstler*innen wie Roy Lichtenstein, Claes Oldenburg, H.C. Westermann und Keith Haring die Grenze zwischen High & Low Art radikal in Frage. Prominente Positionen der Gegenwartskunst reichen von KAWS und Joyce Pensato über Cosima von Bonin bis Peter Saul. KAWS, der in den 1990er-Jahren als Graffiti-Künstler arbeitete, übermalte Plakate und Werbung im öffentlichen Raum, indem er die Gesichter auf Postern mit seinen typischen Markierungen, durchkreuzten Augen, versah. Besonders bekannt ist er für seine überdimensionierten figurativen Skulpturen aus verschiedensten Materialien wie Bronze oder Holz, häufig Inflatables, im öffentlichen Raum. Seine COMPANIONs und ACCOMPLICEs, wie er manche von ihnen nennt, zeigt er selbstbewusst, schüchtern oder traurig. Manchmal umarmen sie sich, manchmal sitzen sie da und halten die Hände über das Gesicht und schämen sich. Häufig sind sie allein, isoliert und melancholisch dargestellt, ein anderes Mal tauchen sie in einer Gruppe oder als Familie auf. Comicfiguren ziehen sich leitmotivisch durch die Ausstellung und finden sich im Werk einer aktuellen Künstler*innengeneration wie die Pink Panther-Gemälde von Katherine Bernhardt, die Keramikfiguren der venezolanischen Künstlerin Magdalena Suarez Frimkess und die von der asiatischen Mangakultur inspirierten Gemälde von Isolde Maria Joham wieder: Nicht nur als Referenz bedienen sich Künstler*innen der Welt der Comics, sie untersuchen in ihrer Darstellung, in der Abbildung ihrer Physiognomie, in Gesten und Bewegungen spezifische Charaktere und ihre psychischen Dispositionen. (Bild: KAWS: SHARE, 2021; KAWS | SHARE, 2021 | © KAWS | Foto: Courtesy KAWS Studio)
Ausstellungen | Ausstellung

Richard Prince

Albertina

Mit Ironie, Witz und Scharfsinn entlarvt Richard Prince die Bilderwelt der Konsumgesellschaft. Seine legendäre Serie Cowboys machte ihn berühmt: Marlboro-Werbeplakate, neu fotografiert, werden zur kritischen Reflexion über Mythen, Männlichkeit und Medien. Mit einem Schwerpunkt auf Richard Prince´ fotografischen Werken, widmet ihm die ALBERTINA eine große Ausstellung, die von den 1970er-Jahren bis heute reicht. Sie präsentiert ikonische Serien wie Fashion, Gangs und Cowboys sowie selten oder noch nie gezeigte Werke – ein packender Blick auf den Künstler, der Original und Kopie, Kunst und Alltag neu definiert. An der Schnittstelle zu Installationen und Malereien ergibt sich eine differenzierte, provokante Sicht auf gesellschaftliche Normen. (Bild: Richard Prince | Russell, 1982 | Courtesy of Richard Prince Studio © Richard Prince)
Ausstellungen | Ausstellung

Tanzbild

Albertina modern

Die ALBERTINA präsentiert erstmals eine Ausstellung zum Thema Tanzfotografie, die sich aus der umfangreichen Sammlung des Hauses zusammensetzt. Die Aufnahmen zeigen, wie Ausdruck, Rhythmus und Bewegung in faszinierende Bilder verwandelt wurden. Das Spektrum reicht von Ballettporträts der 1860er-Jahre über Momentaufnahmen des freien Tanzes um 1900 bis zu avantgardistischen Fotografien der 1920er- und 1930er-Jahre. Die Fotografinnen und Fotografen nutzten neue technische Möglichkeiten und setzten modernen stilistischen Konzepte um. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Wien, wo nach 1900 eine lebendige freie Szene den Tanz als Kunstform neu definierte. (Bild: Charlotte Rudolph | Mary Wigman: Raumgestalt aus dem Zyklus Visionen 1928 | Albertina Wien | © Bildrecht, Wien 2026)
Ausstellungen | Ausstellung

Care Matters

Albertina

Fürsorge und Pflege sichern die Grundlage menschlichen Zusammenlebens. Die Ausstellung widmet sich existenziellen Bereichen der Care-Arbeit. Künstlerinnen entwerfen mit Objekten eine aktuelle Zeichensprache der Küche. Sie machen Sorgearbeit – oft unsichtbar und unter prekären Arbeitsverhältnissen verrichtet – sichtbar. Sie thematisieren Mutterschaft im Kontext des Kunstbetriebs. Berührende Fotografien zu Altenpflege zeigen generationsübergreifenden Zusammenhalt. Die Schau veranschaulicht den künstlerischen Wandel von der Feministischen Avantgarde der 1970er-Jahre zu zeitgenössischen Positionen. Die Ausstellung der SAMMLUNG VERBUND, kuratiert von Gründungsdirektorin Gabriele Schor, will zur Wertschätzung der mehrheitlich von Frauen verrichteten Care-Arbeit beitragen. Künstlerinnen: Akihito Yoshida, Anna Kutera, Anna Schölß, Annegret Soltau, Birgit Jürgenssen, Christine Lederer, Elizabeth Catlett, Frida Orupabo, Hannah Cooke, Hansel Sato, Karin Mack, Kirsten Justesen, Laura Ribero, Lena Henke, Letícia Parente, Lorna Simpson, Małgorzata Markiewicz, Margaret Raspé, Margot Pilz, Maria Pinińska-Bereś, Marlene Haring, Martha Rosler, Mary Sibande, Mierle Laderman Ukeles, Natalia Iguiñiz Boggio, Nicole Wermers, Renate Bertlmann, Rosemarie Trockel, Sandra Eleta, See Red Women's Workshop, Sophie Gogl, VALIE EXPORT (Bild: Kirsten Justesen: Lunch, 1975/2018 68 × 100 cm, Farbfotografie (Courtesy SAMMLUNG VERBUND, Wien © Kirsten Justesen / Bildrecht, Wien 2026))
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SUPERFLUX - The Craftocene

Weltmuseum Wien

Die Ausstellung The Craftocene bringt zum ersten Mal drei zentrale Arbeiten des Londoner Designstudios Superflux zusammen: das artenübergreifende Bankett Refuge for Resurgence (2021); Nobody Told Me Rivers Dream (2025), eine fortlaufende Untersuchung zur Intelligenz von Flüssen; sowie eine neue, eigens für das Weltmuseum Wien realisierte Auftragsarbeit namens Relics of Abundance (2026). Ausgehend von dem von Superflux geprägten Begriff „Craftocene“ („Handwerkzän“, in Anlehnung an die Begriffe Anthropozän und Holozän) untersucht die Schau, wie sich Handwerk, Technologie und ökologische Intelligenz zu neuen Formen des Zusammenlebens verbinden lassen. Die Ausstellung hinterfragt den westlichen Fortschrittsglauben sowie unsere aktuellen Praktiken von Produktion und Konsum und betreibt eine Art Archäologie der Zukunft. Die Arbeiten werden gemeinsam mit Exponaten aus der Sammlung des Weltmuseums Wien präsentiert. Die Gegenüberstellung mit den spekulativen Arbeiten aus dem Studio von Superflux soll dazu anregen, die Geschichten dieser Objekte und die Leben derer, die sie hergestellt haben, neu zu betrachten. Die Ausstellung lädt ein, neue Formen koexistenter Beziehungen zwischen Menschen und mehr-als-menschlichen Lebenswelten zu erkunden – jenseits einer anthropozentrischen Perspektive. Die Installation Refuge for Resurgence (2021), die erstmals auf der Architekturbiennale in Venedig präsentiert wurde, entwirft das Bild einer Epoche, die von einer Abrechnung mit der Arroganz der Vergangenheit ebenso geprägt ist wie vom prekären Klima, das ebendiese Arroganz hervorgebracht hat. Relics of Abundance (2026) stellt sich vor, wie sich unsere Nachfahr*innen durch die Überreste unserer Zivilisation wühlen und dabei Artefakte zu Tage fördern, denen wir einst huldigten: den Sneaker, den Corbusier-Stuhl, das Smartphone. Nobody Told Me Rivers Dream (2025), das zum ersten Mal im Londoner Design Museum zu sehen war, zeigt dagegen einen anderen Weg auf – und zwar einen, auf dem Technologie ökologisches Erwachen inspiriert. Spekulative handgefertigte und mit Sensoren ausgestattete Objekte registrieren Vogelgesänge, die Gezeiten und den Himmel. Diese Beobachtungen werden mit einer KI kombiniert, die mit Bauernregeln, Folklore und Indigenem Wissen trainiert wurde. Über Superflux Das preisgekrönte Kunst-, Design- und Research-Studio Superflux wurde 2009 von Ahab Jain und Jon Ardern gegründet. Mit ihren von der Kritik gelobten Arbeiten versuchen Superflux, sich einen Weg durch das verworrene Dickicht von Technologie, Ökologie, Politik und Kultur zu bahnen. Unter anderem wurde das Studio 2021 als Dezeens Design Studio of the Year ausgezeichnet, erhielt 2022 den Royal Designers for Industry Award in Speculative Design und stand 2025 auf der Shortlist für den Preis Dezeen Designer of the Year. „The Craftocene ist unsere Chance, sich verschiedene Wege und Möglichkeiten des Daseins, des Schreibens und der kollektiven Mythen vorzustellen, denen wir gemeinsam eine Form verleihen. Angesichts der Notwendigkeit, einen Weg durch den Abfall des Anthropozäns zu finden, ist eine Initiative wie diese dringlicher denn je zuvor.“ – Anab Jain und Jon Ardern, die Gründer von Superflux Rahmenprogramm Entdecken Sie unser vielfältiges Programm rund um unsere aktuelle Ausstellung. Ob Führungen, inspirierende Gespräche, spannende Workshops oder interaktive Formate wie Relikte der Fülle – Eine Reise in mögliche Zukünfte – hier ist für jeden etwas dabei! Auch für Kinder gibt es mit Workshops sowie dem Offenen Atelier für Klein und Groß ein abwechslungsreiches Programm zur Ausstellung. Eine Ausstellung im Rahmen der Klima Biennale Wien 2026. Kuratiert von Claudia Banz
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Zart geritzt, flott gepinselt, gut versteckt. Inschriften auf griechischen Vasen

Kunsthistorisches Museum Wien

Die Sonderpräsentation Vitrine EXTRA, die in regelmäßigen Abständen in der Antikensammlungarrow_outward des Kunsthistorischen Museums unterschiedliche antike Objekte vorübergehend in der Dauerausstellung präsentiert, rückt in ihrer siebten Ausgabe antike Inschriften in den Fokus. Anhand verschiedener griechischer Vasen begeben wir uns auf die Spur eingeritzter oder aufgemalter Buchstaben und Zeichen! Denkt man an antike griechische Inschriften, hat man vielleicht das Bild von großen, in Stein gemeißelten Texten vor Augen. Sie präsentieren sich uns aber auch ganz anders: Fein (oder auch etwas kräftiger) in die Oberfläche eingeritzt oder mit dem Pinsel schwungvoll aufgetragen, finden wir sie auf griechischen Vasen. Manche heben sich klar vom Hintergrund ab, andere sind nur schwach erkennbar, undeutlich geschrieben oder stehen an versteckter Stelle. Man unterscheidet gemalte und eingeritzte Inschriften. Ritzinschriften sind fast immer nach dem Brand und damit erst eine gewisse Zeit nach der Herstellung der Gefäße angebracht worden; mit den Darstellungen auf ihnen haben sie üblicherweise nichts zu tun. Neben Besitzerinschriften oder Geschenkwidmungen zählen hierzu auch unterschiedlichste Markierungen oder Notizen. Sogar Bestellungen wurden hier notiert! Im Gegensatz dazu sind gemalte Inschriften immer gleichzeitig mit dem Vasenbild entstanden und damit Teil des Gesamtkonzeptes. Hier haben sich vor allem in den Produktionszentren in und um Athen (attische Vasenmalerei) spezielle Gattungen entwickelt. Sie reichen von Beischriften, die die Darstellungen erklären, Signaturen mit den Namen des Werkstattbesitzers, Töpfers oder Vasenmalers (Frauen sind hier so gut wie nicht belegt) bis zu Inschriften, die Gesprochenes wiedergeben – nicht anders als es heute etwa Sprechblasen in einem Comic tun. (Bild: Bandhenkelamphora, um 530 v. Chr., griechisch. Kunsthistorisches Museum, Wien, Antikensammlung Inv.-Nr. IV 3605. © KHM-Museumsverband)
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Chinesische Kunst aus der Verbotenen Stadt

Kunsthistorisches Museum Wien

Ab dem 2. Dezember 2025 zeigt das Kunsthistorische Museum im Goldenen Saal der Kunstkammer die Sonderausstellung Chinesische Kunst aus der Verbotenen Stadt. Die gemeinsam vom Palastmuseum und dem Kunsthistorischen Museum kuratierte Ausstellung zeigt 76 Meisterwerke in einem integrierten Präsentationsformat. Im Dialog mit Werken aus der Kunstkammer beleuchten sie die Ästhetik des chinesischen Hoflebens im 18. Jahrhundert und zeigen somit Parallelen und Kontraste zwischen Ost und West in ihren künstlerischen Ausdrucksformen. Die meisten Exponate, darunter kaiserliche Jadeschnitzereien und Porzellanschätze, werden zum ersten Mal in Europa gezeigt. (Bild: Schnupftabakfläschchen aus transparentem blauem Glas, Marke: Qianlong © The Palace Museum)
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Canaletto & Bellotto

Kunsthistorisches Museum Wien

Erkunden Sie Venedig, London und Wien mit den Augen von Canaletto und Bellotto, zwei der berühmtesten Städtemaler des 18. Jahrhunderts. Erfahren Sie, wie diese venezianischen Meister Stadtansichten schufen, die wissenschaftlich exakt und zugleich dramatisch komponiert sind – Werke, dafür geschaffen, ein internationales Publikum in ihren Bann zu ziehen. Die berühmten Stadtansichten von Giovanni Antonio Canal (besser bekannt als Canaletto) und seinem Neffen Bernardo Bellotto (der sich oft ebenfalls Canaletto nannte, um die Verbindung zu seinem berühmten Onkel herauszustreichen) stehen im Mittelpunkt der Ausstellung im Kunsthistorischen Museum. Mit Hilfe optischer Geräte wie der Camera obscura studierten diese beiden venezianischen Maler europäische Städte mit wissenschaftlicher Präzision und verwandelten das Gesehene schöpferisch in großartige, szenische Bilder. Beide Künstler malten zunächst spektakuläre Ansichten ihrer Heimatstadt Venedig; verließen die Lagunenstadt aber, um ihre Karriere im Ausland fortzusetzen: Canaletto zog nach London, während Bellotto in Dresden und Wien arbeitete. Mit bedeutenden internationalen Leihgaben – viele davon noch nie zuvor in Österreich gezeigt – lädt die Ausstellung dazu ein, die Stadt des 18. Jahrhunderts wiederzuentdecken, und ebenso zwei Künstler, deren Karrieren ein Europa widerspiegeln, das geprägt war von Mobilität, Krieg und Unsicherheit.
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Kopf & Kragen

Kunsthistorisches Museum Wien

Münzbilder zählen zu den kleinsten Porträts der Welt. Auf engstem Raum zeigen sie detailgetreue Brustbilder – meist im Profil. Die Kleinheit der Münzporträts erfordert nicht selten eine symbolkräftige Bildsprache. Die dargestellten Frisuren, Kleidungsstücke und Accessoires sind mehr als ästhetisches Beiwerk, sie sind ein Spiegel des Zeitgeistes und ein Fenster in die Kultur vergangener Epochen. Kopf & Kragen präsentiert über hundert Münzporträts aus kulturhistorischer Perspektive und zeigt Fashion und Lifestyle aus mehreren Jahrtausenden.
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Lisette Model - Retrospektive

Albertina

Die aus einer jüdischen Wiener Familie stammende Lisette Model (1901–1983) gilt als eine der einflussreichsten Fotografinnen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung in der ALBERTINA zeigt eine umfassende Retrospektive ihrer wichtigsten Werkgruppen von 1933 bis 1959. Neben ikonischen Fotos wie Coney Island Bather und Café Metropole sind auch selten gezeigte Arbeiten zu sehen. Nach ihrer Emigration nach New York 1938 erlangt Model rasch Bekanntheit, indem sie für Magazine wie Harper’s Bazaar die Facetten des urbanen Lebens einfängt: die Armut der Lower East Side, die Upper Class bei ihren Vergnügungen und das Nachtleben in Bars und Jazzclubs. Während der McCarthy-Ära wird Model eine einflussreiche Lehrerin. Die Ausstellung zeigt zudem erstmals den Originalentwurf ihrer 1979 erschienenen Monografie, ein Klassiker der Fotobuchgeschichte. (Bild: Lisette Model | Modeschau, Hotel Pierre, New York City, 1940-1946 | ALBERTINA Wien, Dauerleihgabe Österreichische Ludwig-Stiftung für Kunst und Wissenschaft © 2025 Estate of Lisette Model Courtesy baudoin lebon, Paris / Keitelman, Brussels)
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Honoré Daumier - Spiegel der Gesellschaft

Albertina

Die politische Lage ist instabil, eine ruchlose Clique missbraucht ihre Macht, die Wirtschaft kriselt und die gesellschaftliche Situation wird immer komplexer und unübersichtlicher. Die Schilderung der Verhältnisse im nachrevolutionären Frankreich des 19. Jahrhunderts scheint merkwürdig gegenwärtig und so ist es auch mit der zeitlos aktuellen Kunst des großen Honoré Daumier. Mit spitzer Feder und unbestechlichem Humor hält er seiner Zeit den Spiegel vor, prangert Machtmissbrauch und soziale Missstände an. Seine schonungslose Kritik bringt ihn immer wieder in Konflikt mit der Zensur, für die Freiheit der Kunst geht er sogar ins Gefängnis. Als scharfsinniger Beobachter zeigt Daumier darüber hinaus aber auch das alltägliche Leben in der modernen Großstadt Paris. Die ALBERTINA präsentierte die erste große Daumier-Schau 1936 im Angesicht des aufkommenden Nationalsozialismus. 90 Jahre später und unterstützt durch Leihgaben des Städelschen Museumsvereins wird der französische Künstler nun in neuem Licht gezeigt. Neben zahlreichen Lithografien und Zeichnungen sind auch seine berühmten Gemälde und Skulpturen ausgestellt – sowie ein Animationsfilm zum Werk Daumiers, dessen Musik von keinen Geringeren als Paul und Linda McCartney stammt. In Kooperation mit dem Städel Museum, Frankfurt am Main. (Bild: Honoré Daumier | Mme. Greluche: Oh Gustave, qu'elle est bonne!,1839 | ALBERTINA, Wien)

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