Aufführungen / Oper
Wiener Staatsoper
Wien, Opernring 2
- Morgen: Věc Makropulos
- Premiere: Fidelio
- A Diva is Born
- Madama Butterfly

- Ensemblematinee im Mahler-Saal
- Die Fledermaus
- Konzert Julia Kleiter & Günter Groissböck
- Wiener Comedian Harmonists
- Elektra
- La Bohème
- Kammermusik der Wiener Philharmoniker
- Hänsel und Gretel
- Die Fledermaus
- Kallirhoe
- Rusalka
- Manon
- Studiokonzert
- Idomeneo, rè di Creta
- Kammermusik der Wiener Philharmoniker
- Le nozze di Figaro

- Solokonzert Nadine Sierra
- Jewels
- Luisa Miller
- Ensemblematinee im Mahler-Saal
- Online-Shop der Wiener Staatsoper
- eines der international bedeutendsten Opernhäuser
Aufführungen / Theater
Burgtheater Wien
Wien, Universitätsring 2
- Morgen: Die Lust am Spiel
- Österr. Erstaufführung: Das Ferienhaus
- Lesen & Lauschen: Geschichten vom Franz
- Gullivers Reisen
- Geschlossene Gesellschaft

- Der Tartuffe

- Die Zauberflöte

- Auslöschung. Ein Zerfall
- Die verlorene Ehre der Katharina Blum
- Johann Holtrop

- Die letzten Tage der Menschheit
- Hamlet

- Liliom

- Elisabeth!
- Lotfullah & die Staatsbürgerschaft
- Schachnovelle

- Akins Traum
- Hässlichkeit
- Burgtheater
- Der Zauberberg

- Heldenplatz

- Herr Puntila und sein Knecht Matti

- Fuchs 8
- Führung im Burgtheater / BURG Digital
- Das Burgtheater ist als österreichisches Nationaltheater die wichtigste Schauspielbühne des Landes und das größte Sprechtheater Europas.
Aufführungen
| Aufführung
Aufführungen
| Film
»La città delle donne«
Wiener Konzerthaus
Federico Fellini: »La città delle donne« (I 1980, 134 min., OmU)
Aufführungen
| Tanz
Barocktanzkurs mit Margit Legler
Wiener Konzerthaus
Margit Legler, Tanzunterricht Sina Zack, Tanz Annelie Fiona Vanicek, Tanz
Aufführungen
| Film
»Women in Love«
Wiener Konzerthaus
Ken Russell: »Women in Love« (GB 1969, 131 Min. OF)
Aufführungen
| Film
»The Day Iceland Stood Still«
Wiener Konzerthaus
Pamela Hogan: »The Day Iceland Stood Still« (USA/ISL 2024, 71 Min. OmU)
Aufführungen
| Ballett
Jewels
Wiener Staatsoper
George Balanchines Jewels gilt als das erste abendfüllende Ballett ohne Handlung. Inspiriert von einem Besuch des Juwelier-Hauses Van Cleef & Arpels in New York entschied sich der Choreograf 1967 ein Werk angelehnt an die Eigenschaften verschiedener Edelsteine für sein New York City Ballet zu kreieren. In drei Teilen steht jeweils ein anderes »Juwel« - Smaragd, Rubin, Diamant – im Zentrum der Choreographie, in der George Balanchine – als wahrer Visionär der Tanzkunst – die Tradition des romantischen Balletts mit einem modernen Tanzdenken verbindet. In einzigartigen Kostümen der Designerin Karinska vereint Jewels zarte Poesie, noble Schönheit und humorvolle Coolness und gilt als »perfect introduction to ballet«. Klavier »Rubies«: Anna Malikova Musikalische Leitung: Paul Connelly Choreografie: George Balanchine Musik von: Gabriel Fauré, Igor Strawinski, Piotr I. Tschaikowski Bühne: Peter Harvey Kostüme: Karinska Licht: Mark Stanley Einstudierung: Nanette Glushak, Diana White
Aufführungen
| Oper
Le nozze di Figaro
Wiener Staatsoper
Comedia per musica in vier Akten Text Lorenzo Da Ponte nach Pierre Augustin Caron de Beaumarchais Es sollte eigentlich der schönste Tag für Susanna und Figaro werden: Ihr Hochzeitstag. Doch der Graf Almaviva stellt der Braut nach. Don Basilio belästigt Susanna mit seiner Fürsprache für den Grafen, Marcellina will den alten Ehevertrag mit Figaro einklagen und Doktor Bartolo unterstützt sie dabei, auch aus altem Zorn gegen Figaro. Und dann ist da noch der Page Cherubino der in alle Frauen verliebt ist und den alle Frauen um sich haben wollen, am liebsten als Mädchen verkleidet … Nur mit den vereinten Kräften von Figaros Fantasie, Susannas Klugheit und der Unterstützung der betrogenen Gräfin kann es gelingen, diesen »tollen Tag« an ein glückliches Ende zu bringen. Musikalische Leitung: Adam Fischer Inszenierung: Barrie Kosky Bühne: Rufus Didwiszus Kostüme: Victoria Behr Licht: Franck Evin Bühnenbildassistenz: Jan Freese Sprache: Italienisch
Aufführungen
| Oper
Rusalka
Wiener Staatsoper
Lyrisches Märchen in drei Akten Text Jaroslaw Kvapil Psychologisch zugespitzt prallen Zivilisation und Natur, Ängste und Sehnsüchte, Machtverhältnisse und Geschlechterdefinitionen aufeinander. Der Sprachverlust der Rusalka reflektiert deutlich Identifikations-, Ausgrenzungs- und Daseinsängste. Regisseur Sven-Eric Bechtolf spiegelt diese Gefühls- und Gedankenzustände in einer surrealen, unwirklichen und bedrängenden Welt. Zwischen Schneewüste und kargem Gehölz wird in eindringlichen Bildern die Geschichte der abtrünnigen Wassernixe erzählt. Musikalische Leitung: Robert Jindra Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf Bühne: Rolf Glittenberg Kostüme: Marianne Glittenberg Licht: Jürgen Hoffmann Choreographie: Lukas Gaudernak Sprache: Tschechisch Werkeinführung: 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal
Aufführungen
| Oper
Idomeneo, rè di Creta
Wiener Staatsoper
Text: Giambattista Varesco Erzählt wird die aus der griechischen Mythologie stammende Geschichte des kretischen Königs Idomeneo, der sich nach der Rückkehr aus dem Trojanischen Krieg zwischen dem Leben seines Sohnes Idamante und dem Wohl seines Volkes entscheiden muss. Rettung aus dem Dilemma bringt die Liebe zwischen Idamante und der trojanische Königstochter Ilia, die als Kriegsgefangene auf Kreta lebt. Musikalische Leitung: Bertrand de Billy Regie: Kasper Holten Bühne: Mia Stensgaard Kostüme: Anja Vang Kragh Licht: Jesper Kongshaug Bewegungsregie: Signe Fabricius Dramaturgie: Adrian Mourby Sprache: Italienisch Werkeinführung: 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal
Aufführungen
| Oper
Manon
Wiener Staatsoper
Opéra comique in fünf Akten nach Abbé Prévost Manon, die sich vom Reichtum unwiderstehlich angezogen fühlt, ist auf dem Weg ins Kloster. Sie verliebt sich in den Chevalier Des Grieux – und er in sie. Doch ihre gemeinsame Zeit ist kurz, da Manon dem Werben des reichen Brétigny nachgibt. Auch dies dauert nicht lange, bald kehrt sie zu ihrem geliebten Des Grieux zurück. Dieser möchte seine finanzielle Lage im Glücksspiel aufbessern. Doch werden er und Manon verhaftet, sie soll nach Amerika verbannt werden. Die Strapazen im Gefängnis haben sie jedoch gebrochen: Sie stirbt auf dem Weg zum Hafen in den Armen Des Grieuxʼ. Musikalische Leitung: Bertrand de Billy Inszenierung: Andrei Serban Bühne und Kostüme: Peter Pabs Eine Pause
Aufführungen
| Ballett
Kallirhoe
Wiener Staatsoper
»Ihre Schönheit war nicht irdischer, sondern göttlicher Natur, doch nicht nur wie die einer Nereide oder Bergnymphe, sondern wie die der Aphrodite selbst. Die Kunde von ihrem überwältigenden Anblick verbreitete sich überall, und Freier strömten nach Syrakus (...).« Mit diesen Worten über seine Titelheldin Kallirhoe beginnt der Autor Chariton von Aphrodisias, der sich selbst als »Sekretär des Anwalts Athenagoras« betitelt, die Prosaerzählung über die Liebenden Kallirhoe und Chaireas, auf deren glückliche Hochzeit allerlei Konflikte, Katastrophen, unfreiwillige Reisen und Gefahren folgen, bevor sie am Ende wieder miteinander vereint sind. Der früheste vollständig überlieferte antike Liebesroman Kallirhoe, vermutlich im 1. Jahrhundert n. Chr. entstanden, handelt von der »Eifersucht der Menschen und den Launen der Götter« und beschreibt große Gefühle wie Liebe, Neid, Verlust und Vergebung. Starchoreograf Alexei Ratmansky, seit jeher fasziniert von antiker Kunst und Kultur, hat diesen 2020 als Handlungsballett mit dem American Ballet Theatre uraufgeführt und ein Werk kreiert, welches ein choreografisches, zeitgenössisches Porträt einer alten Welt zeigt. Die europäische Erstaufführung von Kallirhoe mit dem Wiener Staatsballett verspricht – zur prächtigen und gleichsam poetischen Musik von Aram Chatschaturjan – episches Drama sowie großartigen Tanz. »Es geht um eine große Liebe – und um Abenteuer. Die erste Liebe, die dann als reife Emotion zurückkehrt, gefestigt durch die Erfahrung schrecklicher Unglücke.« Alexei Ratmansky Musikalische Leitung: Paul Connelly Choreografie: Alexei Ratmansky Dramaturgie & Libretto: Guillaume Gallienne nach dem Roman »Kallirhoe« von Chariton von Aphrodisias Musik: Aram Chatschaturjan arrangiert von: Philip Feeney Bühne & Kostüme: Jean-Marc Puissant Umsetzung Kostüme: Sukie Kirk Licht: Duane Schuler Einstudierung: Nancy Raffa, Eric Tamm Werkeinführung: 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal
Aufführungen
| Oper
Luisa Miller
Wiener Staatsoper
Premiere: 7.2.2026 Text Salvadore Cammarano nach Friedrich Schiller Luisa, die Tochter des Veteranen Miller, liebt einen jungen Jägerburschen, der mit dem Herrschaftsantritt des neuen Feudalherren in ihr Dorf gekommen ist. Aber auch Wurm, der Schlossverwalter, ist in Luisa verliebt. Er enthüllt ihrem Vater die wahre Identität des vermeintlichen Jägerburschen: Es ist Rodolfo, der Sohn des Feudalherren, was eine Ehe mit Luisa aus Standesgründen unmöglich macht. Rodolfo will um seine Liebe kämpfen, doch dabei geraten er und Luisa in die Fallstricke der intriganten und korrupten Hofgesellschaft. Musikalische Leitung. Michele Mariotti Inszenierung & Bühne: Philipp Grigorian Kostüme: Vlada Pomirkovanaya Choreographie: Anna Abalikhina Licht: Franck Evin Video: Patrick K.-H. Sprache: Italienisch
Aufführungen
| Schauspiel
Der Zauberberg
Burgtheater
Nur auf drei Wochen ist der Besuch Hans Castorps bei seinem lungenkranken Vetter in einem Davoser Sanatorium zunächst veranschlagt. Sehr bald jedoch lernt er die Enthobenheit und die eigentümliche Zeitlosigkeit in der dünnen Luft zu schätzen: „Die Zeitformen verschwimmen, rinnen ineinander, und was sich als wahre Form des Seins enthüllt, ist eine ausdehnungslose Gegenwart, in der man dir ewig die Suppe bringt.“ Sieben Jahre später reißt ihn der Donnerschlag des Ersten Weltkriegs aus der „Verzauberung“ dieses luxuriösen Refugiums für ein unzeitgemäß gewordenes europäisches Bürgertum und seiner Suche nach Lebenssteigerung in einer „Atmosphäre von Tod und Amüsement“. Eben hatte er noch mit zwei Armeniern, zwei Finnen, einem usbekischen Juden und einem Kurden am „schlechten Russentisch“ gespeist, schon taumelt er in die Schützengräben Europas. Das Buch dieser sieben Vorkriegsjahre, das sich wie sein Protagonist von den Zeitläuften im „Flachland“ scheinbar weit entfernt hält, ist nicht zuletzt die Beschreibung der „großen Gereiztheit“, die diesem europäischen und globalen Flächenbrand vorangeht. In konzentrierter Besetzung bringt Bastian Kraft nach Klaus Manns MEPHISTO nun ein Hauptwerk des Vaters Thomas auf die Bühne des Burgtheaters. Regie: Bastian Kraft Bühne: Peter Baur Kostüme: Jelena Miletic Musik: Björn SC Deigner Video: Sophie Lux Licht: Michale Hofer Dramaturgie: Sebastian Huber Dauer: 2 Stunden 10 Minuten - keine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Das Ferienhaus
Burgtheater
Österreichische Erstaufführung: 18.12.2025 eine Adaption von IBSEN HUIS von Simon Stone, Originalproduzent Internationaal Theater Amsterdam 2017 Ein erfolgreicher Architekt entwirft 1964 ein gläsernes Ferienhaus für sich und seine Familie, das über 60 Jahre später zerstört sein wird. Das Haus: Ein Ort mehrerer Generationen, an dem unterschiedliche Generationen diskutieren, streiten, feiern und sich lieben. Aber auch ein Ort, an dem gelogen, verheimlicht und ohne Rücksicht auf Verluste gekämpft wird. Im Ferienhaus wird Familie gleichermaßen als Oase wie auch als Gefängnis erlebbar. Simon Stone inszeniert ein großes Familienepos: Er verarbeitet Stoffe und Motive des norwegischen Dramatikers Henrik Ibsen und hat für die BURG eine neue Fassung seines Stücks IBSEN HUIS entwickelt, das er 2017 in Amsterdam uraufgeführt hat. Regie: Simon Stone Bühnenbild: Lizzie Clachan Kostüme: Mel Page Musik: Stefan Gregory Licht: Bernd Purkrabek Dramaturgie: Sarah Lorenz
Aufführungen
| Schauspiel
Hamlet
Burgtheater
Deutsch von Angela Schanelec und Jürgen Gosch Prinz Hamlet weiß nicht, wie ihm geschieht. Vor nur zwei Monaten ist sein Vater gestorben und schon hat sich seine Mutter mit seinem Onkel Claudius vermählt, der nun der neue König von Dänemark ist. Als ihm dann noch der Geist seines toten Vaters erscheint, ihm mitteilt, er sei von seinem Bruder Claudius heimtückisch vergiftet worden und ihn auffordert den Mord zu rächen, gerät der Prinz in Verzweiflung. Unfähig zu handeln, verfängt er sich in einem Geflecht aus Wahnsinn und Widersprüchen, Rollenspiel, Verrat und Intrigen. In ihrer Inszenierung von Shakespeares weltberühmter Tragödie lässt Karin Henkel die Geister der Vergangenheit immer wieder auferstehen. Ein unaufhörliches Spiel aus Schein und Sein. Oder Nichtsein. Regie: Karin Henkel Bühne: Katrin Brack Kostüme: Teresa Vergho Musik: Thomas Kürstner, Sebastian Vogel Chorleitung: Alexander Weise Licht: Michael Hofer Dramaturgie: Thomas Jonigk, Christina Schlögl Dauer: 2 Stunden 50 Minuten - 1 Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Die Zauberflöte
Burgtheater
1791, in seinem Todesjahr, vollendete der hochverschuldete Mozart gemeinsam mit seinem Freund Schikaneder die Geschichte um zwei Liebende, die mitten im Kampf dunkler Mächte zueinanderfinden und so die Utopie eines Reiches der Vernunft und Humanität aufscheinen lassen, in dem auch bunte Vögel ihren Platz haben. In einem Wiener Vorstadt-Theater kam Die Zauberflöte, die heute an fast allen großen Opernhäusern der Welt auf dem Spielplan steht, zur Uraufführung. 232 Jahre später bringt eine fahrende Schauspieltruppe ihre ganz eigene Version der Oper auf die Bühne. Das »Kratky-Baschik-Zaubertheater« ist pleite und braucht dringend die perfekte Unterhaltungsshow. Dazu ist der Truppe jedes Mittel recht: Die heilige Komposition wird neu arrangiert, Mozarts Motive verwandeln sich in Songs unterschiedlichster Stilrichtungen und das umgedichtete Libretto teilen sich nur 6 Spieler*innen, von denen jede*r gleich mehrere Rollen übernehmen muss. In einer versunkenen Welt des Vaudevilles, des Varietés und des düsteren Prater-Straßentheaters entsteht die vielleicht gewagteste Neuinterpretation der vielleicht berühmtesten Oper der Welt. Der Schauspieler und Musiker Nils Strunk kreiert mit Autor Lukas Schrenk, einer dreiköpfigen Band und dem Ensemble eine lustvolle, musikalische Reflexion über den Zauber der Bühne und die Kraft des Miteinanders. Mozart und Schikaneder hätten sich im Grabe mitgedreht. Regie & Musik: Nils Strunk Bühne: Anneliese Neudecker Kostüme: Anne Buffetrille Fassung: Lukas Schrenk, Nils Strunk Sounddesign: Alexander Nefzger Licht: Norbert Gottwald Ton: Moritz Schauer Dramaturgie: Anika Steinhoff Dauer: 2 Stunden - keine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Geschlossene Gesellschaft
Burgtheater
Deutsch von Traugott König Inès, Estelle und Garcin haben nur Vermutungen darüber, warum sie miteinander ausgerechnet in dieser Hölle gelandet sind: ein Innenraum ohne Fenster und Spiegel. Turmhoch eingemauert, nur ab und an besucht von einem skurrilen Kellner. Ein Draußen? Gibt es hier nicht. Selbst die Augenlider sind erlahmt; der Ort droht mit durchgängigem Wachsein, ohne die erlösenden „schwarzen Blitze“ des Blinzelns. Warum sind gerade diese drei Menschen, die sich im Leben nie begegnet sind, hier zusammengepfercht worden? Welche Schuld hat sie hierhergeführt? Halten sie das Folterbesteck für die anderen bereits in den Händen, ohne es zu wissen? Jean-Paul Sartres Klassiker des Existenzialismus, uraufgeführt 1944 in Paris unter der Herrschaft der Nationalsozialisten, ist nicht nur Schlüsselwerk zum Verständnis von Sartres Philosophie der Freiheit, die um die Frage kreist, wie uns die Blicke der Anderen gegen unseren Willen definieren. GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT ist auch ein Stück über die Ungewissheit, über das Eingeschlossen-Sein und die Isolation, über eine veränderte Wahrnehmung von Zeit, die sich in einer zur Ewigkeit gedehnten Gegenwart bleiern über die Menschen und Dinge legt. Insofern hat es wertvolles Wissen gespeichert, in dem wir uns im Rückblick auf die vergangenen Jahre überraschend wiederfinden. Inszenierung: Martin Kušej Bühne: Martin Zehetgruber Mitarbeit Bühne: Stephanie Wagner Kostüme: Werner Fritz Musik: Aki Traar Licht: Michael Hofer Dramaturgie: Alexander Kerlin Wir bedanken uns herzlich bei Erwin Wurm und dem Atelier Erwin Wurm für die Leihgabe der Gurkenskulptur, bei der es sich um ein Original aus der Werkstatt des Künstlers handelt. 2 Stunden - keine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Der Tartuffe
Burgtheater
Deutsch von Simon Werle In Molières Komödie gibt Tartuffe vor, die Frömmigkeit in Person zu sein, und erlangt dadurch die Gunst von Orgon, der mit seiner Familie in gutbürgerlichen Verhältnissen lebt. Dieser nimmt Tartuffe nicht nur in seine Reihen auf, bietet ihm Unterkunft und Verpflegung, sondern vertraut ihm leichtgläubig seinen Besitz, seine Geheimnisse und seine Tochter Mariane an, die eigentlich in Valère verliebt ist. Unverständnis und Misstrauen gegenüber Tartuffe machen sich in der Familie breit, bis Orgons Gattin Elmire den Hochstapler schließlich enttarnt. Barbara Frey untersucht in ihrer Inszenierung die Mechanismen der Manipulation und zeigt die Abgründe einer Gesellschaft, die „das Gute“ ganz genau zu kennen scheint. Regie: Barbara Frey Bühne: Martin Zehetgruber Mitarbeit Bühne: Stephanie Wagner Kostüme: Esther Geremus Musik: Josh Sneesby Dramaturgie: Lena Wontorra 2 Stunden 15 Minuten - keine Pause mit Übertitel-App PROMPT
Aufführungen
| Schauspiel
Akins Traum
Burgtheater
Eine Produktion des Schauspiel Köln Alter Ego hat vor, ein Stück über das Osmanische Reich zu schreiben – ein scheinbar aussichtsloses Unterfangen. Auf der Suche nach Inspiration begegnen ihm ein sprechendes Halbpferd und ein Traum in Menschengestalt, die ihn aus der abgerissenen Realität Gelsenkirchens zurück ins 13. Jahrhundert zu Osman I. entführen. Es beginnt eine rauschhafte Reise durch Zeit und Raum, in deren Verlauf wir zwischen Familiendynastien und Herrschaftsansprüchen den Aufstieg und Fall eines Imperiums erleben, das einst vor den Toren Wiens stand. Stefan Bachmann erzählt die Vorgeschichte der modernen Türkei mit Witz und Leichtigkeit. Der Abend wird von einer Live-Band unter der Leitung von Sven Kaiser begleitet. Regie: Stefan Bachmann Bühne: Olaf Altmann Kostüme: Adriana Braga Peretzki Komposition und musikalische Einrichtung: Sven Kaiser Choreographie und Körperarbeit: Sabina Perry Licht: Jan Steinfatt Dramaturgie: Lea Goebel 2 Stunden - keine Pause mit türkischen Übertiteln / mit Übertitel-App PROMPT
Aufführungen
| Schauspiel