Als eines der international bedeutendsten Opernhäuser blickt die Wiener Staatsoper sowohl auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurück als auch auf eine vielseitige Gegenwart: Jede Spielzeit stehen in rund 350 Vorstellungen mehr als 60 verschiedene Opern- und Ballettwerke auf dem Spielplan. Allabendlich sind neben den fest engagierten Ensemblemitgliedern internationale Stars auf der Bühne und am Dirigentenpult zu erleben, im Graben begleitet von einem einzigartigen Orchester: dem Staatsopernorchester, dessen Musiker in Personalunion den Klangkörper der Wiener Philharmoniker bilden.
Staatsoperndirektor Dominique Meyer öffnete das Haus 2013 auch virtuell mit einem innovativen Projekt: Wiener Staatsoper live at home ermöglicht Opern- und Ballettfreunden auf der ganzen Welt, die Vorstellungen in der Wiener Staatsoper auf digitalen Geräten zu verfolgen.
Eine florentinische Tragödie/ Herzog Blaubarts Burg
(A kékszakállú herceg vára)
Alexander von Zemlinsky, Béla Bartók
Premiere: 3.10.2026
Text Oscar Wilde
in der deutschen Übersetzung von Max Mexerfeld
Text Béla Balázs
Die beiden Kurzopern Eine Florentinische Tragödie und Herzog Blaubarts Burg sind inhaltlich durch eine zentrale Thematik verbunden: Es geht um das fortschreitende Erkennen des nur scheinbar vertrauten Gegenübers.
In Zemlinskys Eine Florentinische Tragödie mündet die Ermordung von Biancas Geliebtem durch ihren eifersüchtigen Gatten Simone in einem Dialog der beiden Eheleute, der ganz überraschend einen neuen Liebesbeginn signalisiert.
In Bartóks Einakter wird Judiths Reise zu den inneren Abgründen des von ihr geliebten Herzog Blaubart – symbolisiert durch das Öffnen sieben geheimnisvoller Türen – hingegen in Dunkelheit und Einsamkeit enden.
Eine florentinische Tragödie
Guido Bardi, Prinz von Florenz: Dmitry Golovnin
Simone, ein Kaufmann: Christopher Maltman
Bianca, seine Frau: Asmik Grigorian
Musikalische Leitung: Alain Altinoglu
Inszenierung: Vasily Barkhatov
Bühne: Christian Schmidt
Kostüme: Stefanie Seitz
Licht: Alexander Sivaev
Video: Roland Horvath
Herzog Blaubarts Burg
Herzog Blaubart: Florian Boesch
Judith: Asmik Grigorian
Musikalische Leitung: Alain Altinoglu
Inszenierung: Vasily Barkhatov
Bühne: Christian Schmidt
Kostüm: Stefanie Seitz
Licht: Alexander Sivaev
Video: Roland Horvath
Sprache Deutsch/Ungarisch
Termine
Mi 30.9.2026, 11:00 | Öffentliche Probe
Sa 3.10.2026, 19:00 | Premiere
Di 6.10.2026, 19:00und weitere Termine
Do 8.10.2026, 19:00
Sa 10.10.2026, 19:00
Mo 12.10.2026, 19:00
Eine florentinische Tragödie/ Herzog Blaubarts Burg
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(A kékszakállú herceg vára)
Oper
Don Carlo
Giuseppe Verdi
Dramma lirico in vier Akten (Mailänder Fassung, 1884)
Text Camille du Locle & Achille de Lauzières & Angelo Zanardini
nach dem französischen Libretto der Oper von Joseph Méry und Camile du Locle in der italienischen Übertragung
von Achille de Lauzières & Angelo Zanardini
Der spanische Thronfolger Don Carlo hätte die französische Prinzessin Elisabeth heiraten sollen.
Nach einem ersten Kennenlernen sind die beiden ineinander verliebt. Überraschend gibt der spanische König Philipp II. bekannt, Elisabeth selbst heiraten zu wollen. Elisabeth fügt sich aus Staatsräson. Der liberale Marquis Posa rät seinem verzweifelten Freund Don Carlo, sich politisch für eine bessere Zukunft Flanderns zu engagieren. Dadurch geraten Don Carlo und Posa aber in eine gefährliche Gegnerschaft zum übermächtigen Großinquisitor.
Musikalische Leitung: Pier Giorgio Morandi
Regie, Bühne, Kostüme: Kirill Serebrennikov
Ko-Kostümbildnerin: Galya Solodovnikova
Choreografie und Regieassistenz: Evgeny Kulagin
Mitarbeit Bühnenbild: Olga Pavluk
Licht: Franck Evin
Video: Ilya Shagalov
Musik-Dramaturgie: Daniil Orlov
Sprache Italienisch
Termine
Fr 4.9.2026, 19:00
Mo 7.9.2026, 19:00
Do 10.9.2026, 19:00und weitere Termine
So 13.9.2026, 19:00
Mi 16.9.2026, 19:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Oper in vier Akten
Text Arturo Colautti
nach Eugène Scribe
Die gefeierte Schauspielerin Adriana Lecouvreur liebt den Grafen Maurizio, der seine Beziehung zu ihr geheim hält. Auch die Fürstin von Bouillon begehrt ihn.
Aus Eifersucht lässt sie Adriana einen vergifteten Veilchenstrauß zukommen. Intrigen und Missverständnisse spitzen sich zu, während Maurizio zwischen den Frauen steht. Adriana erkennt zu spät den Ursprung des Geschenks und stirbt an dessen Wirkung, im Glauben an Maurizios Liebe.
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: David McVicar
Bühne: Charles Edwards
Kostüme: Brigitte Reiffenstuel
Licht: Adam Silverman
Choreografie: Andrew George
Sprache Italienisch
Eine Koproduktion mit dem Royal Opera House Covent Garden, dem Gran Teatre del Liceu, der Ópera National de Paris und der San Francisco Opera.
Termine
Sa 5.9.2026, 19:00
Di 8.9.2026, 19:00
Fr 11.9.2026, 19:00und weitere Termine
Comedia per musica in vier Akten
Text Lorenzo Da Ponte
nach Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
Es sollte eigentlich der schönste Tag für Susanna und Figaro werden: Ihr Hochzeitstag. Doch der Graf Almaviva stellt der Braut nach.
Don Basilio belästigt Susanna mit seiner Fürsprache für den Grafen, Marcellina will den alten Ehevertrag mit Figaro einklagen und Doktor Bartolo unterstützt sie dabei, auch aus altem Zorn gegen Figaro. Und dann ist da noch der Page Cherubino der in alle Frauen verliebt ist und den alle Frauen um sich haben wollen, am liebsten als Mädchen verkleidet … Nur mit den vereinten Kräften von Figaros Fantasie, Susannas Klugheit und der Unterstützung der betrogenen Gräfin kann es gelingen, diesen »tollen Tag« an ein glückliches Ende zu bringen.
Musikalische Leitung: Patrick Hahn
Inszenierung: Barrie Kosky
Bühne: Rufus Didwiszus
Kostüme: Victoria Behr
Licht: Franck Evin
Bühnenbildassistenz: Jan Freese
Sprache: Italienisch
Termine
Mi 9.9.2026, 19:00
Sa 12.9.2026, 19:00
Di 15.9.2026, 19:00und weitere Termine
Do 17.9.2026, 19:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
George Balanchine, Christopher Wheeldon, Frederick Ashton
Living Legacies vereint George Balanchine, Christopher Wheeldon und Frederick Ashton.
Living Legacies – lebende Vermächtnisse – vereint mit George Balanchine und Frederick Ashton nicht nur zwei wegweisende Choreografen, deren Werke bis heute »State of the Art« einer jeden Ballettcompagnie sind und die die Kunst und Entwicklung des klassischen Tanzes entscheidend geprägt haben, sondern führt mit Christopher Wheeldon in die Gegenwart, macht Linien und Brücken deutlich. Nicht nur im Fortführen von choreografischen Traditionen, sondern auch in deren neu denken und interpretieren als auch durch die Tänzerinnen und Tänzer, die sich im Hier und Jetzt befinden, bleibt das Erbe des klassischen Balletts lebendig.
Divertimento Nr. 15
Musikalische Leitung: David Coleman
Choreografie: George Balanchine
Musik: Wolfgang Amadeus Mozart
Kostüme: Karinska
Einstudierung: Sandra Jennings
Within the Golden Hour
Musikalische Leitung: David Coleman
Choreografie: Christopher Wheeldon
Musik: Ezio Bosso, Antonio Vivaldi
Kostüme: Jasper Conran
Licht: Peter Mumford
Rhapsody
Musikalische Leitung: David Coleman
Klavier: Yoko Kikuchi
Choreografie & Bühne: Frederick Ashton
Musik: Sergei Rachmaninow
Kostüme rekonstruiert von: Natalia Stewart
Licht: Peter Teigen
Termine
Fr 18.9.2026, 19:00
Sa 19.9.2026, 19:00
Fr 25.9.2026, 19:00und weitere Termine
Opera Seria in zwei Akten
Text Pietro Metastasio
in einer Bearbeitung von Caterino Tommaso Mazzolà
Ohne um die Bedrohungen zu wissen, die ihn umgeben, versucht der römische Kaiser Tito, seinem Amt ebenso gerecht zu werden wie seinem Anspruch an sich selbst.
Tito übt sich in Großherzigkeit: Er vergibt seinen Gegnern und stiftet das Geld, das für den Bau eines Tempels zu seinen Ehren gedacht ist, für die Opfer des letzten Vesuvausbruchs. Auch Servilia, die er aus Gründen der Staatsraison heiraten wollte, gibt er frei, als ihr Geliebter Annio ihn darum bittet. Nur gegen den heimlichen Zorn Vitellias, die ihn und die Mitregentschaft für sich beansprucht und seinen Freund Sesto zu Mord und Aufruhr anstiftet, ist er nicht gewappnet. Schon steht das Kapitol in Flammen. Als Sesto gesteht, Urheber des Aufstandes zu sein, steht Tito vor der Entscheidung, das Todesurteil des Senats zu unterzeichnen oder die sprichwörtliche Milde walten zu lassen.
Musikalische Leitung: Cornelius Meister
Inszenierung, Choreografie & Bühne: Jan Lauwers
Regiemitarbeit: Emily Hehl
Kostüme: Lot Lemm
Licht: Ken Hioco
Ko-Choreografie: Paul Blackman
Dramaturgie: Elke Janssens
Sprache Italienisch
Altersempfehlung 12 +
Termine
So 20.9.2026, 19:00
Mi 23.9.2026, 19:00
Sa 26.9.2026, 19:00und weitere Termine
Di 29.9.2026, 19:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Melodramma in vier Akten
Text Andrea Maffei & Francesco Maria Piave
nach William Shakespeare
Macbeth, Heerführer im Dienst König Duncans, wird von drei Hexen prophezeit, dass er selbst König werde. Doch der Preis ist hoch, und bald schon beginnt sein blutiger Pfad der Selbstzerstörung.
Gedrängt von der ehrgeizigen Lady Macbeth begeht er Mord und Verrat, um seine Macht zu sichern. Doch seine Taten holen ihn ein, als er sich gegen seinen Widersacher Macduff und eine aufständische Armee stellen muss. Die Tragödie erreicht ihren Höhepunkt in einer verheerenden Schlacht, die Macbeths Untergang besiegelt und Malcolm, den Sohn des ermordeten Königs, zum neuen König von Schottland macht.
Musikalische Leitung: Francesco Ivan Ciampa
Inszenierung: Barrie Kosky
Szenische Einstudierung: Sylvie Döring
Bühne und Licht: Klaus Grünberg
Kostüme: Klaus Bruns
Dramaturgie: Claus Spahn
Sprache Italienisch
Altersempfehlung 16 +
Termine
Do 24.9.2026, 19:00
So 27.9.2026, 18:30
Do 1.10.2026, 19:00und weitere Termine
Melodramma in drei Akten
Text Luigi Illica & Giuseppe Giacosa
Der ehemalige Konsul Angelotti ist der Gefangenschaft entkommenin der Kirche Sant’Andrea della Valle trifft er auf den Maler Mario Cavaradossi, der ihm hilft.
Doch es gelingt dem Polizeichef Scarpia, Cavaradossi auf die Spur zu kommen: Er soll hingerichtet werden. Für seine Rettung verlangt Scarpia von Tosca, der geliebten Cavaradossis, körperliche Hingabe. Sie willigt ein, erhält die Zusage einer Scheinhinrichtung – und ermordet Scarpia. Dieser hat sie jedoch betrogen und Cavaradossi wird tatsächlich erschossen. Für Tosca ist das Leben sinnlos geworden und sie stürzt sich von der Engelsburg.
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Wiener Staatsoper
Als eines der international bedeutendsten Opernhäuser blickt die Wiener Staatsoper sowohl auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurück als auch auf eine vielseitige Gegenwart: Jede Spielzeit stehen in rund 350 Vorstellungen mehr als 60 verschiedene Opern- und Ballettwerke auf dem Spielplan. Allabendlich sind neben den fest engagierten Ensemblemitgliedern internationale Stars auf der Bühne und am Dirigentenpult zu erleben, im Graben begleitet von einem einzigartigen Orchester: dem Staatsopernorchester, dessen Musiker in Personalunion den Klangkörper der Wiener Philharmoniker bilden.
Staatsoperndirektor Dominique Meyer öffnete das Haus 2013 auch virtuell mit einem innovativen Projekt: Wiener Staatsoper live at home ermöglicht Opern- und Ballettfreunden auf der ganzen Welt, die Vorstellungen in der Wiener Staatsoper auf digitalen Geräten zu verfolgen.