Das Wiener Konzerthaus zählt zu den bedeutendsten Institutionen des internationalen Musiklebens. Gemeinsam mit Staatsoper und Musikverein bildet es jene prominente Trias, die den weltweiten Ruf Wiens als führende Musikmetropole begründet, und ist dank seiner wohl einmaligen Verbindung von Traditionsbewusstsein und Innovationsfreude längst unentbehrlich für das lebendige kulturelle Klima Wiens.
Tschechische Philharmonie
Beatrice Rana, Klavier
Stefanie Irányi, Sopran
Eric Finbarr Carey, Tenor
Jongmin Park, Bass
Semyon Bychkov, Dirigent
Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 »Italienische« (1830–1834)
Maurice Ravel: Konzert für Klavier und Orchester G-Dur (1929–1931)
Igor Strawinski: Pulcinella. Ballett in einem Akt (1919)
Grande Dame des Klaviers
Die französische Pianistin Marguerite Long ist Widmungsträgerin von Ravels Klavierkonzert, das sie im Jahr 1932 uraufgeführt hatte. Besonders im Ausland war ihr Name eng mit dem Werk verknüpft, und sie spielte es häufig unter der Leitung des Komponisten selbst – bis zu dessen Tod im Jahr 1937. Marguerite Long galt generell als Spezialistin für die neue französische Schule. Zahlreiche Werke, u. a. von Gabriel Fauré, Darius Milhaud, Francis Poulenc und Eric Satie, sind ihr gewidmet. Sie stand früh in intensivem künstlerischen und freundschaftlichen Kontakt mit Gabriel Fauré sowie, vor allem nach dem Ersten Weltkrieg, mit Claude Debussy und später Maurice Ravel.
Beatrice Rana als Solistin
94 Jahre nach der Uraufführung durch Marguerite Long spielt die italienische Pianistin Beatrice Rana Ravels Klavierkonzert mit der Tschechischen Philharmonie unter der Leitung von Semyon Bychkov. Gerahmt wird das Klavierkonzert von Felix Mendelssohn Bartholdys Italienischer Symphonie und Igor Strawinskis Ballett »Pulcinella«.
Wolfgang Muthspiel Trio:
Wolfgang Muthspiel, Gitarre
Scott Colley, Kontrabass
Brian Blade, Schlagzeug
Aus der Steiermark in die USA
In der Biographie des in der Steiermark geborenen Gitarristen Wolfgang Muthspiel ist Amerika nur eine der Ausbildung geschuldete, längere Episode. Nach 16 Jahren in Boston und New York, in denener von einem vielversprechenden Gitarristen zu einem Weltstar seines Fachs avancierte, kehrte er ins Alpenland zurück, wo er zwischen seinen Saiten seine vielfältigen Einflusssphären beschwört, die ländlerselige Folklore und das Erbe der Wiener Klassik, die Wucht alpiner Rockmusik und die pralle Sinnlichkeit eines Tanzabends, irgendwo auf dem Land. Dieses Mal tritt er im Wiener Konzerthaus im Trio mit Scott Colley und Brian Blade auf.
Piano & Sand:
Sabina Hasanova, Klavier
Anna Vidyaykina, Sandmalerei
Auf ins Reich der Traume! Jede Nacht aufs Neue besucht der geheimnisvolle Sandmann die Menschen und beschert ihnen mal schöne, mal schauderhafte Traumbilder. Mit Edward Griegs Bühnenmusik zu ≫Peer Gynt≪ und weiteren berühmten Werken eröffnen sich märchenhafte Klangwelten.
Kinder € 16,–
Empfohlen ab 9 Jahren
Freie Platzwahl
Eine Produktion von Wiener Konzerthaus und Piano & Sand
Die Kinder sitzen im nicht bestuhlten vorderen Saalbereich, um bestmöglich in die Veranstaltungen eingebunden zu werden. Im hinteren Saalbereich stehen Sitzplätze zur Verfügung.
Termine
Sa 28.2.2026, 11:00 | Ticket
Sa 28.2.2026, 15:00 | Ticket
So 1.3.2026, 11:00 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Berio-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Mitglieder der Opernstudios der Wiener Staatsoper und der Wiener Volksoper
Mira Alkhovik, Sopran
Hannah-Theres Weigl, Sopran
Camila Aguilera Yáñez, Mezzosopran
Adrian Autard, Tenor
Christopher Flaskamp, Klavier
Gyeontaek Lee, Klavier
Helmut Deutsch, Leitung
Wiener KammerOrchester / Wiener Singakademie / de Vriend
Wiener KammerOrchester
Wiener Singakademie
Elena Villalón, Sopran
Anja Mittermüller, Mezzosopran
David Fischer, Tenor
Alexander Grassauer, Bassbariton (Great Talent)
Jan Willem de Vriend, Dirigent
Ludwig van Beethoven: Prüfung des Küssens WoO 89 (1790–1792)
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie C-Dur K 338 (1780)
Wolfgang Amadeus Mozart: Vorrei spiegarvi, oh Dio. Konzertarie für Sopran und Orchester K 418 (1783)
Joseph Haydn: Messe C-Dur Hob. XXII/9 »Missa in tempore belli / Paukenmesse« (1796)
Termine
Sa 28.2.2026, 19:30 | Ticket
So 1.3.2026, 18:30 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
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Kammerkonzert
Warter / Gasché / Entheus Quartett
Musica Juventutis
Madita Warter, Klavier
Tobias Gasché, Oboe
Entheus Quartett:
Gabriel Rosensteiner, Violine
Klara Brunnhofer, Violine
Johanna Hechwartner, Viola
Feline Gröpler, Violoncello
Cécile Chaminade: Pierrette
Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge 11 F-Dur BWV 880 (Das wohltemperierte Klavier, Band II) (1738–1742)
Jörg Widmann: Allegretto, un poco agitato (Idyll und Abgrund. Sechs Schubert-Reminiszenzen für Klavier Nr. 2) (2009)
Frédéric Chopin: Andante spianato et Grande Polonaise brillante Es-Dur op. 22 (1830–1835)
Francis Poulenc: Sonate S 185 für Oboe und Klavier (1962)
Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate B-Dur K 317d für Violine und Klavier (1779–1780)
Eugène Bozza: Fantaisie pastorale op. 37 für Oboe und Klavier (1939)
Joseph Haydn: Streichquartett F-Dur Hob. III/48 (1787)
Benjamin Britten: Three Divertimenti (1936)
Dorothee Oberlinger, Blockflöte
Nils Mönkemeyer, Viola
»Dance for two«
Hildegard von Bingen: O ecclesia. Antiphon
Konstantia Gourzi: Messages between trees (Bearbeitung für Blockflöte, Viola und Tape)
Johann Sebastian Bach:
Invention Nr. 6 E-Dur BWV 777 (1723)
Invention Nr. 1 C-Dur BWV 772 (1723)
Canones diversi super Thema regium: Canona 2 cancrizans (Musikalisches Opfer BWV 1079) (1747)
Canon II alla Ottava (Die Kunst der Fuge BWV 1080) (Bearbeitung für Blockflöte und Viola) (1742 vor/1745 ca.)
Invention Nr. 8 F-Dur BWV 779 (Bearbeitung für Blockflöte und Viola) (1723)
Morton Feldman: Only (1946)
John Cage: Dream (1948)
Johann Sebastian Bach: 3. Satz: Adagio e piano (Sonate G-Dur BWV 1039 für zwei Flöten und Basso continuo) (Fassung für Blockflöte und Viola) (1720 ca.)
James Oswald: The reel of Tulloch
Nicola Matteis d. Jüng.: Zwei Fantasien (Bearbeitung für Viola solo)
Johann Sebastian Bach: 1. Satz: Prélude (Suite Nr. 2 d-moll BWV 1008 für Violoncello solo) (Bearbeitung für Blockflöte) (1720 ca.)
Wen Cheng Wei: Bourrée anglaise (Paratita. Paraphrase über Bachs Partita BWV 1013) Auftragskomposition für die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci
Anonymus: Black Joke (1684)
Béla Bartók:
Máramarosi Tánc »Tanzlied« Sz 98/32 (Vierundvierzig Duos für zwei Violinen) (1931)
Rutén kolomejka »Ruthenischer Kolomejk-Tanz« Sz 98/35 (Vierundvierzig Duos für zwei Violinen) (1931)
Konstantia Gourzi: Dance for two (2022)
Dance for two
Dorothee Oberlinger beschließt ihre Porträtreihe in dieser Saison mit einer ungewöhnlichen Liaison: Blockflöte trifft Bratsche. »Dance for two«, ihr Duo-Programm mit Nils Mönkemeyer, spannt den Bogen (traditionsgemäß leicht und mit Darmsaiten, wohlgemerkt) von Hildegard von Bingen bis John Cage, von der Klangaskese zur Klangekstase, von barocker Tanzwut bis zur kontemplativen Avantgarde. Zwei Instrumente, die sich in ihrem Facettenreichtum kongenial ergänzen, getragen von zwei Virtuos:innen, die keine Schublade kennen, nur offene Türen.
Thomas Mann: Buddenbrooks »Wider die Gemütlichkeit«
(Strichfassung: Julia Hahn)
Alexander Skrjabin: 24 Préludes op. 11 (Auswahl) (1888–1896)
Theodor W. Adorno: Drei kurze Klavierstücke (1934, 1945)
Jörg Widmann: Elf Humoresken (Auswahl) (2007)
sowie Werke von Richard Strauss und Vítězslava Kaprálová
Thomas Mann: Buddenbrooks »Wider die Gemütlichkeit«
Michael Maertens, Lesung
Onutė Gražinytė, Klavier
Thomas Mann: Buddenbrooks »Wider die Gemütlichkeit«
(Strichfassung: Julia Hahn)
Alexander Skrjabin: 24 Préludes op. 11 (Auswahl) (1888–1896)
Theodor W. Adorno: Drei kurze Klavierstücke (1934, 1945)
Jörg Widmann: Elf Humoresken (Auswahl) (2007)
sowie Werke von Richard Strauss und Vítězslava Kaprálová
Ludwig van Beethoven: Streichquartett f-moll op. 95 »Quartetto serioso« (1810–1814)
Anton Webern: Streichquartett in einem Satz (1905)
Franz Schubert: Streichquartett a-moll D 804 »Rosamunde« (1824)
Klassische Musik für die junge Generation auf unterhaltsame, humorvolle und unkomplizierte Weise zugänglich zu machen – das ist der Kern von TwoSet Violin. Mit diesem Ansatz begeistert das australische Geigenduo inzwischen über 9,5 Millionen Follower weltweit. 2016 beschlossen die beiden Musiker, ihre Stellen im Sydney Symphony Orchestra und im Queensland Symphony Orchestra aufzugeben, um sich ganz ihrem Duo-Projekt zu widmen. In ihren Live-Shows verbinden sie echte Rezitale mit witzigen Einlagen und beweisen dabei stets Respekt und Liebe zur klassischen Musik.
Geigen-Duo mit Witz und Charme
Ihr humorvoller Ansatz spricht ein breites Publikum an, darunter viele Menschen, die zuvor noch nie ein klassisches Konzert besucht haben. Und genau das treibt TwoSet Violin an: Klassik zugänglicher zu machen und kommende Generationen zu inspirieren. Ihr unverwechselbarer Humor und ihre charmante »Unperfektheit« haben bereits zu Kooperationen mit Weltklasse-Solist:innen wie Lang Lang, Hilary Hahn, Janine Jansen und Maxim Vengerov geführt – sowohl in Videos als auch auf der Bühne. Zahlreiche internationale Auftritte folgten – im Wiener Konzerthaus feiern Sie ihr Debüt.
Anna Mabo & die Buben:
Anna Mabo, Gesang, Gitarre
Clemens Sainitzer, Violoncello
Alexander Yannilos, Schlagzeug
Gäste:
Lukas Klein, Gesang, Gitarre
Beate Wiesinger, Bass, Gesang
Anna Mabos Welt
Willkommen in einer Welt voller Musik, Fantasie und Geschichten! Die Wiener Singer-Songwriterin und Theaterregisseurin Anna Mabo begeistert mit tiefgründigen Texten, einer einnehmenden Bühnenpräsenz und grenzenloser Fantasie. Ihre Lieder sind erheiternd und erhellend zugleich: Anna Mabo »trifft zielsicher ins Schwarze und lässt das Poetische nie außer Acht« (Ö1). In ihrer Porträtreihe führte sie u. a. bei ihrem bezaubernden Kindermusical »Annas Aquarium und die fetzigen Flundern« als fröhlich-schlagfertige Reiseführerin durch Galaxien und die Tiefsee. Nun präsentiert Anna Mabo eine weitere musikalische Facette: Bei einem Stehkonzert spielt sie mit Lukas Klein von Buntspecht und der Bassistin Beate Wiesinger eigens für diesen Abend komponierte Musik.
infiammabile:
Elisabeth Tomani, Blockflöte
Maria Magdalena, Frauscher Gesang
Thomas Adam, Barockgitarre
Mathias Roller, Barockcello
Michael Stark, Electronics, Komposition
Leonie Bramberger, Ausstattung
Christoph Steiner, Regie
Unendlich weit, tiefschwarz und voller Überraschungen! Das Ensemble infiammabile erkundet das Universum – es reist von Planet zu Planet, zur Sonne und zum Mond und zu den allerkleinsten Sternen. Dabei erklingen Melodien aus Renaissance und Barock, die Komponist Michael Stark mit zeitgenössischen Klängen verbindet.
Termine
Sa 7.3.2026, 11:00 | Ticket
Sa 7.3.2026, 14:00 | Ticket
So 8.3.2026, 11:00 | Ticketund weitere Termine
Wiener KammerOrchester
Maria Ioudenitch, Violine (Great Talent)
Jan Willem de Vriend, Dirigent
Antonio Vivaldi: Concerto grosso D-Dur RV 526a »Concerto di Amsterdam«
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie D-Dur K 162b (1773)
Franz Schubert: Konzert für Violine und Orchester D-Dur D 345 »Konzertstück« (1816)
Joseph Haydn: Symphonie C-Dur Hob. I/60 »Il Distratto« (1776)
Divinerinnen:
Theresa Aranya Aigner, Violine, Gesang
Julia Brunner, Violine
Stefanie Kropfreiter, Viola
Anna Aigner, Violoncello
Erna Ströbitzer, Kontragitarre, Gesang
Andrea Götsch, Klarinette
Pia Madlener Wiener, Knopfharmonika
Tini Kainrath, Gesang
Marie-Theres Stickler, Wiener Knopfharmonika, Gesang
Maria Stippich, Kontragitarre, Gesang
Einfach göttlich!
Am »Wödfrauntag«, dem 8. März, spielen die Wödfraun auf – in zwei aufeinanderfolgenden Sets: Zunächst stehen die Divinerinnen auf der Bühne, sieben an der Zahl. Divinerinnen sind nicht nur divin, d. h. göttlich, sondern fest in der Wiener Musiktradition verwurzelt. Sie entstauben Schätze aus dem Volksliedarchiv und kombinieren sie mit modernen Kompositionen. Die göttlichen Frauen wandeln auf den Spuren des legendären Schrammel-Quartetts, das Ende des 19. Jahrhunderts nicht nur Monarchen wie Kronprinz Rudolf, sondern auch Komponisten wie Johann Strauß und Johannes Brahms verehrten. Mit ihren Stimmen und Instrumenten erwecken sie traditionelle Wiener Musik in ihrer ganzen Vielseitigkeit zum Leben, ob philharmonisches Neujahrskonzert, weinseligen Heurigen oder musikantischen Tanzboden. Nicht minder göttlich ist das darauf folgende Trio, dass den zweiten Teil des Konzertabends musikalisch gestaltet: Zu erleben sind die singende Tini Kainrath, Marie-Theres Stickler an der Wiener Knopfharmonika und Maria Stippich an der Kontragitarre.
Camerata Salzburg
François Leleux, Oboe
Václav Luks, Dirigent
Jan Václav Voříšek: Symphonie D-Dur op. 24 (1821)
Johann Wenzel Kalliwoda: Concertino für Oboe und Orchester F-Dur op. 110 (1844)
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie D-Dur K 504 »Prager Symphonie« (1786)
Termine
Mo 9.3.2026, 19:30 | Ticket
Di 10.3.2026, 18:30 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Dmitri Schostakowitsch: Klaviertrio Nr. 1 c-moll op. 8 (1923)
Anton Arensky: Klaviertrio d-moll op. 32 (1894)
Robert Schumann: Phantasiestücke op. 88 für Klaviertrio (1842)
Felix Mendelssohn Bartholdy: Klaviertrio d-moll op. 49 (1839)
Früh- und spätromantische Klaviertrios
Das Trio aus Nikita Boriso-Glebsky, Narek Hakhnazaryan und Georgy Tchaidze gehört im Wiener Konzerthaus nun schon zu den kammermusikalischen Konstanten. In diesem Konzert spannt es einen Bogen durch die Gattung des Klaviertrios, beginnend mit früher Romantik bis hin zu deren späten Ausläufern.
… aus Russland
Dmitri Schostakowitschs Klaviertrio Nr. 1 c-Moll op. 8 entstand 1923 noch während seiner Studienzeit am Petrograder Konservatorium, weist aber schon die für ihn so charakteristische ironische Doppelbödigkeit auf. Fest in der russischen Spätromantik verankert ist das Klaviertrio d-moll op. 32 aus dem Jahr 1894 von Anton Arensky. Wie später etwa Tschaikowsky, Rachmaninoff oder Schostakowitsch verwendete er die Form eines Trios, um eines Verstorbenen zu gedenken, des Komponisten und Cellisten Karl Dawidow, der zu den bedeutendsten Solisten seiner Zeit gehörte.
… und Deutschland
Um ein frühes kammermusikalisches Werk handelt es sich auch bei Schumanns Phantasiestücken op. 88 aus dem Kammermusikjahr 1842, die noch vor seinen als solchen bezeichneten beiden Klaviertrios entstanden. Einen wichtigen Beitrag zur kammermusikalischen Romantik liefert auch Felix Mendelssohn Bartholdy mit seinem Klaviertrio d-moll op. 49 von 1839, das heute als ein Schlüsselwerk der Gattung gilt und klassische Formklarheit mit romantischer Ausdrucksintensität verbindet.
Tanzhausgeiger:
Johanna Kugler, Violine
Hermann Haertel jun., Violine
Erna Ströbitzer, Viola
Daniel Moser, Sopransaxophon, Flöten
Simon Ackermann, Kontrabass
Tęgie Chłopy:
Maciej Filipczuk, Violine, Gesang
Ewa Grochowska, Violine, Gesang
Mateusz Kowalski, Akkordeon, Gitarre, Gesang
Michał Żak, Klarinette, Sopransaxophon, Gesang
Michał Maziarz, Tenorhorn
Piotr Wróbel, Tuba
Dorota Murzynowska, Baraban, Rahmentrommel
Szczepan Pospieszalski, Trompete, Elektronik, Gesang
Marcin Żytomirski, Violine, Gesang, Text
Harold López-Nussa Trio:
Harold López-Nussa, Klavier
Thibaud Soulas, Kontrabass
Ruy López-Nussa, Schlagzeug
Von Havanna nach Paris
Die verschiedenen Stationen seines Lebens hinterließen Spuren: So ist der Musik von Harold López-Nussa anzuhören, dass er in Havanna aufgewachsen ist. Zunächst absolvierte er eine Ausbildung zum Konzertpianisten, und mittlerweile hat er in Frankreich und im Jazz eine neue Heimat gefunden. Zu Gast ist er mit seinem Trio, mit Thibaud Soulas am Kontrabass und Ruy López-Nussa am Schlagzeug.
Joseph Haydn: Sonate As-Dur Hob. XVI/46 (1765–1767)
Robert Schumann: Faschingsschwank aus Wien. Fünf Fantasiebilder für Klavier op. 26 (1839–1840)
Claude Debussy:
Hommage à Haydn (1909)
Jeux. Poème dansé (Bearbeitung für Klavier: Jean-Efflam Bavouzet) (1912–1913)
Douze Etudes, Buch 2 (1915)
Hochkarätiger Klavierabend
Jean-Efflam Bavouzet studierte am Pariser Konservatorium bei Pierre Sancan, gewann 1986 den Internationalen Beethoven-Wettbewerb in Köln und debütierte kurz darauf mit dem Orchestre de Paris unter Georg Solti. Seither konzertiert er weltweit mit führenden Orchestern und Dirigent:innen.
Zwischen Klassik, Romantik und Impressionismus
Im Wiener Konzerthaus verbindet Bavouzet stilistische Klarheit mit Fantasie: Joseph Haydns Sonate As-Dur Hob. XVI/46 zeichnet sich durch seinen hohen technischen Anspruch aus, Robert Schumanns »Faschingsschwank aus Wien« besticht mit Farbenreichtum. Im zweiten Teil des Programms stehen Werke Claude Debussys im Mittelpunkt, darunter die »Hommage à Haydn«, »Jeux« in Bavouzets eigener Klavierfassung sowie die virtuosen zwölf Études.
klangberührt - Veranstaltung für Soziale Einrichtungen
Basma Jabr, Gesang, Klavier, Percussion
Mahan Mirarab, Gitarre, Ud
András Dés, Percussion
Victoria Kirilova, Kontrabass
Special Guest
Lilian Genn, Moderation
Orchestre de la Suisse Romande / Buniatishvili / Nott
Orchestre de la Suisse Romande
Khatia Buniatishvili, Klavier
Jonathan Nott, Dirigent
Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83 (1878–1881)
Claude Debussy: Images (1905–1912)
Flügelstürmerin interpretiert Brahms
Khatia Buniatishvili, von der Presse als »Flügelstürmerin« gefeiert, hat sich einen festen Platz in der aktuellen Oberliga der Tastenvirtuos:innen gesichert. Ihre Interpretation des zweiten Klavierkonzerts von Johannes Brahms gründet in einer ausgeprägten Vertrautheit mit dem Werk des Komponisten. Das opulente viersätzige Konzert entstand 1881 und beeindruckt vor allem durch die klangliche Ausgewogenheit zwischen Klavier und Orchester.
Wiener Symphoniker
Damen der Wiener Singakademie
Wiener Sängerknaben
Sasha Cooke, Mezzosopran
Petr Popelka, Dirigent
Barbara Rett, Moderation
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 3 d-moll für großes Orchester, Altsolo, Knabenchor und Frauenchor (1893–1896)
Mahlers Dritte
Sie ist sein längstes und formal wohl gewagtestes Werk, und er selbst charakterisierte es als eines, »in welchem sich in der Tat die ganze Welt spiegelt«. Die Rede ist von Gustav Mahlers 3. Symphonie, angelegt als »stetig sich steigernde Artikulation der Empfindung […] vom dumpfen starren, bloß elementaren Sein (der Naturgewalten) bis zum zarten Gebilde des menschlichen Herzens, welches wiederum über dieses hinaus (zu Gott) weist und reicht«.
Grammy-Preisträgerin Sasha Cooke als Solistin
Nach erfolgreichen Aufführungen der Vierten und der Ersten Mahlers im Jahr 2025 wendet sich Chefdirigent Petr Popelka mit den Wiener Symphonikern nun also der alles überbietenden Dritten zu. Das berückende »Mitternachtslied« singt die zweifache Grammy-Preisträgerin Sasha Cooke, die mit genau diesem Part einst unter Michael Tilson Thomas im Wiener Konzerthaus debütierte.
Termine
So 15.3.2026, 11:00 | Ticket
Mo 16.3.2026, 19:30 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Anja Om Plus
Anja Om, Klavier, Gitarre, Gesang
Veronika Sterrer, Gesang, Synth-Bass
Ursula Reicher, Gesang, Floor Tom
Mira Perusich, Gesang, Floor Tom
Lucia Leena, Gesang, Percussion
Ricarda Oberneder, Gesang, Percussion
Vielschichtige Klanglandschaften mit Anja Om Plus
Die Musik von Anja Om Plus ist wie ein wandelndes Bühnenbild: mal zart und kammermusikalisch, dann wieder rhythmisch pulsierend, mit jazzigen Unterströmungen und Momenten reiner Vokalekstase. Das sechsköpfige Ensemble rund um Komponistin und Sängerin Anja Obermayer entfaltet einen Sound, der gleichermaßen intim wie expressiv ist: getragen von Klavier, Gitarre, Floor Tom und Synth-Bass, durchdrungen von Stimmen, die sich verweben, umkreisen und gegeneinander fließen.
Albumpräsentation »Tiny Little Boat«
Im Wiener Konzerthaus präsentiert die Band Songs aus ihrem neuesten Album »Tiny Little Boat« und nimmt Sie mit auf eine künstlerische Reise zwischen Chamber Pop, Jazz und komplexer Mehrstimmigkeit. Die Lieder erzählen von Aufbruch und Verletzlichkeit, von Windstille und Gegenströmung – wie ein kleines Boot auf weiter See.
Frank Peter Zimmermann, Violine
Dmytro Choni, Klavier
Franz Schubert: Sonate a-moll D 385 für Violine und Klavier »Sonatine« (1816)
Anton Webern: Vier Stücke für Geige und Klavier op. 7 (1910–1914)
Franz Schubert: Introduktion und Variationen über »Trockne Blumen« e-moll D 802 (1824)
Arnold Schönberg; Phantasy for Violin with Piano Accompaniment op. 47 (1949)
Franz Schubert: Fantasie C-Dur D 934 für Violine und Klavier (1827)
Thomas Mann: Buddenbrooks »Der Anfang vom Ende«
Strichfassung: Julia Hahn
Franz Schubert: 2. Satz: Andante sostenuto (Sonate B-Dur D 960) (1828)
Johannes Brahms: Intermezzo op. 117/3 (1892)
Frédéric Chopin: Barcarolle Fis-Dur op. 60 (1845–1846)
Franz Schubert: Impromptu Ges-Dur D 899/3 (1827)
Wiener Philharmoniker
Pinchas Zukerman, Violine
Zubin Mehta, Dirigent
Carl Maria von Weber: Ouverture zu »Oberon« J 306 (1825–1826)
Max Bruch: Konzert für Violine und Orchester g-moll op. 26 (1866)
Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 7 d-moll op. 70 (1884–1885)
Zum 90. Geburtstag von Zubin Mehta
»Du inspirierst mich, ich inspiriere dich. Das ist wie die Lava eines Vulkans, die fließt. Und das hält jung!« So beschreibt Zubin Mehta die Kommunikation mit den Musiker:innen. Jung gehalten hat sie ihn wirklich: Am 29. April 2026 feiert er seinen 90. Geburtstag. Anlässlich dieses Ehrentages leitet er die Wiener Philharmoniker in einem Konzert mit Bruchs Violinkonzert, gespielt von Pinchas Zukerman, und Antonín Dvořáks 7. Symphonie.
Eine Dirigentenlegende
Sein Debüt im Wiener Konzerthaus gab er 1958. Vier Jahre zuvor war der in Mumbai geborene Dirigent nach Wien gekommen, wo er bei Hans Swarowsky studierte. Später leitete er im Großen Saal Orchester, denen er vorstand, wie das Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, New York und Los Angeles Philharharmonic Orchestra. Neben seiner ungeheuren Dirigierkunst überzeugte er als Kosmopolit, der sich nicht scheut, seine Meinung offen zu äußern. Die Vereinten Nationen verliehen ihm daher 1999 den Preis für Frieden und Toleranz.
ORF Radio-Symphonieorchester Wien / Debargue / Schwarz
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Lucas Debargue, Klavier
Elena Schwarz, Dirigentin
Johannes Maria Staud: Tondo. Preludio für Orchester (2009)
Camille Saint-Saëns: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 F-Dur op. 103 (1896)
Igor Strawinski: Jeu de cartes. Ballett in drei Spielrunden (1936–1937)
Claude Debussy Jeux. Poème dansé (1912–1913)
Ein »Ägyptisches« Klavierkonzert
Lucas Debargue spielte sich innerhalb kürzester Zeit an die pianistische Weltspitze. Bekanntheit erlangte er vor allen Dingen für seine unkonventionellen und kraftvollen Interpretationen. Mit dem RSO Wien ist er unter dem Dirigat von Elena Schwarz solistisch im fünften Klavierkonzert seines Landsmannes Camille Saint-Saëns zu erleben.
Saint-Saëns, Staud, Strawinski und Debussy
Das Klavierkonzert Nr. 5 op. 103 komponierte Saint-Saëns 1896, im Jahr seiner inspirierenden Reise nach Kairo und Luxor. Wegen seines orientalisch anmutenden zweiten Satzes ist es auch unter dem Beinahmen »das Ägyptische« bekannt. Zudem erklingt Johannes Maria Stauds »Tondo«, ein Preludio für Orchester, das um den zentralen Klang der vier Hörner gruppiert ist, sowie Balletmusiken von Igor Strawinski und Claude Debussy.
Konstantin Krimmel, Bariton
Ammiel Bushakevitz, Klavier
Robert Schumann: Fünf Lieder op. 40 (1840)
Ralph Vaughan Williams: Songs of Travel (1904)
Eusebius Mandyczewski:
Lăcrimioare »Maienglöckchen« op. 7/3 (Rumänische Lieder)
Măndrulita »Holdes Mädchen« op 7/7 (Rumänische Lieder)
Cinel-Cinel »Rätsel« op. 7/14 (Rumänische Lieder)
Mormentul »Das Grab« op. 7/16 (Rumänische Lieder)
Omul singuratic »Der Einsame« op. 7/18
Johannes Brahms:
Auf dem Kirchhofe op. 105/4 (1886)
Der Tod, das ist die kühle Nacht op. 96/1 (1884)
Feldeinsamkeit op. 86/2 (1877–1879 ?)
Wie bist du, meine Königin op. 32/9 (1864)
Die Mainacht op. 43/2 (1864)
Feine Zwischentöne
Sie handeln von Liebe und vom Lebensende, von Einsamkeit und mondbeschienenen Mainächten: die Programmpunkte des Liederabends von Konstantin Krimmel. Der junge Bariton versteht sich auf die feinen Zwischentöne und ist ein Hoffnungsträger des heutigen Liedgesangs. Im Wiener Konzerthaus hat er sein großartiges Talent bei einem Liederabend sowie beim Gemischten Satz 2024 bereits unter Beweis gestellt. Er war Nachwuchssänger des Jahres 2023 der Zeitschrift Opernwelt, erhielt 2024 den Opus Klassik als Sänger des Jahres und den Preis der Deutschen Schallplatten-Kritik in der Kategorie »Klassisches Lied und Vokalrecital«. Seine CD »Mythos: Schubert & Loewe« wurde 2025 mit dem Edisons Klassiek ausgezeichnet.
Von Schumann bis Mandyczewski
Nun präsentiert Krimmel mit dem Klavierbegleiter Ammiel Bushakevitz einen Abend mit bekannten romantischen Liedern, aber auch mit Raritäten: In der ersten Programmhälfte erklingen neben den Fünf Liedern op. 40 von Robert Schumann nach Gedichten von Adalbert Chamisso die »Songs of Travel« von Ralph Vaughan Williams auf Gedichte von Robert Louis Stevenson aus dem Jahr 1904, die als »britische Winterreise« bezeichnet werden. Vor Liedern wie »Feldeinsamkeit« und »Die Mainacht« von Johannes Brahms hat Krimmel rumänische Lieder von Eusebius Mandyczewski aus dem Jahr 1885 aufs Programm gesetzt. Mandyczewski, geboren 1857 in Czernowitz in der Bukowina, studierte bei Eduard Hanslick in Wien Musikwissenschaft, freundete sich dort mit Johannes Brahms an und war von 1887 bis 1929 Archivar und Leiter der Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde. Seine Lieder orientieren sich an der Liedtradition à la Schubert und Brahms.
Georges Bizet: Symphonie Nr. 1 C-Dur (1855)
César Franck: Symphonie d-moll M 48 (1886–1888)
Die großen Gefühle der französischen Symphonie
Klaus Mäkelä, kaum dreißig und schon seit Jahren am Pult internationaler Spitzenorchester: Sein rasanter Aufstieg sorgt für Staunen – und seine Konzerte sorgen für Spannung. Seit seinem Antritt als Chefdirigent im Jahr 2021 hat er das Orchestre de Paris mit präzisen Konturen und einer frischen Präsenz des französischen Repertoires hörbar geprägt. Wie weit das Spektrum reicht, zeigt dieses Programm: Georges Bizets jugendlicher Geniestreich von 1855, die Erste Symphonie, begegnet der weit ausschwingenden Spätromantik von César Francks D-moll-Symphonie. Ein Dialog großer Empfindungen, den Klaus Mäkelä mit feinem Fingerspitzengefühl zusammenführt.
Arturo Fuentes: Skulpt (2025–2026) (UA) Kompositionsauftrag von PHACE, mit finanzieller Unterstützung durch das BMKÖS
Yuheng Chen: To a Bubbling Fountain Stirr'd with Wind (2025–2026) (UA) Kompositionsauftrag von PHACE, mit Unterstützung des SKE-Fonds und von Stadt Wien Kultur
Zara Ali: thermo_doxa (2024)
Enno Poppe: Fleisch (2017)
Agata Zubel: Shades of Ice (2011)
Enno Poppe: Fleisch
Sehr systematisch und zielgerichtet zerlegt Enno Poppe in »Fleisch« die Idiomatik der Rockmusik. Aus den resultierenden Phrasen und Schnipseln, die nur noch in Ansätzen an oft gehörte Stehsätze und Stereotype erinnern, fügt sich ein kurzweiliges Klangbild, das die Ausdruckskräfte des Rock in einer neuen Art bündelt und freigelegt.
Yuheng Chen: To a Bubbling Fountain Stirr’d with Wind
Yuheng Chen versucht mit seiner Musik die Möglichkeiten klanglich-instrumentaler Modulationen zu erkunden und deren Grenzen auszureizen. In seinen Werken finden sich oft bildgebende Momente, die beim Hören fast schon konkrete Situationen entstehen lassen. Im Rahmen des Konzerts wird sein neues Werk für PHACE »To a Bubbling Fountain Stirr’d with Wind« zur Uraufführung gebracht.
Zara Ali: thermo_doxa
In »thermo_doxa« eröffnet Zara Ali einen durch und durch faszinierenden Klangraum: antreibend, aufreibend, energetisch und doch balanciert und nuanciert. Sie zeigt wenig Berührungsängste oder Bedenken, sich bei den musikalischen Ausdruckstechniken von EDM bis Techno zu bedienen, um daraus ein brachial-feinfühliges klangliches Hybridwesen zu schaffen, das die Stärken von Instrumenten und Elektronik vereint.
Arturo Fuentes: SKULPT
Und auch Arturo Fuentes, mit dem PHACE eine jahrelange spannende Zusammenarbeit verbindet, steuert ein neues Werk bei. Seine Musik steht an den Schnittstellen von Genres und ästhetischen Formen und wird oft um eine Mischung aus digitalen, visuellen, akustischen oder materiellen Medien erweitert. Welche Automaten in »SKULPT« den Ton angeben werden, bleibt vorerst noch unklar.
Orchestre de Paris
Anna Vinnitskaya, Klavier
Klaus Mäkelä, Dirigent
Sergej Rachmaninoff: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-moll op. 18 (1900–1901)
Sergej Rachmaninoff: Symphonie Nr. 2 e-moll op. 27 (1906–1907)
Anna Vinnitskaya spielt Rachmaninoffs Klavierkonzert Nr. 2
Anna Vinnitskaya wird für ihre Gestaltungskraft und ihr nuancenreiches Spiel gefeiert. Im Wiener Konzerthaus widmet sich die Pianistin Rachmaninoffs zweitem Klavierkonzert – und betrachtet das 1900/01 entstandene Werk dabei als Dokument seiner Zeit. Am Vorabend des Ersten Weltkriegs repräsentierte die Musik Rachmaninoffs jenes zwiespältige Lebensgefühl des Fin de siècle, das von einer diffusen Mischung aus hoffnungsvollem Aufbruch und Zukunftsangst, Endzeitstimmung und Weltschmerz geprägt war.
Orchestre de Paris unter Klaus Mäkelä
Im zweiten Teil des Konzertabends steht auch Rachmaninoff auf dem Programm: Das Orchestre de Paris spielt unter Chefdirigent Klaus Mäkelä dessen zweite Symphonie, die mit ihrer dichten, gefühlvollen Orchestrierung beeindruckt.
Symphonisches Schrammelquintett Wien & Cornelius Obonya
»Frühling in Wien«
Symphonisches Schrammelquintett Wien
Helmut Lackinger, Violine
Alexandra Winkler, Violine
Kurt Franz Schmid, Klarinette
Ingrid Eder, Knopfharmonika
Heinz Hromada, Kontragitarre
Gast:
Cornelius Obonya, Moderation, Lesung, Gesang
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Bewertungen & Berichte Symphonisches Schrammelquintett Wien & Cornelius Obonya
Konzert
Filarmonica della Scala / Kantorow / Chailly
Filarmonica della Scala
Alexandre Kantorow, Klavier
Riccardo Chailly, Dirigent
Sergej Prokofjew: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26 (1917–1921)
Peter Iljitsch Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36 (1877–1878)
Brillanter Tastenstreich
Unter Prokofjews fünf brillanten Tastenstreichen gilt das zwischen 1917 und 1921 entstandene Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur op 26 als das populärste. Motorische Energie, harmonische Schärfe, volksliedhafte und lyrische Elemente sind darin wunderbar ausbalanciert. Mit auf diese originelle Klangreise nimmt uns Alexandre Kantorow, der 2019 als erster französischer Pianist den renommierten Tschaikowsky-Wettbewerb gewann. Unter dem Dirigat von Riccardo Chailly spielt die Filarmonica della Scala zudem Tschaikowskys Symphonie Nr. 4.
Wiener Symphoniker
Rudolf Buchbinder, Klavier, Dirigent
Wolfgang Amadeus Mozart:
Konzert für Klavier und Orchester B-Dur K 595 (1788–1791)
Konzert für Klavier und Orchester A-Dur K 488 (1786)
Konzert für Klavier und Orchester C-Dur K 467 (1785)
Mozarts Klavierkonzerte
Der profunde Beethoven-Kenner Rudolf Buchbinder ist gleichermaßen vertraut mit dem Schaffen Mozarts. Im Großen Saal widmet sich der Grandseigneur gleich drei von Mozarts pianistischen Meisterstücken und wird dabei, wie Mozart es selbst zu tun pflegte, das Orchester vom Klavier aus leiten. Im Programm hat Buchbinder das A-Dur-Konzert K 488, das 1786 für die von Mozart in Eigenregie organisierten Wiener Akademiekonzerte entstand, und das B-Dur-Werk K 595, das er vermutlich im März 1791 bei seinem letzten Auftritt als Pianist spielte. Als krönender Abschluss erklingt das Konzert C-Dur K 467, dessen Andante zum melodisch Magischsten gehört, was der Salzburger je komponierte.
Termine
Mo 23.3.2026, 19:30 | Ticket
Di 24.3.2026, 19:30 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Klangforum Wien
Holger Falk, Bariton
Markus Wallner, Klangregie
Vimbayi Kaziboni, Dirigent
Gerhard Stäbler: Den Müllfahrern von San Francisco. Ein Akronym aus akustischen Erinnerungen an eine Reise (1989–1990)
Laure M. Hiendl: Chronochromatic variations IV (2026) (EA) Kompositionsauftrag des Klangforum Wien
Bernhard Lang: Songbook II.2 – Retextured für Bariton und Ensemble (2019)
Luxa Mart*in Schüttler: i wd leave leaf & dance (Fassung für Ensemble) (UA)
Wiener KammerOrchester / Jeremias Fliedl / Hattori
Wiener KammerOrchester
Jeremias Fliedl Violoncello
Joji Hattori Moderation, Dirigent
Peter Iljitsch Tschaikowsky: Elegie zu Ehren von Ivan W. Samarin G-Dur (1884)
Igor Strawinski: Suite italienne (Bearbeitung für Violoncello und Streichorchester: Benjamin Wallfisch) (1922 ca./1932)
Antonín Dvořák: Klid lesa »Waldesruhe« op. 68/5 (Bearbeitung für Violoncello und Streichorchester: Paul Wood) (1883–1884/1891)
Mieczysław Karłowicz: Serenade C-Dur op. 2 für Streichorchester (1897)
Der französisch-libanesische Trompeter Ibrahim Maalouf ist gegenwärtig einer der populärsten Instrumentalisten der französischen Musikszene. Er zeichnet sich aus durch seine orientalisch geprägte, emotional tiefgründige Jazzmixtur und die gekonnte Verschmelzung verschiedener musikalischer Genres. Ursprünglich eine Laufbahn als klassischer Trompeter verfolgend, avancierte er ab der Jahrtausendwende durch die Zusammenarbeit mit Künstler:innen wie Sting, Salif Keita, Amadou & Mariam, Tryo, Matthieu Chedid oder Lhasa de Sela zu einer Pop-, Jazz- und World-Größe.
Trumpet of Michel-Ange Vol. 2
Mit dem Projekt »Trumpet of Michel-Ange« hat Ibrahim Maalouf ein neues Kapitel in seinem musikalischen Schaffen eröffnet. Auf dem rhythmischen Fundament und der unverrückbaren und unersetzlichen Stabilität des Pulses aufbauend, ist es eine Odyssee durch die ostafrikanische »Taarab«-Musik, die stark von arabischen und indischen Einflüssen geprägt ist. Ibrahim Maalouf verwischt hier die Grenzen zwischen uralten arabischen Traditionen und avantgardistischer Trance-Musik. Nun präsentiert er mit Vol. 2 eine neue Version dieses Programms.
Sein erstes Album hat Kimyam bereits mit 14 Jahren produziert. Damals begann er mit elektronischer Musik zu experimentieren, zuvor hatte er Schlagzeug gelernt. Im Jahr 2022 gründete der kongolesisch-österreichische Musiker, Komponist, Produzent, Filmemacher und Maler mit PlusPlusPlus Music sein eigenes Label.
Natur und Musik
In seiner Musik kreiert er farbenfrohe Klanglandschaften, in denen afrikanische Musikinstrumente auf Elektronik und klassische Elemente treffen. Auch Alltagsgegenstände und -geräusche erklingen in neuen Settings. Eine innige Beziehung hegt Kimyan zur Natur, die sich auch in seiner Musik widerspiegelt: »Ich mache Kunst, die sich mit der Natur und unserem Bezug zu ihr beschäftigt«, berichtet er. »Sie ist Teil meiner Identität, in der ich retrospektiv Muster erkenne, die mich dorthin geführt haben, wo ich heute bin.« Sein neuestes Album »Coloria« präsentiert Kimyan im Rahmen von City Sounds.
Orchester der Oper Zürich
Chor der Oper Zürich
Marina Rebeka, Sopran
Agnieszka Rehlis, Mezzosopran
Joseph Calleja, Tenor
David Leigh, Bass
Gianandrea Noseda, Dirigent
Giuseppe Verdi: Messa da Requiem (1868–1874)
Verdis »Messa da Requiem« – ein Meisterwerk zwischen Oper und Kirchenmusik
Giuseppe Verdis »Messa da Requiem« gilt vielen als das bedeutendste kirchenmusikalische Werk nach Beethovens »Missa solemnis«. Für den liturgischen Gebrauch ist diese unter dem Eindruck des Todes des Schriftstellers Alessandro Manzoni entstandene Totenmesse allerdings ebenso wenig geeignet wie Beethovens Festmesse. Viel zu lang ist in beiden Fällen die Aufführungsdauer, viel zu groß die Besetzung und viel zu groß nicht zuletzt das spezifisch künstlerische Gewicht. Verdis Requiem hat sich längst als abendfüllendes Konzertwerk etabliert, das seine opernhafte Herkunft nicht verleugnet.
Requiem mit Opern-Dramatik, aufgeführt vom Orchester & Chor der Oper Zürich
Umso passender ist es, dass Verdis »Messa da Requiem« im Wiener Konzerthaus vom Orchester und Chor der Oper Zürich aufgeführt wird. Die Leitung liegt in den Händen von deren Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda. International gefeierte Opernstars wie Marina Rebeka und Joseph Calleja sind die Solist:innen dieses Abends.
Was die vier Mitglieder des radio.string.quartet aus der klassischen Streichquartett-Besetzung kreieren, das ist ein völlig neuer Kosmos. Musikalisch bewegt sich das Quartett jenseits aller Genregrenzen von Klassik, Jazz, Rock, Folk, Pop und zeitgenössischer Musik. »Die Arrangements des radio.string.quartet entstehen in Teamarbeit, alle Ensemble-Mitglieder steuern Eigenkompositionen bei«, erklärt Geiger Bernie Mallinger. Das radio.string.quartet sieht sich als »Mikroorganismus, in dem die einzelnen, individuellen Zellen miteinander kommunizieren, ohne zu stören, woraus ein eigenes, einzigartiges Lebewesen entsteht«.
Vollendung der Tetralogie mit »aERO«
Seit 2020 arbeitet das radio.string.quartet an einer umfassenden »Tetralogie«, die den vier Elementen Erde, Feuer, Wasser und Luft gewidmet ist. Auf »Erd« mit Roland Neuwirth, »BACH – like waters« sowie »Les couleurs du feu« in Zusammenarbeit mit den Münchner Symphonikern folgt nun der abschließende vierte Teil. Unter dem Titel »aERO – four seasons Vol. 1« widmet sich das Quartett im Wiener Konzerthaus seiner musikalischen Interpretation des Elements Luft.
Pygmalion
Wiener Sängerknaben
Julian Prégardien, Evangelist
Stéphane Degout, Jesus
Julie Roset, Sopran
Maïlys de Villoutreys, Sopran
Lucile Richardot, Alt
Paul-Antoine Bénos-Djian, Countertenor
Zachary Wilder, Tenor
Christian Immler, Bass
Raphaël Pichon, Dirigent
Johann Sebastian Bach: Matthäuspassion BWV 244 (1727 vor)
Berührendes Klangtheater
Wenn Raphaël Pichon Bach dirigiert, entsteht keine museale Andacht, sondern ein atmendes Klangtheater. Seit beinahe zwei Jahrzehnten erkundet der französische Dirigent mit seinem Ensemble Pygmalion die Welt des Thomaskantors – immer auf der Suche nach jenem Punkt, an dem Musik nicht nur erzählt, sondern existenziell berührt.
Seine Matthäuspassion denkt das Werk als menschliches Drama in sakraler Form: zwei Chöre, zwei Orchester – doch keine Wucht, kein Übermaß, stattdessen eine Architektur aus Licht und Linien, in der jedes Detail hörbar bleibt. Die berühmten Chöre verlieren ihren monumentalen Ton und gewinnen an Beweglichkeit und Nähe; die Stimmen verweben sich zu einer Klage, die zugleich irdisch und entrückt klingt.
Porträtkünstler Julian Prégardien als Evangelist
Im Zentrum steht Julian Prégardien als Evangelist – ein Erzähler von unerbittlicher Klarheit und feiner Empathie. Seine Wortkunst und musikalische Präsenz machen die Leidensgeschichte zu einem inneren Monolog über Schuld, Trost und die Möglichkeit von Erlösung. Diese Aufführung zeigt Bach nicht als ferne Ikone, sondern als lebendigen Zeitgenossen – einen Komponisten, der das Menschliche im Göttlichen suchte. Pichons Matthäuspassion ist keine Rekonstruktion, sondern eine Einladung zum Hören im Jetzt.
Termine
Sa 28.3.2026, 19:00 | Ticket
So 29.3.2026, 19:00 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Philharmonix
Noah Bendix-Balgley, Violine
Sebastian Gürtler, Violine
Thilo Fechner, Viola
Stephan Koncz, Violoncello
Herbert Mayr, Kontrabass
Daniel Ottensamer, Klarinette
Christoph Traxler, Klavier
Christine Gnigler, Blockflöte, Gesang
André Ferreira, Laute
Maartje Pasman, Tanz
Nina Ball, Ausstattung
Rosa Braber, Regie
Mini ist fröhlich. Sie fühlt sich leicht wie eine Feder und lasst ihre Seele baumeln, während Blockflöten- und Lautentone durch den Berio-Saal schweben.
Empfohlen für Kinder von 1 bis 3 Jahren
Freie Platzwahl
Termine
Di 10.3.2026, 16:00 | Ticket
Mi 11.3.2026, 11:00 | Ticket
Mi 11.3.2026, 14:30 | Ticketund weitere Termine
Mi 11.3.2026, 16:00 | Ticket
Do 12.3.2026, 11:00 | Ticket
Do 12.3.2026, 14:30 | Ticket
Do 12.3.2026, 16:00 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Berio-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Lorenzo Gangi, Percussion
Karin Hopferwieser, Violoncello
Mark Peter Royce, Klavier
Simon Schellnegger, Viola
Emanuel Toifl, Saxophon, Querflöte
Monika Jeschko, Moderation, Konzept
Singprojekt für Volksschulen
Empfohlen für Schüler:innen von 6 bis 10 Jahren
Termine
Di 17.3.2026, 11:00 | Schulvorstellung | Anmeldung
Di 14.4.2026, 11:00 | Schulvorstellung | Anmeldung
Di 2.6.2026, 11:00 | Schulvorstellung | Anmeldungund weitere Termine
Spannende Geheimnisse gibt es im großen Konzerthaus, das 1913 eröffnet wurde, so einige. Kinder entdecken das Gebäude und seine Geschichte spielerisch und mit allerlei kniffligen Fragen. »Hat der Große Saal mehr Glühbirnen oder mehr Sitzplätze?« oder »Wie viele Räume gibt es im Wiener Konzerthaus?« Auf zum Rätselspaß!
Treffpunkt im Zwischenfoyer (Eingang Lothringerstraße)
Termine
Sa 7.3.2026, 10:00
Sa 7.3.2026, 12:30
Sa 11.4.2026, 10:00und weitere Termine
Sa 11.4.2026, 12:30
So 31.5.2026, 10:00
So 31.5.2026, 12:30
Ort
Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Rätselrallye - Themenführungen für Familien bewerten:
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Bewertungen & Berichte Rätselrallye - Themenführungen für Familien
Kinderprogramm
Klangreise - Themenführungen für Familien
für Kinder von 3 bis 10 Jahre
Auf eine experimentelle Klangreise begeben sich Kinder in Begleitung ihrer Eltern sowie Großeltern, Freund:innen oder Verwandten singend vor und hinter die Kulissen des Wiener Konzerthauses. Jedes Kind darf – unter Anleitung von erfahrenen Musikvermittler:innen – selber mit Materialien, wie Holz, Metall, Glas oder Stein, und Klängen experimentieren, Instrumente ausprobieren sowie in die Rolle der Dirigentin bzw. des Dirigenten schlüpfen.
Empfohlen für Kinder von 3 bis 10 Jahren
Treffpunkt im Zwischenfoyer (Eingang Lothringerstraße)
Termine
So 19.4.2026, 10:00
So 19.4.2026, 12:30
Ort
Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
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Bewertungen & Berichte Klangreise - Themenführungen für Familien
Wiener Konzerthaus - Backstage
Führung
Wiener Konzerthaus Backstage
Führung in deutscher Sprache
Hinter den Kulissen des lebendigsten Musikhauses Wiens
Sind Sie neugierig, was sich hinter den Kulissen des Wiener Konzerthauses abspielt? Interessieren Sie sich für die Geschichte und die Architektur unseres schönen Gebäudes? Dann kommen Sie zu einer Backstage-Führung und entdecken Sie das Konzerthaus von einer anderen, neuen Seite.
Neben den vier Konzertsälen zeigen wir Ihnen Räumlichkeiten wie Künstler:innenzimmer, Technikbereiche und Orchestergarderobe – nach Möglichkeit in Kombination mit einem kurzen Probenbesuch. Karten sind online oder im Ticket- & Service-Center erhältlich.
Treffpunkt
Eingangsfoyer
(Lothringerstraße 20)
Preis
€ 8,50 Erwachsene
€ 4,00 Kinder & Jugendliche bis 16 Jahre
Eintritt frei: Kinder bis 6 Jahre
Termine
Fr 27.2.2026, 13:00
Fr 27.2.2026, 14:00 | englisch
Fr 6.3.2026, 13:00und weitere Termine
Bewertungen & Berichte Wiener Konzerthaus Backstage
Online
Digitale Konzerte
Treten Sie ein in unseren digitalen Konzertsaal und genießen Sie feine Konzerte mit herausragenden Künstlerinnen und Künstlern. Veranstaltungen sind momentan nicht möglich, aber Musikerinnen und Musiker wollen spielen. Wir geben Ihnen dafür eine Bühne und Sie, liebes Publikum können auf diese digitale Weise Konzerte aus der ersten Reihe hören. Alle Konzerte sind kostenlos zugänglich, Sie können aber Künstlerinnen und Künstler, die unter dieser herausfordernden Zeit besonders leiden, unkompliziert mit einer Geldspende unterstützen. Die Erlöse gehen zur Gänze an die Musikerinnen und Musiker!
Bewertungen & Berichte Online-Shop des Wiener Konzerthauses
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Wiener Konzerthaus
Konzerte der Wiener Konzerthausgesellschaft
Das Wiener Konzerthaus zählt zu den bedeutendsten Institutionen des internationalen Musiklebens. Gemeinsam mit Staatsoper und Musikverein bildet es jene prominente Trias, die den weltweiten Ruf Wiens als führende Musikmetropole begründet, und ist dank seiner wohl einmaligen Verbindung von Traditionsbewusstsein und Innovationsfreude längst unentbehrlich für das lebendige kulturelle Klima Wiens.
Infotelefon: +43 1 24200-100
Kontakt
Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien