Das Wiener Konzerthaus zählt zu den bedeutendsten Institutionen des internationalen Musiklebens. Gemeinsam mit Staatsoper und Musikverein bildet es jene prominente Trias, die den weltweiten Ruf Wiens als führende Musikmetropole begründet, und ist dank seiner wohl einmaligen Verbindung von Traditionsbewusstsein und Innovationsfreude längst unentbehrlich für das lebendige kulturelle Klima Wiens.
Vilde Frang, Violine
Maximilian Hornung, Violoncello
Denis Kozhukhin, Klavier
Robert Schumann:
Klaviertrio Nr. 1 d-moll op. 63 (1847)
Klaviertrio Nr. 2 F-Dur op. 80 (1847–1849)
Robert Schumann: Klaviertrio Nr. 3 g-moll op. 110 (1851)
Robert Schumanns Klaviertrios
Vilde Frang, die nicht nur eine gefeierte Konzertsolistin, sondern auch eine leidenschaftliche Kammermusikerin ist, lotet mit Maximilian Hornung und Denis Kozhukhin die faszinierenden Klanglandschaften der drei Klaviertrios von Robert Schumann aus. Über das Klavierquintett op. 44, das Klavierquartett op. 47 und schließlich die Phantasiestücke für Klaviertrio op. 88, die alle im sogenannten »Kammermusikjahr« 1842 komponiert wurden, näherte sich Schumann ganz systematisch der Gattung Klaviertrio: 1847 überreichte er Clara zu ihrem 28. Geburtstag die Partitur des ersten Klaviertrios d-moll op. 63. »So jugendfrisch und kräftig« sei es, bemerkte sie begeistert. Auch das lichtdurchflutete zweite Klaviertrio F-Dur op. 80 »erwärmte« sie »in tiefster Seele«, wie Clara in ihr Tagebuch notierte. Nicht weniger euphorisch schrieb sie über das dritte Klaviertrio g-moll op. 110: Es sei ein Werk, »das einen bis in die wildesten Tiefen mit fortreißt«.
Federspiel:
Frédéric Alvarado-Dupuy, Klarinette, Gesang
Philip Haas, Trompete, Flügelhorn, Gesang
Christoph Moschberger, Trompete, Flügelhorn, Gesang
Simon Zöchbauer, Trompete, Zither, Gesang
Christian Amstätter, Tenorposaune, Bassposaune, Gesang
Thomas Winalek, Posaune, Basstrompete, Gesang
Roland Eitzinger, Tuba, Gesang
Wir & Jetzt
Seit jeher gestaltet das Bläserensemble Federspiel seine künstlerische Praxis variantenreich. Bei aller Vielfalt bleibt eine Konstante prägend: Die Musiker von der 2004 in Krems gegründeten Formation achten auf ihre persönlichen Beziehungen und Dynamiken. Parallel zur intensiven musikalischen Arbeit behalten die Musiker stets das »Wir« im Blick.
Federspiels neues Album
Der Titel des neuen Albums und Konzertprogramms »Wir und Jetzt« bringt dies auf den Punkt. Die Kompositionen kreisen um einen Begriff, der für Federspiel weit mehr ist als eine bloße Summe von Individuen: »Wir umfasst das Wissen und die Vorstellungen aller Generationen vor uns. Wir hier und heute sind nur der jüngste in einer unendlichen Reihe von Jahresringen, von denen jeder seine Geschichte zu erzählen weiß«. Und damit wären wir beim »Jetzt«, was für das Septett bedeutet: der richtige Einsatz, das richtige Timing und die Magie des Augenblicks einer jeden Aufführung. Diesen schmalen Streifen zwischen Vergangenheit und Zukunft gilt es zu nutzen. »Nur Jetzt sind wir«, so die Musiker. Wer sich auf diesen kostbaren Moment einlässt, darf sich auf ein virtuoses und berührendes Konzert freuen.
Alpen & Glühen
Thomas Gansch, Trompete, Flügelhorn
Christian Bakanic, Akkordeon
Manu Delago, Percussion
Lukas Kranzelbinder, Kontrabass
radio.string.quartet
Bernie Mallinger, Violine
Igmar Jenner, Violine
Cynthia Liao, Viola
Sophie Abraham, Violoncello
Federspiel
Frédéric Alvarado-Dupuy, Klarinette, Gesang
Philip Haas, Trompete, Flügelhorn, Gesang
Christoph Moschberger, Trompete, Flügelhorn, Gesang
Simon Zöchbauer, Trompete, Zither, Gesang
Thomas Winalek, Posaune, Basstrompete, Gesang
Christian Amstätter, Tenorposaune, Bassposaune, Gesang
Roland Eitzinger, Tuba, Gesang
Vivi Vassileva, Percussion
Lucas Campara Diniz, Gitarre
Simon Timothy Ramoser, E-Bass
Valerian Leutkawäger, Drums
Feuerwehrmusikkapelle Langwies
Fritz Neuböck, Dirigent
Musikverein Langen bei Bregenz
Christoph Bechter, Dirigent
Jodelgruppe Langen bei Bregenz
Evelyn Fink-Mennel, Chorleitung
Musikverein Randegg
Mariam Stadler, Dirigentin
Kärntner Madrigalchor Klagenfurt, Chor
Melissa Dermastia, Chorleitung
Chor Ad Libitum, Chor
Heinz Ferlesch, Chorleitung
ZAM – das große Finale
Wir laden zur großen Abschlussgala von ZAM. Nach den bisherigen Stationen in Vorarlberg, Kärnten, Oberösterreich und Niederösterreich kommen erstmals alle Beteiligten der bisherigen ZAM-Projekte zusammen. Die Gala bildet den feierlichen Abschluss des einzigartigen Outreach-Programms, das Musik als verbindende Kraft zwischen Menschen, Regionen und Generationen erlebbar machte.
Musik verbindet
ZAM brachte etablierte Künstler:innen mit lokalen Ensembles, Chören und engagierten Amateur:innen zusammen. In gemeinsamen Proben, Konzerten und Workshops entstand über mehrere Jahre hinweg ein kreativer Austausch zwischen Alt und Jung, Stadt und Land, Profis und Laien. Die Abschlussgala macht diese Vielfalt hör- und sichtbar und feiert das gemeinsame Musizieren als sozialen und künstlerischen Prozess.
Hochkarätige Künstler:innen & regionale Ensembles
Auf der Bühne stehen u. a. Thomas Gansch mit seinem Projekt Alpen & Glühen, Federspiel sowie Vivi Vassileva gemeinsam mit Musikvereinen, Chören und Ensembles aus ganz Österreich – von der Feuerwehrmusikkapelle Langwies bis zum Kärntner Madrigalchor Klagenfurt. Ein würdiger Abschluss!
Tanja Beranek, Oboe
Felicia Bulenda, Klarinette
Christian Walcher, Fagott
Sebastian Pauzenberger, Schlagwerk
Katharina Halus, Puppenspiel
Elisabeth Naske, Konzept, Komposition
Rebekah Wild, Puppenbau
Hanna Naske, Bühnenbild, Kostüme
Ela Baumann, Text, Regie
Der kleine Vogel Sigmund kann nach einem Sturz aus dem Nest nicht mehr zwitschern, sondern nur noch ≫Zack bumm!≪ sagen. Dafür vollführt er die tollsten Kunststucke in der Luft. Keine:r von uns ist perfekt, wir alle haben unsere Macken, aber auch unsere Talente. Genau das macht uns einzigartig und genau darauf sollten wir stolz sein! Ein musikalisches Abenteuer nach dem gleichnamigen Buch von Heinz Janisch
Empfohlen ab 6 Jahren
Termine
Sa 30.5.2026, 11:00 | Ticket
Sa 30.5.2026, 14:00 | Ticket
So 31.5.2026, 11:00 | Ticketund weitere Termine
Johann Sebastian Bach: Toccata e-moll BWV 914 (1708 vor)
Franz Schubert: Sonate c-moll D 958 (1828)
César Franck: Prélude, chorale et fugue M 21 (1884)
Sergej Prokofjew: Sonate Nr. 2 d-moll op. 14 (1912)
Vom Vorspiel zur Vision
Wunderkind, Phänomen am Klavier, Ausnahmetalent, Weltstar: Mit Superlativen wird nicht gegeizt in den Beschreibungen von Alexandra Dovgan. Sie sei kein Wunderkind, sagte hingegen Grigory Sokolov, der auf sie aufmerksam wurde, als sie elf Jahre alt war. Sie sei kein Wunderkind, denn sie spiele nicht wie ein Kind, sondern wie eine erwachsene, voll entwickelte Persönlichkeit. 2021 trat sie erstmals im Wiener Konzerthaus auf, unter dem Motto »Grigory Sokolov stellt vor«. Mittlerweile war sie bereits vier Mal zu Gast.
Von Bach bis Prokofjew
Nun bestreitet sie einen Klavierabend mit vier unterschiedlichen Werken: Einer präludierenden Toccata von Johann Sebastian Bach und der Sonate c-moll D 958 von Franz Schubert. In der zweiten Konzerthälfte widmet sie sich spätromantischem Repertoire: César Francks »Prélude, chorale et fugue« M 21 sowie Sergej Prokofjews 2. Sonate d-moll op. 14, uraufgeführt 1914 vom Komponisten selbst.
A-cappella-Raumklang aus allen Richtungen
Cassandra Miller: The city, full of people (2023) (EA)
Caroline Shaw: How to fold the wind (EA)
Michael Gordon: A Western (EA)
Johann Sebastian Bach: Präludium 9 E-Dur BWV 854 (Das wohltemperierte Klavier, Band I) (1722)
Ludwig van Beethoven: Sonate e-moll op. 90 (1814)
Johann Sebastian Bach: Partita Nr. 6 e-moll BWV 830 (1726–1731)
Franz Schubert: Sonate e-moll D 566 (1817)
Ludwig van Beethoven: Sonate E-Dur op. 109 (1820)
Der isländische Starpianist mit Werken von Bach, Beethoven und Schubert
»Glänzend, prächtig, erhaben« – so charakterisierte Hector Berlioz in seiner Instrumentationskunde die Tonart E-Dur. Víkingur Ólafsson, bekannt für seine klug konzipierten Programme, stellt Werke dieser Tonart gemeinsam mit solchen der Tonart e-moll in den Mittelpunkt seines Rezitals. Den glanzvollen Endpunkt bildet Ludwig van Beethovens späte Sonate op. 109 aus dem Jahr 1820.
Strahlendes E-Dur
Den Auftakt macht Johann Sebastian Bachs etwa hundert Jahre zuvor entstandenes Präludium aus dem ersten Band des »Wohltemperierten Klaviers«. Víkingur Ólafsson hat seine Meisterschaft im Spiel von Bach’schen Werken bei seiner Interpretation der »Goldberg-Variationen« im Wiener Konzerthaus bereits 2023 unter Beweis gestellt. Die Bach’schen Werke seien für ihn das A und O, sagte er in einem Interview. Die New York Times bezeichnete ihn gar als isländischen Glenn Gould.
Klagendes e-moll
Es folgen drei Werke in e-moll, einer Tonart, die mit Melancholie und zärtlicher Klage in Verbindung gebracht wird: Beethovens Sonate op. 90, die erste nach fünfjähriger Klaviersonatenpause, sowie ein anspruchsvolles Werk von Bach, die Partita Nr. 6. Schließlich erklingt noch Franz Schuberts unvollständig überlieferte Sonate in e-moll D 566 aus dem Jahr 1817. Dass der Komponist sowohl den Werken von Bach als auch Beethoven Wesentliches verdankt, kann man deutlich hören.
Quatuor Mosaïques
Erich Höbarth, Violine
Andrea Bischof, Violine
Anita Mitterer, Viola
Christophe Coin, Violoncello
Joseph Haydn: Streichquartett C-Dur Hob. III/77 »Kaiserquartett« (1797)
Franz Schubert; Streichquartett Es-Dur D 87 (1813)
Ludwig van Beethoven: Streichquartett c-moll op. 18/4 (1799)
Bohuslav Martinů: Drei tschechische Tänze H 154
Manuel de Falla: Danza española »Spanischer Tanz« (La vida breve) (1905)
Karol Szymanowski: Vier polnische Tänze (1926)
Franz Schubert: 16 Deutsche Tänze D 783 (1823–1824)
Béla Bartók: Román népi táncok »Rumänische Volkstänze« Sz 56 (1915)
Alberto Ginastera: Danzas argentinas op. 2 (1937)
Frédéric Chopin: Grande Valse brillante Es-Dur op. 18 (1831)
Johannes Brahms: Walzer gis-moll op. 39/3 (1865)
Frédéric Chopin:
Grande Valse brillante As-Dur op. 34/1 (1835)
Grande valse brillante a-moll op. 34/2 (1831)
Johannes Brahms: Walzer As-Dur op. 39/15 (1865)
Astor Piazzolla: Libertango (1974)
Isaac Albéniz: Tango D-Dur op. 165/2 (España: 6 hojas de album) (1890)
Manuel de Falla: Danza ritual del fuego (El amor brujo »Der Liebeszauber«) (1914–1915)
Frédéric Chopin: Polonaise As-Dur op. 53 (1842)
»World (of) Dance«
Walzer, Tango, Polonaise: Sie stammen aus verschiedenen Ländern und Kulturen, doch alle sind ursprünglich Tänze. Viele Komponist:innen haben sich von Tänzen inspirieren lassen und davon ausgehend Kunstmusik geschaffen, der man ihre Ursprünge noch anhört. Auf diese Weise überdauerten viele volksmusikalische Rhythmen und Melodien die Zeit und erbreiteten sich über die Grenzen hinweg.
Jan Lisiecki beim Tanz über die Tasten
Jan Lisiecki, derzeit einer der gefragtesten Pianisten, hat ein Programm zum Thema »World (of) Dance« zusammengestellt, das vom Üblichen abweicht und von Tschechien über Polen, Deutschland und Rumänien bis nach Spanien und Argentinien führt. In der Musik könne er, der sich selbst als schüchtern bezeichnet, frei ausdrücken, bei Musik von Frédéric Chopin, Franz Schubert, Johannes Brahms, Béla Bartók, Manuel de Falla, Astor Piazzolla und Alberto Ginastera. Dazu kommen weniger bekannte Tänze von Bohuslav Martinů und Karol Szymanowski. »Ich freue mich sehr darauf, das mit dem Publikum zu teilen«, so Lisiecki.
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Asmik Grigorian, Sopran
Germán Olvera, Bariton
Stephan Zilias, Dirigent
Nikolai Rimski-Korsakow: Krakowiak (Suite aus der Oper Pan Voyevoda »Schneeflöckchen« op. 59)
Peter Iljitsch Tschaikowsky: Uzh polnoch blizitsya ... Akh! Istomilas ya gorem (Szene und Arioso der Lisa aus »Pique Dame« op. 68) (1890)
Nikolai Rimski-Korsakow: Ouverture zu »Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch und der Jungfrau Fewronija« (1903–1905)
Peter Iljitsch Tschaikowsky:
Puskai pogibnu ya, no pryezhde »Brief-Szene« (Arie der Tatjana aus »Eugen Onegin«) (1877–1878)
Kogda bï zhizn domashnim krugom (Arie des Onegin aus »Eugen Onegin«) (1877–1878)
O! Kak mnye tyazhelo! ... Onegin! Ya togda molozhe (Finale aus »Eugen Onegin«) (1877–1878)
Giacomo Puccini:
La tregenda (Le Villi) (1883)
Un bel dì, vedremo (Arie der Butterfly aus »Madama Butterfly«) (1904)
Ora a noi, sedete qui ... Tuo padre lo saprà, te lo prometto (Duett der Cio-Cio San und des Sharpless aus »Madama Butterfly«) (1904)
Dispettosetto questo riccio! ... Sei splendida e lucente ... In quelle trine morbide ... Poiché tu vuoi saper ... E il busto? Bello! (Manon Lescaut) (1893)
Oper konzertant – renommiert besetzt
Der internationale Durchbruch gelang Asmik Grigorian bei den Salzburger Festspielen 2018, als sie ihr sensationelles Rollendebüt als Salome in der Inszenierung von Romeo Castellucci gab.
Tschaikowsky und Puccini
Im Großen Saal unternimmt die in Litauen geborene Sopranistin einen Streifzug durch die russische und italienische Opernwelt – von Peter Iljitsch Tschaikowskys »Pique Dame« bis Giacomo Puccinis »Madama Butterfly«. Ihr Duettpartner ist der mexikanische Bariton Germán Olvera, begleitet wird sie vom RSO Wien unter dem Dirigat von Stephan Zilias, Generalmusikdirektor der Staatsoper Hannover.
Eingehüllt in absolute Dunkelheit treten die Klänge in »Solstices« von Georg Friedrich Haas in ungeahnter Intensität und Brillanz zu Tage. Wie in Zeitlupe entwickelt sich das musikalische Geschehen und zieht die Zuhörer:innen in einen meditativen Sog aus langfristigen Wellenbewegungen und Entwicklungsprozessen. Die Eigenwilligkeit im Zusammenspiel der Instrumente, die Stimmung, die mikrotonalen Verschiebungen – die im üblichen, temperierten Kontext oft so unsauber erscheinen – kommen hier in aller Deutlichkeit als klangliche Entitäten mit ganz eigenständigem Charakter zum Vorschein und offenbaren selten gehörte Harmonien. Die vollständige Finsternis ist nicht nur für die Musiker:innen, die das gesamte Stück auswendig lernen müssen, eine Herausforderung. Auch die Zuhörer:innen sollten sich auf ein intensives, forderndes Hörerlebnis einstellen, bei dem die Aufmerksamkeit wandert und die Gedanken vielleicht in überraschende Gebiete verreisen, um mit der Morgenröte zurückzukehren. Die Sonnenwende im Titel bezieht sich wohl nur bedingt auf die Finsternis im Konzertsaal, mit der Haas schon länger in seinen Werken hantiert. Der Komponist bezeichnete das Werk als Liebeslied, gewidmet seiner Frau Mollena, die er zur Wintersonnenwende kennenlernte und zur Sommersonnenwende heiratete.
Wiener KammerOrchester
Theodore Kerkezos, Saxophon
Francisco Navarro Lara, Dirigent
George Gershwin: Prélude Nr. 2 »Blue Lullaby« (Drei Préludes) (Bearbeitung für Kammerorchester: Theodore Kerkezos) (1926)
Narongrit Dhamabutra: Konzert für Saxophon und Kammerorchester
Mikis Theodorakis: Ballettmusik zu »Alexis Zorbas«. Tanzsuite für Saxophon und Kammerorchester (1988)
Ottorino Respighi: Danze ed Arie antiche (1931)
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie C-Dur K 425 »Linzer Symphonie« (1783)
Robert Schumann:
Sehnsucht op. 51/1 »Ich blick in mein Herz« (1840)
Meine Rose op. 90/2 (1850)
Abendlied op. 107/6 (1851)
Liebeslied op. 51/5 »Dir zu eröffnen mein Herz« (1849)
Erich Wolfgang Korngold:
Schneeglöckchen op. 9/1 (1911–1913)
Sterbelied op. 14/1 (1920)
Mond, so gehst du wieder auf op.14/3
Gefasster Abschied op. 14/4 (1920)
Robert Schumann:
Gedichte der Königin Maria Stuart op. 135 (1852)
Requiem op. 90/7 (1850)
Hugo Wolf:
Mignon I »Heiß mich nicht reden« (1888)
Mignon II »Nur wer die Sehnsucht kennt« (1888)
Mignon III »So lasst mich scheinen« (1888)
Mignon »Kennst du das Land« (1888)
Alexander Zemlinsky:
Nach dem Gewitter op. 5/7 (1896)
Geflüster der Nacht op. 2/1/3 (1895–1896)
Da waren zwei Kinder op. 7/1 (1900)
Und hat der Tag all seine Qual verloren op. 8/2 (1899 ca.)
Entbietung op. 7/2 (1900)
Selige Stunde op. 10/2 (1901 ?)
Joseph Marx:
Selige Nacht (1912)
Ein junger Dichter denkt an seine Geliebte (1909)
Waldseligkeit (1911)
Hat dich die Liebe berührt (1908)
Der Ton (1909)
Lieder von der Romantik bis ins 20. Jahrhundert
»Man kann Lindseys Fähigkeit, stark zu charakterisieren und dabei die Schönheit des Tons zu bewahren, wenn die Musik es verlangt, gar nicht genug loben«, preist die Kritik. Die US-amerikanische Mezzosopranistin begeisterte das Wiener Publikum zuletzt auf der großen Opernbühne als Mélisande. Nun ist sie an der Seite des renommierten Liedbegleiters Helmut Deutsch mit Liedern von Robert Schumann, Hugo Wolf, Joseph Marx, Alexander Zemlinsky und Erich Wolfgang Korngold zu erleben: ein vielschichtiger Liederabend mit Werken, die von der Romantik bis ins frühe 20. Jahrhundert reichen.
Film »Fantômas. Teil 1: À l'ombre de la guillotine (Im Schatten der Guillotine)« (Regie: Louis Feuillade, F 1913)
Gabriel Cazes, Nicolas Giraud
Musik zu »Fantômas. Teil 1: À l'ombre de la guillotine (Im Schatten der Guillotine)« (Regie: Louis Feuillade, F 1913)
Der perfekte Verbrecher
Bereits in den ersten Bildern offenbart sich, wer Fântomas ist: der Mann mit den vielen Gesichtern. Mühelos wechselt er Frisur, Bart und Kleidung und schlüpft so in verschiedene Identitäten.
Erster Teil der Krimiserie
»Im Schatten der Guillotine« ist der erste Teil der berühmten Stummfilm-Krimiserie »Fântomas« von Louis Feuillade aus dem Jahr 1913. Dem Pariser Meisterverbrecher Fântomas stehen Inspektor Juve und der Journalist Fandor gegenüber, deren Ermittlungen aber immer wieder ins Leere laufen, weil sich der Täter einer eindeutigen Zuordnung entzieht. Anarchische Freiheit behauptet sich hier gegenüber bürgerlicher Ordnung.
Meilenstein der Filmgeschichte mit Livemusik
Der Vorläufer moderner Thriller, der mit Suspense, Maskierung und genialen Verbrechen glänzt, gilt als Meilenstein der Filmgeschichte. Dazu erklingt Livemusik von Gabriel Cazes, Komponist und Jazzpianist, der für die größten Theater arbeitet, und dem Trompeter Nicolas Giraud.
The Sarahbanda
Sarah Willis, Horn
Yuniet Lombida, Saxophon
Harold Madrigal Frias, Trompete
Amelia Febles Díaz, Violine
Edgar Olivero, Klavier
Carlos García, Kontrabass
Alejandro Aguiar, Percussion
Adel González, Percussion
Wolfgang Amadeus Mozart:
Romanza (Bearbeitung: Edgar Olivero)
Rondo alla Rumba (Bearbeitung: Edgar Olivero)
Pa, pa, pa, pa ... (Duett Papagena / Papageno aus »Die Zauberflöte« K 620) (Bearbeitung: Edgar Olivero) (1791)
Sarahnade Mambo (Bearbeitung: Edgar Olivero)
Ernesto Lecuona: La comparsa (Bearbeitung: Jorge Aragón)
Osvaldo Farrés: Quizás, quizás, quizás (Bearbeitung: The Sarahbanda)
Die andere kubanische Band
The Sarahbanda kombiniert kubanische Tanzrhythmen mit dem Klang eines Instruments, das in kubanischen Gruppen nicht existiert – des Horns. Ausgehend vom Projekt »Mozart y Mambo« bringen Sarah Willis, Hornistin der Berliner Philharmoniker, und einige der besten kubanischen Musiker neue Arrangements bekannter Songs wie »Chan Chan« und »Sandunguera«, eigene Kompositionen und überraschende Kombinationen aus Kubanisch und Klassisch zusammen. The Sarahbanda erzeugt damit einen ganz neuen, unwiderstehlichen Sound, der seinesgleichen sucht.
Chineke! Orchestra Orchester
Njioma Chinyere Grevious, Violine
Joseph Young, Dirigent
Carlos Simon: Four Black American Dances (2023)
Samuel Coleridge-Taylor: Konzert für Violine und Orchester g-moll op. 80 (1911)
Florence B. Price: Symphonie Nr. 1 (1932)
Chineke! Orchestra
Gott, der Schöpfer der Welt und des Guten: Nichts Geringeres bedeutet »Chineke« in der nigerianischen Igbo-Sprache. Das Chineke! Orchestra ist das erste professionelle Symphonieorchester Europas, das zum größten Teil aus People of Color und Angehörigen ethnischer Minderheiten besteht. Gegründet 2015 hat es die internationalen Konzertbühnen erobert und ist nun erstmals in Wien zu Gast. Mit liturgischen wie ekstatischen Klängen eröffnen die energiegeladenen »Four Black American Dances« des jungen Komponisten Carlos Simon den Abend. Im Zentrum des Konzertes steht die Symphonie Nr. 1 von Florence Price – das erste Werk einer afroamerikanischen Komponistin, das von einem großen Symphonieorchester aufgeführt wurde. Abgerundet durch das Violinkonzert des britischen Komponisten Samuel Coleridge-Taylor, entsteht ein Programm, das – so wie das Chineke! Orchestra selbst – die Vision lebendiger Vielfalt in der klassischen Musik feiert.
Jakub Józef Orliński, Countertenor
Michał Biel, Klavier
Georg Friedrich Händel:
Voi, che udite il mio lamento (Arie des Ottone aus »Agrippina« HWV 6)
Un zeffiro spiro (Arie des Unulfo aus »Rodelinda« HWV 19)
Tadeusz Baird: Cztery sonety miłosne »Four love sonnets« (1956)
Henry Purcell:
Sweeter than roses (Pausanias, the Betrayer of his Country Z 585) (1695 ca.)
What power art thou (King Arthur, or The British Worthy Z 628) (1691)
Georg Friedrich Händel: Coronato il crin d’alloro (Arie des Ottone aus »Agrippina« HWV 6)
Georg Friedrich Händel: Siam prossimi al porto (Arie des Eustazio aus »Rinaldo« HWV 7a) (1711)
Henry Purcell:
If music be the food of love Z 379B (Erste Fassung)
Oh, lead me to some peaceful gloom (Bonduca or The British Heroine Z 574) (1695)
Mieczysław Karłowicz:
Idzie na pola »Über die Felder« op. 3/3 (Drugi śpiewnik »Zweites Liederbuch«) (1896)
Smutną jest dusza moja »Traurig ist meine Seele« op. 1/6 (Sechs Lieder)
Skąd pierwsze gwiazdy »Mit dem Abendstern« op. 1/2 (Sechs Lieder) (1895–1896)
Po szerokiem, po szerokiem morzu »Auf der weiten weiten See« op. 3/9 (Drugi śpiewnik »Zweites Liederbuch«)
Mów do mnie jeszcze »Sprich zu mir noch« op. 3/1 (Drugi śpiewnik »Zweites Liederbuch«)
Rdzawe liście »Rote Blätter« (1896)
Czasem, gdy długo na pół sennie marzę »Manchmal, wenn ich halb im Schlaf träume« (1895)
Georg Friedrich Händel: Furibondo spira il vento (Arie des Arsace aus »Partenope« HWV 27) (1730)
Symphonisches Schrammelquintett Wien
Helmut Lackinger, Violine
Alexandra Winkler, Violine
Kurt Franz Schmid, Klarinette
Ingrid Eder, Knopfharmonika
Heinz Hromada, Kontragitarre
Anmeldung für Stage-Choir siehe detaillierte Informationen!
Barucco
Stage Choir
Wiener Singakademie
Landesjugendchor Wien
Miriam Kutrowatz, Sopran
Heinz Ferlesch, Dirigent
Georg Friedrich Händel: Chöre und Arien aus »The Messiah«, »Alexander's Feast«, »Ode to Saint Caecilia«, »Israel in Egypt«, »Judas Maccabaeus« u. a.
Einzigartiges Mitsingprojekt: Ein Fest für Händel
In professionellem Rahmen mit anderen Amateursänger:innen sowie der Wiener Singakademie und dem Originalklangorchester Barucco musizieren: Bei »Sing on Stage« haben Sie die Möglichkeit dazu!
Von den Proben bis zum großen Auftritt
Unter der Leitung von Heinz Ferlesch proben und singen 150 ausgewählte Sänger:innen im Stage Choir im prestigeträchtigen Großen Saal. Auf dem Programm stehen berühmte Werke von Georg Friedrich Händel – darunter mitreißende Chöre aus »The Messiah«, »Alexander’s Feast« oder »Judas Maccabaeus«.
Johannes Brahms:
Sonate Nr. 1 C-Dur op. 1 (1852–1853)
Sonate Nr. 2 fis-moll op. 2 (1852)
Sonate Nr. 3 f-moll op. 5 (1853)
Leonskaja spielt Brahms
Mit seinen drei einzigen, frühen Klaviersonaten trat Johannes Brahms Anfang der 1850er-Jahre selbstbewusst in die musikalische Öffentlichkeit. Die Werke verbinden ein klares Bekenntnis zur Tradition – insbesondere zu Ludwig van Beethoven – und entfalten zugleich allesamt einen eigenständigen, romantisch geprägten Ausdruck. Zeitgenossen wie Robert Schumann erkannten früh das außergewöhnliche Talent von Brahms. Mit den Worten »einen Lorbeerkranz dem anderswoher kommenden Johannes« drückte Robert Schumann seine Bewunderung für die fis-moll-Klaviersonate op. 2 aus. Die großartige Elisabeth Leonskaja widmet sich den drei Sonaten, einem ihrerseits gerne gespielten Klavierprogramm – eine hervorragende Interpretation ist daher gewiss.
Johann Paul Westhoff: Suite Nr. 5 d-moll für Violine solo (1696))
Johann Joseph Vilsmayr. Partia Nr. 2 B-Dur (Artificiosus concentus pro camera) (1715))
Georg Philipp Telemann: Fantasie Nr. 11 F-Dur TWV 40/24 für Violine solo (1735))
Johann Sebastian Bach: Partita Nr. 2 d-moll BWV 1004 für Violine solo (1720)
Wiener Symphoniker
Petr Popelka, Dirigent
Julian Hüttl, Moderation
Petra Linecker, Moderation, Konzept
Franz Schubert: Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 »Große C-Dur-Symphonie« (1825-1828)
Ein inklusives Orchesterkonzert
Ein Angebot, das zwei erprobte Formate kombiniert: Wie zuvor bei »Im Klang« platzieren sich die Musiker:innen der Wiener Symphoniker im geräumten Parterre des Großen Saals, so dass das Publikum – Menschen mit und ohne Behinderung, selbstverständlich auch Rollstuhlfahrer:innen – direkt zwischen ihnen sitzen kann. Die Nähe zu den Musiker:innen und eine auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittene Moderation ermöglichen ein multisensorisches Erlebnis, das Menschen mit verschiedenen Behinderungen die unmittelbare Wahrnehmung von Musik ermöglicht. Auf dem Programm stehen Ausschnitte aus Franz Schuberts »Großer C-Dur-Symphonie«, gespielt von den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Petr Popelka und moderiert von Petra Linecker. Im Vorfeld veranstaltete Workshops in teilnehmenden Institutionen, bei denen gemeinsam musiziert wird, ergänzen das Angebot.
Zusätzliches Angebot
Auf Wunsch kommen Musiker:innen der Wiener Symphoniker sowie Studierende der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und der Anton Bruckner Privatuniversität vorab direkt in Ihre Einrichtung. In musikalischen Workshops laden die Musiker:innen zum Zuhören, Ausprobieren und Mitmachen ein.
Johann Nepomuk Hummel: Sonate Es-Dur op. 5/3 für Viola und Klavier (1798 ca.))
Johannes Brahms: Sonate G-Dur op. 78 für Violine und Klavier (Bearbeitung für Viola und Klavier) (1878–1879)
Max Reger: Sonate B-Dur op. 107 für Viola und Klavier (1908–1909)
Tabea Zimmermann im Duo
Der Deutschlandfunk bezeichnete sie jüngst als die »unangefochtene Königin der Bratsche«: Tabea Zimmermann. Mit 21 Jahren wurde sie die jüngste Hochschulprofessorin, mittlerweile zählt sie seit vier Jahrzehnten zu den besten Bratschist:innen. Besonders wichtig ist der vielseitigen Musikerin die Kammermusik. Regelmäßig konzertiert sie mit dem Pianisten Thomas Hoppe, mit dem sie einen Duoabend mit Werken von Johann Nepomuk Hummel, Johannes Brahms und Max Reger gestaltet.
Wiener Symphoniker
Yulianna Avdeeva, Klavier
Petr Popelka, Dirigent
Im Anschluss an das Konzert im Großen Foyer:
Allegra and the Vienna Symphony Rhythm & Blues Band
Allegra Tinnefeld, Violine, Gesang
Flip Philipp, Vibraphon
Christian Löw, Trompete
Manuel Gangl, Klarinette
Wolfgang Pfistermüller, Posaune
Hans-Joachim Tinnefeld, Kontrabass
Christian Eberle, Schlagwerk
Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-moll op. 15 (1854–1859/1875)
Im Anschluss an das Konzert Ausklang im Großen Foyer mit
Allegra and the Vienna Symphony Rhythm & Blues Band
Ein sanftes Porträt
Es beginnt mit einem düsteren Paukentremolo: Johannes Brahms’ 1. Klavierkonzert. Der Selbstmordversuch seines Freundes und Förderers Robert Schumann im Jahr 1854 soll hierfür Pate gestanden haben. Brahms träumte davon, wie er einen Symphonieentwurf in ein Klavierkonzert umarbeitete: »Vom ersten Satz und Scherzo und ein Finale, furchtbar schwer und groß. Ich war ganz begeistert«, schrieb er 1855 an Roberts Frau Clara. In welchem Verhältnis er genau zu ihr gestanden hat, gibt bis heute Rätsel auf. »Auch male ich an einem sanften Portrait von Dir, das dann Adagio werden soll«, fährt er fort. Das Publikum war bei der Uraufführung 1859 in Hannover mit Brahms an den Tasten beeindruckt. Im Konzert der Wiener Symphoniker übernimmt Yulianna Avdeeva, die seit dem Gewinn des Chopin-Wettbewerbs in Warschau 2010 die großen Podien erobert hat, den Part der Solistin.
Wolfgang Puschnig, Altsaxophon
Jon Sass, Tuba
Arkady Shilkloper, Horn, Alphorn
Hochkarätig besetztes Trio
Wolfgang Puschnig, Mitbegründer des Vienna Art Orchestra, zählt zu den profiliertesten Saxophonisten Europas. Jon Sass, weltweit gefeiertert Tubist, ist bekannt für unverwechselbaren Sound und stilistische Vielseitigkeit. Arkady Shilkloper gilt als Pionier moderner Spieltechniken wie Multiphonik und Zirkulation. Mit »3 Horns« widmen sich die drei Musiker einem neuen Projekt – virtuos und experimentierfreudig.
Camerata Salzburg
Rudolf Buchbinder, Klavier, Leitung
Wolfgang Amadeus Mozart:
Konzert für Klavier und Orchester Es-Dur K 271 »Jeunehomme« (1777)
Konzert für Klavier und Orchester C-Dur K 503 (1786)
Konzert für Klavier und Orchester d-moll K 466 (1785)
Die Camerata Salzburg wird Dialogpartner Rudolf Buchbinders bei gleich drei von ihm vom Klavier aus geleiteten Konzerten Mozarts – jenes Orchester also, das seit seinen Anfängen innig mit dem zutiefst persönlichen Klavierkonzertschaffen des Salzburger Meisters verbunden ist: die idealen Voraussetzungen für zwei Konzertabende, bei denen perlend melodisches und klares, strukturelles Klavierspiel auf kammermusikalisches Einfühlungsvermögen trifft.
Meisterpianist Buchbinder
Rudolf Buchbinder, der heuer seinen 80. Geburtstag feiern wird, seit 75 Jahren Klavier spielt und seit 70 Jahren konzertiert, spannt den Bogen vom frühen Salzburger Es-Dur-Konzert KV 271, das Mozart für die französische Pianistin Louise Victoire Jenamy komponierte, über sein erstes Moll-Konzert KV 466, dem schon die Dramatik des »Don Giovanni« innewohnt, bis zum großen, auf Beethoven vorausweisenden C-Dur-Konzert KV 503.
Termine
Sa 20.6.2026, 19:30 | Ticket
So 21.6.2026, 18:30 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Wiener Symphoniker
Yulianna Avdeeva, Klavier
Petr Popelka, Dirigent
Barbara Rett, Moderation
Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-moll op. 15 (1854–1859/1875)
Franz Schubert: Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 »Große C-Dur-Symphonie« (1825 –1828)
Ein sanftes Porträt
Es beginnt mit einem düsteren Paukentremolo: Johannes Brahms’ 1. Klavierkonzert. Der Selbstmordversuch seines Freundes und Förderers Robert Schumann im Jahr 1854 soll hierfür Pate gestanden haben. Brahms träumte davon, wie er einen Symphonieentwurf in ein Klavierkonzert umarbeitete: »Vom ersten Satz und Scherzo und ein Finale, furchtbar schwer und groß. Ich war ganz begeistert«, schrieb er 1855 an Roberts Frau Clara. In welchem Verhältnis er genau zu ihr gestanden hat, gibt bis heute Rätsel auf. »Auch male ich an einem sanften Portrait von Dir, das dann Adagio werden soll«, fährt er fort. Das Publikum war bei der Uraufführung 1859 in Hannover mit Brahms an den Tasten beeindruckt. Im Konzert der Wiener Symphoniker übernimmt Yulianna Avdeeva, die seit dem Gewinn des Chopin-Wettbewerbs in Warschau 2010 die großen Podien erobert hat, den Part der Solistin.
Ein Roman in vier Bänden
Etwa dreißig Jahre zuvor komponierte Franz Schubert nach Eindrücken einer größeren Reise zu den Bergen und Seen Oberösterreichs seine »Große C-Dur-Symphonie«. Die Gesellschaft der Musikfreunde Wien brachte das Werk nicht wie ursprünglich vorgesehen zur Uraufführung. Diese fand erst 1839, knappe elf Jahre nach Schuberts Tod, im Leipziger Gewandhaus statt. Schuberts Bruder Ferdinand hatte Robert Schumann auf die Partitur aufmerksam gemacht und so die Aufführung initiiert. Mendelssohn leitete die Aufführung in der Gegenwart Schumanns: »Clara, heut war ich selig. In der Probe wurde eine Sinfonie von Franz Schubert gespielt. Wärst Du da gewesen. Die ist nicht zu beschreiben. Das sind Menschenstimmen … wie ein Roman in vier Bänden … Ich war ganz glücklich und wünschte nichts, als Du wärest meine Frau und ich könnte auch solche Sinfonien schreiben.«
Bewertungen & Berichte Wiener Symphoniker / Avdeeva / Popelka
Wiener Konzerthaus - Backstage
Führung
Wiener Konzerthaus Backstage
Führung in deutscher Sprache
Hinter den Kulissen des lebendigsten Musikhauses Wiens
Sind Sie neugierig, was sich hinter den Kulissen des Wiener Konzerthauses abspielt? Interessieren Sie sich für die Geschichte und die Architektur unseres schönen Gebäudes? Dann kommen Sie zu einer Backstage-Führung und entdecken Sie das Konzerthaus von einer anderen, neuen Seite.
Neben den vier Konzertsälen zeigen wir Ihnen Räumlichkeiten wie Künstler:innenzimmer, Technikbereiche und Orchestergarderobe – nach Möglichkeit in Kombination mit einem kurzen Probenbesuch. Karten sind online oder im Ticket- & Service-Center erhältlich.
Treffpunkt
Eingangsfoyer
(Lothringerstraße 20)
Preis
€ 8,50 Erwachsene
€ 4,00 Kinder & Jugendliche bis 16 Jahre
Eintritt frei: Kinder bis 6 Jahre
Termine
Fr 5.6.2026, 13:00
Fr 5.6.2026, 14:00 | englisch
Fr 12.6.2026, 13:00und weitere Termine
Fr 12.6.2026, 14:00 | englisch
Fr 19.6.2026, 13:00
Fr 19.6.2026, 14:00 | englisch
Fr 26.6.2026, 13:00
Fr 26.6.2026, 14:00 | englisch
Fr 3.7.2026, 14:00 | englisch
Mo 6.7.2026, 13:00
Mo 6.7.2026, 14:00 | englisch
Fr 10.7.2026, 13:00
Fr 10.7.2026, 14:00 | englisch
Mo 13.7.2026, 13:00
Mo 13.7.2026, 14:00 | englisch
Fr 17.7.2026, 13:00
Fr 17.7.2026, 14:00 | englisch
Mo 20.7.2026, 13:00
Mo 20.7.2026, 14:00 | englisch
Fr 24.7.2026, 13:00
Fr 24.7.2026, 14:00 | englisch
Mo 27.7.2026, 13:00
Mo 27.7.2026, 14:00 | englisch
Mo 3.8.2026, 13:00
Mo 3.8.2026, 14:00 | englisch
Fr 7.8.2026, 13:00
Fr 7.8.2026, 14:00 | englisch
Mo 10.8.2026, 13:00
Mo 10.8.2026, 14:00 | englisch
Fr 14.8.2026, 13:00
Fr 14.8.2026, 14:00 | englisch
Mo 17.8.2026, 13:00
Fr 21.8.2026, 14:00 | englisch
Mo 24.8.2026, 13:00
Mo 24.8.2026, 14:00 | englisch
Fr 28.8.2026, 13:00
Fr 28.8.2026, 14:00 | englisch
Mo 31.8.2026, 13:00
Mo 31.8.2026, 14:00 | englisch
Ort
Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Bewertungen & Berichte Wiener Konzerthaus Backstage
Kinderprogramm
Rätselrallye - Themenführungen für Familien
für Kinder von 6 bis 11 Jahre
Spannende Geheimnisse gibt es im großen Konzerthaus, das 1913 eröffnet wurde, so einige. Kinder entdecken das Gebäude und seine Geschichte spielerisch und mit allerlei kniffligen Fragen. »Hat der Große Saal mehr Glühbirnen oder mehr Sitzplätze?« oder »Wie viele Räume gibt es im Wiener Konzerthaus?« Auf zum Rätselspaß!
Treffpunkt im Zwischenfoyer (Eingang Lothringerstraße)
Termine
So 31.5.2026, 10:00
So 31.5.2026, 12:30
Ort
Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Lorenzo Gangi, Percussion
Karin Hopferwieser, Violoncello
Mark Peter Royce, Klavier
Simon Schellnegger, Viola
Emanuel Toifl, Saxophon, Querflöte
Monika Jeschko, Moderation, Konzept
Singprojekt für Volksschulen
Empfohlen für Schüler:innen von 6 bis 10 Jahren
Beim Mitsingprojekt für Volksschulen erwartet die teilnehmenden Schulen ein neues Blauli-Programm (Band 9)!
Termine
Di 2.6.2026, 11:00 | Schulvorstellung | Anmeldung
Di 9.6.2026, 11:00 | Schulvorstellung | Anmeldung
Ort
Wiener Konzerthaus
Schubert-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Treten Sie ein in unseren digitalen Konzertsaal und genießen Sie feine Konzerte mit herausragenden Künstlerinnen und Künstlern. Veranstaltungen sind momentan nicht möglich, aber Musikerinnen und Musiker wollen spielen. Wir geben Ihnen dafür eine Bühne und Sie, liebes Publikum können auf diese digitale Weise Konzerte aus der ersten Reihe hören. Alle Konzerte sind kostenlos zugänglich, Sie können aber Künstlerinnen und Künstler, die unter dieser herausfordernden Zeit besonders leiden, unkompliziert mit einer Geldspende unterstützen. Die Erlöse gehen zur Gänze an die Musikerinnen und Musiker!
Bewertungen & Berichte Online-Shop des Wiener Konzerthauses
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Wiener Konzerthaus
Konzerte der Wiener Konzerthausgesellschaft
Das Wiener Konzerthaus zählt zu den bedeutendsten Institutionen des internationalen Musiklebens. Gemeinsam mit Staatsoper und Musikverein bildet es jene prominente Trias, die den weltweiten Ruf Wiens als führende Musikmetropole begründet, und ist dank seiner wohl einmaligen Verbindung von Traditionsbewusstsein und Innovationsfreude längst unentbehrlich für das lebendige kulturelle Klima Wiens.
Infotelefon: +43 1 24200-100
Kontakt
Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien