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Aufführungen | Tanz

Jérôme Bel & Estelle Zhong Mengual (FR):
Non human dances

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Österreichische Erstaufführung Das haben ikonische Werke wie Nelken von Pina Bausch, Loïe Fullers Danse serpentine oder Isadora Duncans Water Study gemeinsam: Sie bringen Tänze auf die Bühne, die vom Nichtmenschlichen inspiriert sind. Der Tanzkonzeptualist Jérôme Bel und die Kunsthistorikerin Estelle Zhong Mengual aus Paris haben zusammengefunden, um in Zeiten der ökologischen Krise zu zeigen, welche Verbindungen der Bühnentanz zum Thema Natur aufgebaut hat. Bel zufolge ermisst das Projekt Non human dances „die verschiedenen Strategien, die manche Choreograf*innen der westlichen Tanzgeschichte entwickelt haben, um darzustellen, was heutzutage als nicht-menschlich bezeichnet wird“. Zhong Mengual geht davon aus, dass das Anthropozän einer „Krise der Sensibilität“ entspricht, „die durch den Zerfall der ästhetischen Beziehung zwischen der Menschheit und der Natur gekennzeichnet ist“. Auch der Tanz kann zum dringend nötigen Perspektivwechsel beitragen. Mit dabei in dieser engagierten Kuratierung sind auch Arbeiten von Marius Petipa, Xavier Le Roy und Sergiu Matis. Dauer: 75 Min Preise: 8 / 11 / 16 / 24 / 39 / 50 / 62 Euro Ermäßigt: 6 / 9 / 13 / 20 / 33 / 42 / 52 Euro In englischer Sprache sowie einem kurzen Text auf Französisch mit deutschen Übertiteln. Diese Performance enthält Nacktheit.
Aufführungen | Tanz

KIM Sungyong / Korea National Contemporary Dance Company (KR):
JUNGLE

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Österreichische Erstaufführung Unser Alltag ist oft wie ein Dschungel, in dem alle auf ihre Art ums Überleben kämpfen müssen. So nimmt es KIM Sungyong wahr, der seit vergangenem Jahr die Korea National Contemporary Dance Company in Seoul als Chefchoreograf leitet. KIM deutet den Dschungel als einen Ort der Kollisionen von Instinkt und Vitalität des Körpers. Sein neues Werk JUNGLE soll auf der Bühne vor Augen führen, wie Machen und Gemachtwerden, Verborgenes und Enthülltes, Entspannung und Anspannung parallel zueinander verlaufen können. Dafür hat KIM eine spezielle Form der Bewegungsforschung entwickelt, die er „Process Init“ nennt. Mit dieser Methode werden die individuellen Sinne der 17 Tänzerinnen und Tänzer geweckt, die in gegenseitiger Erforschung ihrer Reaktionen das Spektrum ihrer Bewegungen noch einmal deutlich erweitern. JUNGLE ist als Versuch konzipiert, den Tanz in eine Intensität zu treiben, die das Publikum dazu anregt, wieder grundlegend über das Gewicht und die Tiefe der menschlichen Existenz nachzudenken. Dauer: 60 Min Preise: 8 / 11 / 16 / 24 / 39 / 50 / 62 Euro Ermäßigt: 6 / 9 / 13 / 20 / 33 / 42 / 52 Euro Empfohlen ab 8 Jahren.
Aufführungen | Tanz

Wim Vandekeybus / Ultima Vez (BE):
Infamous Offspring

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Österreichische Erstaufführung Israel Galván, seines Zeichens weltbester Flamencotänzer, wird zum mythischen Seher. Und Wim Vandekeybus, der zu den einflussreichsten zeitgenössischen Tanzschaffenden zählt, lässt eine antike Götterfamilie wiederauferstehen. Den alten griechischen Olympier*innen wird zwar nicht mehr auf Altären geopfert. Aber sie bleiben faszinierend wie eh und je, weil ihre Geschichten tief in die Abgründe der gegenwärtigen Conditio humana blicken lassen. Für den Belgier Vandekeybus bilden Zeus und Hera mit ihren Nachkommen, darunter der Handwerker Hephaistos, die Liebesgöttin Aphrodite, der Krieger Ares und die Jugendgöttin Hebe, eine Patchwork-Familie der Leidenschaften, Konflikte und Dramen. Gier, Eifersucht, Eitelkeit, Rachegelüste – die Beziehung der Eltern zum Nachwuchs war immer kompliziert. Ein Mekka also für Vandekeybus, diesen Fan von Geschichten, und sein energiegeladenes Ensemble Ultima Vez. Infamous Offspring ist ein Stück aus Tanz, Musik, Film und Text für die große Bühne, in dem Galván den blinden Propheten Teiresias verkörpert. Dauer: 110 Min Preise: 8 / 11 / 17 / 28 / 42 / 54 / 68 Euro Ermäßigt: 6 / 9 / 14 / 23 / 35 / 45 / 57 Euro In englischer Sprache. Diese Performance enthält explizite Inhalte. Diese Performance enthält Theaternebel und laute Musik. Empfohlen ab 16 Jahren.
Aufführungen | Tanz

Alexander Vantournhout / not standing (BE):
Foreshadow

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Österreichische Erstaufführung Acht akrobatische Tänzerinnen und Tänzer, eine stabile Wand und experimentelle Rockmusik der britischen Band This Heat: that’s it. Daraus zaubert der Brüsseler Tanz-Shootingstar Alexander Vantournhout eine Utopie davon, was der menschliche Körper als Tanzwesen werden könnte. Seine Foreshadow-Figuren bewegen sich, gestützt von Schultern, Füßen und Knien der jeweils anderen, flink wie Geckos über die Wand. Ein Bewegungsmotiv greift ins andere, die Choreografie funktioniert präzise wie ein Uhrwerk. Zusammen erinnert dieses Ensemble an das Getriebe eines kollektiven Körpers, der die Grenzen des Gleichgewichts, die Folgen seines Bewegungsdrangs und die Gesetze der Schwerkraft herausfordert. Vantournhouts so vielseitige wie singuläre Tanzsprache ist geprägt von Kampfsport, Zirkus und Yoga. In jedem Stück wird etwas anderes ausprobiert: Hier sind es straff orchestrierte chaotische Bewegungsmuster. Ziel dieses choreografischen Kunststücks sind Auslotungen des gerade noch Möglichen in den heiklen Wechselwirkungen zwischen Körper und Objekt. Dauer: 75 Min Preise: 8 / 11 / 16 / 24 / 39 / 50 / 62 Euro Ermäßigt: 6 / 9 / 13 / 20 / 33 / 42 / 52 Euro Diese Performance enthält laute Musik. Empfohlen ab 14 Jahren.
Aufführungen | Tanz

Dada Masilo / The Dance Factory (ZA):
Dada Masilo’s HAMLET

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Uraufführung Jetzt kommt HAMLET! Nach weltweiten Erfolgen mit Neuinterpretationen von Romeo and Juliet, Carmen, Swan Lake, Giselle oder, zuletzt im Volkstheater gefeiert THE SACRIFICE, bringt die Südafrikanerin Dada Masilo ihre höchst eigene Version des wortreichsten aller Shakespeare-Dramen auf die Bretter der Welt: bei ImPulsTanz auf die Bühne des Burgtheaters. „Hamlet ist ein dunkles Stück“, sagt die Star-Choreografin, das aber „schwarzen Humor“ enthält. Thematisch im Vordergrund stehen der trügerische Schein des Gesagten und der Dinge sowie schlimme Intrigen: zum Beispiel der Verrat Prinz Hamlets an Ophelia, Rosencrantz und Guildenstern oder Polonius und der von Onkel Claudius an König Hamlet. Masilo selbst gibt sich die Rolle der Ophelia, und sie lässt einige der Frauenrollen von Männern und männliche Figuren von Frauen spielen. Ihr HAMLET ist eine Theaterperformance mit Tanz, Gesang, Violine und Percussion. Den Anteil der Worte allerdings hat sie radikal abgespeckt und zaubert so aus dem gewichtigen Klassiker ein zeitgenössisches, universell verständliches Stück. Dauer: 65 Min Preise: 8 / 14 / 26 / 45 / 58 / 72 / 92 Euro Ermäßigt: 6 / 11 / 22 / 38 / 49 / 61 / 78 Euro In englischer Sprache. Diese Performance enthält explizite Inhalte. Empfohlen ab 12 Jahren.
Aufführungen | Tanz

Sidi Larbi Cherkaoui / Eastman (BE):
3S

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Österreichische Erstaufführung Es braucht viel Mut und Zuversicht, um sich wirklich auf die Krisen unserer Zeit einlassen zu können. Gerade diese Eigenschaften versucht der aus einer marokkanischen Familie stammende Belgier Sidi Larbi Cherkaoui zu stärken. Dafür lässt er drei Tänzer*innen, die aus ganz unterschiedlichen Weltgegenden stammen – Australien, Japan und Kolumbien – solistisch über die heikelsten Ereignisse ihrer Länder reflektieren: Nicola Leahey, Kazutomi „Tsuki“ Kozuki und Jean Michel Sinisterra Munoz. Es geht um die Ausbeutung australischer Urwälder durch Industriekonzerne, um die traumatischen Folgen der US-Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki und um das fatale Treiben der kolumbianischen Guerilla. Zu diesem harten Stoff gehören auch Gesang und teils dokumentarische Videobilder, die den roten Faden durch 3S ziehen. Es sei nie zu spät, etwas zu tun, sagt Cherkaoui: „Jeder Einzelne muss seine noch so kleine Fähigkeit nutzen, um in der Welt zu handeln. Und sich gewissen Dingen widersetzen, um nicht unter den Ereignissen zu leiden.“ Dauer: 75 Min Preise: 8 / 11 / 17 / 28 / 42 / 54 / 68 Euro Ermäßigt: 6 / 9 / 14 / 23 / 35 / 45 / 57 Euro In englischer und japanischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Diese Performance enthält Theaternebel, Stroboskop-Lichteffekte und laute Musik. Diese Performance enthält explizite Inhalte. Empfohlen ab 16 Jahren.
Aufführungen | Tanz

Anne Teresa De Keersmaeker, Radouan Mriziga / Rosas, A7LA5 (BE & BE/MA)
Il Cimento dell’Armonia e dell’Inventione

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Österreichische Erstaufführung „Haben wir noch vier Jahreszeiten?“, fragt sich Anne Teresa De Keersmaeker angesichts der aktuellen Klimaveränderungen. Diesem Umbruch wendet sie sich hier zusammen mit ihrem marokkanischen Co-Choreografen Radouan Mriziga auf Basis von Antonio Vivaldis Violinkonzerten Die vier Jahreszeiten zu. Der Zyklus bildet den Anfang einer Sammlung von insgesamt zwölf Konzerten, die Vivaldi 1725 unter dem Titel Il Cimento dell’Armonia e dell’Inventione („Der Wettstreit zwischen Harmonie und Erfindung“) veröffentlicht hat. In Einklang mit der Natur zu leben, haben die kurzsichtigen Industriegesellschaften mit Herablassung sogenannten „Naturvölkern“ überlassen und sich auf ein Unmaß an Erfindungen gestürzt. Auf die bekannten Folgen reagieren die Tänzer*innen von De Keersmaekers Compagnie Rosas, indem sie sich in Vivaldis virtuose Klangwitterungen stürzen, die meisterhaft von Amandine Beyer und ihrem Ensemble Gli Incogniti gespielt werden. Das Resultat ist dieses emotionale Werk mit seiner einzigartigen choreografischen Sprache. Dauer: 90 Min Preise: 8 / 11 / 17 / 28 / 42 / 54 / 68 Euro Ermäßigt: 6 / 9 / 14 / 23 / 35 / 45 / 57 Euro
Aufführungen | Tanz

William Kentridge (US/EU/ZA):
The Great Yes, The Great No

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Österreichische Erstaufführung Wirklichkeit und Fiktion mischen sich auf dem Seeweg von Europa nach Martinique. „Wir nutzen ein Narrenschiff“, verrät William Kentridge, um „Fragen sprudeln zu lassen und Antworten zu finden.“ Für sein neues Bühnenwerk hat der südafrikanische Künstler und Regisseur den Charon angeheuert, den Fährmann aus der griechischen Unterwelt. Zu seinen Passagier*innen zählen Berühmtheiten wie die Schriftstellerin Anna Seghers, der Surrealist André Breton oder der Anthropologe Claude Lévi-Strauss. Diese hatten sich 1941 tatsächlich in Marseille eingeschifft, um dem Vichy-Regime zu entfliehen, das mit den Nationalsozialisten kooperierte. Doch Kentridge geht über die historischen Fakten hinaus und lässt weitere Passagier*innen an Bord holen, darunter Frida Kahlo, Josephine Baker und Joséphine Bonaparte, aber auch Stalin und die Gründer*innen der Pariser Négritude-Bewegung Aimé Césaire und die Schwestern Nardal. Kentridges unverwechselbarer Ästhetik fließt in eine surreal-realistische Kammeroper mit Tanz, Film, Oratorium und Schauspiel, aus der die Krisen von heute blitzen. Dauer: 85 Min Preise: 8 / 14 / 26 / 45 / 58 / 72 / 92 Euro Ermäßigt: 6 / 11 / 22 / 38 / 49 / 61 / 78 Euro In englischer und französischer Sprache sowie in den Sprachen isiSwati, isiZulu, isiXhosa, Setswana, Xitsonga und Sepedi mit deutschen Übertiteln. Diese Performance enthält helle Lichteffekte. Empfohlen ab 10 Jahren.
Aufführungen | Oper

Così fan tutte

Volksoper Wien

Alles beginnt mit einer Wette. Harmlos. Ein Spiel. Aus ein bisschen Trunkenheit und amourösem Kräftemessen entspinnt sich ein Plan, an dessen Ende nichts mehr so ist, wie zuvor: Wetten, dass wir uns immer treu sind – ganz gleich, welche Versuchungen uns begegnen. Unter den strengen Augen von Don Alfonso und Despina gehen die Paare Guglielmo/Fiordiligi und Ferrando/Dorabella dieses Experiment ein. Zwar läuten im Finale Hochzeitsglocken, doch der Weg dorthin ist gespickt mit zahlreichen Verkleidungen, Gefühlsverwirrungen, Situationskomik und der Suche nach der wahren, großen, unantastbaren Liebe. Wolfgang Amadeus Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte haben mit Così fan tutte einen zeitlosen Klassiker geschrieben. Zwischen historischer Verwechslungskomödie und erstaunlich zeitgemäßem Kammerspiel legen sie die Liebes- und Beziehungsideale der Protagonist:innen frei und zeigen auf: Vieles könnte so noch immer passieren. Wie steht es um die Liebe in Zeiten unbegrenzter Möglichkeiten? In der Generation von FOMO (fear of missing out) und Tinder stehen sich oft der Drang nach Freiheit und der Wunsch nach Sicherheit in einem lähmenden Patt gegenüber. Dating-Shows florieren und werden immer kreativer: Man wählt Partner:innen nur durch Beschnuppern, trifft Menschen am Altar, die Algorithmen für einen aus Schnittmengen von Werten und Interessen ausgesucht haben, Männer kämpfen unter der brennenden Hitze Kretas um ihren Prince Charming … Folgen wir also Mozarts Figuren, wenn sie sich in ihr game of love stürzen. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Aufführungen | Oper

The Gospel According to the Other Mary

Volksoper Wien

Österreichische Erstaufführung: 15.6.2024 Als Maria aus dem Gefängnis entlassen wird, kehrt sie zu ihrer Schwester Martha zurück. Martha leitet ein Heim für arbeitslose und obdachlose Frauen, das von Spenden und kleinen Wundern lebt. Das Heim beherbergt auch eine Gruppe von Aktivisten, die von einem Mann namens Jesus angeführt wird. Martha macht ihrer Schwester Maria Vorwürfe, weil sie nicht mehr mithilft, die harte Arbeit im Haus zu bewältigen. Als ihr Bruder Lazarus vor ihren Augen stirbt, während draußen ein Aufstand tobt, werden die Standpunkte und Überzeugungen der beiden Schwestern auf die Probe gestellt. Mit dem Schwerpunkt auf marginalisierte Perspektiven rückt The Gospel According to the Other Mary biblische Charaktere und Ereignisse, mitsamt der Auferstehung des Lazarus und der Passion Christi, in ein stark politisches, zeitgenössisches Licht. Dirigent: Nicole Paiement Regie: Lisenka Heijboer Castañón Bühnenbild, Licht & Video: Hendrik Walther Bühnenbild: Sarah Nixon Kostüme: Carmen Schabracq Choreographie: Miguel Alejandro Castillo Le Maitre Sounddesign: Martin Lukesch Dramaturgie: Antonio Cuenca Ruiz Choreinstudierung: Roger Díaz-Cajamarca Choreinstudierung: Holger Kristen Off Stage Swing: Tara Randell Im Rahmen der Wiener Festwochen In englischer und spanischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Aufführungen | Oper

Die 2 ½ Tenöre

Volksoper Wien

Der Tenor – er zählt wohl zu der am meisten verspotteten und zugleich am meisten verehrten Spezies unter den Sänger:innen … Er umgibt sich mit der Aura des empfindsamen Künstlers, er ist jugendlicher Liebhaber auf der Bühne und von Frauen umschwärmt nach der Vorstellung. Um seine Stimme zum Strahlen zu bringen, tut er alles – und erwartet dabei von seiner Umgebung den entsprechenden Respekt und die nötige Toleranz. Mimose mit Starallüren, und dennoch von allen geliebt. Und so manch einer hegt den geheimen Traum, als Heldentenor im Rampenlicht zu stehen, umjubelt von den Massen. Doch was treibt unsere 2 ½ Tenöre um? Werfen Sie mit uns einen Blick in die Künstlergarderobe. Dort treffen unsere Protagonisten aufeinander. Leid und Freud eines Sängers, Anekdoten aus dem Künstlerleben, Sängerwitze, zahlreiche Arien und Tenorhits, all dies geben sie zum Besten. Tenor: Aaron-Casey Gould Kammersänger: Wolfgang Gratschmaier Klavier: Rafael Salas Chía Garderobier: Ursula Pfitzner
Aufführungen | Ballett

The moon wears a white shirt

Volksoper Wien

Geschichten en miniature erzählen vom Miteinander und Gegeneinander, von Freiheit und Abhängigkeit, Bindung und Trennung, Hingebung und Entzweiung – mal voller existenzieller Wucht, mal voller zart versponnener Poesie, mal voller Lebensfreude. „Als Ballett über die Schwierigkeit zu lieben und über unser Bedürfnis, oftmals mehr oder anderes zu begehren und zu erträumen, als wir zu erreichen vermögen“, beschreibt Martin Schläpfer sein Drittes Klavierkonzert: ein berührendes Tanzen, das voller Zwischentöne die Seele des Menschen in all ihren Schattierungen enthüllt, choreographiert zu Alfred Schnittkes grandiosem Konzert für Klavier und Streichorchester, Musik wie ein „Nadelöhr für die gesamte, so vielfältige Welt“. Zu den schillerndsten Figuren des amerikanischen Tanzes zählt Karole Armitage. Sie hat mit George Balanchine, Merce Cunningham und am Broadway gearbeitet, begann auf Einladung Mikhail Baryshnikovs und Rudolf Nurejews zu choreographieren und schuf – zunächst mit „Punk“ assoziiert – vielseitige Verbindungen zwischen Tanz, Bildender Kunst, Poesie und Musik. In den letzten Jahren dringt sie vermehrt auch in philosophische Fragen des Menschseins vor. So auch in den Ligeti Essays, die in intensiver Auseinandersetzung mit drei Liederzyklen György Ligetis entstanden sind: poetisch-nächtliche Metaphern über Begegnungen von Menschen. Eine Huldigung an den Frühling schuf Paul Taylor mit Dandelion Wine. Zu einem Violin-Concerto des barocken Virtuosen Pietro Locatelli entfaltet der bedeutende Modern Dance Künstler voller atemberaubender Sprünge und in raffinierter Unbekümmertheit einen fröhlichen Reigen aus immer neuen Verbindungen der Tänzer:innen. „Ein Volltreffer, eine fröhliche Ode an das Leben (...), eines der funkelndsten Werke“ Taylors, schrieb Anna Kisselgoff in The New York Times. Drittes Klavierkonzert Komponist: Alfred Schnittke Choreographie: Martin Schläpfer Bühne und Kostüme: Thomas Ziegler Licht: Alex Brok Einstudierung: Yuko Kato Musikalische Leitung: Christoph Altstaedt Klavier: Alina Bercu Ligeti Essays Komponist: György Ligeti Choreographie: Karole Armitage Bühne: David Salle Kostüme: Peter Speliopoulos Licht: Clifton Taylor Einstudierung: Karole Armitage, Izabela Szylinska Musikalische Leitung: Christoph Altstaedt Sopran: Birgid Steinberger Mezzosopran: Annelie Sophie Müller Alt: Stephanie Maitland Dandelion Wine Komponist: Pietro Locatelli Choreographie: Paul Taylor Kostüme: Santo Loquasto Licht: Jennifer Tipton Einstudierung: Richard Chen See Musikalische Leitung: Christoph Altstaedt 2 Pausen
Aufführungen | Ballett

Les Sylphides

Volksoper Wien

Les Sylphides Choreographie: Michel Fokine Bühnenbild und Kostüme: Darko Petrovic Licht: Alex Brok Einstudierung: Barbora Kohoutková Musikalische Leitung: Ido Arad Eden (Uraufführung) Choreographie: Adi Hanan Bühnenbild: Michael Seibert Kostüme: Maya Bash Licht: Alex Brok Musikalische Leitung: Ido Arad Jeunehomme Choreographie: Uwe Scholz Bühnenbild und Kostüme: Karl Lagerfeld Rekonstruktion Kostüme: Catherine Voeffray Einstudierung: Giovanni Di Palma Musikalische Leitung: Ido Arad Klavier: Johannes Piirto Die Premiere von Les Sylphides während der ersten Pariser Saison von Serge Diaghilews Ballets Russes sorgte 1909 mit Tamara Karsawina, Anna Pawlowa, Alexandra Baldina und Vaslav Nijinsky als Solisten für großes Aufsehen. Ihr Choreograph, Michel Fokine, hatte zu Musik Frédéric Chopins das erste romantische „Ballet Blanc“ ohne eine konkrete Handlung geschaffen. Traumwandlerisch und voller Poesie entfaltet er Bilder eines jungen Mannes, der in einem mystischen Wald wundersamen Sylphiden begegnet. Mit der erweiterten Fassung der 1907 in St. Petersburg aufgeführten Chopiniana gelang es Fokine, im elfenhaften Zauber des romantischen Balletts den Grundstein für eine zeitgenössische Tanzkunst zu legen. Mit einer derart beeindruckenden Arbeit stellte sich Ensemblemitglied Adi Hanan in der Plattform Choreographie 2022/23 vor, dass Martin Schläpfer sich entschied, die israelische Künstlerin mit einer weiteren Uraufführung für das Wiener Staatsballett zu betrauen. In Eden nimmt sich die junge Choreographin mit Adam und Eva im Garten Eden einer der berühmtesten biblischen Geschichten an und konfrontiert animalisch-wilde Paradies-Vorstellungen mit der Erforschung des Verlusts der Unschuld und der Bewusstwerdung des Menschen im eigenen Körper. Uwe Scholz zählt zu den wichtigsten deutschen Choreographen und schuf in seiner – durch seinen frühen Tod im Alter von nur 45 Jahren bedingten – kurzen Wirkungszeit ein vielfältiges Œuvre. Die Choreographien des empfindsamen Visionärs eint eines: Scholz’ Huldigung an die Musik. In einem engen Miteinander agieren Tanz und Komposition und erschaffen im gemeinsamen Rhythmus eigene Ballettwelten. Jeunehomme, 1986 für Les Ballets de Monte-Carlo choreographiert, gilt bis heute als eine der bedeutendsten Schöpfungen des Choreographen. Zeitlos in der tänzerischen Klassik zeigt das Ballett zu Mozarts Klavierkonzert Nr. 9 Es-Dur KV 271 Bilder von Hingabe und Zweifel, Nähe und Ferne und vereint Dramatik und Leichtigkeit. In Wien wird die Choreographie erstmals seit der Uraufführung wieder im kompletten Bühnen- und Kostümbild Karl Lagerfelds zu sehen sein – ein Entwurf, der den Geist der Mozart-Zeit aus der Perspektive des zeitgenössischen Couturiers kongenial einfängt.
Aufführungen | Oper

Giulio Cesare in Egitto

Wiener Staatsoper

Dramma per musica in drei Akten Text Nicola Francesco Haym nach Giacomo Francesco Bussani In der Inszenierung von Davide Livermore und unter Gianluca Capuanos musikalischer Leitungpräsentiert ein funkelndes Ensemble jene Oper, die gleich bei ihrer Uraufführung 1724 im Londoner King’s Theatre gefeiert wurde. Im Haus am Ring erklang diese Oper seit fast 65 Jahren nicht mehr – eine einzigartige Gelegenheit also, auch an der Staatsoper dieses Barockjuwel in einer außerordentlichen Produktion zu erleben. Inszenierung: David Livermore Bühne: Giò Forma Kostüme: Marianna Fracasso Licht: Antonio Castro Video: D-Wok Regieassistenz: Aida Bousselma Werkeinführung: 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal
Aufführungen | Ballett

Matinee der Ballettakademie

Wiener Staatsoper

Der große Tag für den tänzerischen Nachwuchs des Wiener Staatsballetts ist die jährliche Matinee der Ballettakademie auf der Bühne der Wiener Staatsoper. In dieser zeigen die Schülerinnen und Schüler sowie Mitglieder der Jugendkompanie, was sie über viele Monate erarbeitet haben.
Aufführungen | Oper

Falstaff

Wiener Staatsoper

Text von William Shakespeare Der etwas heruntergekommene, aber mit Selbstbewusstsein gesegnete Ritter Falstaff schlägt sich als Lebenskünstler durch und sucht nach Geld und amourösen Abenteuern. Der Erfolg bleibt zwar aus, doch gewinnt Falstaff stets die Herzen des Publikums. Fazit der heiter-gewitzten Oper: »Alles ist Spaß auf Erden!« Regie und Licht: Marco Arturo Marelli Bühne: Marco Arturo Marelli Kostüme: Dagmar Niefind
Aufführungen | Oper

Nabucco

Wiener Staatsoper

Vor dem Hintergrund des babylonischen Exils der Israeliten wird einerseits die Geschichte des babylonischen Königs Nabucco erzählt, der erst durch einen kurzzeitigen Machtverlust geläutert wird und den von ihm in Gefangenschaft gesetzten Hebräern die Freiheit schenkt. Andererseits geht es aber auch um die private Auseinandersetzung der Töchter Nabuccos: Während Abigaille um jeden Preis auf den Thron will, ist Fenena aus Liebe zum Israeliten Ismaele zum jüdischen Glauben konvertiert. Inszenierung: Günter Krämer Bühne: Petra Buchholz, Manfred Voss Kostüme: Falk Bauer Licht: Manfred Voss
Aufführungen | Ballett

Schwanensee

Wiener Staatsoper

Es ist das berühmteste Ballett aller Zeiten: die traurige Geschichte vom Prinzen Siegfried, der sich mitten in der Nacht tief im Wald in die Schwanenprinzessin Odette verliebt, ihr ewige Treue schwört, jedoch durch die bösen Kräfte des Zauberers Rotbart und Odettes Gegenspielerin Odile getäuscht wird. Als Inbegriff des romantischen Tanzmärchens zählt bis heute jene St. Petersburger Choreographie, mit der Marius Petipa und Lew Iwanow 1895 der wegweisenden Partitur Piotr I. Tschaikowskis erstmals gerecht wurden – eine Fassung, die dem aus der Sowjetunion stammenden Ausnahme-Tänzer Rudolf Nurejew drei Jahre nach seinem legendären Absprung in den Westen 1964 als Basis seines Wiener »Schwanensees« diente. 89 Vorhänge bei der Uraufführung brachten die Produktion ins Guinness-Buch der Rekorde. Mit über 240 Vorstellungen und zwei Verfilmungen – 1966 mit Margot Fonteyn und Rudolf Nurejew sowie 2014 mit Olga Esina und Vladimir Shishov – erreichte sie ein Millionenpublikum. Musik: Peter I. Tschaikowski Choreographie und Inszenierung: Rudolf Nurejew Bühne und Kostüme: Luisa Spinatelli Licht: Marion Hewlett
Aufführungen | Oper

Salome

Wiener Staatsoper

Oper in einem Akt Text Hedwig Lachmann nach Oscar Wilde Salome wächst in einer erschreckenden, grauenhaften und zutiefst verletzenden Umgebung auf. Eine Flucht aus dieser Welt scheint ihr der asketische Prophet Jochanaan, der Umkehr predigt. Er weist ihre Sehnsucht jedoch ab. Voll unreifem Zorn fordert sie seinen Kopf. Als Salome den blutigen Mund des Propheten küsst, befiehlt ihr Stiefvater Herodes, sie zu töten. Inszenierung: Cyril Teste Künstlerische Mitarbeit: Céline Gaudier Bühne: Valérie Grall Kostüme: Marie La Rocca Licht: Julien Boizard Video: Mehdi Toutain-Lopez Video - Live Kamera: Rémy Nguyen Choreographie: Magdalena Chowaniec
Aufführungen | Oper

Turandot

Wiener Staatsoper

Oper in drei Akten Text Renato Simoni & Giuseppe Adami nach Carlo Gozzi Als Calaf, der entthronte und nach Peking geflohene mongolische Prinz, sich in Prinzessin Turandot verliebt, begibt er sich in tödliche Gefahr: Denn nur, wer die drei Rätsel der Prinzessin löst, kann ihr Bräutigam werden. Wer scheitert, wird hingerichtet – wie alle bisherigen Bewerber. Calafs Vater Timur und Liù, die Calaf ohne sein Wissen liebt, beschwören ihn umsonst. Er nimmt die Herausforderung an. Inszenierung: Claus Guth Bühne: Etienne Pluss Kostüme: Ursula Kudrna Choreographie: Sommer Ulrickson Licht: Olaf Freese Video: rocafilm Dramaturgie: Konrad Kuhn Werkeinführung 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal

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