Aufführungen / Oper
Wiener Staatsoper
Wien, Opernring 2
- Die Zauberflöte für Kinder
- Jewels
- Luisa Miller
- Solokonzert Anna Netrebko
- Ariadne auf Naxos
- Kammermusik der Wiener Philharmoniker
- Carmen

- Nabucco
- La Clemenza di Tito
- Visionary Dances
- L'Elisir d'Amore
- Ensemblematinee im Mahler-Saal
- Online-Shop der Wiener Staatsoper
- eines der international bedeutendsten Opernhäuser
Aufführungen / Theater
Burgtheater Wien
Wien, Universitätsring 2
- Heute: Gullivers Reisen

- Morgen: Die Kopien
- Premiere: Wir sind noch einmal davongekommen
- Geschlossene Gesellschaft

- Das Ferienhaus
- Hässlichkeit
- Die letzten Tage der Menschheit
- Die verlorene Ehre der Katharina Blum
- Auslöschung. Ein Zerfall

- Herr Puntila und sein Knecht Matti

- Lecken 3000
- Der Tartuffe

- Zu ebener Erde und erster Stock
- Schachnovelle

- Lotfullah & die Staatsbürgerschaft

- Holzfällen
- Elisabeth!
- Stimme zeigt mich
- Der Fall McNeal

- Hamlet

- Führung im Burgtheater / BURG Digital
- Das Burgtheater ist als österreichisches Nationaltheater die wichtigste Schauspielbühne des Landes und das größte Sprechtheater Europas.
Aufführungen
| Comedy
Thomas Gansch / Georg Breinschmid:
Aufführungen
| Show
Kodo
Wiener Konzerthaus
Kodo - Taiko Performing Arts Ensemble Programm: »Luminance« Japanische Trommelkunst Die traditionelle japanische Trommelkunst Taiko in alle Ecken der Welt zu tragen, ist das Anliegen des Ensembles Kodo. Es möchte die unerschöpflichen rhythmischen Möglichkeiten von Taiko ergründen und die Tradition als lebendige, im Wandel bleibende Kunstform erhalten. Seit die auf der kleinen japanischen Insel Sado im Westen Honshūs beheimatete Trommelgruppe 1981 bei den Berliner Festspielen debütierte, gab sie über 7.000 Konzerte in 53 Ländern auf fünf Kontinenten. Auf Sado veranstaltet sie seit 1988 jährlich das internationale Festival »Earth Celebration«, das am längsten bestehende Musikfestival Japans. Außerdem gibt Kodo regelmäßig Taiko-Workshops für tausende Schulkinder in ganz Japan. »Luminance« Mit dem Programm »Luminance« präsentiert Kodo charakteristische Stücke, die das Ensemble im Laufe jahrzehntelanger Welttourneen perfektioniert hat, darunter das mächtige O-daiko-Trommelsolo und das auf Steigerung angelegte Finale Yatai-bayashi. Neben Klassikern des Repertoires stehen jedoch auch neue Werke auf dem Programm, die aus den Begegnungen und Ideen der aktuellen Kodo-Mitglieder hervorgegangen sind, inspiriert von den Eindrücken und Erfahrungen ihrer weltweiten Reisen.
Aufführungen
| Kabarett
Nina Hartmann
Wiener Kabarettfestival
In einer Welt voller Krisen, Zukunftssorgen und Einzelzimmerzuschlägen, begibt sich Nina Hartmann in ihrem neuen Kabarett-Programm auf die Suche nach Good Weibrations – vom veganen Speckknödelretreat in Tirol bis zum Känguruboxing-Bootcamp in Australien. Nina Hartmann traut sich sogar bis in die gefährlichste Sackgasse der Menschheitsgeschichte – die Friendshipzone. Und sie bringt von ihren Reisen einiges mit: positive Schwingungen, absurde Geschichten und fünf flauschige Hotelbademäntel. Außerdem Antworten auf wichtige Fragen des Lebens: Wie lange soll man im Health-Retreat heißes Wasser kauen? Ist Situationship wirklich ein Schiff um den Hafen der Ehe anzusteuern? Und ist wahres Glück einfach genau so überschätzt wie Dubai-Schokolade? Mit ihren GOOD WEIBRATIONS sorgt Nina Hartmann einen Abend lang für herzhafte Lacher und ein gutes Bauchgefühl. Denn gute Stimmung ist keine Frage der Umstände, sondern der Perspektive.
Aufführungen
| Kabarett
Benedikt Mitmannsgruber
Wiener Kabarettfestival
Wie aus dem Nichts ist Benedikt Mitmannsgruber über Nacht 30 geworden. Umgeben von Wald, Kühen und Bauernhöfen lässt er die letzten Jahre Revue passieren. Auf dem Dachboden seines Elternhauses entdeckt er ein vergilbtes Album, in dem sich ein Stammbaum seiner Familie befindet. Für Benedikt Mitmannsgruber beginnt damit eine furiose Reise durch die Vergangenheit seiner Familie und durch seinen eigenen absurden Alltag. Die Reise beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts in einem kleinen Dorf an der tschechischen Grenze. Dort entscheiden sich Benedikt Mitmannsgrubers Urgroßeltern dazu, 15 Kinder zu bekommen. In den 1960er Jahren werden Benedikt Mitmannsgrubers Eltern geboren. Sie verbringen ihre Kindheit neben dem Eisernen Vorhang in der tiefsten österreichischen Provinz. Keiner weiß so richtig, ob der kleine Streifen Land eigentlich zu Tschechien oder zu Österreich gehört. In den 1990er Jahren fällt der Vorhang und Benedikt Mitmannsgrubers Eltern entschließen sich, einen Sohn zu zeugen. Dieser wird in eine Welt geboren, in die er nie so richtig hineinpasst, die er aber mit all ihren schrulligen Bewohnern und Eigenheiten trotzdem liebt. Eine Hommage an das Aufwachsen im Nirgendwo. Eine Liebeserklärung an die vergessenen Kaffs. Eine Reise in die eigene Vergangenheit. Ein skuriler Blick auf unsere Gesellschaft und auf eine aus den Fugen geratene Welt. Benedikt Mitmannsgrubers drittes Programm „1996“ ist seinen zwei Eltern und vier Großeltern gewidmet, die ihn trotz schwierigem Aufwachsen am Ende der Welt mit kaum Perspektiven zu dem Benedikt Mitmannsgruber geformt haben, der er heute ist!
Aufführungen
| Kabarett
Stefan Haider
Wiener Kabarettfestival
Solokabarett von und mit Stefan Haider Seit über 20 Jahren Religionslehrer und dann plötzlich Direktor? Wie konnte das passieren? Im Prinzip war es die Bewerbung. Die Zukunftsvision, die die Bewerbungskommission überzeugt hat. Ein Religionslehrer kennt schließlich die Richtung: Kehrt um! 180 Grad! Wer das täglich zweimal durchzieht, ist am Abend wieder auf der Spur. Und natürlich geht es in so einer Vision niemals nur um Schule. Nein! Das Leben insgesamt, die Welt, das ganze Universum gehören neu aufgestellt. Und irgendwer muss damit beginnen! Erleben Sie Stefan Haider, die Synthese aus Humor und Bildungsauftrag, Kabarettist aus Berufung und Religionslehrer aus Leidenschaft, mit seiner Vision vom Leben. Ungekürzt und ungeschminkt im Director’s Cut. Hier sind Sie garantiert nicht im falschen Film!
Aufführungen
| Kabarett
Eva Maria Marold
Wiener Kabarettfestival
Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön. Eva Maria Marold hat ein Engagement als Sängerin auf einem großen Kreuzfahrtschiff angenommen. Traumjob oder Katastrophe? Der Ozean ist unendlich weit, die Kabinen sind unverschämt eng und die Passagiere unerträglich menschlich. Zum Glück gibt es da noch Evas großartige Musiker (Nichtschwimmer), die sie nicht nur musikalisch, sondern auch moralisch unterstützen. Die Stimmung hält. Das Wetter und die Frisur auch. Bis plötzlich mitten auf einem der unzähligen Ozeane das Schiff in Seenot gerät. Im Zeitraffer läuft Evas Leben an ihrem geistigen Auge vorbei. Was war denn tatsächlich wichtig, richtig, notwendig, sinnvoll?! In ihrem neuen Programm „Frauen und Kinder zuerst“ nimmt Eva Maria Marold unter der Regie von Kapitän Serge Falck mit auf eine humorvolle, und bisweilen ironisch und sarkastische Reise auf dem Kreuzfahrtschiff „Costa Dekadenzia“. Die Luft auf Hoher See ist rau. Der Umgangston manchmal auch. Und der Unterschied zwischen „sinGen“ und „sinKen“ ist ein kleiner, aber sehr wesentlicher.
Aufführungen
| Kabarett
Eva Karl Faltermeier
Wiener Kabarettfestival
Eva Karl Faltermeier ist bekannt für ihren scharfen Witz und ihre unnachahmliche Art mit der sie das Publikum in Bayern und ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein begeistert. Auch in ihrem dritten Bühnenprogramm „Ding Dong“ bleibt sie ihrem Stil treu, wenn sie mit ihren ZuschauerInnen ihre gesellschaftspolitischen Beobachtungen teilt. Den Nährboden dafür liefert häufig ihre Herkunft, die Streiche, die ihr das Leben spielt – sie eignen sich ideal, um vom Kleinen auf’s Große zu schließen. Ihre Bühnenfigur stellt sich einmal mehr den multiplen Herausforderungen des Alltags zwischen unerfüllbaren gesellschaftlichen Normen und kultureller Verwurzelung; eine emotionale Gemengelage, die Ohnmacht provozieren kann. Diese Ohnmacht ist die Ohnmacht vieler. Und um sich aus dieser zu befreien, konstruiert Eva Karl Faltermeier Geschichten mit Humor. Ihre große Kunst liegt darin, Sonderbarkeiten und ernsteste Themen mit einem Augenzwinkern zu präsentieren. Lachen als Bewältigungsstrategie – über Zeit, Zerrüttungen und Ziele; was man vermisst, was man hat und wo es hingehen soll. Am Ende bleibt die Zuversicht, dass alles irgendwie machbar ist. Von Perfektion hat niemand gesprochen. Eva Karl Faltermeier hat sich in den letzten Jahren in der Szene schnell einen Namen gemacht, Auszeichnungen erhalten und verliehen, Fernsehshows besucht und moderiert. Das Herzstück ihres künstlerischen Schaffens sind aber weiterhin die Live-Abende, wenn sie für ihr Publikum mit Herzblut spielt. Eine Künstlerin, die man gern haben muss. Auf Distanz natürlich. „Ich möchte, dass die Menschen lachen, nachdenken und sich gleichzeitig wohlfühlen“, sagt Eva. „Kabarett ist für mich eine Möglichkeit, die Welt ein Stück weit zu reflektieren und dabei die Menschen zum Schmunzeln zu bringen — auch über sich selbst und vor allem: über meine Fehler.“
Aufführungen
| Kabarett
Gerald Fleischhacker
Wiener Kabarettfestival
Gerald Fleischhacker ist zurück! Der Großmeister des Pointenhagels bringt sein bereits 6. Soloprogramm auf die Kabarettbühnen des Landes – und es wird – wie schon in seinen bisherigen Stücken – ein Feuerwerk aus Witz und Wahrheit! – nur nicht so laut – er ist ja schon über 50! “Was passiert, wenn man sich noch wie 25 fühlt, aber die Realität und der Rücken die Sache anders sehen? Warum wird der Hund gelobt wenn er in den Garten macht und ich geschimpft?” Gerald Fleischhacker nimmt sich selbst nicht so ernst, das Leben mit Humor und sein Publikum mit auf eine irrwitzige Reise durch die Tücken des modernen Alltags. Ein Alltag, der ihn zunehmend fragend zurücklässt. Gerade war er noch der coole jugendliche “Dude”, mit dem alle gerne abhängen – auf einmal wird er sogar von der eigenen Frau als „typischer Cis Mann“ abgestempelt. Und fragt sich, warum er dabei an den Musikunterricht in der Schule denken muss. Familienchaos, Technik-Wahn, der tägliche Irrsinn mit dem Internet und dem echten Leben, ganz zu schweigen von den ewigen Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Mann und Frau – da kann nicht mal Duolingo helfen. Gerald Fleischhacker bringt alles auf den Punkt: scharfzüngig, gnadenlos lustig und verdammt nah am echten Leben! Ein Abend mit Gerald Fleischhacker ist wie eine Flasche alter Rotwein: Reif, vielleicht mit einem Hauch von Kork, aber dafür mit ordentlich Wumms. Und vor allem LIVE viel besser als im Fernsehen :-), was auch die Presse bestätigt. „lustig sein kann er“ Kleine Zeitung “gewohnt Pointenreich“ Ö1 “mit das Beste was es derzeit auf Kabarettbühnen gibt“ Kurier „Saukomisch, pointiert und immer auf den Punkt!“ ab 24. Februar …
Aufführungen
| Kabarett
Nadja Maleh
Wiener Kabarettfestival
Macht Zucker dumm? Und wenn nicht, wie erklärt man sich dann den IQ Durchschnitt der Menschheit? Warum belohnt man sich mit einem Keks und nicht mit einer Kohlsprosse? Zucker macht glücklich, aber was ist mit Fenchel? Und warum ist „Zucker-Fee“ ein Kosewort, „Ahornsirup-Elfe“ aber nicht. Nadja Maleh isst gern Zucker. Und an guten Tagen ist sie sogar Zucker. Nämlich süß. In jedem Fall ein Zuckergoscherl! Und sie weiß: in Zuckerlpapier eingewickelt schaut alles zuckersüß aus: Bonbons, bittere Pillen, Ziegenbemmerl – die Verpackung macht‘s aus! Süße Verlockung oder Mogelpackung? Knackige Weintraube oder vertrocknete Rosine – klüger ist man immer erst nach dem Auspacken. Mein Tipp: Hören Sie immer auf Ihr Herz. Außer die Zuckerbäckerin empfiehlt Ihnen Punschkrapferl. Dann hören Sie auf die Zuckerbäckerin.
Aufführungen
| Kabarett
Flo & Wisch
Wiener Kabarettfestival
In „Hörensagen“, dem neuen Kabarettprogramm von Flo und Wisch, finden zwei Halbwissen zu einem Ganzen zusammen und lassen es in der Gerüchteküche so richtig brodeln. Das ist zwar nicht unbedingt wissenschaftlich fundiert, aber dafür unheimlich komisch! Für die beiden ist das „Hörensagen“ dabei die perfekte Quelle für unfassbare Geschichten und mitreißende Songs, in denen man sich nur allzu oft selbst wiederfindet. Flo und Wisch sind im neuen Programm top-aktuell und treffen das Publikum mit ihrem Humor wieder genau dort, wo der spontane Lacher sitzt. Egal, ob Sie die beiden bisher nur vom Hörensagen kannten oder von den beiden schon live begeistert wurden – schauen Sie sich das an! Man hört, es soll richtig gut sein…
Aufführungen
| Kabarett
Andreas Vitasek
Wiener Kabarettfestival
70 Jahre auf der Welt und 45 Jahre auf der Bühne. Grund genug, um sich neue Freiheiten zu erlauben. In seinem Jubiläums Best of schlendert Andreas Vitásek durch seine Programme, mischt Altbewährtes mit brandneuem Material, improvisiert, streut Theaterszenen ein und bringt noch nie gespielte Texte. Ein Abend voller Überraschungen und mit garantiert guter Laune.
Aufführungen
| Schauspiel
Hamlet
Burgtheater
Deutsch von Angela Schanelec und Jürgen Gosch Prinz Hamlet weiß nicht, wie ihm geschieht. Vor nur zwei Monaten ist sein Vater gestorben und schon hat sich seine Mutter mit seinem Onkel Claudius vermählt, der nun der neue König von Dänemark ist. Als ihm dann noch der Geist seines toten Vaters erscheint, ihm mitteilt, er sei von seinem Bruder Claudius heimtückisch vergiftet worden und ihn auffordert den Mord zu rächen, gerät der Prinz in Verzweiflung. Unfähig zu handeln, verfängt er sich in einem Geflecht aus Wahnsinn und Widersprüchen, Rollenspiel, Verrat und Intrigen. In ihrer Inszenierung von Shakespeares weltberühmter Tragödie lässt Karin Henkel die Geister der Vergangenheit immer wieder auferstehen. Ein unaufhörliches Spiel aus Schein und Sein. Oder Nichtsein. Regie: Karin Henkel Bühne: Katrin Brack Kostüme: Teresa Vergho Musik: Thomas Kürstner, Sebastian Vogel Chorleitung: Alexander Weise Licht: Michael Hofer Dramaturgie: Thomas Jonigk, Christina Schlögl Dauer: 2 Stunden 50 Minuten - 1 Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Wir sind noch einmal davongekommen
Burgtheater
Premiere: 20.3.2026 Eigentlich möchte die Familie Antrobus friedlich in New Jersey leben, aber dreimal hintereinander sieht sie sich mit Weltuntergangsszenarien wie Eiszeit, Sintflut und Krieg konfrontiert. Trotz der Katastrophen erweist sich die Familie immer wieder als erstaunlich krisenfest und findet Wege vom Chaos in ein neues Leben. In dieser Menschheitsrevue sind Raum und Zeit scheinbar aufgehoben: Im Vorgarten grasen ein Dino und ein Mammut, während Homer und Moses um Asyl ansuchen oder die großen Philosophen im nächtlichen Reigen als Planeten erscheinen … Kurz vor Hitlers Kriegserklärung an die Vereinigten Staaten schrieb Wilder 1942 dieses urkomische und zutiefst abgründige Stück, das sich zu einem Welthit entwickelte. Neben der bitteren Erkenntnis, dass die Menschen das Böse wohl immer auch als einen Teil von sich akzeptieren müssen, steht der unerschütterliche Glaube an die humanistischen Werte. In der Übersetzung von Barbara Christ Regie: Stefan Bachmann
Aufführungen
neue Veranstaltung
Burgtheater
Aufführungen
| Schauspiel
Geschlossene Gesellschaft
Burgtheater
Deutsch von Traugott König Inès, Estelle und Garcin haben nur Vermutungen darüber, warum sie miteinander ausgerechnet in dieser Hölle gelandet sind: ein Innenraum ohne Fenster und Spiegel. Turmhoch eingemauert, nur ab und an besucht von einem skurrilen Kellner. Ein Draußen? Gibt es hier nicht. Selbst die Augenlider sind erlahmt; der Ort droht mit durchgängigem Wachsein, ohne die erlösenden „schwarzen Blitze“ des Blinzelns. Warum sind gerade diese drei Menschen, die sich im Leben nie begegnet sind, hier zusammengepfercht worden? Welche Schuld hat sie hierhergeführt? Halten sie das Folterbesteck für die anderen bereits in den Händen, ohne es zu wissen? Jean-Paul Sartres Klassiker des Existenzialismus, uraufgeführt 1944 in Paris unter der Herrschaft der Nationalsozialisten, ist nicht nur Schlüsselwerk zum Verständnis von Sartres Philosophie der Freiheit, die um die Frage kreist, wie uns die Blicke der Anderen gegen unseren Willen definieren. GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT ist auch ein Stück über die Ungewissheit, über das Eingeschlossen-Sein und die Isolation, über eine veränderte Wahrnehmung von Zeit, die sich in einer zur Ewigkeit gedehnten Gegenwart bleiern über die Menschen und Dinge legt. Insofern hat es wertvolles Wissen gespeichert, in dem wir uns im Rückblick auf die vergangenen Jahre überraschend wiederfinden. Inszenierung: Martin Kušej Bühne: Martin Zehetgruber Mitarbeit Bühne: Stephanie Wagner Kostüme: Werner Fritz Musik: Aki Traar Licht: Michael Hofer Dramaturgie: Alexander Kerlin Wir bedanken uns herzlich bei Erwin Wurm und dem Atelier Erwin Wurm für die Leihgabe der Gurkenskulptur, bei der es sich um ein Original aus der Werkstatt des Künstlers handelt. 2 Stunden - keine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Johann Holtrop
Burgtheater
Österreichische Erstaufführung In einer Fassung von Stefan Bachmann & Lea Goebel Johann Holtrop, ein machiavellistischer Macher, bestimmt als Vorstandsvorsitzender eines Medienkonzerns über 80.000 Mitarbeitende weltweit und eine Bilanzsumme von 15 Milliarden Euro. Holtrop lebt im Wahn der absoluten Gegenwart: Sein Ego und Charisma walzen alles nieder, was sich ihm in den Weg stellt – bis seine steile Karriere ihr jähes Ende findet. Acht Schauspielerinnen und eine Live-Band erzählen in dieser rhythmisch treibenden Inszenierung vom Aufstieg und Fall eines Managers, von politischen Umbrüchen der Nullerjahre und nicht zuletzt von männlicher Führung und giergetriebenen Machtdynamiken. Regie: Stefan Bachmann Bühnenbild: Olaf Altmann Kostüme: Jana Findeklee, Joki Tewes Komposition und Musikalische Einrichtung: Sven Kaiser Choreographie und Körperarbeit: Sabina Perry Licht: Michael Gööck Dramaturgie: Lea Goebel Eine Koproduktion des Schauspiel Köln mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus Dauer und Pausen Dauer: 2 Stunden 10 Minuten - keine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Die Nebenwirkungen
Burgtheater
Aus dem amerikanischen Englisch von Frank Heibert Das sogenannte „Tocqueville-Paradoxon“, das Alexis de Tocqueville 1835 in seinem Buch „Über die Demokratie in Amerika“ entwickelt hat, besagt, dass die Wut über und der Widerstand gegen Privilegien und Ungerechtigkeit zunimmt, je mehr die Ungerechtigkeiten selbst abnehmen. Wenn überall nichts als Ungerechtigkeit herrscht, so der Erfinder der modernen Politikwissenschaft, dann fällt die einzelne Ungleichheit nicht weiter ins Auge, während in einer Situation weitestgehender Gleichheit noch die geringste Abweichung unerträglich ist. Im Elternbeirat der progressiven Privatschule, an der Jonathan Spectors Stück spielt, wird tagaus tagein hart daran gearbeitet, noch die letzten Unterschiede sichtbar und verschwinden zu machen. Jede*r soll sich willkommen, gehört und gesehen fühlen an dieser Schule fürs bessere Leben. Als das Gremium beim Ausbruch einer Mumps-Epidemie mit einer Verordnung der Schulbehörde konfrontiert wird, die besagt, dass fortan nur noch geimpfte Schüler*innen am Unterricht teilnehmen dürfen, gerät die gut eingespielte Konsens-Demokratie allerdings in Turbulenzen. Jonathan Spectors Tragikomödie, die bereits 2018 entstanden ist, treibt alle Unversöhnlichkeiten der letzten Jahre noch einmal auf die Spitze und macht die dahinter drängenden Fragen sichtbar: Was verstehen wir unter Demokratie? Wie wollen wir Entscheidungen treffen? Welche Möglichkeiten der Mitwirkung und Teilhabe soll es dabei geben? Haben die Interessen der Gemeinschaft ihre Grenzen an der individuellen Freiheit? Oder doch eher umgekehrt? Regie: Jan Philipp Gloger Bühne: Marie Roth Kostüme: Justina Klimczyk Musik: Kostia Rapoport Licht: Marcus Loran Dramaturgie: Sebastian Huber Dauer: 2 Stunden - keine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Die Zauberflöte
Burgtheater
1791, in seinem Todesjahr, vollendete der hochverschuldete Mozart gemeinsam mit seinem Freund Schikaneder die Geschichte um zwei Liebende, die mitten im Kampf dunkler Mächte zueinanderfinden und so die Utopie eines Reiches der Vernunft und Humanität aufscheinen lassen, in dem auch bunte Vögel ihren Platz haben. In einem Wiener Vorstadt-Theater kam Die Zauberflöte, die heute an fast allen großen Opernhäusern der Welt auf dem Spielplan steht, zur Uraufführung. 232 Jahre später bringt eine fahrende Schauspieltruppe ihre ganz eigene Version der Oper auf die Bühne. Das »Kratky-Baschik-Zaubertheater« ist pleite und braucht dringend die perfekte Unterhaltungsshow. Dazu ist der Truppe jedes Mittel recht: Die heilige Komposition wird neu arrangiert, Mozarts Motive verwandeln sich in Songs unterschiedlichster Stilrichtungen und das umgedichtete Libretto teilen sich nur 6 Spieler*innen, von denen jede*r gleich mehrere Rollen übernehmen muss. In einer versunkenen Welt des Vaudevilles, des Varietés und des düsteren Prater-Straßentheaters entsteht die vielleicht gewagteste Neuinterpretation der vielleicht berühmtesten Oper der Welt. Der Schauspieler und Musiker Nils Strunk kreiert mit Autor Lukas Schrenk, einer dreiköpfigen Band und dem Ensemble eine lustvolle, musikalische Reflexion über den Zauber der Bühne und die Kraft des Miteinanders. Mozart und Schikaneder hätten sich im Grabe mitgedreht. Regie & Musik: Nils Strunk Bühne: Anneliese Neudecker Kostüme: Anne Buffetrille Fassung: Lukas Schrenk, Nils Strunk Sounddesign: Alexander Nefzger Licht: Norbert Gottwald Ton: Moritz Schauer Dramaturgie: Anika Steinhoff Dauer: 2 Stunden - keine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Der Tartuffe
Burgtheater
Deutsch von Simon Werle In Molières Komödie gibt Tartuffe vor, die Frömmigkeit in Person zu sein, und erlangt dadurch die Gunst von Orgon, der mit seiner Familie in gutbürgerlichen Verhältnissen lebt. Dieser nimmt Tartuffe nicht nur in seine Reihen auf, bietet ihm Unterkunft und Verpflegung, sondern vertraut ihm leichtgläubig seinen Besitz, seine Geheimnisse und seine Tochter Mariane an, die eigentlich in Valère verliebt ist. Unverständnis und Misstrauen gegenüber Tartuffe machen sich in der Familie breit, bis Orgons Gattin Elmire den Hochstapler schließlich enttarnt. Barbara Frey untersucht in ihrer Inszenierung die Mechanismen der Manipulation und zeigt die Abgründe einer Gesellschaft, die „das Gute“ ganz genau zu kennen scheint. Regie: Barbara Frey Bühne: Martin Zehetgruber Mitarbeit Bühne: Stephanie Wagner Kostüme: Esther Geremus Musik: Josh Sneesby Dramaturgie: Lena Wontorra 2 Stunden 15 Minuten - keine Pause mit Übertitel-App PROMPT
Aufführungen
| Schauspiel