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Aufführungen | Schauspiel

Das Ferienhaus

Burgtheater

eine Adaption von IBSEN HUIS von Simon Stone, Originalproduzent Internationaal Theater Amsterdam 2017 Ein erfolgreicher Architekt entwirft 1964 ein gläsernes Ferienhaus für sich und seine Familie, das über 60 Jahre später zerstört sein wird. Das Haus: Ein Ort mehrerer Generationen, an dem unterschiedliche Generationen diskutieren, streiten, feiern und sich lieben. Aber auch ein Ort, an dem gelogen, verheimlicht und ohne Rücksicht auf Verluste gekämpft wird. Im Ferienhaus wird Familie gleichermaßen als Oase wie auch als Gefängnis erlebbar. Simon Stone inszeniert ein großes Familienepos: Er verarbeitet Stoffe und Motive des norwegischen Dramatikers Henrik Ibsen und hat für die BURG eine neue Fassung seines Stücks IBSEN HUIS entwickelt, das er 2017 in Amsterdam uraufgeführt hat. Regie: Simon Stone Bühnenbild: Lizzie Clachan Kostüme: Mel Page Musik: Stefan Gregory Licht: Bernd Purkrabek Dramaturgie: Sarah Lorenz 3 Stunden 45 Minuten - 1 Pause
Aufführungen | Schauspiel

Die verlorene Ehre der Katharina Blum

Burgtheater

1974: Eine junge Frau verlässt ihre Wohnung, um zu einem privaten Tanzvergnügen zu gehen. Vier Tage später stellt sie sich der Polizei und gibt an, einen Journalisten erschossen zu haben. Reue empfindet sie nicht. Was ist Katharina Blum in den vergangenen Tagen widerfahren? Was hat zu dieser dramatischen Entwicklung geführt? In Form von Protokollen, Berichten und Zeugenaussagen rekonstruiert Heinrich Böll in seiner berühmt gewordenen Erzählung die beispielhafte Geschichte einer Eskalation von Gewalt. Mit seiner Bühnenfassung von DIE VERLORENE EHRE DER KATHARINA BLUM zeichnet Bastian Kraft das Bild einer zutiefst patriarchalen Gesellschaft, in der Populismus und Sexismus destruktiv zusammenwirken. Regie: Bastian Kraft Bühnenbild: Nadin Schumacher Kostüme: Jelena Miletić Musik: Björn SC Deigner Licht: Bernd Purkrabek Video: Sophie Lux Eine Produktion des Schauspiel Köln 1 Stunde 40 Minuten - keine Pause
Aufführungen | Schauspiel

Wir sind noch einmal davongekommen

Burgtheater

Eigentlich möchte die Familie Antrobus friedlich in New Jersey leben, aber dreimal hintereinander sieht sie sich mit Weltuntergangsszenarien wie Eiszeit, Sintflut und Krieg konfrontiert. Trotz der Katastrophen erweist sich die Familie immer wieder als erstaunlich krisenfest und findet Wege vom Chaos in ein neues Leben. In dieser Menschheitsrevue sind Raum und Zeit scheinbar aufgehoben: Im Vorgarten grasen ein Dino und ein Mammut, während Homer und Moses um Asyl ansuchen oder die großen Philosophen im nächtlichen Reigen als Planeten erscheinen … Kurz vor Hitlers Kriegserklärung an die Vereinigten Staaten schrieb Wilder 1942 dieses urkomische und zutiefst abgründige Stück, das sich zu einem Welthit entwickelte. Neben der bitteren Erkenntnis, dass die Menschen das Böse wohl immer auch als einen Teil von sich akzeptieren müssen, steht der unerschütterliche Glaube an die humanistischen Werte. In der Übersetzung von Barbara Christ Regie: Stefan Bachmann Bühnenbild: Olaf Altmann Kostüme: Adriana Braga Peretzki Musik: Sven Kaiser Licht: Bernd Purkrabek Choreografie & Körperarbeit: Sabina Perry Video: Moritz Grewenig Feuereffekt: Thomas Bautenbacher Dramaturgie: Lena Wontorra 3 Stunden - 1 Pause
Aufführungen | Schauspiel

Der Fall McNeal

Burgtheater

Jacob McNeal, ein ebenso erfolgreicher wie narzisstischer Schriftsteller, sieht sich mehr denn je mit dem Einfluss von KI auf sein Schreiben, mit seinem eigenen körperlichen Verfall, aber auch mit seiner familiären Vergangenheit konfrontiert. Sein neuestes Buch basiert fast vollständig auf einem Manuskript seiner verstorbenen Ehefrau und auch die privaten Erfahrungen seines Sohnes hat er ohne dessen Einverständnis verarbeitet. Dieser droht nun, McNeals Karriere öffentlich zu zerstören. Ayad Akhtars Stück, ins Deutsche übertragen von Daniel Kehlmann, ist ein komplexes Porträt eines privilegierten, exzentrischen Künstlers über 50. Akhtar hinterfragt darin den Schriftstellerberuf an sich sowie die Machtstrukturen zwischen den Geschlechtern und mutmaßt, wie KI uns verändern wird. Regie: Jan Bosse Bühne: Stéphane Laimé Kostüme: Kathrin Plath Musik: Arno Kraehahn Video: Andreas Deinert Licht: Reinhard Traub Dramaturgie: Christina Schlögl 2 Stunden 5 Minuten - keine Pause
Aufführungen | Schauspiel

Sankt Falstaff

Burgtheater

Während der Staat im Chaos versinkt und der todkranke Quasi-König Heinrich einen halbwegs fähigen Nachfolger für seinen Führungsapparat sucht, freundet sich in der Kneipe der Dauergast John Falstaff mit dem jungen, abgestürzten Harri an. Ein Paar, das ungleicher nicht sein könnte. Was wollen sie voneinander? Das Gift der Macht jedenfalls verrichtet sein zerstörerisches Werk. Der österreichische Autor Ewald Palmetshofer führt Falstaff, den beliebten Außenseiter unter Shakespeares Figuren, in die Abgründe einer dystopischen Welt. Nach HAMLET inszeniert Karin Henkel diese rauschhafte, humorvolle HEINRICH IV.-Überschreibung und fragt sich gemeinsam mit dem Autor, warum die Zeiten nicht besser werden. Regie: Karin Henkel Bühnenbild: Thilo Reuther Kostüme: Teresa Vergho Musik: Matthias Grübel Licht: Michael Hofer Video: Andrea Gabriel Dramaturgie: Rita Thiele, Jeroen Versteele 2 Stunden 45 Minuten - 1 Pause
Aufführungen | Schauspiel

Die letzten Tage der Menschheit

Burgtheater

Zwischen 1915 und 1922 schreibt Karl Kraus das umfangreiche Drama DIE LETZTEN TAGE DER MENSCHHEIT. In über 200 Szenen wird darin der Erste Weltkrieg auf ebenso abgründige wie absurde Weise dargestellt: von der Verblendung der Politik über gezielte Desinformation durch die Presse bis zu dumpfer Gleichgültigkeit der Bevölkerung. Kraus deckt schonungslos auf, wie die Verflechtung von Machtinteressen und Kriegspropaganda zusammen mit einer opportunistischen Gesellschaft den Wahnsinn des Krieges überhaupt ermöglicht. Der Regisseur Dušan David Pařízek erstellt eine neue Fassung des Stoffes, der lange Zeit als „unaufführbar“ galt und von Kraus selbst ursprünglich nicht einem irdischen, sondern einem „Marstheater“ zugedacht war. Regie und Bühne: Dušan David Pařízek Kostüme: Kamila Polívková Mitarbeit Kostüme: Magdaléna Vrábová Live-Musik und Videodesign: Peter Fasching Licht: Reinhard Traub Dramaturgie: Lena Wontorra Eine Koproduktion mit den Salzburger Festspielen 3 Stunden 15 Minuten - 1 Pause mit Übertitel-App PROMPT
Aufführungen | Schauspiel

Elisabeth!

Burgtheater

Wer war Kaiserin Elisabeth von Österreich? Unter dem Namen Sisi wurde sie zu einer Projektionsfigur der Moderne, ähnlich wie Prinzessin Diana, Amy Winehouse oder Marilyn Monroe. Sisi ist bis heute Inspiration für Filme und Serien, unendlich viele Publikationen versuchen zu ergründen, wer diese historische Persönlichkeit wirklich war – und dennoch hat vor allem die Darstellung der Romy Schneider in drei rührseligen Filmen von Ernst Marischka im allgemeinen Bewusstsein überlebt. Die junge Regisseurin Fritzi Wartenberg wirft nun gemeinsam mit der Bestsellerautorin Mareike Fallwickl, die zuletzt mit ihren Romanen „Die Wut, die bleibt“ und „Und alle so still“ beeindruckte, einen vielschichtigen und feministischen Blick auf diesen österreichischen Superstar. Regie: Fritzi Wartenberg Bühnenbild: Jessica Rockstroh Kostüme: Leonie Falke Musik: Elena Ulrich, Lilian Kaufmann Licht: Roman Sobotka Dramaturgie: Christina Schlögl 2 Stunde - keine Pause
Aufführungen | Schauspiel

Auslöschung. Ein Zerfall

Burgtheater

Als Privatlehrer Franz-Josef Murau von seinen Schwestern ein Telegramm erhält, in dem er vom tödlichen Unfall seiner Eltern und seines Bruders erfährt, macht er sich von Rom aus auf den Weg zu seinem Familienwohnsitz im oberösterreichischen Wolfsegg. Die unfreiwillige Rückkehr in seine Heimat löst eine wahre Erinnerungsflut an seine konfliktreiche Jugend und sein Dasein als Außenseiter in einer immer noch von faschistoiden Tendenzen geprägten Gesellschaft aus. Die schwedische Regisseurin Therese Willstedt nimmt sich des Stoffes für die Bühne an und deutet ihn als zentralen Text für die österreichische Vergangenheitsbewältigung. Regie: Therese Willstedt Bühnenbild und Licht: Mårten K. Axelsson Kostüme: Maja Mirkovic Musik: Emil Assing Høyer, Jakob Munck Dramaturgie: Jeroen Versteele 2 Stunden 30 Minuten - 1 Pause
Aufführungen | Schauspiel

Schachnovelle

Burgtheater

Die SCHACHNOVELLE, geschrieben 1941 im brasilianischen Exil, ist eine schmerzliche Erinnerung an die österreichische Heimat, die Zweig verloren hatte. Eingebettet in die Geschichte des NS-Aufstiegs in Österreich Ende der 1930er Jahre, handelt die Novelle von Macht, Ohnmacht, Ruhm, Isolation, Fantasie, Besessenheit, Widerstand und den Schwächen und Stärken des menschlichen Geistes. Und natürlich von Schach, das Zweig als Königsdisziplin aller Spiele betrachtete. Nils Strunk und Lukas Schrenk widmen sich nach ihrer erfolgreichen Adaption der ZAUBERFLÖTE nun dieser außergewöhnlichen Novelle und bringen sie als musikalisches Schauspiel auf die Bühne. Regie und Textbearbeitung: Nils Strunk, Lukas Schrenk Musik: Nils Strunk Songtexte: Lukas Schrenk Bühne: Maximilian Lindner Kostüme: Anne Buffetrille Licht: Reinhard Traub Dramaturgie: Rita Czapka 2 Stunden - keine Pause
Aufführungen | Schauspiel

Zu ebener Erde und erster Stock

Burgtheater

Verkehrte Welt: Der Spekulant Herr von Goldfuchs im ersten Stock verliert sein Vermögen und muss seinen Bankrott erklären, während der mittellose Tagschreiber Adolf Schlucker zu ebener Erde nach einem unverhofften Erbe ein reicher Mann wird. Auch in Sachen Liebe geht es im Mietshaus von Herrn Zins drunter und drüber. Von geordneten Verhältnissen kann keine Rede sein. Johann Nestroys musikalische Satire über die Launen des Glücks wurde nach der Uraufführung 1835 zur szenischen Sensation: Zwei Stockwerke gleichzeitig auf einer Bühne hatte man bis dato nicht gesehen. Bis heute liefert diese Idee ein zwingendes Bild für die Dialektik zwischen Überfluss und Mangel. Regie: Bastian Kraft Bühnenbild: Peter Baur Kostüme: Inga Timm Sounddesign: Robin Gillard Video: Jasmin Kruezi Musik: Alexander Xidi Christof Choreographie & Körperarbeit: Sabina Perry Licht: Marcus Loran Dramaturgie: Jeroen Versteele 2 Stunden 30 Minuten - 1 Pause
Aufführungen | Schauspiel

Holzfällen

Burgtheater

von und mit Nicholas Ofczarek und Musicbanda Franui Thomas Bernhards Roman stellt einen Erzähler ins Zentrum, der aus der Distanz seines Ohrensessels eine „künstlerische Abendgesellschaft“ in der Wiener Gentzgasse beobachtet und diese mit bösartiger Genauigkeit seziert. Die versammelte Menge wartet auf die angekündigte Ankunft eines Burgschauspielers; zudem sind die meisten Personen dieser Gesellschaft miteinander verbunden, weil ihre durch Selbstmord aus dem Leben geschiedene Freundin Joana am Nachmittag desselben Tages in der Ortschaft Kilb zu Grabe getragen wurde. Thomas Bernhards berühmte Prosa wird rezitativisch zum Leben erweckt, während die Musiker:innen von Franui u. a. mit einer Spezialität zu hören sein werden, die sie bekannt gemacht hat: dem Zelebrieren von Trauermärschen und Trauermusik. Komposition & Musikalische Bearbeitung: Markus Kraler, Andreas Schett Textfassung: Andreas Schett Licht: Paul Grilj Eine Produktion von Musicbanda Franui 2 Stunden 30 Minuten - 1 Pause
Aufführungen | Schauspiel

Unter Tieren

Burgtheater

Uraufführung: 4.9.2026 Eine Koproduktion mit den Salzburger Festspielen Die Menschheit scheint abgeschafft. In Elfriede Jelineks neuem Stück UNTER TIEREN kommen statt ihrer andere zu Wort: Bär und Kuh, Ratte und Schwein, Dachs, Delphin, Taube und viele weitere. Auch „Der Bärenkalauer“, das „Lamm Gottes“ sowie das „Für und Widder“ betreten die Bühne. Sie alle blicken auf etwas zutiefst Menschliches: den Kapitalismus und seine Mechanismen. Fassungslos und mit wachsendem Sarkasmus folgen Tiere den Spuren des Geldes: von Bibel bis Benko, von SV Mattersburg zu Sigi Wolf – Geld regiert die Welt und mittlerweile auch das All. In Kooperation mit den Salzburger Festspielen bringt Regisseur Nicolas Stemann gemeinsam mit einem spielwütigen Ensemble den Text auf die Bühne. Regie: Nicolas Stemann Bühnenbild: Katrin Nottrodt Kostüme: Marysol del Castillo Mediale Inszenierung: Claudia Lehmann, Konrad Hempel Assistenz Mediale Inszenierung, Programmierung KI-Teil: Henrike Wiemann Musik: Thomas Kürstner, Sebastian Vogel Licht: Bernd Purkrabek Dramaturgie: Sarah Lorenz, Benjamin von Blomberg
Aufführungen | Oper

Tosca

Wiener Staatsoper

Melodramma in drei Akten Text Luigi Illica & Giuseppe Giacosa Der ehemalige Konsul Angelotti ist der Gefangenschaft entkommenin der Kirche Sant’Andrea della Valle trifft er auf den Maler Mario Cavaradossi, der ihm hilft. Doch es gelingt dem Polizeichef Scarpia, Cavaradossi auf die Spur zu kommen: Er soll hingerichtet werden. Für seine Rettung verlangt Scarpia von Tosca, der geliebten Cavaradossis, körperliche Hingabe. Sie willigt ein, erhält die Zusage einer Scheinhinrichtung – und ermordet Scarpia. Dieser hat sie jedoch betrogen und Cavaradossi wird tatsächlich erschossen. Für Tosca ist das Leben sinnlos geworden und sie stürzt sich von der Engelsburg. Musikalische Leitung: Giampaolo Bisanti Inszenierung: Margarethe Wallmann Bühne und Kostüme: Nicola Benois Sprache Italienisch
Aufführungen | Oper

Eine floren­tinische Tragödie/ Herzog Blaubarts Burg
(A kékszakállú herceg vára)

Wiener Staatsoper

Premiere: 3.10.2026 Text Oscar Wilde in der deutschen Übersetzung von Max Mexerfeld Text Béla Balázs Die bei­den Kurz­opern Eine Florentinische Tragödie und Herzog Blaubarts Burg sind in­halt­lich durch ei­ne zen­tra­le The­ma­tik ver­bun­den: Es geht um das fort­schrei­ten­de Er­ken­nen des nur schein­bar ver­trau­ten Ge­gen­übers. In Zem­lins­kys Eine Florentinische Tragödie mün­det die Er­mor­dung von Bi­an­cas Ge­lieb­tem durch ih­ren ei­fer­süch­ti­gen Gat­ten Si­mo­ne in ei­nem Dia­log der bei­den Ehe­leu­te, der ganz über­ra­schend ei­nen neu­en Lie­bes­be­ginn si­gna­li­siert. In Bar­tóks Ein­ak­ter wird Ju­diths Rei­se zu den in­ne­ren Ab­grün­den des von ihr ge­lieb­ten Her­zog Blau­bart – sym­bo­li­siert durch das Öff­nen sie­ben ge­heim­nis­vol­ler Tü­ren – hin­ge­gen in Dun­kel­heit und Ein­sam­keit en­den. Eine florentinische Tragödie Guido Bardi, Prinz von Florenz: Dmitry Golovnin Simone, ein Kaufmann: Christopher Maltman Bianca, seine Frau: Asmik Grigorian Musikalische Leitung: Alain Altinoglu Inszenierung: Vasily Barkhatov Bühne: Christian Schmidt Kostüme: Stefanie Seitz Licht: Alexander Sivaev Video: Roland Horvath Herzog Blaubarts Burg Herzog Blaubart: Florian Boesch Judith: Asmik Grigorian Musikalische Leitung: Alain Altinoglu Inszenierung: Vasily Barkhatov Bühne: Christian Schmidt Kostüm: Stefanie Seitz Licht: Alexander Sivaev Video: Roland Horvath Sprache Deutsch/Ungarisch
Aufführungen | Oper

Don Carlo

Wiener Staatsoper

Dramma lirico in vier Akten (Mailänder Fassung, 1884) Text Camille du Locle & Achille de Lauzières & Angelo Zanardini nach dem französischen Libretto der Oper von Joseph Méry und Camile du Locle in der italienischen Übertragung von Achille de Lauzières & Angelo Zanardini Der spanische Thronfolger Don Carlo hätte die französische Prinzessin Elisabeth heiraten sollen. Nach einem ersten Kennenlernen sind die beiden ineinander verliebt. Überraschend gibt der spanische König Philipp II. bekannt, Elisabeth selbst heiraten zu wollen. Elisabeth fügt sich aus Staatsräson. Der liberale Marquis Posa rät seinem verzweifelten Freund Don Carlo, sich politisch für eine bessere Zukunft Flanderns zu engagieren. Dadurch geraten Don Carlo und Posa aber in eine gefährliche Gegnerschaft zum übermächtigen Großinquisitor. Musikalische Leitung: Pier Giorgio Morandi Regie, Bühne, Kostüme: Kirill Serebrennikov Ko-Kostümbildnerin: Galya Solodovnikova Choreografie und Regieassistenz: Evgeny Kulagin Mitarbeit Bühnenbild: Olga Pavluk Licht: Franck Evin Video: Ilya Shagalov Musik-Dramaturgie: Daniil Orlov Sprache Italienisch
Aufführungen | Oper

Adriana Lecouvreur

Wiener Staatsoper

Oper in vier Akten Text Arturo Colautti nach Eugène Scribe Die ge­fei­er­te Schau­spie­le­rin Adriana Lecouvreur liebt den Gra­fen Mau­ri­zio, der sei­ne Be­zie­hung zu ihr ge­heim hält. Auch die Fürs­tin von Bouil­lon be­gehrt ihn. Aus Ei­fer­sucht lässt sie Adria­na ei­nen ver­gif­te­ten Veil­chen­strauß zu­kom­men. In­tri­gen und Miss­ver­ständ­nis­se spit­zen sich zu, wäh­rend Mau­ri­zio zwi­schen den Frau­en steht. Adria­na er­kennt zu spät den Ur­sprung des Ge­schenks und stirbt an des­sen Wir­kung, im Glau­ben an Mau­ri­zi­os Lie­be. Musikalische Leitung: Marco Armiliato Inszenierung: David McVicar Bühne: Charles Edwards Kostüme: Brigitte Reiffenstuel Licht: Adam Silverman Choreografie: Andrew George Sprache Italienisch Ei­ne Ko­pro­duk­ti­on mit dem Royal Opera House Covent Garden, dem Gran Teatre del Liceu, der Ópera National de Paris und der San Francisco Opera.
Aufführungen | Oper

Le nozze di Figaro

Wiener Staatsoper

Comedia per musica in vier Akten Text Lorenzo Da Ponte nach Pierre Augustin Caron de Beaumarchais Es sollte eigentlich der schönste Tag für Susanna und Figaro werden: Ihr Hochzeitstag. Doch der Graf Almaviva stellt der Braut nach. Don Basilio belästigt Susanna mit seiner Fürsprache für den Grafen, Marcellina will den alten Ehevertrag mit Figaro einklagen und Doktor Bartolo unterstützt sie dabei, auch aus altem Zorn gegen Figaro. Und dann ist da noch der Page Cherubino der in alle Frauen verliebt ist und den alle Frauen um sich haben wollen, am liebsten als Mädchen verkleidet … Nur mit den vereinten Kräften von Figaros Fantasie, Susannas Klugheit und der Unterstützung der betrogenen Gräfin kann es gelingen, diesen »tollen Tag« an ein glückliches Ende zu bringen. Musikalische Leitung: Patrick Hahn Inszenierung: Barrie Kosky Bühne: Rufus Didwiszus Kostüme: Victoria Behr Licht: Franck Evin Bühnenbildassistenz: Jan Freese Sprache: Italienisch
Aufführungen | Ballett

Living Legacies

Wiener Staatsoper

Living Legacies vereint George Balanchine, Christopher Wheeldon und Frederick Ashton. Living Legacies – lebende Vermächtnisse – vereint mit George Balanchine und Frederick Ashton nicht nur zwei wegweisende Choreografen, deren Werke bis heute »State of the Art« einer jeden Ballettcompagnie sind und die die Kunst und Entwicklung des klassischen Tanzes entscheidend geprägt haben, sondern führt mit Christopher Wheeldon in die Gegenwart, macht Linien und Brücken deutlich. Nicht nur im Fortführen von choreografischen Traditionen, sondern auch in deren neu denken und interpretieren als auch durch die Tänzerinnen und Tänzer, die sich im Hier und Jetzt befinden, bleibt das Erbe des klassischen Balletts lebendig. Divertimento Nr. 15 Musikalische Leitung: David Coleman Choreografie: George Balanchine Musik: Wolfgang Amadeus Mozart Kostüme: Karinska Einstudierung: Sandra Jennings Within the Golden Hour Musikalische Leitung: David Coleman Choreografie: Christopher Wheeldon Musik: Ezio Bosso, Antonio Vivaldi Kostüme: Jasper Conran Licht: Peter Mumford Rhapsody Musikalische Leitung: David Coleman Klavier: Yoko Kikuchi Choreografie & Bühne: Frederick Ashton Musik: Sergei Rachmaninow Kostüme rekonstruiert von: Natalia Stewart Licht: Peter Teigen
Aufführungen | Oper

La Clemenza di Tito

Wiener Staatsoper

Opera Seria in zwei Akten Text Pietro Metastasio in einer Bearbeitung von Caterino Tommaso Mazzolà Ohne um die Bedrohungen zu wissen, die ihn umgeben, versucht der römische Kaiser Tito, seinem Amt ebenso gerecht zu werden wie seinem Anspruch an sich selbst. Tito übt sich in Großherzigkeit: Er vergibt seinen Gegnern und stiftet das Geld, das für den Bau eines Tempels zu seinen Ehren gedacht ist, für die Opfer des letzten Vesuvausbruchs. Auch Servilia, die er aus Gründen der Staatsraison heiraten wollte, gibt er frei, als ihr Geliebter Annio ihn darum bittet. Nur gegen den heimlichen Zorn Vitellias, die ihn und die Mitregentschaft für sich beansprucht und seinen Freund Sesto zu Mord und Aufruhr anstiftet, ist er nicht gewappnet. Schon steht das Kapitol in Flammen. Als Sesto gesteht, Urheber des Aufstandes zu sein, steht Tito vor der Entscheidung, das Todesurteil des Senats zu unterzeichnen oder die sprichwörtliche Milde walten zu lassen. Musikalische Leitung: Cornelius Meister Inszenierung, Choreografie & Bühne: Jan Lauwers Regiemitarbeit: Emily Hehl Kostüme: Lot Lemm Licht: Ken Hioco Ko-Choreografie: Paul Blackman Dramaturgie: Elke Janssens Sprache Italienisch Altersempfehlung 12 +
Aufführungen | Oper

Macbeth

Wiener Staatsoper

Melodramma in vier Akten Text Andrea Maffei & Francesco Maria Piave nach William Shakespeare Macbeth, Heer­füh­rer im Dienst Kö­nig Duncans, wird von drei He­xen pro­phe­zeit, dass er selbst Kö­nig wer­de. Doch der Preis ist hoch, und bald schon be­ginnt sein blu­ti­ger Pfad der Selbst­zer­stö­rung. Ge­drängt von der ehr­gei­zi­gen Lady Macbeth be­geht er Mord und Ver­rat, um sei­ne Macht zu si­chern. Doch sei­ne Ta­ten ho­len ihn ein, als er sich ge­gen sei­nen Wi­der­sa­cher Macduff und ei­ne auf­stän­di­sche Ar­mee stel­len muss. Die Tra­gö­die er­reicht ih­ren Hö­he­punkt in ei­ner ver­hee­ren­den Schlacht, die Macbeths Un­ter­gang be­sie­gelt und Malcolm, den Sohn des er­mor­de­ten Kö­nigs, zum neu­en Kö­nig von Schott­land macht. Musikalische Leitung: Francesco Ivan Ciampa Inszenierung: Barrie Kosky Szenische Einstudierung: Sylvie Döring Bühne und Licht: Klaus Grünberg Kostüme: Klaus Bruns Dramaturgie: Claus Spahn Sprache Italienisch Altersempfehlung 16 +

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