Aufführungen / Oper
Wiener Staatsoper
Wien, Opernring 2
- Morgen: Siegfried
- Matinee der Ballettakademie
- Eugen Onegin

- Carmen

- Götterdämmerung
- Das Rheingold
- Die Walküre
- Manon
- Animal Farm
- Kammermusik der Wiener Philharmoniker
- Così fan tutte

- Il Trittico
- Die Zauberflöte
- Studiokonzert
- Ballett-Gala 2026
- Online-Shop der Wiener Staatsoper
- eines der international bedeutendsten Opernhäuser
Aufführungen / Theater
Burgtheater Wien
Wien, Universitätsring 2
- Morgen: Der Tartuffe

- Die letzten Tage der Menschheit
- Auslöschung. Ein Zerfall

- Klassenputtel
- Sankt Falstaff
- Zu ebener Erde und erster Stock
- Die Kopien
- Geschlossene Gesellschaft

- Elisabeth!
- Burgtheater
- Der Zauberberg

- Liliom

- Gullivers Reisen

- Lecken 3000
- Holzfällen
- Wir sind noch einmal davongekommen
- Die Nacht kurz vor den Wäldern
- Das Ferienhaus
- Schachnovelle

- Herr Puntila und sein Knecht Matti

- Klaus Maria Brandauer liest: „Ich möchte glauben lernen“ von Dietrich Bonhoeffer
- Die verlorene Ehre der Katharina Blum
- Führung im Burgtheater / BURG Digital
- Das Burgtheater ist als österreichisches Nationaltheater die wichtigste Schauspielbühne des Landes und das größte Sprechtheater Europas.
Ereignisse / Festspiele
Wiener Festwochen
15.5. bis 21.6.2026
- Wallden
- Das Glaubenstribunal
- Quadra 16
- Repertório N.1
- Dark Noon
- Kino der Republik
- Vampire's Mountain
- Mythical Ark: Dialectics Of Departure: Anchoring Babel
- Mōdraniht. Songs of Winter War
- 9/11 Frames per Second
- Transmythical
- Kassandra - or Songs of the Canaries
- Das tragische Schicksal der Sonate Nr. 2
- БУРЯТА The Tempest
- Credere alle Maschere
- Mythen des Alltags
- Juggle & Hide
- Clap & Slap
- SEPPUKU EL FUNERAL DE MISHIMA o el placer de morir
- La Parabole du Seum
- DORA ILI KO ĆE DA PROŠIVA PRSLUKE?
- Parsifal
- Doppelgänger / Doppelganger
- 埋火 / Sleeping Fires
- Götterdämmerung
- Mythical Ark: Gretchenfrage
Ereignisse / Festival
ImpulsTanz Wien
9.7. bis 9.8.2026
- De Keersmaeker, Mriziga, Beyer / Rosas, A7LA5, Incogniti (BE & BE/MA & FR): Il Cimento dell’Armonia e dell’Inventione
- Christos Papadopoulos (GR): My Fierce Ignorant Step
- Trisha Brown Dance Company with Merce Cunningham Trust (US): Dancing with Bob: Rauschenberg, Brown & Cunningham Onstage
- Voetvolk / Lisbeth Gruwez & Maarten Van Cauwenberghe (BE): Tempest
- Wim Vandekeybus / Ultima Vez (BE): What the Body Does Not Remember
- Louise Lecavalier / Fou Glorieux (CA): danses vagabondes
- Wim Vandekeybus / Ultima Vez (BE): Void
- Tao Ye / TAO Dance Theater (CN): 16 & 18
- Cie. Maguy Marin (FR): MAY B
- Grace Tjang / Needcompany (ID/BE & BE): The Garden of Earthly Disquiet
- Tao Ye / TAO Dance Theater (CN): 13 & 14
- Compagnie Non Nova – Phia Ménard (FR): nocturne (Parade)
- Bill T. Jones X Raja Feather Kelly (US): The (a) Point Between 2 (or more) Confessions
- Leïla Ka (FR): Maldonne
- Eun-Me Ahn (KR): Post-Orientalist Express
- Eun-Me Ahn (KR): North Korea Dance
- Compagnie Amala Dianor / Kaplan (FR): Underflow
Ereignisse / Festival
Theater im Park Wien
20.5. bis 17.9.2026
- Peter Filzmaier & Armin Wolf
- Michael Niavarani - HOMO IDIOTICUS 2.0
- Mogli - Das Dschungelbuch
- Bodo Wartke
- Venus & Jupiter
- Stermann / Grissemann
- Gernot Kulis
- Michael Mittermeier
- Harry G
- Hazel Brugger
- Barbara Blaha
- Malarina
- Berni Wagner
- Ringlstetter & Zinner
- Martin Spengler & die foischn Wiener*innen
- Norbert Schneider
- Single Bells
- Lydia Prenner-Kasper
- Dr. Bohl
- Omar Sarsam
- Musicalstars im Park
- Martina Schwarzmann
- Stefanie Reinsperger
- Philipp Hochmair
- Thomas Mraz
- Benedikt Mitmannsgruber
- Kernölamazonen
- Sommernachtstraum
- Andreas Vitásek
- Maschek
- Martin Frank
- Manuel Rubey & Simon Schwarz
- Toxische Pommes
- Paul Pizzera, Gabi Hiller & Philipp Hansa
Aufführungen
| Tanz
Wim Vandekeybus / Ultima Vez (BE):
Aufführungen
| Tanz
Wim Vandekeybus / Ultima Vez (BE):
Wim Vandekeybus / Ultima Vez (BE):
Void
ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
Haben wir wirklich gelernt, Menschen wertzuschätzen, die außenseiterisch in ihren eigenen Welten leben und jede Wirklichkeit ganz anders wahrnehmen als die Mehrheit? In seinem aktuellen Stück untersucht der Belgier Wim Vandekeybus mit seiner Compagnie Ultima Vez die Zwischenräume und vermeintlichen Leerstellen, in denen sich ganz eigene Charaktere entwickeln können. Meist sind Konfrontationen mit auf „Normalität“ pochenden sozialen Umgebungen schmerzvoll für Outcasts, die sich nicht anpassen können und wollen. Der Choreograf lässt deren einzigartige Welten hell aufleuchten und lädt das Publikum ein, sich von ihren Sichtweisen überraschen zu lassen. Mit einfallsreicher Empathie, wildem Temperament und impulsivem Tanz bringt Void haarsträubende innere und äußere Zerreißproben zum Vorschein. Und nimmt durch die Objektive jener, die, wie Vandekeybus sagt, „nicht den erwarteten Weg gehen, sondern auf faszinierende Weise davon abweichen“, größere gesellschaftliche Themen ins Visier. Regie und Choreografie: Wim Vandekeybus Mitarbeit und Performance: Iona Kewney, Lotta Sandborgh, Cola Ho Lok Yee, Paola Taddeo, Adrian Thömmes, Hakim Abdou Mlanao und Babette Verbeek Künstlerische Assistenz und Dramaturgie: Margherita Scalise Choreografische Assistenz: Maria Kolegova Originalmusik und Sounddesign: Arthur Brouns Bühnenbild: Wim Vandekeybus (Konzept) und Pepijn Mesure (Umsetzung) Lichtdesign: Wim Vandekeybus und Benjamin Verbrugge Kostümdesign: Isabelle Lhoas Assistenz Kostümdesign: Juliette Lejeune Technik: Schröder, Pepijn Mesure und Benjamin Verbrugge Musik Violine: Kristofor Parvanov Kontrabass: Fil Caporali Percussion: Simon Leleux Schlagzeug: Daniel Jonkers Zusätzliche Musik: Lander Gyselinck – Hihats In Trees und Obsequies Distribution: Julia Bouhjar Produktion: Heleen Schepens und Kenneth Raemaekers Koproduktion: KVS Brussels’ Flemish City Theatre (BE), Danseu Festival (ES), Theater im Pumpenhaus Münster (DE) und Emilia Romagna Teatro ERT / Teatro Nazionale (IT) Mit Unterstützung des Tax Shelter der Belgischen Regierung (BE) Besonderer Dank an Thi-Mai Nguyen, Jerry Killick und das European Theatre and Film Institute Ultima Vez wird von der Flämischen Gemeinschaft und der Flämischen Gemeinschaftskommission (VGC) (BE) unterstützt Dauer: 90 Min Preise: 8 / 10 / 16 / 24 / 32 / 39 / 52 Euro Ermäßigt: 6 / 8 / 13 / 20 / 27 / 33 / 44 Euro Empfohlen ab 12 Jahren. In englischer, finnischer und schwedischer Sprache. Diese Performance enthält Theaternebel und laute Musik.
Aufführungen
| Tanz
Voetvolk / Lisbeth Gruwez & Maarten Van Cauwenberghe (BE):
Voetvolk / Lisbeth Gruwez & Maarten Van Cauwenberghe (BE):
Tempest
ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
Österreichische Erstaufführung Lisbeth Gruwez, die erst an der Royal Ballet School Antwerpen und später bei P.A.R.T.S., der renommierten Schule Anne Teresa De Keersmaekers, studierte, hat mit allen Größen der belgischen Tanzszene gearbeitet. Inzwischen leitet sie gemeinsamen mit Maarten Van Cauwenberghe ihre eigene Compagnie Voetvolk, die u. a. schon mit dem Stück The Sea Within bei ImPulsTanz gefeiert wurde. In Tempest widmet Gruwez sich mit Martial Arts der Kanalisierung des Zorns, um dessen rohe Energie in fokussierte Stärke umzuwandeln. Schließlich sitzt in dieser Emotion laut Gruwez eine „duale Kraft“, die destruktiv, aber auch Katalysator für einen Wandel sein kann. Die Solistin wagt sich in ihrem Stück als durchlässiger Körper mitten in den Wirbelsturm der Wut, um dort einen Ort zu finden, an dem aufeinanderprallende Elemente zu neuen Formen verschmelzen. Konzept: Voetvolk Choreografie und Performance: Lisbeth Gruwez Musik: Maarten Van Cauwenberghe Lichtdesign: Jan Maertens Bühnenbild: ruimtevaarders (Konzept) und Decoratelier KVS (Herstellung) Kostümherstellung: Eli Verkeyn Mentoring Martial Arts: Rob Gemmeke Künstlerische Begleitung: Christine Herman Mit Dank an Francesca Chiodi Latini und Koen Tachelet Produktion: Voetvolk vzw (BE) Koproduktion: December Dance (Concertgebouw Brugge & Cultuurcentrum Brugge) (BE), MA scène nationale – Pays de Montbéliard (FR), Perpodium (BE), POLE-SUD CDCN Strasbourg (FR) und Theater im Pumpenhaus Münster (DE) Residencies: kunstencentrum BUDA (BE), CENTQUATRE-PARIS (FR), Chang Theatre Bangkok (TH), kunstencentrum nona (BE), POLE-SUD CDCN Strasbourg (FR), Theater im Pumpenhaus Münster (DE), Voetvolk Atelier Rubigny (FR) und WestK Performing Arts Hong Kong (HK) Internationaler Vertrieb: Materialise – Stéphane Noël Mit Unterstützung des Tax Shelter der belgischen Bundesregierung und der flämischen Regierung (BE) Dauer: 55 Min Preise: 10 / 18 / 26 / 34 / 42 Euro Ermäßigt: 8 / 15 / 22 / 28 / 35 Euro Diese Performance enthält Stroboskop-Effekte.
Aufführungen
| Tanz
Trisha Brown Dance Company with Merce Cunningham Trust (US):
Trisha Brown Dance Company with Merce Cunningham Trust (US):
Dancing with Bob: Rauschenberg, Brown & Cunningham Onstage
ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
Österreichische Erstaufführung Ganze vier Mal war er auf der Kasseler documenta vertreten, er deckte ein breites künstlerisches Spektrum ab und hatte eine besondere Beziehung zu Tanz und Happening: Vergangenen Oktober hätte Robert Rauschenberg seinen Hundertsten gefeiert. Anlass genug für die New Yorker Trisha Brown Dance Company und den Merce Cunningham Trust, ihn doppelt hochleben zu lassen. In Browns luftig und schwungvoll getanztem Stück Set and Reset (1983) ließ Rauschenberg Film-Footage inklusive Aufnahmen der NASA über eine Hintergrund-Installation flimmern und kleidete die Tänzer:innen in mit Fotomotiven bedruckte Kostüme. Für die Musik sorgte Laurie Anderson (Long Time No See), bei der Premiere tanzte Brown selbst mit. Und Cunningham? Viele hätten ihm die Komik, mit der er seine acht Figuren in Travelogue (1977) tanzen lässt, vielleicht gar nicht zugetraut. Den passenden Sound-Witz dazu liefert John Cages Komposition Telephones and Birds. Dazu entwarf Rauschenberg bunte Ganzkörpertrikots für die Tänzer:innen und stattete die Szene mit Stoffen, Dosen und einer Sessel-Räder-Reihe aus. Ein grandioser Abend, der alles feiert, was die (post)modernen Künste zu bieten haben! Mit der Unterstützung von Dance Reflections von Van Cleef & Arpels. Set and Reset Choreografie: Trisha Brown Musik: Laurie Anderson – Long Time No See Originaldesign und Kostüme: Robert Rauschenberg Lichtdesign: Beverly Emmons Choreografische Umsetzung: Carolyn Lucas mit Cecily Campbell, Marc Crousillat und Jamie Scott Beratung für Design- und Produktionsrekonstruktion: Jessie Ksanznak und Nick Kolin Rekonstruktion Bühnenbild: Lawrence Voytek und ShowFab Rekonstruktion Kostüme: Amanda Kmett’Pendry, Dyenamix Inc. und Zarah Green Performance: Savannah Gaillard, Burr Johnson, Catherine Kirk, Ashley Merker, Patrick Needham, Jennifer Payán und Spencer Weidie Set and Reset wurde erstmals am 20. Oktober 1983 von der Trisha Brown Dance Company im Rahmen des Next Wave Festival an der Brooklyn Academy of Music (US) aufgeführt. Originalbesetzung: Trisha Brown, Iréne Hultman, Eva Karczag, Diane Madden, Stephen Petronio, Vicky Shick und Randy Warshaw Travelogue Choreografie: Merce Cunningham Musik: John Cage – Telephones and Birds Originaldesign und Kostüme: Robert Rauschenberg Choreografische Umsetzung: Marcie Munnerlyn und Andrea Weber Musikalische Leitung und Adaption von Telephones and Birds für mobile Geräte: Adam Tendler Beratung für Design und Produktion: Davison Scandrett Rekonstruktion Bühnenbild: Mrinali Thanwani, Bland Wade und Kris Julio von der UNCSA School of Design and Production (US); Rekonstruktion des Segels von Rose Brand Rekonstruktion Kostüme: Earlene Munnerlyn und Marissa McCullough Rekonstruktion Lichtdesign: Davison Scandrett und Joe Levasseur Performance: Savannah Gaillard, Burr Johnson, Claude Johnson, Catherine Kirk, Ashley Merker, Patrick Needham, Jennifer Payán und Spencer Weidie Travelogue wurde erstmals am 18. Januar 1977 von der Merce Cunningham Dance Company im Minskoff Theatre in New York City (US) aufgeführt. Originalbesetzung: Karole Armitage, Ellen Cornfield, Merce Cunningham, Morgan Ensminger, Meg Harper, Chris Komar, Robert Kovich und Julie Roess-Smith Travelogue (1977) von Merce Cunningham, Merce Cunningham Trust. Alle Rechte vorbehalten. Dancing with Bob: Rauschenberg, Brown and Cunningham Onstage wird großzügig unterstützt von Dance Reflections by Van Cleef & Arpels, Robert Rauschenberg Foundation, The Imperfect Family Foundation, The Wattis Family, The Dedalus Foundation, Bloomberg Philanthropies, The Gladys Krieble Delmas Foundation, der James E. Robison Foundation, The Jerome Robbins Foundation und der Chicago Community Foundation (US). Mit zusätzlicher Unterstützung von Ken Tabachnick und Yael Mandelstam, Thomas und Lily Beischer, Bill Goldston und Riccarda De Eccher, Larry und Julia Antonatos sowie Molly und Michael Rowen von Michael’s Motor Cars, Lancaster, PA (US). Besonderer Dank an Ken Tabachnick für die Entwicklung dieses Programms; Andrea Weber, Rashaun Mitchell und Patricia Lent vom Merce Cunningham Trust für ihre Partnerschaft; Courtney J. Martin, Francine Snyder, Kate Reibel, Miriam Master und Anne Boissonnault; sowie an das Team der Robert Rauschenberg Foundation für die Hilfe, diese Vision zum Leben erweckt zu haben. Dauer: 75 Min (mit 15 Min Pause)
Aufführungen
| Tanz
Tao Ye / TAO Dance Theater (CN):
Tao Ye / TAO Dance Theater (CN):
16 & 18
ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
16 - ImPulsTanz Classic 18 - Uraufführung Eine Feier des chinesischen Jahres des Drachen und eine Welturaufführung im Burgtheater prägen diesen Abend des TAO Dance Theater. Die von dem Choreografen Tao Ye und der Tänzerin Duan Ni in Beijing gegründete Gruppe wurde 2023 mit dem Silbernen Löwen der Biennale di Venezia ausgezeichnet. „Das Wesen der Kunst besteht darin, der Angst entgegenzuwirken, die durch das Vergehen des Lebens hervorgerufen wird“, schreibt Tao Ye und ergänzt: „In der Kunst geht es nicht darum, etwas Neues zu erfinden – da jeder flüchtige Moment vergeht, hört das ,Neue‘ nie auf, noch neuer zu werden, und das ,Alte‘ existiert nie wirklich.“ Seine Werke sind von einem speziellen, minimalistisch wirkenden, aber dynamischen und für die Tanzenden äußerst herausfordernden Stil getragen. In dem von dem Drachentanz Loong inspirierten Stück 16 wirbeln ebenso viele schwarz gekleidete Tänzer:innen durch farbiges Licht und formen das mythische Glücksmonster. Und in der Uraufführung von Nummer 18 wirkt feinste Mathematik für ein Experiment mit der Idee von unendlicher Bewegung und den Möglichkeiten eines grenzenlosen Raums. Mit der Unterstützung von Dance Reflections von Van Cleef & Arpels. 16 Choreografie: Tao Ye Performance: Xu Fujin, Cheng Leting, Wu Zhenkai, Lu Wenchao, Wang Jingping, Jia Lixue, Zhang Xi, Lee Yuyun, Bian Yifei, Jiao Xuexu, Gao Yanrui, Xiong Shuai, Zhao Xueyi, Huang Jiabin, Zhong Xiawei, Wu Yongle, Tan Chengxin Musik: Xiao He Licht: Tao Ye Kostümdesign: Duan Ni Kostümherstellung: DNTY Ko-Produktion: La Biennale di Venezia Mit der Unterstützung von Dance Reflections By Van Cleef & Arpels 18 Choreografie: Tao Ye Performance: Huang Qiqi, Xu Fujin, Cheng Leting, Wu Zhenkai, Lu Wenchao, Wang Jingping, Jia Lixue, Zhang Xi, Lee Yuyun, Bian Yifei, Jiao Xuexu, Gao Yanrui, Xiong Shuai, Zhao Xueyi, Huang Jiabin, Zhong Xiawei, Wu Yongle, Tan Chengxin Musik: Xiao He Licht: Tao Ye Kostümdesign: Duan Ni Kostümherstellung: DNTY Ko-Produktion: ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival Mit der Unterstützung von Dance Reflections By Van Cleef & Arpels Künstlerische Leitung: Tao Ye und Duan Ni Geschäftsführung: Wang Hao Probenleitung: Duan Ni Visuelle Leitung & Fotografie: Fan Xi Technische Leitung: Dong Huoliang Projektkoordination: Liu Yexuan Performance Koordination: Tina Zhang Touring-Assistenz: Huang Xiaolu Dauer: 80 Min (mit 15 Min Pause)
Aufführungen
| Theater
Mythen des Alltags
Wiener Festwochen
Weltpremiere „15 minutes of fame“ hat Andy Warhol uns einst versprochen. Jeder Mensch und jede Biografie könne zur Keimzelle eines Mythos werden. Nicht nur die Geschichten von Agamemnon, Orest, Ödipus und Co. können folglich den Stoff für große Theaterabende liefern. Auf die Suche nach den neuen Mythen Wiens hat sich der schwedische Regisseur und Autor Mattias Andersson in einem groß angelegten Prozess über ein Jahr hinweg gemacht. Alle Bewohner:innen waren eingeladen, ihre Geschichten zu teilen: „Welcher Moment deines Lebens gehört auf die große Bühne? Und welches Detail daran würdest du doch noch verändern wollen?“, fragte Andersson. Mythen des Alltags lässt die Menschen aus Wien zu den Urheber:innen ihres eigenen Mythos werden. Ihre Biografien fließen in einem polyfonen Panorama der Stadt zusammen und Mattias Andersson, zusammen mit dem Ensemble des Volkstheaters, verdichtet sie zu einem Theaterabend: bewegend, heterogen, komisch und überraschend. Eine Hommage an die Vielfalt. Eine gemeinsame Produktion des Volkstheater Wien und der Wiener Festwochen I Freie Republik Wien Regie: Mattias Andersson Mit: Bernardo Arias Porras, Aleksandra Ćorović, Nancy Mensah-Offei, Paula Nocker, Nick Romeo Reimann, Karoline Marie Reinke, Günther Wiederschwinger, Johanna Wokalek Bühne, Kostüm: Ulla Kassius Musikalische Leitung: Anna Sóley Tryggvádottir Licht: Charlie Åström Dramaturgie: Tobias Schuster Produktion: Volkstheater Wien, Wiener Festwochen | Freie Republik Wien In Zusammenarbeit mit dem Institut für Soziologie der Universität Wien Sprache: Deutsch, Bosnisch-Serbisch-Kroatisch mit deutschen und englischen Übertiteln Empfohlen ab 14 Jahren Dauer: ca. 2 Std. PUBLIKUMSGESPRÄCH: 27. Mai 2026, im Anschluss an die Vorstellung MYTHICAL ARK Die Offenbarung von Mattias Andersson, 7. Juni
Aufführungen
| Tanz
Cie. Maguy Marin (FR):
Cie. Maguy Marin (FR):
MAY B
ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
Zehn Figuren warten, aber ihnen scheint entfallen zu sein, worauf. Den Gestalten in diesem choreografischen Meisterinnenwerk von 1981 ist Samuel Beckett Pate gestanden. Mit MAY B hat Marin radikal mit Sehgewohnheiten im Tanz gebrochen. 45 Jahre nach der Uraufführung tritt uns das Stück als Verkörperung des ganz realen absurden Theaters in Gesellschaft und Politik entgegen. Aber was hat die Gruppe in umherirrende Witzfiguren verwandelt, die nicht zu wissen scheinen, wie ihnen geschieht? Sie finden weder Antwort noch Ausweg und bleiben, was sie sind: ängstlich, streitsüchtig und vulgär, patschert und grotesk sympathisch. Mit Unterstützung des Institut français à Paris und des Institut français d’Autriche. Choreografie: Maguy Marin Performance: zehn Tänzer:innen Lichtdesign: Alexandre Beneteaud und Albin Chavignon Kostüme: Louise Marin Originalmusik: Franz Schubert, Gilles de Binche und Gavin Bryars Koproduktion: Compagnie Maguy Marin und Maison des Arts et de la Culture de Créteil (FR) Die Compagnie Maguy Marin wird vom Ministère de la Culture – DRAC Auvergne-Rhône-Alpes (FR) und von der Ville de Lyon (FR) gefördert und erhält für Projekte im Ausland finanzielle Unterstützung vom Institut français (FR). Die Compagnie ist dauerhaft in RAMDAM, UN CENTRE D’ART (FR) ansässig. Wie viele andere gemeinnützige Organisationen in der Region verlor die Compagnie Maguy Marin 2025 die Unterstützung des Auvergne–Rhône–Alpes Regional Council (FR). Entwicklunsleitung: Dorothée Alemany Produktion und Verwaltung: Julia Alquier Produktion und Vermittlung: Léa Monchal Lokale und internationale Distribution: A Propic – Line Rousseau und Marion Gauvent Dauer: 90 Min Preise: 8 / 11 / 16 / 24 / 39 / 50 / 62 Euro Ermäßigt: 6 / 9 / 13 / 20 / 33 / 42 / 52 Euro Empfohlen ab 12 Jahren.
Aufführungen
| Tanz
Compagnie Amala Dianor / Kaplan (FR):
Compagnie Amala Dianor / Kaplan (FR):
Underflow
ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
Letzten Sommer hat Amala Dianor mit seiner Crew bei der Open-Air-Eröffnung von ImPulsTanz im MuseumsQuartier begeistert und danach mit DUB im Volkstheater noch einen draufgesetzt. Wir freuen uns, den französischen Choreografen schon dieses Jahr wieder begrüßen zu dürfen – sogar mit einer Uraufführung! In Underflow – seiner Weiterführung von DUB – lässt er tänzerisches Temperament auf packende Musik treffen und bringt den Underground aus Clubs und experimentellen Community-Räumen in den historischen Volkstheater-Saal. Stile wie HipHop, Waacking, Krump, Coupé-décalé oder Pantsula, die außerhalb institutioneller Kontexte gedeihen, werden kombiniert und weiterentwickelt: „nicht als vereinheitlichte Form, sondern als Raum der Koexistenz, des Zuhörens und der gemeinsamen Transformation“ (Dianor). Als DJ und Live-Musiker steht Dianor dabei wieder Awir Leon zur Seite, der heuer auch bei unseren «biggest expressions ever’26» im Arkadenhof des Rathauses für Stimmung sorgen wird. Mit Unterstützung des Institut français à Paris und des Institut français d’Autriche. Uraufführung Dauer: 60 Min Preise: 8 / 11 / 16 / 24 / 39 / 50 / 62 Euro Ermäßigt: 6 / 9 / 13 / 20 / 33 / 42 / 52 Euro
Aufführungen
| Tanz
Eun-Me Ahn (KR):
Eun-Me Ahn (KR):
North Korea Dance
ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
Österreichische Erstaufführung Diese Künstlerin verschwendet keine Zeit mit Gram und Bitternis. Seit 1948 ist Korea ein geteiltes Land, in dem sich völlig unterschiedliche Gesellschaften entwickelt haben. Als vor knapp einem Jahrzehnt ein Frühling der Annäherung möglich schien, widmete Eun-Me Ahn der ersehnten neuen Entwicklung dieses bezaubernde Stück. Eingeleitet wird es von den delikaten Klängen der koreanischen Zither Gayageum – mit Soon-A Park spielt eine Virtuosin dieses Instruments. Es folgen Szenen, die zeigen, wie feinfühlig und humorvoll Ahn dem nordkoreanischen Tanz, der ganz unter der Kontrolle einer Diktatur praktiziert wird, nachspürt und ihn auf ihre Art neu formuliert: Zuckersüße Fächertänze, die federnden Schritte bei Militärparaden, traditionelle Volkstänze, erstaunliche Akrobatik und Zurschaustellung von Maskulinität durchlaufen eine fröhliche Transformation geradewegs in den Pop. Damals ganz aktuell, zwischen Saitenspiel und Technosound, hoffte die Choreografin mit zehn Tänzer:innen auf eine Wiedervereinigung. Die Erfüllung dieses Traums allerdings steht noch aus. Dauer: 75 Min Preise: 8 / 11 / 17 / 28 / 42 / 54 / 68 Euro Ermäßigt: 6 / 9 / 14 / 23 / 35 / 45 / 57 Euro In koreanischer Sprache mit englischen Übertiteln. Diese Performance enthält plötzliche Lichtwechsel.
Aufführungen
| Tanz
Tao Ye / TAO Dance Theater (CN):
Tao Ye / TAO Dance Theater (CN):
13 & 14
ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
„Er ist nicht nur der beste chinesische Choreograf, sondern auch einer der besten weltweit“, sagt der Gründer des berühmten taiwanesischen Cloud Gate Dance Theatre, Lin Hwai-Min, über Tao Ye. Wer dessen Arbeiten mit dem von ihm mitinitiierten TAO Dance Theater sieht, versteht warum: kompromisslose Hingabe, elaborierte Technik und eine konsequente künstlerische Haltung. „Tanz ist die größte Kunstform, denn die Materialien, die wir zum Tanzen verwenden, sind wir selbst“, meint Tao Ye. „Wir zeigen alles, was es bedeutet, Mensch zu sein.“ Denn: „Der Körper ist Tanz, und der Tanz ist Körper.“ Diese beiden Stücke aus Taos Numerical Series illustrieren, wie eindrucksvoll sich Formstrenge bei gleichzeitiger Offenheit für die individuelle Vielfalt der Tänzer:innen umsetzen lässt. Die Stoffe und Schnitte der Kostüme, designt von Co-Leiterin Duan Ni, die nicht umsonst mehrmals das Cover der Vogue zierte, sind dabei eine Klasse für sich. Die komplexen Beziehungsmuster von dreizehn in sandfarben bis graublau gekleideten Tänzer:innen bestimmen den Fluss von 13. Bei 14 gestalten bunte Kostüme das Bild: Im Rhythmus eines Metronoms wird ein weites Spektrum an Varianten zwischen Stillstand und Bewegung getanzt. Mit der Unterstützung von Dance Reflections von Van Cleef & Arpels. 13 Choreografie: Tao Ye Performance: Xu Fujin, Cheng Leting, Wu Zhenkai, Lu Wenchao, Wang Jingping, Jia Lixue, Zhang Xi, Lee Yuyun, Bian Yifei, Jiao Xuexu, Gao Yanrui, Xiong Shuai, Zhao Xueyi, Wu Yongle Musik: Xiao He Licht: Tao Ye Kostümdesign: Duan Ni Kostümherstellung: DNTY 14 Choreografie: Tao Ye Performance: Xu Fujin, Cheng Leting, Wu Zhenkai, Lu Wenchao, Wang Jingping, Jia Lixue, Zhang Xi, Lee Yuyun, Bian Yifei, Jiao Xuexu, Gao Yanrui, Xiong Shuai, Zhao Xueyi, Tan Chengxin Sound Konzept: Tao Ye Licht: Tao Ye Kostümdesign: Duan Ni Kostümherstellung: DNTY Künstlerische Leitung: Tao Ye und Duan Ni Geschäftsführung: Wang Hao Probenleitung: Duan Ni Visuelle Leitung & Fotografie: Fan Xi Technische Leitung: Dong Huoliang Projektkoordination: Liu Yexuan Performance Koordination: Tina Zhang Touring-Assistenz: Huang Xiaolu Dauer: 68 Min (mit 15 Min Pause) 13: 25 Min 14: 28 Min
Aufführungen
| Tanz
Leïla Ka (FR):
Leïla Ka (FR):
Maldonne
ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
Kleider machen Leute, heißt es. Aber eigentlich sind es die Menschen, die den Kleidern Bedeutung verleihen. Das wird in diesem international umjubelten Stück deutlich, in dem nicht weniger als vierzig Kleider zum Einsatz kommen – und sie alle tragen Namen, verrät Leïla Ka, die unter anderem auch für Beyoncé choreografiert. Fünf Tänzerinnen legen sich die Kleider an und bringen sie in Schwung. Jedes der Second-Hand-Stücke hat einen Lebensabschnitt ihrer ehemaligen Trägerinnen begleitet und trägt ihre Geschichte in sich. Mit besonderer Intensität und Prägnanz tanzt bei Maldonne die Sehnsucht nach Freiheit „von allem, was uns eingrenzt“, wie die junge französische Choreografin sagt, und nach gleichen Chancen für alle: „Es geht um Solidarität und das Teilen derselben Erfahrung.“ Dieses erste Gruppenstück der gefeierten französischen Newcomerin wurde weltweit bereits über 100 Mal aufgeführt – was zeigt, wie übergreifend aktuell seine Fragestellung ist. Aber noch mehr, was für ein tänzerisches Feuerwerk hier auf uns wartet. Choreografie: Leïla Ka Performance: Océane Crouzier, Jade Logmo, Justine Agator, Adèle Bonduelle und Lise Messina oder Flore Ruiz-Moiret Choreografische Assistenz: Jane Fournier Dumet Kostümdesign: Leïla Ka Lichtdesign: Laurent Fallot Lichttechnik: Laurent Fallot, Clara Coll Bigot oder Zacharie Bouganim Sound: Rodrig Desa oder Sacha Menez-Allanic Produktion: CENTQUATRE-PARIS (FR) und Cie Leïla Ka Partner:innen und Unterstützer:innen: La Garance – Scène nationale de Cavaillon, Théâtre Malakoff – Scène nationale, Théâtre d’Angoulême – Scène nationale, Théâtre de Suresnes Jean Vilar – Festival Suresnes Cités Danse 2024, Centre Chorégraphique National d’Orléans – Direction Maud Le Pladec, Centre Chorégraphique National – Ballet de Lorraine, unter der Leitung von Petter Jacobsson, im Rahmen des Accueil-studio, Les Quinconces et L’Espal – Scène nationale du Mans, Espaces Pluriels – Scène conventionnée d’intérêt national Art et création – Danse de Pau, La Manufacture – CDCN Nouvelle-Aquitaine Bordeaux/La Rochelle, La Passerelle – Scène nationale de Saint-Brieuc, Fondation Royaumont, Espace 1789 – Scène conventionnée d’intérêt national Art et création pour la danse de Saint-Ouen, Le Quatrain – équipement culturel de Clisson Sèvre et Maine Agglo und Ville de Gouesnou – Centre Henri Queffélec (FR) Förderung: Caisse des Dépôts (FR) Residency Support: Fondation Royaumont / Fondation d’entreprise Hermès Leïla Ka ist Associated Artist bei La Garance – Scène nationale de Cavaillon (FR), Associated Artist bei DSN, scène nationale de Dieppe (FR) sowie an der MC2, scène nationale de Grenoble (FR). Die Compagnie wird seit 2024 von der BNP Paribas Foundation unterstützt. Mit der Unterstützung von Dance Reflections von Van Cleef & Arpels. Mit Unterstützung des Institut français à Paris und des Institut français d’Autriche. Dauer: 60 Min Preise: 8 / 10 / 16 / 24 / 32 / 39 / 52 Euro Ermäßigt: 6 / 8 / 13 / 20 / 27 / 33 / 44 Euro Empfohlen ab 12 Jahren. Diese Performance enthält laute Musik.
Aufführungen
| Tanz
Louise Lecavalier / Fou Glorieux (CA):
Louise Lecavalier / Fou Glorieux (CA):
danses vagabondes
ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
Österreichische Erstaufführung Furcht ist für diese Ausnahmetänzerin ein Fremdwort. Vielleicht, weil sie die blinden Flecken um uns herum spürt und sich ihnen stellt, denn: „Tanzen ist ein Duett mit der Leere.“ Nach ihrer stilprägenden Traumkarriere in den 1980er und 1990er Jahren mit der Compagnie La La La Human Steps hat sie in die Finsternis einer existenziellen Krise geschaut und sich aus dem Tief wieder emporgearbeitet. Seit 2006 beeindruckt sie mit ihrer eigenen Compagnie Fou Glorieux und Werken wie So Blue, Battleground oder Stations. In diesem neuen Solo wird sie zur Vagabundin, die ihren unbändigen Freiheitsdrang zur Musik zwischen Dawn of Midi und Nick Cave auslebt. Temperamentvoll experimentiert Lecavalier mit Kostüm-Transformationen und Videoprojektionen und spielt ihren enormen Reichtum an Bewegungsmaterial aus. Choreografie und Performance: Louise Lecavalier Probenleitung und choreografische Assistenz: France Bruyère Licht- und Videodesign: Jean-François Piché Musik: Dawn of Midi, The Black Dog, Antoine Berthiaume, Kiasmos, Nils Frahm, Trentemoller und Nick Cave Musikalische Beratung: Patrick Lamothe Künstlerische Beratung: François Blouin Kostüm: Yso und Elizabeth Duran Video: Marlene Millar Produktions- und technische Leitung: François Marceau Produktion: Fou Glorieux Koproduktion: tanzhaus nrw Düsseldorf (DE), Hellerau Dresden (DE), FTA Montréal (CA) und National Arts Center Ottawa (CA) Die Compagnie Fou Glorieux wird unterstützt vom Conseil des arts et des lettres du Québec (CA), vom Canada Council for the Arts (CA) und vom Montreal Arts Council (CA). Dauer: 65 Min Preise: 10 / 18 / 26 / 34 / 42 Euro Ermäßigt: 8 / 15 / 22 / 28 / 35 Euro
Aufführungen
| Tanz
Eun-Me Ahn (KR):
Eun-Me Ahn (KR):
Post-Orientalist Express
ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
Österreichische Erstaufführung „Die Zeit wandelt sich, trotzdem hat sich nicht viel verändert“, stellt Eun-Me Ahn, eine Protagonistin des zeitgenössischen koreanischen Tanzes, fest. Sobald sich simple Klischees über „exotische“ Kulturen in den Deutungskanon eingegraben haben, ist es schwer, diesen wieder davon zu befreien. Genau dieser Aufgabe aber stellt sich Ahn in diesem so stürmischen wie farbenfrohen Tanz. Orientalismus gibt es nicht nur im Westen, erläutert sie, sondern auch zwischen den unterschiedlichen Kulturen Asiens. Daher funktioniert der Post-Orientalist Express sowohl hier wie dort als Brücke zu besserem gegenseitigen Verständnis. „Dialog statt Einheitlichkeit“, lautet Ahns Motto. Die als „Asiens Pina Bausch“ gefeierte Künstlerin arbeitet mit Unterschieden und Spannungen: „Der Yin-Yang-Kreis kreuzt die gerade Linie des Noh, ein Kathakali-Mudra erstreckt sich zwischen beiden.“ Aus solchen Dissonanzen, einem unglaublichen Tempo und einer Feier der Popkultur entsteht als ganz neuer Rhythmus ein „interasiatischer Tanz“. Was dabei jetzt im Burgtheater herauskommt, ist ein glanzvoller Rausch für die Sinne und echter Fortschritt des kulturellen Austauschs. Mit der Unterstützung von Dance Reflections von Van Cleef & Arpels. Choreografie und künstlerische Leitung: Eun-Me Ahn Musik: Young-Gyu Jang Lichtdesign: Jinyoung Jang Videoregie: Taeseok Lee Bühnenbild und Kostüme: Eun-Me Ahn Technische Leitung (Produktion): Jimyung Kim Meta-Dramaturgie: Geun-Jun Changwoo-Michael Lim Kostümherstellung: Yunkwan Design Requisiten: Dongyoung Kim Produktionsassistenz: Sungbin Kim Performance: Eun-Me Ahn, Hyekyoung Kim, Yongsik Moon, Uiyoung Jung, Deokyeong Kim, Gaon Han, Jeonghwan Oh, Hyeonseo Lee und Seyeon Kim Produktion: Eun-Me Ahn Company Koproduktion: Sejong Center for the Performing Arts (KR), Berliner Festspiele (DE), Théâtre de la Ville – Paris (FR), Les Théâtres de la Ville de Luxembourg (LU), Théâtre d’Orléans / Scène Nationale (FR) und Sydney Festival (AU) Dauer: 80 Min Preise: 8 / 12 / 18 / 34 / 52 / 65 / 78 Euro Ermäßigt: 6 / 10 / 15 / 28 / 44 / 55 / 66 Euro Diese Performance enthält Theaternebel, plötzliche Lichtwechsel sowie gelegentliche Stroboskop-Effekte.
Aufführungen
| Tanz
Grace Tjang / Needcompany (ID/BE & BE):
Grace Tjang / Needcompany (ID/BE & BE):
The Garden of Earthly Disquiet
ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
Österreichische Erstaufführung Wie umgehen mit unterdrückten Erinnerungen an traumatische Erfahrungen, die nach Generationen aus dem Vergessen drängen? Geboren im indonesischen Surabaya, entstammt Grace Tjang einer Familie, die schwer unter dem niederländischen Kolonialismus und der darauf folgenden japanischen Besatzung ihrer Heimat litt: Beide Elternteile wurden von ihren Müttern getrennt. Ihren sehr persönlichen Umgang damit übersetzt Tjang in eine Performance. Hierfür lädt die Needcompany-Mitbegründerin, die bei ImPulsTanz schon wiederholt mit visuell eindrucksvollen Arbeiten bestochen hat, dazu ein, ihren wundervoll gestalteten und zugleich düsteren Garden of Earthly Disquiet zu betreten. In Aya Suzukis Live-Musik, die aus der musikalischen Tradition Indonesiens schöpft, komponiert Tjang fabelhafte Schatten und mythische Motive. Konzept, Choreografie, Text, Dekor und Video: Grace Tjang Musik: Aya Suzuki Performance: Grace Tjang, Sung Im Her, Aya Suzuki, Martha Gardner und Maarten Seghers Dramaturgie: Elke Janssens Ton: Bart Aga Licht: Astrid Vansteenkiste Künstlerische Assistenz Bild: Emma Van Der Put Produktionsleitung: Rune Floryn Kostüme: Sharlotta Seeligmüller und Simon Perotti Praktikum Assistenz Regie: Liia Kosolovska Dank an Oscar Van Der Put & Eka Santi Dewi. Produktion: Needcompany Mit Unterstützung des Tax Shelter der Belgischen Föderalregierung & der flämischen Regierung. Needcompany Büro: Pieter D’Hooghe, Elke Janssens, Rune Floryn, Vibe Stalpaert, Joery Scheeper Künstler:innen: Maarten Seghers, Grace Ellen Barkey, Jan Lauwers, Victor Lauwers Künstlerische Leitung: Maarten Seghers Geschäftsführung: Pieter D’Hooghe Dramaturgie: Elke Janssens Technische Produktion: Rune Floryn Tourmanagement und Kommunikation: Vibe Stalpaert Vertrieb und administrative Assistenz: Joery Scheepers Dauer: 80 Min Preise: 10 / 18 / 28 / 38 / 48 Euro Ermäßigt: 8 / 15 / 23 / 32 / 40 Euro
Aufführungen
| Tanz
De Keersmaeker, Mriziga, Beyer / Rosas, A7LA5, Incogniti (BE & BE/MA & FR):
De Keersmaeker, Mriziga, Beyer / Rosas, A7LA5, Incogniti (BE & BE/MA & FR):
Il Cimento dell’Armonia e dell’Inventione
ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
Wenn sich die weltpolitische Lage eintrübt, gerät der Klimawandel vorerst aus dem Fokus. Aber das verändert keine Note in Antonio Vivaldis Violinkonzerten Die vier Jahreszeiten (1725), und schon gar nicht schwächt es die Dringlichkeit von Problemen wie Erderhitzung und Polareisschmelze. Das gibt der Rückkehr von Il Cimento dell’Armonia e dell’Inventione („Der Wettstreit zwischen Harmonie und Erfindung“) zu ImPulsTanz seine eminente Bedeutung. Diesmal gastiert diese Erfolgsproduktion der belgischen Compagnie Rosas im Burgtheater, und zwar mit Live-Musik des gefeierten siebenköpfigen Ensembles Gli Incogniti inklusive seiner Meisterviolinistin Amandine Beyer. Anne Teresa De Keersmaeker und Co-Choreograf Radouan Mriziga entwickeln so eine brillante und erstaunliche tänzerische Interpretation dieses Klassik-Schlagers vor aktuellem Hintergrund: Durch Vivaldis dekonstruierte Jahreszeiten reisen vier herausragende Tänzer, begleitet unter anderem von einem Gedicht der somalischen Künstlerin Asmaa Jama: „Es ist mitten im Winter und die Sonne geht nicht unter / sie versengt den Boden, / ich sitze auf der Erde / und warte auf die Nacht.“ Konzept, Choreografie, Bühnenbild und Licht: Anne Teresa De Keersmaeker und Radouan Mriziga Mitarbeit und Performance: Boštjan Antončič, Nassim Baddag, Lav Crnčević und José Paulo dos Santos Musik: Antonio Vivaldi – Le quattro stagioni und Amandine Beyer / Gli Incogniti Gedichte: Asmaa Jama – We, the salvage und Antonio Vivaldi – Le quattro stagioni Live-Musik: Gli Incogniti Violine solo und musikalische Leitung: Amandine Beyer Violinen: Alba Roca und Yoko Kawakubo Viola: Marta Paramo Violoncello: Patrick Sepec Theorbe: Nacho Laguna Violone: Baldomero Barciela Varela Cembalo: Eloy Orzaiz Musikalische Beratung: Amandine Beyer Kostümdesign: Aouatif Boulaich Kostümkoordination: Alexandra Verschueren Assistenz Kostümkoordination: Chiara Mazzarolo und Els Van Buggenhout Technische Leitung: Thomas Verachtert Probenleitung: Eleni Ellada Damianou Künstlerische Koordination und Planung: Anne Van Aerschot Assistenz der künstlerischen Leitung: Martine Lange Kaufmännische Leitung: Lies Martens Distribution: Frans Brood Productions Produktion: Rosas Koproduktion: Berliner Festspiele (DE), Charleroi danse – centre chorégraphique de Wallonie-Bruxelles (BE), Concertgebouw Brugge (BE), De Munt/La Monnaie (BE), Festival d’Automne à Paris (FR), Festival de Marseille (FR), ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival (AT), Sadler’s Wells (UK) und Théâtre de la Ville-Paris (FR) Uraufführung: 11. Mai 2024, Rosas Performance Space, präsentiert von De Munt/La Monnaie, Kaaitheater und Kunstenfestivaldesarts (BE) Mit Unterstützung von Dance Reflections by Van Cleef & Arpels. Diese Produktion wird mit Unterstützung des Tax Shelter der belgischen Bundesregierung in Zusammenarbeit mit Casa Kafka Pictures (BE) realisiert. Rosas wird von der Flämischen Gemeinschaft und der Flämischen Gemeinschaftskommission (VGC) (BE) unterstützt. Gli Incogniti wird von DRAC Nouvelle-Aquitaine (FR), der Région Nouvelle-Aquitaine (FR) und dem Département de la Gironde (FR) unterstützt. Dauer: 90 Min Preise: 8 / 14 / 26 / 45 / 58 / 72 / 92 Euro Ermäßigt: 6 / 11 / 22 / 38 / 49 / 61 / 78 Euro
Aufführungen
| Tanz
Bill T. Jones X Raja Feather Kelly (US):
Bill T. Jones X Raja Feather Kelly (US):
The (a) Point Between 2 (or more) Confessions
ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
Uraufführung Bill T. Jones ist eine Tanzlegende. In den 1980ern wurde er mit der Bill T. Jones / Arnie Zane Dance Company und seinem aufsehenerregenden Engagement gegen Homophobie und die Diskriminierung von AIDS-Kranken berühmt. Seitdem choreografierte er u. a. für das weltbekannte Alvin Ailey American Dance Theater, entwickelte eine Reihe von Tanzperformances mit Nobelpreisträgerin Toni Morrison und arbeitete mit Künstler Keith Haring zusammen. Jetzt kommen wir in den Genuss einer Jones’schen Uraufführung: Er ist Choreograf dieses Solos für Raja Feather Kelly, selbst eine Größe der New Yorker Tanzszene, wiederholt für seine Arbeiten bei ImPulsTanz gefeiert und heuer zum zweiten Mal danceWEB-Mentor. Gemeinsam reflektieren die zwei in diesem „sweaty Portrait“ über Liebe, Erinnerung, Überleben und Zukunft – tänzerisch, aber auch mit Protestsongs aus den 1960ern sowie eigenen Texten. Choreografie: Bill T. Jones Performance: Raja Feather Kelly Dauer: 50 Min Preise: 10 / 18 / 26 / 34 / 42 Euro Ermäßigt: 8 / 15 / 22 / 28 / 35 Euro
Aufführungen
| Tanz
Christos Papadopoulos (GR):
Christos Papadopoulos (GR):
My Fierce Ignorant Step
ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
Österreichische Erstaufführung Genug mit der düsteren Stimmung! Zusammen mit zehn Tänzer:innen probt Christos Papadopoulos einen Aufstand der Hoffnung gegen die deprimierende Realität unserer Tage. Dafür greift der gefeierte griechische Choreograf auf Erinnerungen an den „stürmischen, ungeschliffenen Schritt“ seiner Jugendjahre zurück, an „die Lebenslust, die Geschwindigkeit, den unerschütterlichen Tatendrang und das Gefühl, dass alles möglich war“. Beeinflusst von Mikis Theodorakis’ monumentalem Musikwerk Axion Esti („Gepriesen sei“) aus dem Jahr 1964 zur gleichnamigen Dichtung von Odysseas Elytis, spürt Papadopoulos mit seinem Ensemble die Wahrheit, Dynamik und Courage des Jungseins auf. Dabei verschmelzen die Tanzenden mit ihren präzise komponierten Bewegungen zu einem kollektiven Körper. Das ist als Inspiration für uns alle gedacht. Papadopoulos erinnert an einen Impuls des Aufbruchs. Dafür setzt er den Tanz im Rückgriff auf jenes „furchtlose Selbstvertrauen“ ein, das eine Welt hervorbringt, in der „wir so leben, wie wir es wollen und verdienen“. Mit der Unterstützung von Dance Reflections von Van Cleef & Arpels. Die Präsentation der Performance wurde durch das Onassis Stegi Touring Programme unterstützt. Konzept und Choreografie: Christos Papadopoulos Choreografische Assistenz: Sevasti Zafeira Mitarbeit und Performance: Themis Andreoulaki, Maria Bregianni, Amalia Kosma, Georgios Kotsifakis, Sotiria Koutsopetrou, Tasos Nikas, Spyros Ntogas, Ioanna Paraskevopoulou, Danae Pazirgiannidi und Adonis Vais Dramaturgische Beratung: Alexandros Mistriotis Originalmusik: Kornilios Selamsis Associate Composer: Jeph Vanger Bühnenbild: Clio Boboti Assistenz Bühnenbild: Aggeliki Vasilopoulou-Kampitsi Kostümdesign: Maria Panourgia Assistenz Kostümdesign: Panayiotis Renieris Lichtdesign: Stefanos Drousiotis Stimmtraining: Apostolis Psichramis Koordination und Line Production: Zoe Mouschi – Rena Andreadaki Leitung Licht (Tour): Giorgos Ierapetritis Leitung Bühne (Tour): Marilena Kalaitzantonaki und Aggeliki Vasilopoulou-Kampitsi Ton: Kostis Pavlopoulos Tourmanagement: Konstantina Papadopoulou Ein Projekt von Christos Papadopoulos // The Lion and the Wolf. Besonderer Dank an Euripides Laskaridis, Sotiris Melanos und Filanthi Bougatsou. In Auftrag gegeben und produziert von Onassis Stegi (GR). Mit Unterstützung von Dance Reflections by Van Cleef & Arpels. Koproduktion: Theatre de la Ville – Paris (FR), Julidans (NL), Romaeuropa Festival (IT), Theatre d’Orleans / Scène Nationale (FR), LAC Lugano Arte e Cultura (CH), December Dance Concertgebouw Brugge (BE), One Dance Festival (BU), Festival de Marseille (FR) und I Teatri di Reggio Emilia (IT). Unterstützt durch das Onassis Stegi Touring Program (GR). Mit finanzieller Unterstützung des Griechischen Kulturministeriums (GR). Dauer: 60 Min Preise: 8 / 11 / 17 / 28 / 42 / 54 / 68 Euro Ermäßigt: 6 / 9 / 14 / 23 / 35 / 45 / 57 Euro Empfohlen ab 14 Jahren. Diese Performance enthält Stroboskop-Effekte.
Aufführungen
| Tanz
Compagnie Non Nova – Phia Ménard (FR):
Compagnie Non Nova – Phia Ménard (FR):
nocturne (Parade)
ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
Österreichische Erstaufführung „Du liebes Kind, komm, geh mit mir! / Gar schöne Spiele spiel’ ich mit dir“, verspricht Goethes Erlkönig, dessen jenseitige Kräfte nach dem Knaben in seines Vaters Armen greifen. Und schön sind die Spiele wirklich, die Phia Ménard mit uns spielt! In kindliches Erstaunen versetzt einen der wirbelnde Tanz, den ihre hauchdünnen Plastikgestalten im künstlichen Wind vollführen. Wie in der Ballade jedoch, die unter anderem in der Vertonung Schuberts ihren Weg ins Stück findet, ist der Tanz ein Totentanz – und das Spielen verleiht einem unfassbaren Schrecken Form. Hier ist das vor allem der Schrecken bereits tobender wie drohender Kriege. Dabei findet die französische Künstlerin, die schon bei der documenta vertreten war, sich nicht nur in der Rolle der väterlichen Geschichtenerzählerin wieder, sondern auch in der des Kindes: nocturne (Parade) gedenkt zugleich Ménards eigenem Vater, den sein Zwangsdienst im Algerienkrieg zum lebenslangen Pazifisten machte. Noch ein Hinweis: Auch Kinder lieben dieses Stück! Mit Unterstützung des Institut français à Paris und des Institut français d’Autriche. Konzept, Umsetzung und Bühnenbild: Phia Ménard Künstlerische Mitarbeit: Cécile Briand Performance: Phia Ménard in Abwechslung mit Cécile Briand und Fabrice Ilia Leroy Entwurf und Herstellung der Puppen und Objekte: Phia Ménard, Fabrice Ilia Leroy, Cécile Briand und Clarisse Delile Dramaturgie: Jonathan Drillet Soundtrack: Ivan Roussel Lichtdesign: Eric Soyer, assistiert von Gwendal Malard Windmanagement: Clarisse Delile Tontechnik: Ivan Roussel oder Manuel Menes Lichttechnik: Aurore Baudouin oder Mickaël Cousin Ko-Direktion, Administration und Booking: Claire Massonnet Stage Management: Olivier Gicquiaud Künstlerisches Praktikum: Amélia Dantony Produktion: Compagnie Non Nova – Phia Ménard Koproduktion: La Comédie de Clermont-Ferrand scène nationale / La Maison de la Danse, Lyon – Pôle Européen de Création / TnBA – Théâtre national de Bordeaux en Aquitaine / La Comédie, Centre Dramatique National de Saint-Étienne / Scène nationale de l’Essonne / Le Volcan, Scène Nationale du Havre / Théâtre National de Bretagne, Centre Dramatique National (Rennes) / Mixt, terrain d’arts en Loire-Atlantique / Le Théâtre, scène nationale de Saint-Nazaire / Les Quinconces & l’Espal und Scène Nationale du Mans / MC93 – Maison de la Culture de Seine-Saint-Denis à Bobigny (FR) Die Compagnie Non Nova – Phia Ménard wird vom französischen Ministerium für Kultur und Kommunikation – DRAC des Pays de la Loire, von der Stadt Nantes, vom Conseil Départemental de Loire-Atlantique, vom Institut français sowie von der Fondation de France für 2025, 2026 und 2027 gefördert. Die Compagnie Non Nova – Phia Ménard ist derzeit Associated Artist am Théâtre National de Bretagne, Centre Dramatique National (Rennes), an der La Maison de la Danse und der Biennale de la Danse de Lyon sowie an der scène nationale de l’Essonne (FR). Die Compagnie hat ihren Sitz in Nantes (FR). Dauer: 65 Min Preise: 36 Euro Ermäßigt: 30 Euro Diese Performance enthält Theaternebel, Stroboskop-Effekte sowie laute Musik.
Aufführungen
| Oper
Les Pêcheurs de perles
Wiener Staatsoper
Oper in drei Akten Text: Michel Carré & Eugène Cormon An der Küste Ceylons wird Zurga zum Anführer der Perlenfischer gewählt. Die Priesterin Leila soll verschleiert mit ihrem Gesang Schutz gewähren. Als Zurgas Jugendfreund Nadir zurückkehrt, flammt ein alter Konflikt auf: Beide liebten einst dieselbe Frau und schworen, ihr zu entsagen. Nun erkennen sie in Leila eben jene Geliebte. Nadir und Leila brechen ihre Schwüre und werden zum Tode verurteilt. Im entscheidenden Moment greift Zurga ein: Er erinnert sich, dass Leila ihm einst das Leben rettete, überwindet seine Eifersucht und ermöglicht den Liebenden die Flucht. Musikalische Leitung: Daniele Rustioni Inszenierung, Bühne & Kostüme: Ersan Mondtag Dramaturgie: Till Briegleb Video: Luis August Krawen Licht: Henning Streck Sprache: Französisch
Aufführungen
| Schauspiel