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Bildung | Kurs

Angélique Willkie:
No Neutral Canvas: a personal dramaturgy

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Die Kunst von Performance ist ein sensibler Ort, an dem Identität und Handlungsfähigkeit hinterfragt werden. Im Tanz werden diese Individualitäten oftmals unter Fantasien von Homogenisierung und Neutralität vergraben. Die Köper auf der Bühne bedeuten etwas! Kreative Werke, die gelebter, subjektiver Erfahrung entspringen, sind eng mit dem Körper der*s Performerin*s und dessen*deren Beziehung zur Außenwelt verbunden. Statt den Körper als einfache Morphologie, als physische Erscheinung oder dessen technische Fertigkeiten zu betrachten, ermöglicht es dieser Workshop die eigene Dramaturgie zu artikulieren und erforscht Wege, wie diese Dramaturgie den kreativen Prozess sowohl prägen als auch bestärken kann. Mittels Gruppendiskussionen, Situations- und Bewegungsstudien, schriftlicher Aufzeichnung, somatischen Praktiken, erfahren die Teilnehmer*innen ihren beziehungsorientierten Körper als kreative Leinwand.
Bildung | Kurs

Angélique Willkie:
Voice & Movement

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Traditionell ist Musik eine äußere Unterstützung für Tanz. Angélique schlägt vor, dass durch die Stimme die Musik von den Teilnehmer*innen selbst geschaffen und performt wird, in gleicher Weise und zur gleichen Zeit. Die Techniken der Stimm- und Bewegungsimprovisation können sehr ähnlich sein. Sie stammen vom gleichen Instrument: dem Körper. Hier werden Bewegungsimprovisation und Stimmübungen verwendet, um zum Atem als erste Quelle für Bewegung und Stimme zu gelangen. Durch Bewegungsimprovisationen schaffen die Teilnehmer*innen organische Bewegung für ihre Körper. Ähnlich entdecken, erforschen und schaffen sie Geräusche und Musik, die für ihr Stimminstrument organisch sind, wenn sie die Quelle des Klanges stärker im Körper wahrnehmen. Sie nutzen Bewegung, um zu Klang und Klang, um zu Bewegung zu kommen; erforschen die Stimme in individuellen und kollektiven Improvisationen, mit Bewegung als notwendiger Quelle und Unterstützung. Die Teilnehmer*innen werden ihre Stimmen nutzen, um ihre eigene Bewegung oder die anderer zu begleiten, oder in der Gruppe eine polyphone Stimmimprovisation und Begleitung zu schaffen. In jedem Fall geht es um den ganzheitlichen Einsatz des Performanceinstruments, der die Teilnehmer*innen ermutigen soll, sowohl ihr Bewegungsvokabular, als auch ihr Stimmpotential und die Beziehung zwischen ihrer Bewegung und ihrer Musik zu erforschen. Die Arbeit soll Teilnehmer*innen ermutigen, ihre Stimme zu gebrauchen, heißt jedoch auch alle willkommen, die einen Hintergrund in Stimmarbeit haben und nur beschränkt Bewegungserfahrung haben.
Bildung | Kurs

Dulce Villano:
Pole Bending

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Dies ist eine Einführung in Pole Dance mit einfachen Drehungen, Kopf-Über-Figuren und Bewegung am Boden mit Voguing-Einflüssen. Dulce findet, dass Pole Dance eine sexy Kunstform ist, um seinen Eros zu erkunden, und sich für alle eignet, die gerne ihre Sinnlichkeit und Erotik durch Bewegung zelebrieren wollen. Slut Shaming verboten! Knieschoner empfohlen. High Heels optional. Keine Erfahrung erforderlich. Bitte ein kleines Handtuch mitbringen.
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Alexander Vantournhout & Emmi Väisänen:
Partnering

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Im Partnering-Workshop steht die Erforschung von Komplexität und kreativen Möglichkeiten in der Zusammenarbeit mit einem anderen Körper im Vordergrund. Durch spezifische Situationen werden Prinzipien anstelle von festen Formen entwickelt, wobei Material aus verschiedenen Quellen wie Martial Arts (Judo, Brazilian Jiu-Jitsu und Tai-Chi), Akrobatik und Partnerakrobatik integriert wird. Alexander und Emmi zielen darauf ab, dass Partnering aus einem anderen Blickwinkel betrachtet wird; Körper und Geist werden herausgefordert, ungewohnte Situationen zu entdecken. Der Workshop richtet sich an Teilnehmer*innen mit (semi-)professionellem Hintergrund in Tanz oder Zirkus, die bereits Erfahrung im Bereich Partnerarbeit mitbringen.
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Alexander Vantournhout & Emmi Väisänen:
Catabatics

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Der Workshop beginnt mit einem Schwerpunkt auf der Beweglichkeit der sechs Extremitäten: Nacken, Steißbein, Füße und Hände. Dies sind oft die ersten Berührungspunkte mit dem Boden, so dass ein starkes Verständnis für sie wichtig ist, bevor weitere Dehnungen der Kniesehnen, Fußgewölbe und Falten durchgeführt werden. Anschließend geht es an die Grundlagen von „Catabatics“, zusammengesetzt aus der griechischen Vorsilbe „κατα-“ und dem Wort „(acro-)batics“, was sinngemäß leichtere Akrobatik bedeutet und Fortbewegungsarten wie Wagenräder, Überschläge, Regenbögen meint.
Bildung | Kurs

Samantha van Wissen:
Together we dance more!

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

„Das gemeinsame Tanzen ist für mich sehr wichtig, der Motor meines Tanzes. Es gibt mir Energie, Inspiration und Sinn.“ Dieser Workshop konzentriert sich auf das gemeinsame Tanzen, auf viele verschiedene Arten. Zu Beginn der Klasse geht es um die Vorbereitung und das Aufwärmen des Körpers mit Hilfe einiger einfacher Übungen, die allein oder in kleinen Gruppen ausprobiert werden. Sich durch Informationen von außen zu bewegen, hilft enorm. Diese Übungen bereiten den Körper vor und fordern ihn in vielerlei Hinsicht heraus. Körper und Geist gewinnen mehr Freiheit, Vertrauen und Bewusstsein. Später wird eine kleine Phrase genutzt, sehr einfach, so dass sie für alle zugänglich ist. Mit der Zeit besteht jedoch die Möglichkeit, die Phrase zu ergänzen oder zu verändern, falls dies gewünscht wird und zwar nach dem Geschmack und den Fähigkeiten jeder*s Einzelnen. Die Gestaltung der Grundphrase erfolgt durch den Einsatz einiger grundlegender Werkzeuge, die sich auf den Rhythmus oder die Form der Phrase auswirken. Auf diese Weise entsteht eine sehr schöne Choreografie, die von allen gemeinsam getanzt wird und zufällig entsteht. Es ist jedes Jahr eine Freude, zu sehen, wie alle mitmachen, sich austauschen und zusammen tanzen.
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Samantha van Wissen:
In the Moment

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Samantha stellt einige der Ideen, Techniken, Praktiken und Prinzipien vor, die in der Compagnie ZOO/Thomas Hauert in den letzten 25 Jahren entwickelt wurden. Unser Körper, unser Geist und unsere Reflexe werden eingeladen, aus ihrer Komfortzone und ihren bekannten Mustern herauszugehen. Durch die Arbeit in Duos, Trios und kleinen Gruppen werden die Teilnehmer*innen durch diese Informationen von äußeren Einflüssen herausgefordert, die Palette des Bewegungsvokabulars und die Reaktionsfähigkeit zu erweitern und damit ein Zustand geschaffen, in dem Teilnehmer*innen die Freiheit haben, sich immer wieder zu verändern. Teilnehmer*innen erkunden außerdem verschiedene räumliche Aufgaben, die es uns ermöglichen, uns miteinander zu verbinden und Gruppenbewegungen zu erschaffen, bei denen das individuelle Muster durch die Verbindung mit den anderen bestimmt wird. All diese wertvollen Praktiken lehrten Samantha viel Freiheit in der Verbindung zu anderen sowie zu Zeit und Raum.
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Urša Urbančič:
No Borders

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

DanceAbility ist eine einzigartige Tanzmethodik, die allen offensteht – erfahrenen und weniger erfahrenen Tänzer*innen, Menschen mit und ohne Behinderungen. Karen Nelson und Alito Alessi gründeten die Organisation im Jahr 1987. Alito Alessi hat die Methode in den letzten 35 Jahren weiterentwickelt. Sich ihrer*seiner selbst bewusst zu sein, im Moment und bei allem, was wir tun, präsent zu sein, nimmt einen wichtigen Platz ein. Was ist der Unterschied in der Bewegung, wenn wir anfangen, uns aus einem Gefühl heraus zu bewegen, unseren Körper zu spüren, während er sich bewegt, und ihm zu folgen, ihm zu erlauben, uns zu führen, und wie ist es, wenn wir dem Verstand folgen, der uns sagt, was zu tun ist? Wie und wann können wir beides ineinandergreifen lassen. Welche inneren und äußeren Impulse führen uns zur Bewegung, wie halten wir unsere Aufmerksamkeit, unser Interesse und Neugier aufrecht, wie erforschen wir und bleiben dabei aufrichtig in unserer Beziehung zu uns selbst und zu anderen, so wie es kleine Kinder tun? Unsere bloße Anwesenheit im Raum bedeutet bereits, dass wir miteinander in Kontakt sind. Wie ist unsere Beziehung zu anderen, wie finden wir eine gemeinsame Sprache, teilen eine Idee und beobachten, wohin sie uns führt. Wie können wir unseren gemeinsamen Raum nutzen und öffnen, während wir uns treffen, (mit)teilen und tanzen, und wie können wir unseren eigenen Tanz bewahren, während wir zusammen tanzen. Wir verwenden verschiedene Improvisationswerkzeuge, die sich auf Gefühl, Beziehung, Zeit und Design im Raum beziehen. Wir werden durch verschiedene Übungen (entscheiden und reagieren, Atem und Stimme, Bewegungs-Transformation, Hindernisse als Spielplatz, Führen-Folgen, Kontakt mit/ohne Berührung, gegensätzliche Bewegungsqualitäten, Wiederholung, Kopieren und Integrieren usw.) und Formen (Solo, Duette, kleine Gruppen) ausprobieren, unsere eigene Körpersprache dabei weiterentwickeln, mit anderen kommunizieren und unseren gemeinsamen Raum zusammen gestalten und dabei Spaß haben. Jeder Mensch sollte als besonders und einzigartig angesehen werden. Behinderung sollte nicht als etwas Außergewöhnliches behandelt werden, sondern als eine natürliche Entwicklung akzeptiert werden, denn jeder Mensch ist einzigartig und „vorübergehend nicht behindert“. Vielfalt bereichert die Gruppe und diese einzigartigen individuellen Unterschiede machen den Reichtum aus. Für die All-Abilities-Workshops gilt Pay what it’s worth to you: bezahle, was es dir wert ist.
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Doris Uhlich & Boris Kopeinig:
Deep Dive 2024

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Ausgangspunkt dieses Workshops sind Doris’ gegenwärtigen körperlichen Interessen und choreografischen Recherchen, u. a. aus ihren aktuellen Projekten SONNE, In Ordnung und ihrer Melancholie-Trilogie, gepaart mit den Live-Sounds des Medienkünstlers und DJs Boris Kopeinig. Seit nun zehn Jahren arbeiten beide an der Erforschung der körperlichen Wirkung von Klang. In längeren Improvisationen wird das Studio zu einem Erfahrungsraum, der es den Teilnehmer*innen ermöglicht, persönliche Bewegungsmuster und Tanzvorstellungen zu transformieren und neu zu sortieren. Seit ihrer künstlerischen Serie Habitat versteht Doris das Theater mehr und mehr als eine Art Lebensraum, in dem Bewegungsqualitäten und Themen über einen längeren Zeitraum recherchiert werden.
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Bruce Taylor:
Modern Jazz

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Die Dynamik der Jazzmusik gibt den Takt für eine beschwingte Modern-Jazz-Klasse an. Der Fokus liegt dabei auf Bewegungen ausgehend vom Rücken, wie etwa dem Port de Bras oder dem Swing. Besondere Beachtung gilt zudem dem Ursprung und Impuls der Bewegung sowie dem gegenwärtigen Moment. Bruce ist dabei Modernität mit einem gewissen Respekt für die Tradition wichtig – bei Jazz Dance ist dies die Tradition des „Vermischens und Kreierens“.
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Kenji Takagi & Emily Wittbrodt:
Movement Sound Interface – Ensemble Work

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Emily und Kenji erforschen in diesem Workshop, wie Bewegung und Klang in einer improvisierten Performance miteinander interagieren und gemeinsam eine Dramaturgie schaffen können. Ausgehend von ihren unterschiedlichen Erfahrungen als Musikerin und als Tänzer bieten sie Übungen an, um die Verschmelzung von Bewegung und Klang zu erkunden und Material sowie Struktur zu generieren. Gleichzeitig werden die verschwimmenden Grenzen zwischen Bewegung und Klang in den Fokus gestellt, um die Überschneidungen und möglichen Verschränkungen der unterschiedlichen Genres zu erforschen. Die Teilnehmer*innen sind eingeladen, auf beide Elemente zu reagieren und sollten Erfahrung in Improvisation in darstellender Kunst mitbringen.
Bildung | Kurs

Kenji Takagi & Emily Wittbrodt:
Movement Sound Interface – Individual Research

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Improvisation wird hier als individueller Ausdruck sowohl aus der Perspektive der Bewegung als auch des Klangs verstanden. Die Teilnehmer*innen werden von Emily und Kenji, die beide von ihrer unterschiedlichen individuellen Praxis als Musikerin oder Tänzer ausgehen, ermutigt, die Prozesse des Improvisierens zu verstehen, musikalische Ideen in tänzerische Kreationen umzusetzen und mit eigenem kreativen Potenzial zu experimentieren. Der Fokus liegt darauf, der Spontaneität des Augenblicks zu vertrauen und sich dem kreativen Fluss hinzugeben, egal ob durch Bewegung oder Klang. Die Aufgabenstellungen können variieren, zwischen unglaublich einfach bis hin zu höchst verwirrend – immer darauf ausgerichtet, sich an der kreativen Recherche zu erfreuen oder einfach zu genießen, im Hier und Jetzt zu sein.
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Kenji Takagi:
Forget yourself and remember dancing

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Werden die Dinge nicht manchmal leichter, wenn wir es schaffen, uns selbst zu vergessen und uns nicht mehr selbst im Weg stehen? Sich von einschränkenden Denkmustern zu befreien, schafft Raum für freie Bewegung und Zugang zu vergessenen oder unentdeckten Fähigkeiten. Man kann endlich sein volles Potenzial nutzen, aber wie kann man das Selbst dazu bringen, zu vergessen? Der Fokus liegt auf Improvisation und möglicherweise Minikompositionen, wobei verschiedene Strategien und Aufgaben vorgeschlagen werden, um das volle kreative Potenzial zu entfalten. Die Teilnehmer*innen werden mit dem entstandenen Material experimentieren und sehen, wie man es wertschätzen und damit spielen kann. Es genügt, neugierig und offen zu sein. Jede*r ist willkommen.
Bildung | Kurs

Anastasia Stoyannides:
Hatha Yoga – Bien Tempéré

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Ausgeglichenheit ist eine Frage der Einstellung. Die Teilnehmer*innen probieren aus, was passiert, wenn sie sich ihrer wahren Natur hingeben – ein müheloses Eintauchen in den eigenen physischen Raum. Anastasia lädt dazu ein die Hatha Yoga Methode Ruchpaul kennenzulernen. Angesprochen werden Tänzer*innen, Yogaliebhaber*innen oder auch Lebensenthusiast*innen, diese sehr persönliche Praxis – mit Fokus auf mentale Konzentration und präzise Atemarbeit – für Gelassenheit und Freude kennenzulernen, zu der Anastasia spielerisch anleitet.
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Storm:
Urban dance culture: backgrounds, principles and practice – Popping/Animation

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

In diesem Workshop konzentrieren wir uns auf Tanzstile, die einen Illusionseffekt namens Pop beinhalten. Sie heißen z. B. Electric Boogaloo, Animation und Robot, aber auch Waving oder Tutting. Wir erforschen ihre Geschichte und sozialen Praktiken. Während des gesamten Workshops arbeiten wir daran, verschiedene Körperteile zu isolieren und sie dann zu nahtlosen Bewegungen zu kombinieren. Diese werden zu unseren rudimentären Formen, die zu Musik ausgeführt werden, die für das Handwerk des Popping von zentraler Bedeutung ist. Die Teilnehmer*innen lernen, wie sie auf Musik hören und sie nutzen können, um Bewegungen zu variieren, sowie Tools für Improvisation und Freestyle. Während wir uns mit der Geschichte des Popping und seinen verschiedenen Stilen beschäftigen, erkunden wir auch die sozialen Praktiken, die mit der Tanzkultur verbunden sind. Die Teilnehmer*innen erfahren, welche Rolle Popping in der Tanzgemeinschaft spielte und wie es sich im Laufe der Zeit entwickelte. Am Ende des Kurses werden die Teilnehmer*innen ein tieferes Verständnis für die technischen Aspekte und die kulturelle Bedeutung des Popping haben. Sie werden in der Lage sein, einige beeindruckende Tanzbewegungen auszuführen, die Magie erzeugen, und eine neue Wertschätzung für die Kunst der urbanen Tanzstile gewonnen haben. Kommt also und uns gemeinsam neue Fähigkeiten erlernen.
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Storm:
Urban dance culture: backgrounds, principles and practice – Locking

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

In diesem Workshop wird der dynamische und energiegeladene Tanzstil Locking erforscht, der in den späten 1960er Jahren von Don Campbell in Los Angeles entwickelt wurde. Wir befassen uns mit der Geschichte des Stils und erfahren etwas über seine Pioniere und seine Entwicklung im Laufe der Zeit sowie über seine kulturelle Bedeutung und seinen Einfluss auf die weltweite Tanzgemeinschaft. Der Workshop konzentriert sich auf die Entwicklung technischer Fertigkeiten im Locking, einschließlich der Grundschritte, der Fußarbeit und der Körperbewegung. Die Teilnehmer*innen werden lernen, wie man die typischen Bewegungen wie Lock, Point, Scoop und Wrist Roll ausführt, und erkunden auch die improvisatorischen Aspekte des Tanzstils. Neben der Technik bezieht der Workshop auch soziale Praktiken ein, die ein wesentlicher Bestandteil der Locking-Tanzkultur sind. Wir werden den Party-Aspekt des Locking erforschen, bei dem die Musik im Mittelpunkt steht, und untersuchen, wie sich der Tanzstil als Reaktion auf die Funk- und Soulmusik der 1970er Jahre entwickelte. Die Teilnehmer*innen gewinnen ein Verständnis für die soziale Dynamik des Locking, die Gemeinschaft und Kreativität fördert. Während des gesamten Workshops haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in Gruppenübungen und Partnerarbeit zu üben und zu verfeinern. Am Ende des Kurses werden die Teilnehmer*innen ein umfassendes Verständnis des Tanzstils, seiner Geschichte, Technik und sozialen Praktiken haben. Sie erlangen die Fähigkeiten und das Selbstvertrauen, sich in der Tanzgemeinschaft zu engagieren und ihren eigenen kreativen Ausdruck innerhalb des Tanzstils Locking zu erkunden.
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Stéphane Peeps:
New Jack Swing

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Dieser Workshop enthält das Lebensgefühl der späten 80er / frühen 90er und deckt die Basics und Grundvoraussetzungen für New Style HipHop ab. Mit dem Fokus auf Hype und New Jack Swing bietet diese Klasse Möglichkeiten, eigene Grooves und einen persönlichen Stil beim Tanzen zu finden. Während Fortgeschrittene sich auf ein schweißtreibendes Training gefasst machen können, sind die Stunden für Anfänger*innen einfach gehalten. Die Klassen sind maßgeschneidert für alle Levels, gerade weil dieser Tanzstil den sozialen Aspekt begrüßt. Zusätzlich zur Technik ist dieser Workshop ein super Workout für diejenigen, die ihre Ausdauer und Kenntnisse verbessern wollen.
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Stéphane Peeps:
House

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Von traditionellen afrikanischen Bewegungen bis hin zu House-Dance-Grundlagen, gemischt mit verschiedenen Energien, ist Stéphanes House-Klasse eine tänzerische Spielwiese und persönliche Entfaltung. In seinem Workshop werden die Grundschritte von House gelernt und Teilnehmer*innen in ihrer Ausdrucksfreiheit bei rhythmischen Sequenzen und Improvisation unterstützt. Besonders geeignet für Anfänger*innen ist: die Grundschritte werden zerlegt und genauestens erklärt (z. B. Jacking, Skating, Chase, Salsa Hop, Sidewalk, Stomp und weitere). Das hilft dabei eine solide Basis fürs Moven, Grooven und frei-zur-Musik-tanzen zu bekommen. Dieser Workshop ist wie eine Reise aufgebaut, eine Reise, bei der sich alle (wieder)entdecken und Neues ausprobieren können. Es ist kein spezieller Tanzhintergrund erforderlich. Die Basis wird angegangen, Grundlagen erlernt und sich zu einer tänzerischen Erkundung aufgemacht – eine transzendentale, energiegeladene und besondere Erfahrung für uns alle.
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Julischka Stengele:
Perceiving the World – Performative Exercises for Care

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

In einer beschleunigten, verwundeten Welt, in der Herzen, Köpfe und Leben von Wut, Traurigkeit, Verurteilung, Hass, Ungewissheit und Trennung erfüllt sind, wird es zu einem wirksamen Instrument, um diesen emotionalen Ausnahmezuständen entgegenzuwirken, wenn man jemandem oder etwas Zeit und ungeteilte Aufmerksamkeit schenken. Doch wie schenken wir unsere Aufmerksamkeit so, dass sie ihre Kraft entfalten kann? Hier kommt die Wahrnehmung ins Spiel. Julischkas These ist: Der Akt des genauen Hinsehens auf jemanden oder etwas ist etwas so radikal Zugewandtes, dass er wenig Raum für Gleichgültigkeit oder Abwertung lässt. Verschiedene Techniken, die zum Teil aus dem Kontext der bildenden Kunst entlehnt sind, können uns dabei helfen. Sowohl Zeit als auch Aufmerksamkeit spielen im Bereich der Performance eine zentrale Rolle, ebenso wie Körper und Raum/Ort. Grund genug, sie gründlich und sorgfältig zu untersuchen. Das Augenlicht ist zwar für viele Menschen der primäre, aber nicht der einzige Wahrnehmungssinn. Das Auge kann uns immer nur einen Teil der Geschichte erzählen. Um ein Objekt, einen Raum oder eine Person vollständig wahrzunehmen, um ihr ganzes Wesen zu erforschen, müssen wir alle unsere Sinne einsetzen. Jeder dieser Sinne liefert unterschiedliche Informationen. Es kann wirklich augenöffnend sein (Wortspiel beabsichtigt!), auf alles zu hören und vielleicht sogar einen anderen Sinn zum Haupterzähler der Geschichte werden zu lassen. Im Laufe dieser drei Tage werden die Teilnehmer*innen multisensorische Erkundungen des (Innen-/Außen-)Raums sowie unserer (bekleideten/unbekleideten) Körper vornehmen, in die Dynamik des Schauens und Angeschaut-Werdens eintauchen, sich in genau geführten Settings gegenseitig als Material zur Verfügung stellen, Fragen an den/die Ort(e) stellen, den/die wir bewohnen, Aufzeichnungen machen (schriftliche, mentale oder visuelle Notizen) und üben, unsere Erfahrungen und Erkenntnisse zu verbalisieren. Es gibt Solo-, Duo- und Gruppenübungen. Dieser Workshop ist stark inspiriert von Julischkas eigener Performance-Praxis, ihrer Vorliebe für ortsbezogene, kontextbezogene Arbeit, ihrer 18-jährigen Erfahrung als Aktmodell und ihrer lebenslangen Erfahrung, sich als queeres/kriminelles Subjekt durch die Welt zu bewegen.
Bildung | Kurs

Risa Steinberg:
Limón Technique

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Musik und Bewegung sowie die Koordination des Körpers im Raum werden in entspannter Atmosphäre erforscht. Durch das Verständnis von Alignment (Ausrichtung) als Bewegungsprinzip lernen die Teilnehmer*innen des Workshops das Körpergewicht optimal und in Verbindung mit der Schwerkraft zu nutzen. Das kombiniert mit Richtungselementen, erlaubt es, in der Bewegung mehr zu riskieren, was sich wiederum positiv auf die Bewegungsdynamik auswirkt. Atmung und Dynamik, unterstützt durch Musik, sind grundlegende Elemente, die in diesem Workshop erforscht werden. Ziel ist es, komplett frei, lustvoll, selbstbewusst und voll Vertrauen zu tanzen. Risas Ziel ist es, solide technische Fertigkeiten mit der Fähigkeit, poetisch und ganzheitlich zu tanzen, zu verbinden. Dazu zieht sie José Limons Technik heran, wobei Atmung und Dynamik durch Musikalität als grundlegende Elemente besonders hervorgehoben werden. Sie stützt sich bei der Erforschung dieser Elemente auf ihre langjährige Erfahrung als Tänzerin, Dozentin und Performerin seiner Werke. Im Zentrum des Trainings steht ein ganzheitlicher und organisierter Körper, der dafür sorgt, voller Freiheit, Leidenschaft und Selbstbewusstsein zu tanzen und auf unsere Fähigkeiten und das Erlernte zu vertrauen und dabei das Bewegungspotential voll auszuschöpfen. Durch das Verständnis von Alignment (Ausrichtung) als ständiges Prinzip präziser und voller Bewegung wird der Einsatz des Körpergewichts erlernt und in Zusammenhang mit Schwerkraft gestellt – das Nutzen von Momentum. Wenn man dies noch mit Richtungselementen kombiniert kann man in der Bewegung mehr Risiken auf sich nehmen, was sich wiederum positiv auf die Bewegungsdynamik auswirkt. Atmung und Dynamik, unterstützt durch Musik, sind grundlegende Elemente, die in diesem Workshop erforscht werden. Fokus und Intention – ausgehend vom rein inneren Erleben des Tanzes – sowie eine starke Verbindung zum Raum sind vorrangig, um die Beziehung von Performer*innen und Publikum zu stärken. Risas Ziel ist es, solide technische Fertigkeiten und ebenso die Fähigkeit, poetisch und ganzheitlich zu tanzen, zu vermitteln. Dazu zieht sie José Limons Technik heran, wobei Atmung und Dynamik durch Musikalität als grundlegende Elemente besonders hervorgehoben werden. Sie stützt sich bei der Erforschung dieser Elemente auf ihre langjährige Erfahrung als Tänzerin, Dozentin und Performerin seiner Werke.

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