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Konzerte | Konzert

Ernst Molden & Der Nino aus Wien

Wiener Konzerthaus

Ernst Molden, Gesang, Gitarre Nino Mandl, Gesang, Gitarre Die Wiener Liedermacher Ernst Molden und Der Nino aus Wien gehören zu den angesagtesten österreichischen Popmusikern. Ihr nächster Auftritt im Wiener Konzerthaus wird für längere Zeit ihr letzter gemeinsamer sein. Ernst Molden spielt seit Jahren auf höchstem Niveau, so schreibt etwa Die Presse (Samir H. Köck): »Moldens neue Alben zählen zum Schönsten, das je im österreichischen Pop aufgenommen wurde.« Und Nino Mandl gilt für Gerhard Stöger vom Falter als »bester Liedermacher seiner Generation«. Musikalischer Streifzug durch Wien Die beiden durchstreifen einen ganzen Abend Seite an Seite lautmalend ihre Heimatstadt – und zeigen auch, wo die ganz großen Vorbilder zu Hause sind. Mit »Unser Österreich« erreichten sie 2015 Platz 3 in den Ö3-Album-Charts, natürlich ohne dort je gespielt worden zu sein, 2021 landeten sie mit »Zirkus« gar auf Platz 2. Im Herbst 2026 haben sie auch manch neuen Song dabei. »Ernst Molden und Nino widmen sich hier vor allem heimischem Liedgut der 1970er- und frühen 1980er-Jahre und geben den Arbeiten von Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Falco, André Heller und Ludwig Hirsch ein neues, entschlacktes Leben. Die oft dubiosen und manchmal grandiosen Original-Arrangements werden durch zwei Gitarren ersetzt, und wer glaubt, dass Falcos ›Nachtflug‹ in dieser Umgebung nichts zu suchen hat, der hat sich arg getäuscht.« (G. Bus Schweiger/Skug)
Konzerte | Konzert

Wiener Symphoniker / Wiener Singakademie / Koopman

Wiener Konzerthaus

Wiener Symphoniker Wiener Singakademie Julia Lezhneva, Sopran Maarten Engeltjes, Countertenor Julian Prégardien, Tenor Krešimir Stražanac, Bassbariton Ton Koopman, Dirigent Joseph Haydn: Symphonie D-Dur Hob. I/104 »Salomon« (1795) Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-moll K 626 (1791) Letzte Werke Unmittelbar nach Allerheiligen steht das vermutlich bekannteste musikalische Totengedenken auf dem Programm: Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem. Unabhängig von seiner von Mythen umrankten Entstehungsgeschichte beeindruckt das Werk bis heute durch seine anrührende Dramatik, aber auch durch seine kontrapunktische Meisterschaft. Während Mozart sein Requiem nicht mehr fertigstellen konnte, brachte Joseph Haydn seine Symphonie D-Dur »Salomon« noch in London zur Vollendung. Eine weitere sollte er nach seiner Rückkehr nach Wien nicht mehr schreiben. Erstklassige Besetzung Der insbesondere aufgrund seiner durchsichtigen und durchdachten Bachinterpretationen bekannte Ton Koopman leitet die Wiener Symphoniker und die Wiener Singakademie durch die Partituren. Vielversprechend ist auch die Sänger:innenbesetzung: Den Tenorpart übernimmt Julian Prégardien, der dem Konzerthauspublikum bestens bekannt ist. Die Sopranistin Julia Lezhneva debütierte bei den Resonanzen 2012 im Wiener Konzerthaus und sorgte seitdem bereits mehrfach für Begeisterungstürme. Hinzu gesellen sich der Countertenor Maarten Engeltjes sowie der Bassbariton Krešimir Stražanac.
Konzerte | Neue Musik

ORF Radio-Symphonieorchester / Pia Palme

Wiener Konzerthaus

ORF Radio-Symphonieorchester Wien Irene Delgado-Jiménez, Leitung Juliet Fraser, Sopran, Musik, Research Elie Halonen, Performance, Research Satu Hakamäki, Performance, Research Caroline Mayrhofer, Blockflöte Christina Bauer, Klangregie Peter Venus, Video-Operator Pia Palme, Konzept, Musik, Text, Research Lisa Horvath, Raumkonzept, Szenografie, dramaturgische Beratung, Research Pia Palme, Lisa Horvath, Juliet Fraser, Satu Hakamäki, Elie Halonen: Mit der Donau. Komposition und Rauminstallation mit Sopran, Orchester, Elektronik, zwei Performer:innen und einem Fluss (2026) (UA) Auftrag Wien Modern Die Donau komponiert Das Festival Wien Modern wird heuer von der Donau eröffnet. Genauer gesagt: »Mit der Donau« entsteht eine abendfüllende Komposition und Rauminstallation unter ebendiesem Titel. Zu dem nicht nur aus Menschen bestehenden künstlerischen Kollektiv hinter diesem Abend gehören die Komponistin Pia Palme (Wien), die Künstlerin Lisa Horvath (Graz/Wien), die Sopranistin Juliet Fraser (London), die Tanzperformer:innen Elie Halonen und Satu Hakamäki (Turku, Helsinki) und der zweitlängste Fluss Europas (Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Rumänien, Republik Moldova und Ukraine). Rauminstallation im Großen Saal Im Nationalpark Donau-Auen erforscht dieses Kollektiv Klänge, Bewegungen und Worte, die aus der Landschaft heraus entstehen. In einem Prozess des gemeinsamen Hörens und Antwortens, der wechselseitigen Wahrnehmung und Rücksichtnahme entsteht eine Polyphonie, bei der der Mensch ausnahmsweise einmal nicht davon ausgeht, im Mittelpunkt zu stehen. Um die Erfahrungen aus der Natur, aus der letzten großen Fluss-Auenlandschaft Mitteleuropas, in die Sphäre der Kultur mitnehmen zu können, setzt das Kollektiv ein sensibles Zusammenwirken von Orchester, Klängen aus der Natur, Stimme, Bewegung, Video und Rauminstallation in Gang. Im ausgeräumten Großen Saal lädt das RSO Wien unter Leitung von Irene Delgado-Jiménez zu einer ersten von zahlreichen Erkundungen verschiedenster Ökosysteme im Rahmen der 39. Festivalausgabe von Wien Modern. Im Fluss »Die Donau ist eine lebendige, charismatische Flusslandschaft – eine dynamische Vielheit, mit der wir als Menschen in Beziehung treten und interagieren. Sie ist mehr als eine Dekoration, Inspiration oder ein Hintergrund. Die Donau wirbelt durch unsere Stadt, als Teil unseres Lebens. Sie formt ihr Bett stets neu, schiebt Gesteine über weite Distanzen und reißt, wenn sie Hochwasser führt, alles mit sich, was ihr begegnet. Andererseits sind wir Menschen Teil des fluvialen Ökosystems und seiner langen Entstehungsgeschichte. Getragen von unserer sedimentierten Geschichte als Lebewesen, bewegen wir uns mit dem Fluss durch unterschiedliche Zeiten und Temporalitäten.« (Pia Palme, Lisa Horvath)
Konzerte | Kammerkonzert

Jess-Trio-Wien

Wiener Konzerthaus

Jess-Trio-Wien Elisabeth Jess-Kropfitsch, Violine Stefan Jess-Kropfitsch, Violoncello Johannes Jess-Kropfitsch, Klavier Ludwig van Beethoven: 14 Variationen für Klaviertrio Es-Dur op. 44 (1792 um) Antonín Dvořák: Klaviertrio f-moll op. 65 (1883)
Konzerte | Klavierkonzert

Klavierabend: Krystian Zimerman

Wiener Konzerthaus

Krystian Zimerman, Klavier Weltstar des Klaviers Krystian Zimerman ist ein Phänomen: Auf der Bühne ist der Weltstar des Klaviers nur selten zu erleben. Rund 50 Konzerte gibt der polnische Pianist im Jahr. Dieser Zugang eint ihn mit seinem Lieblingskomponisten Frédéric Chopin, der ebenfalls ein stiller Heros der Bühnen und bei Zeitgenoss:innen dafür bekannt war, der Musik samt und sonders den Ton zu überlassen. Die Kostbarkeit des Augenblicks Wem je das seltene Geschenk zuteil wurde, Krystian Zimerman, den Fackelträger klassisch-romantischer Musik, in einem Live-Konzert zu erleben, weiß um die Kostbarkeit seines außerordentlichen Stils in der Tongebung, seines Empfindens für Klangsinnlichkeit und die zwingende Intelligenz seiner Programmzusammenstellung. Dass er sich für die Entwicklung seiner Klavierabende Zeit nimmt und sein Publikum gerne mit einer Auswahl überrascht, ist ein weiteres Qualitätskriterium seiner hohen Kunst und ein Wagnis, bei dem man als Zuhörende:r nur gewinnen kann!
Konzerte | Popmusik

Atmosphères: Ólafur Arnalds

Wiener Konzerthaus

Ólafur Arnalds, Klavier, Electronics & Band Der preisgekrönte Künstler, Komponist und Produzent Ólafur Arnalds kehrt mit einem kühnen und abenteuerlichen Projekt zurück nach Wien: »Falling Apart Together« ist der Versuch, die Distanz zwischen uns abzubauen. Hybrides Konzertformat mit Ólafur Arnalds Das Konzertformat legt die Schichten offen, die wir errichten, um uns sicher zu fühlen. Es geht Arnalds um die gemeinsame Menschlichkeit, die entsteht, wenn wir uns erlauben, verletzlich zu sein. Fesselnde Live-Show Mit seinem Team aus engagierten Künstler:innen und Musiker:innen präsentiert Arnalds eine fesselnde Mischung aus früherem und neuem Material. Diese mitreißende Show fordert die Grenzen dessen heraus, was ein Konzert sein kann.
Konzerte | Konzert

NDR Elbphilharmonie Orchester / Andsnes / Gilbert

Wiener Konzerthaus

NDR Elbphilharmonie Orchester Leif Ove Andsnes, Klavier Alan Gilbert, Dirigent Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83 (1878–1881) Claude Debussy: La mer. Drei symphonische Skizzen (1903–1905) Maurice Ravel: Daphnis et Chloé. Fragments symphoniques, deuxième série (1913)
Konzerte | Liederabend

Christian Gerhaher / Gerold Huber

Wiener Konzerthaus

Christian Gerhaher, Bariton Gerold Huber, Klavier Robert Schumann: Fünf Lieder op. 40 (1840) Liederkreis nach Gedichten von Joseph von Eichendorff op. 39 (1840) Resignation op. 83/1 (Drei Gesänge) (1850) Die Blume der Ergebung op. 83/2 (Drei Gesänge) (1850) Der Einsiedler op. 83/3 (Drei Gesänge) (1850) Blondels Lied op. 53/1 (Romanzen und Balladen) (1840) Loreley op. 53/2 (Romanzen und Balladen) (1840) Der arme Peter op. 53/3 (Romanzen und Balladen) (1840) Sechs Gedichte von N. Lenau und Requiem op. 90 (1850) Alles Schumann – Volume 2 »Für mich ist Schumann der größte Künstler überhaupt«, so Christian Gerhaher. Der gefeierte Bariton hat mit seinem kongenialen künstlerischen Partner, dem Pianisten Gerold Huber, 2021 eine Aufnahme sämtlicher Schumann-Lieder vorgelegt. Nach »Schumann I« im Dezember 2024 kann man im Wiener Konzerthaus nun einen weiteren, ganz Schumann gewidmeten Abend mit den beiden Stars erleben. Auf dem Programm stehen Lieder aus Schumanns »Liederjahr« 1840, darunter die Fünf Lieder op. 40 und der Liederkreis nach Gedichten von Joseph von Eichendorff op. 39, sowie späte Schätze wie die Sechs Gedichte von N. Lenau und Requiem op. 90. Laut Christian Gerhaher sind die Lieder von 1840 zwar die populäreren, die späteren dafür aber »besonders interessant, besonders tiefgründig«. Ein Muss – nicht nur für Schumann-Fans!
Konzerte | Konzert

Abschlusskonzert isaCommunity

Wiener Konzerthaus

Teilnehmer:innen der Masterclass isaCommunity Absolvent:innen der Masterclass isaCommunity präsentieren ihr Programm zum Thema »Collaborate for change!« - Musik an der Schnittstelle von Musik und Gesellschaft.
Konzerte | Konzert

Cantando Admont

Wiener Konzerthaus

Cantando Admont Hugo Paulsson-Stove, Tenor Thomas Köll, Tenor Ulfried Staber, Bass Elīna Viļuma-Helling, Sopran Markus Wallner, Klangregie Solage: Fumeux fume. Rondeau (1400) um) Filipoctus de Caserta: De ma doulour. Ballade Johannes Ciconia: Le ray au soleyl. Kanon Jacob de Senleches: En ce gracieux tamps. Virelai Morton Feldman: Three Voices (1983)
Konzerte | Konzert

Camerata Salzburg / Tharaud / Downie-Dear

Wiener Konzerthaus

Camerata Salzburg Alexandre Tharaud, Klavier Finnegan Downie Dear, Dirigent Béla Bartók: Divertimento für Streichorchester Sz 113 (1939–1940) Maurice Ravel: Konzert für Klavier und Orchester G-Dur (1929–1931) Franz Liszt: Angelus! S 163/1 (Années de pèlerinage, troisième année) (1867–1877) Joseph Haydn: Symphonie Es-Dur Hob. I/103 »Mit dem Paukenwirbel« (1795) Drei Epochen Klassik, Romantik, Moderne: Diese drei Epochen gehen im Konzert der Camerata Salzburg unter der Leitung von Finnegan Downie Dear eine stimmige Verbindung ein. Kammermusikalisches Musizieren steht dabei im Vordergrund. Der Pianist Alexandre Tharaud, der 2024 das Publikum des Wiener Konzerthauses bei seinem Rezital bereits von seiner herausragenden Expertise in Sachen französischer Klaviermusik überzeugen konnte, ist Solist in Ravels Klavierkonzert. Von Haydn bis Bartók Bartóks spielfreudiges Divertimento für Streicher, beeinflusst von seinen volksmusikalischen Forschungen, eröffnet den Abend. Die zweite Konzerthälfte beginnt mit Liszts spirituellem »Angelus!« aus seinen »Années de pèlerinage«, eingerichtet für Kammerorchester. Den Kehraus bildet eine der Londoner Symphonien Haydns. In seine »Symphonie mit dem Paukenwirbel« baute der Komponist, der das Londoner Publikum stets überraschte, gleich zu Beginn einen witzigen Effekt ein, der ihr später den Beinamen gab. »Das war ein Kerl! Wie miserabel sind wir gegen sowas!«, schrieb Brahms über seinen Komponistenkollegen mit Hinblick auf die Londoner Symphonien.
Konzerte | Popmusik

Cat Power

Wiener Konzerthaus

Cat Power, Gesang & Band Die leise Kraft der Melancholie Eigentlich heißt Cat Power ja Charlyn Marie Marshall. Der Künstlername, unter dem die US-amerikanische Singer-Songwriterin nun bekannt ist, war zunächst der Name ihrer ersten Band. Mittlerweile ist Cat Power solo unterwegs – und das äußerst erfolgreich. Singer-Songwriterin mit Soul Mit ihrer melancholischen Stimme und ihren emotionalen, introspektiven Songs prägt Cat Power die Indie- und Alternative-Szene seit den 1990er-Jahren. Ihre Musik verbindet Folk, Blues, Soul und Rock. Alben wie »Moon Pix« (1998) und »The Greatest« (2006) gelten als Meilensteine ihres unverwechselbaren, minimalistischen Stils. Rückkehr ins Wiener Konzerthaus Ihr Debüt im Wiener Konzerthaus gab sie im Juli 2024 – hier brachte sie Songs, die Bob Dylan 1966 auf seiner legendären »Royal Albert Hall Concert«-Tour präsentierte, fulminant zur Aufführung. Nun freuen wir uns auf eine Rückkehr des Indie-Stars anlässlich des 20-jährigen Bestehens ihres legendären Albums »The Greatest«.
Konzerte | Konzert

Wiener Symphoniker / de la Salle / Minasi

Wiener Konzerthaus

Wiener Symphoniker Lise de la Salle, Klavier Riccardo Minasi, Dirigent Barbara Rett, Moderation Emilie Mayer: Faust-Ouverture op. 46 Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester C-Dur K 503 (1786) Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica« (1803)
Konzerte | Neue Musik

Klangforum Wien / Katzameier / Cambreling

Wiener Konzerthaus

Klangforum Wien Otto Katzameier, Bariton Sylvain Cambreling, Dirigent Salvatore Sciarrino: Gesualdo senza parole (2013) Isabel Mundry: Non mesuré mit Louis Couperin II und Je est un autre (Schwankende Zeit, Teile IV und V) (2006–2009) Salvatore Sciarrino: Quaderno di strada. 12 canti e un proverbio (2003) 21.00–ca. 22.30 Uhr ∙ Buffet Berio-Saal: Tutti Austausch zum Konzert des Klangforum Wien Wir heißen alle Besucher:innen willkommen, gemeinsam mit den Komponist:innen und Interpret:innen einen kleinen Imbiss* zu sich zu nehmen, auf das eben Gehörte anzustoßen, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und den gemeinschaftlichen Geist des Klangforum Wien zu stärken. Seien Sie Teil unserer Gemeinschaft! * Imbiss bzw. Getränke nicht im Kartenpreis inbegriffen
Konzerte | Konzert

Cleveland Orchestra / Welser-Möst

Wiener Konzerthaus

Cleveland Orchestra Franz Welser-Möst, Dirigent Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie C-Dur K 338 (1780) Bernd Richard Deutsch: Intensity (2019–2020) Richard Strauss: Sinfonia domestica F-Dur op. 53 für großes Orchester (1904) Atemlose Spannung Das Cleveland Orchestra zählt zu den sogenannten Big Five der amerikanischen Symphonieorchester. Unter George Szell stieg es Mitte des 20. Jahrhunderts zu internationaler Bedeutung auf. Die Reihe der bedeutenden Orchesterleiter wird seit 2002 von Franz Welser-Möst vervollständigt. Bis 2027 steht er dem herausragenden US-amerikanischen Klangkörper noch vor. Im Rahmen einer Europatournee tritt das Cleveland Orchestra nun mit seinem Chefdirigenten mit einem Programm auf, das von der Klassik bis in die Gegenwart reicht. Feierlich, intensiv und häuslich Eingangs erklingt die letzte Symphonie, die Wolfgang Amadeus Mozart in Salzburg komponiert hat. Erstmals aufgeführt wurde die festliche, mit Pauken und Trompeten besetzte Symphonie C-Dur K 388 vermutlich erst in Wien, im April 1781. Mit Bernd Richard Deutschs »Intensity« steht anschließend ein 2022 vom Cleveland Orchestra uraufgeführtes Orchesterwerk auf dem Programm, das der Komponist Franz Welser-Möst gewidmet hat. Es basiert u. a. auf einem Trompetenakkord, den Deutsch Mussorgskis »Bilder einer Ausstellung« entlehnt hat. Die relativ selten zu hörende »Sinfonia domestica« von Richard Strauss bildet den dritten Programmpunkt. Sie ist äußerst üppig besetzt, widmet sich aber dem häuslichen Familienleben des Komponisten. Nach der Uraufführung seines Tongedichts 1904 bekannte der sicher nicht bescheidene Komponist: »›Domestica‹ ist mir gelungen, klingt großartig, ist sehr fein, auch brillant, dauert zwar 41 Minuten, hält das Publikum aber trotzdem in atemloser Spannung.«
Konzerte | Konzert

Fridays@7: Wiener Symphoniker / de la Salle / Minasi

Wiener Konzerthaus

Wiener Symphoniker Lise de la Salle, Klavier Riccardo Minasi, Dirigent Im Anschluss an das Konzert im Großen Foyer: The Symphonic Brass Trio Hip Hop Project Christian Löw, Trompete Wolfgang Pfistermüller, Posaune Michael Stückler, Horn Leo DVienne, Rap, Gesang Shemero, Rap, Gesang Jakob Winnecke, Drums Emilie Mayer: Faust-Ouverture op. 46 Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester C-Dur K 503 (1786) Im Anschluss an das Konzert Ausklang im Großen Foyer mit The Symphonic Brass Trio Hip Hop Project
Konzerte | Konzert

Barcelona Gipsy balKan Orchestra

Wiener Konzerthaus

Barcelona Gipsy balKan Orchestra Margherita Abita, Gesang Julien Chanal, Gitarre Fernando Salinas, Akkordeon Xavi Pendón, Klarinette Pere Nolasc Turu, Violine Ivan Kovačević, Kontrabass Albert Enkaminanko, Percussion Sieben Kulturen, ein mitreißender Sound Das Barcelona Gipsy balKan Orchestra hat sich seit seinem mittlerweile vierzehnjährigen Bestehen als feste Größe in der internationalen Balkanmusikszene etabliert. Mit einer unverwechselbaren Mischung aus vielfältigen Musikstilen wie Jazz Manouche, Klezmer und Roma-Musik erschafft die Band einen Klang, der weltweit Menschen berührt und kulturelle wie geopolitische Grenzen mühelos überwindet. Jazz Manouche, Klezmer & Roma-Musik Das siebenköpfige Ensemble trägt die Essenz von sieben miteinander verwobenen Geschichten in sich – geprägt von unterschiedlichen Kulturen und Lebenswegen. Mittlerweile kann das Barcelona Gipsy balKan Orchestra auf ein siebtes Studioalbum verweisen: Neben seiner Verbundenheit zu traditioneller Musik ist hier eine lebendige Sammlung eigener Kompositionen, Texte und Melodien entstanden, die gerade live die volle leidenschaftliche Kraft des Kollektivs entfaltet.
Konzerte | Jazz

esperanza spalding / Clark Rundell / Tineke Postma / Leo Genovese / Terri Lyne Carrington

Wiener Konzerthaus

esperanza spalding Kontrabass, Gesang Clark Rundell, Dirigent Tineke Postma, Saxophon Leo Genovese, Klavier Terri Lyne Carrington, Schlagzeug Tonkünstler-Orchester Niederösterreich Celebrating the Symphonic Legacy of Wayne Shorter Wayne Shorter: Forbidden Plan-It (EA) Orbits (EA) Midnight in Carlotta's Hair (EA) Iphigenia Suite Nr. 1 (EA) Causeways (EA) Gaia (EA) A Tribute to Wayne Shorter Das musikalische Vermächtnis eines der einflussreichsten Jazzmusiker des 20. Jahrhunderts wird bei diesem Konzert gefeiert: Ein internationales All-Star-Ensemble rund um esperanza spalding, Terri Lyne Carrington, Leo Genovese und das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter der Leitung von Clark Rundell widmet sich den Werken des 2023 verstorbenen Saxophonisten Wayne Shorter. Jazzvisionär Wayne Shorter prägte den modernen Jazz über sieben Jahrzehnte – von Art Blakey und Miles Davis bis zur Fusion-Band Weather Report. Als Komponist hat er den Jazz »von innen heraus verändert«, schreibt Shorters Biografin Michelle Mercer, »weil seine Stücke nicht bloß Themen für Improvisationen sind, sondern offene dramatische Welten. Seine Musik hat die Sprache des modernen Jazz ähnlich tief geprägt wie die von Duke Ellington, Thelonious Monk oder John Coltrane.« In seinem ästhetischen Denken definiert Shorter Musik als Abenteuer ohne festes Ziel. Er will keine eindeutige Botschaft verkünden, sondern einen mentalen Raum öffnen. Er liebt offene Bedeutungen, Science-Fiction-Assoziationen, Zen-Denken und in der Erzählung Mehrdeutigkeit. Musikalische Seelenverwandtschaft Eine tiefe musikalische Seelenverwandtschaft und enge künstlerische Freundschaft verband Wayne Shorter mit der Sängerin und Bassistin esperanza spalding, die im Wiener Konzerthaus sein symphonisches Vermächtnis würdigt. Über Shorters Musik sagt sie: »Lange Zeit wussten wir nichts über die enorme Vernetzung von Espenhainen und darüber, dass ihre unterirdischen Wurzelsysteme sie tatsächlich zu den größten Organismen der Erde machen. So fühlt sich Waynes Vorstellungskraft für mich an. Ich kann mir alle Bestandteile seiner Musik anschauen und verstehen, wie sie funktioniert, aber darunter oder darüber gibt es eine Ebene, die man weder wahrnehmen noch analysieren kann. Man spürt, dass da etwas Unsichtbares ist, das all diesen Ausdruck hervorbringt. Und ich glaube, genau das macht Wayne und seine Musik so aufregend und so außergewöhnlich.«
Konzerte | Klavierkonzert

Roman Borisov, Klavier

Wiener Konzerthaus

Roman Borisov Klavier Ludwig van Beethoven: Sonate c-moll op. 13 »Grande Sonate Pathétique« (1798–1799) Leopold Godowsky: Renaissance (Auswahl) Sergej Rachmaninoff: Variationen d-moll über ein Thema von Corelli op. 42 (1931)
Konzerte | Konzert

SCHMUSECHOR SOLO

Wiener Konzerthaus

Schmusechor Verena Giesinger, Dirigentin, Künstlerische Leitung Die Gründungslegende Der Schmusechor ist eine prickelnde Mischung aus Popmusik, Performance, Haute Couture und Leidenschaft. Der Legende nach wurde er vor rund neun Jahren in einem Wiener WG-Schlafzimmer gegründet und ist mittlerweile aus der Musikszene nicht mehr wegzudenken. Unter der künstlerischen Leitung von Verena Giesinger – Ausnahmedirigentin, Herzschlag, Beat und Taktstock des Schmusechors – wird eine Vielfalt an Fulminanz dargeboten, die ihresgleichen sucht. Das Repertoire Das gefühlsbetonte Spektrum beherrscht die hingebungsvolle, mittlerweilerund 50-köpfige Truppe genauso wie tanzbare Hits wie »I Want It That Way« von den Backstreet Boys. Dass dabei kein Auge trocken und kein Körper regungslos bleibt, weiß, wer den Schmusechor schon einmal live erlebt hat. Weitere raffinierte Arrangements spannen den Bogen von David Bowie über Aretha Franklin bis hin zu James Blake und Billie Eilish. Ein edgy Potpourri, das sämtliche Gefühlskanäle an- und erregt und auch vor Genregrenzen nicht Halt macht. Kooperationen unterschiedlicher Art führen immer wieder in Welten wie Theater, Bildende Kunst, Tanz oder Film. Für alle! Der Schmusechor vertritt außerdem eine klare Haltung gegen Sexismus und Rassismus und das versteht sich genauso selbstverständlich wie extravagante Outfits, Bühnenperformances und Lippenstift – für alle!

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