Konzerte / Konzert
Wiener Konzerthaus
Wien, Lothringerstraße 20
- Wiener Konzerthaus Backstage
- Pittsburgh Symphony Orchestra / Hadelich / Honeck
- Pittsburgh Symphony Orchestra / Kantorow / Honeck
- VOCES8
- Mahler Academy Orchestra / Barron / von Steinaecker
- Klangforum Wien / Kaziboni
- Argerich / Zilberstein / Anton & Daniel Arkadij Gerzenberg
- Schulkonzert: Ciara Moser »The Rose of Battle«
- Mini hop »Alles verkehrt«
- Ciara Moser »The Rose of Battle«
- Wiener Philharmoniker / Salonen
- Ursula Strauss & Ernst Molden
- ORF Radio-Symphonieorchester / Gigashvili / Poschner
- Javus Quartett
- Piccolo »MähTropolis«
- Symphonisches Schrammelquintett Wien & Christoph Wagner-Trenkwitz
- Wiener KammerOrchester / Bashkirova / de Vriend
- Alma
- Rothen / Lermer / Kropfreiter
- Barragán / La Marca / Kozhukhin
- Wiener Symphoniker / Kremer / Chan
- Jupiter / Dunford
- Online-Shop des Wiener Konzerthauses
- Digitale Konzerte
- Konzerte der Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzerte / Kulturveranstaltung
Esterhazy Eisenstadt
Eisenstadt, Esterházyplatz 5
- Spezialführung: Das Schloss im Wandel der Zeit
- Schlossführung im Kostüm
- Spezialführung: Die Glanzlichter des Schlosses
- Spezialführung „Zu Tisch! Zu Gast an der fürstlichen Tafel“
- Schlossführung im Sitzen
- Sommerkonzert
- HAYDN-Zyklus 2026
- Spezialführung „Haydn & Esterházy“
- Preisträgerkonzert des Concours Géza Anda 2025
- Große Romantik
- Spezialführung „Wein & Esterházy“
- Pannonische Weihnachtsgala 2026
- Veranstaltungen im Schloss Esterházy in Eisenstadt sowie Burg Forchtenstein, Schloss Lackenbach und Piedra St. Margarethen
Konzerte / Chor
Bolschoi Don Kosaken
Strasshof, Flugfeldstraße 9
- Bolschoi Don Kosaken - Österreich-Tournee
- Bolschoi Don Kosaken - Deutschland-Tournee
- Besinnliches Weihnachtskonzert im Wiener Konzerthaus
- Der berühmte Männerchor Bolschoi Don Kosaken, unter der Leitung von Professor Petja Houdjakov, ist weltweit der einzige Chor, der ausschließlich aus Opernsolisten besteht.
Ereignisse / Festival
Herbstgold
Festival in Eisenstadt 16. bis 26.9.2026
Festival in Eisenstadt 16. bis 26.9.2026
- Pablo Ferrández / Riccardo Minasi / Chamber Orchestra of Europe
- Julian Rachlin / Bamberger Symphoniker
- Gabriela Montero
- Wiener Singverein / Julian Rachlin / Chamber Orchestra of Europe
- Motus Quartett
- Janoska Ensemble meets Rolando Villazón
- Ian Bostridge / Julius Drake / Victoria Trauttmansdorff
- Julian Rachlin / Boris Brovtsyn / Sarah McElravy / Amihai Grosz / Boris Andrianow / Rafaela Gromes
- Alexander Malofeev / Julian Rachlin / Jerusalem Symphony Orchestra
Ereignisse / Festival
Theater im Park Wien
20.5. bis 17.9.2026
- Herbert Lippert & Philharmonia Schrammeln
- Hans Theessink & Ernst Molden
- Gery Seidl
- Wiener Blond
- Philharmonix & Birgit Minichmayr
- Der Nino aus Wien & Gäste
- Max Müller
- Ernst Molden & Neue Wiener Concert Schrammeln feat. Tini Kainrath
- B. Koreny, K. Markovics, J. Stemberger, E. Merhaut und W. Bachofner
- DanzerMania
- Elina Garanca & Malcolm Martineau
- Walzerkonzert im Park
- Katharina Straßer, Katharina Hohenberger & die Wiener Brut
- Molden & Seiler ft. Das Frauenorchester
- Musicbanda Franui & Die Strottern
- Wolfgang Ambros
- Wiener Sängerknaben
Konzerte
| Konzert
Konzerte
| Konzert
Wiener Symphoniker / Kremer / Chan
Wiener Konzerthaus
Wiener Symphoniker Gidon Kremer, Violine Elim Chan, Dirigentin Sofia Gubaidulina: Fairytale poem (1971) Alfred Schnittke: Konzert für Violine und Orchester Nr. 4 (1984) Sergej Prokofjew: Auszüge aus dem Ballett »Aschenbrödel« op. 87 und der Suite Nr. 1 aus »Aschenbrödel« op. 107 (Zusammenstellung: Elim Chan) Musikalische Märchen Elim Chan, derzeit eine der gefragtesten Dirigent:innen, ist in der Saison 2026/27 Artistic Partner der Wiener Symphoniker. Von 2019 bis 2024 war sie Chefdirigentin des Antwerp Symphony Orchestra und von 2018 bis 2023 Erste Gastdirigentin des Royal Scottish National Orchestra, 2025 leitete sie die legendäre »Last Night of the Proms«. Nun debütiert sie im Wiener Konzerthaus mit einem märchenhaften Konzert. Der Märchenprinz Sie hat dafür Auszüge aus Sergej Prokofjews Ballett (op. 87) und Suite Nr. 1 (op. 107) »Aschenbrödel« zusammengestellt. Nur wenige Sätze daraus sind im Wiener Konzerthaus bislang erklungen. Die Geschichte vom von seinen Stiefschwestern ausgegrenzten Mädchen, das durch einen beim Ball verlorenen Schuh ihren Prinzen findet, gehört zu den bekanntesten weltweit. Prokofjews farbenreiche Musik, die romantisch und zugleich humorvoll-skurril ist, passt bestens zur Märchenerzählung. Zu dieser Zusammenstellung gesellt sich eingangs Sofia Gubaidulinas »Fairytale poem«, ein kurzes Orchesterstück, das von einer Kreide handelt, die davon träumt, wunderbare Schlösser und Gärten aufzuzeichnen. Gidon Kremer, Sofia Gubaidulina und Alfred Schnittke Zu den Künstler:innen, die die Karriere der aus der Sowjetunion emigrierten Komponisten Gubaidulina besonders beförderten, zählt Gidon Kremer. Der in Riga geborene und in Deutschland lebende, international erfolgreiche Violinist engagierte sich auch für das Werk des Wolgadeutschen Alfred Schnittke, mit dem er auch befreundet war. Bewusst setzt der 1998 verstorbene Komponist verschiedene Stile nebeneinander, barocke Klänge neben moderne Expressivität – so auch in seinem vierten Violinkonzert Nr. 4, das Kremer 1984 in Berlin zur Uraufführung brachte.
Konzerte
| Konzert
Jupiter / Dunford
Wiener Konzerthaus
Jupiter: Myriam Rignol, Viola da gamba Clémence Schiltz, Viola da gamba Mathilde Vialle, Viola da gamba Etienne Floutier, Viola da gamba Nicholas Milne, Viola da gamba Mélissa Petit, Sopran Hugh Cutting, Countertenor Thomas Hobbs, Tenor Florian Störtz, Bassbariton Thomas Dunford, Laute, Leitung John Dowland zum 400. Todestag John Dowland Come againe, sweet love doth now invite F I/66 (1597)) Semper Dowland semper dolens Behold a wonder here (1603)) A dream P 75 (1595) ca.) Go chrystall tears (1597)) The Right Honorable Robert, Earl of Essex, his Galliard P 42a (1617)) Sorrow, stay, lend true repentant tears (1600)) Melancholy Galliard P 25 Come away, come sweet love (1613)) The most hight and mighty Christianus the fourth King of Denmarke, his Galliard P 40 (1610)) Can she excuse my wrongs F I/18 (1597)) Lachrimae antiquae. Pavan P 15 (1617)) In darkness let mee dwell F IV/116 (1610)) Fine knacks for ladies F II/48 (1600)) A Fancy Come, heavy sleep F I/40 (1597)) Captain Digorie Pipers Galliard P 19 (1600)) I saw my lady weep F II/2 (1600)) Sir John Langton's Pavan (1610)) Time stands still (The Third and Last Booke of Songs or Aires) (1603)) M. George Whitehead his Allmand Shall I strive with wordes to move F IV/17 »Mignarda« (1612)) Flow, my tears F II/6 (1600)) Fortune my foe P 62 (1600 ca.) Weep you no more, sad fountaines (1603)) The Frog Galliard (1600)) Now, o now I needs must part. Lied mit Consort F I/12 (1597)) sowie weitere Werke von John Dowland
Konzerte
| Kammerkonzert
Barragán / La Marca / Kozhukhin
Wiener Konzerthaus
Pablo Barragán, Klarinette Adrien La Marca, Viola Denis Kozhukhin, Klavier Carlos Guastavino: Sonate für Klarinette und Klavier Xavier Montsalvatge: Cinco canciones negras (1945) Wolfgang Amadeus Mozart: Klaviertrio Es-Dur K 498 »Kegelstatt-Trio« (1786) Robert Schumann: Märchenerzählungen op. 132 (1854) Max Bruch: Acht Stücke für Klarinette, Viola und Klavier op. 83 (Auswahl) (1908) Astor Piazzolla: Cuatro estaciones porteñas (Bearbeitung für Klarinette, Viola und Klavier: José Bragato) (1967–1970) Besonders besetzt Zuletzt begeisterte Denis Kozhukhin im Mai 2026 gemeinsam mit Vilde Frang und Maximilian Hornung im Wiener Konzerthaus mit einem Programm, das ganz den Schumann’schen Klaviertrios gewidmet war. Nun ist der russische Pianist in einer völlig anderen Trio-Konstellation zu Gast: Mit dem andalusischen Klarinettisten Pablo Barragán und dem französischen Bratschisten Adrien La Marca präsentiert er ein höchst entdeckungsfreudiges Kammermusikprogramm mit klassischem bis zeitgenössischem Repertoire. Von Mozart bis Piazzolla Mit dem harmonisch ausbalancierten Kegelstatt-Trio schuf Wolfgang Amadeus Mozart 1786 die erste bedeutende Komposition für Klarinette, Viola und Klavier. 67 Jahre später griff Robert Schumann diese ungewöhnliche Besetzung in seinen »Märchenerzählungen« op. 132 auf. An ihnen orientierte sich wiederum Max Bruch bei der Komposition seiner Acht Stücke op. 83 aus dem Jahr 1908, die er für seinen Sohn Max Felix, einen hervorragenden Klarinettisten, schrieb. Ergänzt wird der außergewöhnliche Abend durch die Sonate für Klarinette und Klavier von Carlos Guastavino sowie kammermusikalische Bearbeitungen von Xavier Montsalvatges »Cinco canciones negras« und Astor Piazzollas »Cuatro estaciones porteñas«, den »Vier Jahreszeiten von Buenos Aires«.
Konzerte
| Konzert
Rothen / Lermer / Kropfreiter
Wiener Konzerthaus
Katharina Rothen, Sopran Franziska Lermer, Violoncello David Kropfreiter, Klavier Werke von Robert Schumann, Franz Lehár, Richard Strauss, Dmitri Schostakowitsch und Sergej Prokofjew
Konzerte
| Konzert
Alma
Wiener Konzerthaus
Alma: Julia Lacherstorfer, Violine, Gesang Evelyn Mair, Violine, Gesang Matteo Haitzmann, Violine, Gesang Marie-Theres Stickler, Diatonische Harmonika, Gesang Marlene Lacherstorfer, Kontrabass, Gesang »15 Jahre – Von hier aus weiter«
Konzerte
| Kammerkonzert
Wiener KammerOrchester / Bashkirova / de Vriend
Wiener Konzerthaus
Wiener KammerOrchester Elena Bashkirova, Klavier Jan Willem de Vriend, Dirigent Franz Anton Rosetti: Symphonie g-moll Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Es-Dur K 449 (1784) Joseph Haydn: Symphonie e-moll Hob. I/44 »Trauer-Symphonie« (1772 vor)
Konzerte
| Konzert
Symphonisches Schrammelquintett Wien & Christoph Wagner-Trenkwitz
Wiener Konzerthaus
Symphonisches Schrammelquintett Wien: Helmut Lackinger, Violine Alexandra Winkler, Violine Kurt Franz Schmid, Klarinette Ingrid Eder, Knopfharmonika Heinz Hromada, Kontragitarre & Christoph Wagner-Trenkwitz Lesung, Moderation »A echt's Weana Kind«
Konzerte
| Kammerkonzert
Javus Quartett
Wiener Konzerthaus
Javus Quartett: Marie-Therese Schwöllinger, Violine Alexandra Moser, Violine Marvin Stark, Viola Oscar Hagen, Violoncello für den Gemeinschaftszyklus »Rising Stars« nominiert von Wiener Konzerthaus, Musikverein Wien und Elbphilharmonie Hamburg Oscar Jockel: Neues Werk für Streichquartett (UA) Kompositionsauftrag von Wiener Konzerthaus, Musikverein Wien, Elbphilharmonie Hamburg und European Concert Hall Organisation Joseph Haydn: Streichquartett G-Dur Hob. III/81 (1799) Fanny Mendelssohn-Hensel: Streichquartett Es-Dur (1834) Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett f-moll op. 80 (1847)
Konzerte
| Jazz
Ciara Moser »The Rose of Battle«
Wiener Konzerthaus
Eva Moreno, Gesang Lorenzo Bellini, Keyboard Ciara Moser, E-Bass Raphael Vorraber, Schlagzeug Lilian Genn, Moderation »klangberührt. Ein besonderes Bedürfnis nach Musik« Das Wiener Konzerthaus gewährleistet allen Musikliebhaber:innen einen barrierefreien Zugang. Somit steht das Konzerterlebnis »klangberührt« gleichermaßen Menschen mit und ohne Behinderung offen. Für ihr Debütalbum »Blind. So What?« wurde die irisch-österreichische Bassistin und Komponistin Ciara Moser international gefeiert. Nun kommt die preisgekrönte Künstlerin erstmals ins Wiener Konzerthaus. In »The Rose of Battle« verbindet sie Folk mit Modern Jazz und Fusion. 50% Ermäßigung für eine Begleitung pro Besucher:in mit Behinderung Freie Platzwahl
Konzerte
| Konzert
ORF Radio-Symphonieorchester / Gigashvili / Poschner
Wiener Konzerthaus
ORF Radio-Symphonieorchester Wien Giorgi Gigashvili, Klavier (Great Talent) Markus Poschner, Dirigent Hannah Kendall: O flower of fire (2023) (EA) Maurice Ravel: Konzert für Klavier und Orchester G-Dur (1929–1931) Igor Strawinski: Le sacre du printemps. Bilder aus dem heidnischen Russland (1911–1913) Start in eine hoffnungsfrohe Zukunft »… jedes Mal wieder bin ich begeistert von der besonderen Qualität, der Hingabe, Leidenschaft und Spielkunst dieses Orchesters«, sagt Markus Poschner über das ORF Radiosymphonieorchester Wien. In eine hoffnungsfrohe Zukunft blickt es mit diesem Konzertabend, mit dem Poschner seine Position als Chefdirigent antritt. Seit 2017 leitet er das Bruckner Orchester Linz, seit 2025 das Sinfonieorchester Basel. Mit dem Pianisten des Abends, dem Great Talent Giorgi Gigashvili, teilt er die Vielseitigkeit und Offenheit: Poschner war vor seiner Dirigentenlaufbahn Jazzpianist, Gigashvili wäre um ein Haar Popmusiker geworden. Werke von Kendell, Ravel und Strawinski Ein Werk von Hannah Kendell, einer britischen Komponistin mit Wurzeln in Guyana, eröffnet den Abend. Zu »O flower of fire« inspirierte sie ein Gedicht des guyanischen Dichters und politischen Aktivisten Martin Carter, der sich unermüdlich für die Karibikregion eingesetzt hat. Zur Reichhaltigkeit des Klangbilds tragen Instrumente wie Harfen, Gongs und Mundharmonikas bei. Mit einem Peitschenknall hebt anschließend Ravels Klavierkonzert an, ein heiteres, temperamentvolles Werk mit Anklängen an Blues und Jazz, die der Komponist bei einer Amerika-Reise kennengelernt hatte, und einem rührend-elegischen Mittelsatz. In der zweiten Konzerthälfte steht mit Igor Strawinskis »Le sacre du printemps« ein Stück auf dem Programm, das bei seiner Uraufführung 1913 im Pariser Théâtre des Champs-Elysées einen riesigen Skandal heraufbeschwor. Mit seinen rituellen Tänzen und archaisierenden Klängen zählt es heute aber zu den Klassikern der Moderne. 18.30–ca. 19.00 Uhr Konzerteinführung mit Markus Poschner und dem RSO Wien Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Großen Saal
Konzerte
| Konzert
Ursula Strauss & Ernst Molden
Wiener Konzerthaus
Ursula Strauss, Gesang Ernst Molden, Gesang, Gitarre Seit über einem Jahrzehnt touren Ursula Strauss und Ernst Molden gemeinsam durch den deutschsprachigen Raum. Sie eröffneten am Rathausplatz zweimal die Wiener Festwochen und begeistern seit Jahren mit einer einzigartigen Mischung aus Lyrik, Musik und Bühnenpräsenz. Die Vögel der Nacht Nach den erfolgreichen Alben »Wüdnis« und »Oame söö« laden die beiden nun zu einem intimen Konzertabend, um dabei ihr drittes gemeinsames Album zu präsentieren: Die neuen Songs von »nochdvegl« – reduziert auf zwei Stimmen und Gitarre – erzählen von König Laurins Rosengarten, gefährlichen Basilisken in Wien und heimtückischen Wassermännern. »nochdvegl«, das sind die Vögel der Nacht. Schauen wir ihnen zu, hören wir sie nur in der Finsternis, sind wir gar selbst welche? Lassen wir uns ein auf die Welt des Wiener Liedermachers Ernst Molden und der herausragenden Schauspielerin und Sängerin Ursula Strauss!
Konzerte
| Konzert
Wiener Philharmoniker / Salonen
Wiener Konzerthaus
Wiener Philharmoniker Esa-Pekka Salonen, Dirigent Witold Lutosławski: Symphonie Nr. 4 (1992) Claude Debussy: La mer. Drei symphonische Skizzen (1903–1905) Jean Sibelius: Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82 (1915–1919) Von Planeten, Schwänen und Meereswogen »Bei dieser Einleitung muss ich an die Bewegung von Planeten denken«, sagt Esa-Pekka Salonen über den Beginn von Jean Sibelius’ 5. Symphonie. Der finnische Dirigent und Komponist leitet die Wiener Philharmoniker bei einer Aufführung dieses beliebten Werkes seines Landsmannes. Dieser feilte lange an der Symphonie und war erst mit deren dritter Fassung zufrieden, die nur mehr drei Sätze zählt und 1919 unter seiner Leitung in Helsinki erstmals zur Aufführung kam. Der Komponist selbst ließ sich vom Anblick von 16 Schwänen zu diesem Werk inspirieren. »Einer der größten Augenblicke meines Leben«, schreibt er. In der ersten Konzerthälfte steht die etwas zuvor, zwischen 1903 und 1905, entstandene symphonische Skizze »La mer« von Claude Debussy auf dem Programm, die auf wundersame Weise verschiedene Meeresstimmungen in klangfarbenreiche Musik setzt. Den Anfangspunkt setzt Witold Lutosławskis 4. Symphonie aus dem Jahr 1992. »Musik ist Musik«, betonte der Komponist und sprach sich dabei gegen außermusikalische Inhalte aus. Jedoch ließ er sich in seinen späteren Werken vom Klangfarbenreichtum Debussys beeinflussen.
Konzerte
| Kammerkonzert
Argerich / Zilberstein / Anton & Daniel Arkadij Gerzenberg
Wiener Konzerthaus
Martha Argerich, Klavier Lilya Zilberstein, Klavier Anton Gerzenberg, Klavier Daniel Arkadij Gerzenberg, Klavier Bedřich Smetana: Sonatensatz e-moll für zwei Klaviere zu acht Händen (1849) Carl Czerny: Rondeau brillant op. 227 für Klavier zu sechs Händen Sergej Rachmaninoff: 1. Satz: Barcarolle und 2. Satz: La nuit ... L'amour (Suite Nr. 1 »Fantaisie-Tableaux« op. 5 für zwei Klaviere) (1893) Ludwig van Beethoven: 2. Satz: Allegretto (Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92) (Bearbeitung für Klavier zu acht Händen) (1811–1812) Dmitri Schostakowitsch: Concertino für zwei Klaviere op. 94 (1953) Robert Schumann: Nr. 1 »Pas trop vite«, Nr. 2 »Avec beaucoup d'expression« und Nr. 4 »Espressivo« (Studien für den Pedal-Flügel. Sechs Stücke in kanonischer Form op. 56) (1845/1891) Maurice Ravel: La valse. Poème chorégraphique (Fassung für zwei Klaviere) (1919–1920/1921) Edvard Grieg: Peer Gynt-Suite Nr. 1 op. 46 (Bearbeitung für Klavier zu acht Händen) (1874–75/1888) Argerich, Zilberstein & Familie Für Klavierfans beginnt das Alphabet mit »Argerich«: Die Grande Dame der 88 Tasten ist ein Garant für tiefsinnige Konzerterlebnisse. Einen besonderen Abend gestaltet Martha Argerich mit einer ihrer engsten Weggefährtinnen und deren Familie: Im September teilt sie mir ihrer langjährigen Duo-Partnerin Lilya Zilberstein und deren Söhnen Anton und Daniel Arkadij Gerzenberg das Podium des Großen Saales. Einmal gab es bereits die seltene Gelegenheit, das tastenkundige Generationengespann zu erleben: Nun wird es dank großen Erfolgs und begeisterter Publikumsreaktionen fortgesetzt. Von der Romantik in die Moderne Erleben Sie die Klangfülle romantischen und auch modernen Repertoires mit bis zu acht Händen: Dass dabei Höhepunkte wie Ravels »La Valse« oder Auszüge aus Griegs »Peer Gynt«-Suite nicht fehlen dürfen, versteht sich von selbst.
Konzerte
| Konzert
Klangforum Wien / Kaziboni
Wiener Konzerthaus
Klangforum Wien 50 Pianist:innen in Zusammenarbeit mit der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Vimbayi Kaziboni, Musikalische Leitung Georg Friedrich Haas: 11.000 Saiten für 50 mikrotonal zueinander gestimmte Klaviere und Kammerorchester (2020) 11.000 Saiten: Das Konzert für 50 Klaviere Mit dem Projekt »11.000 Saiten« wird der Große Saal selbst zum Instrument. In seiner Komposition für 50 Klaviere entwirft Georg Friedrich Haas einen radikal neuen Hörraum, der traditionelle Konzertformen bewusst hinter sich lässt. Ein immersives Klangerlebnis von Georg Friedrich Haas Das Publikum sitzt im Zentrum des Saales, umgeben von 50 Klavieren, die ringförmig im Raum verteilt aufgestellt sind. Klang entsteht nicht frontal, sondern bewegt sich, schichtet sich, kreist, verdichtet sich und löst sich wieder auf. Die Zuhörer:innen befinden sich mitten im Resonanzkörper eines gewaltigen Instruments aus 11.000 Saiten. Zeitgenössische Musik als räumliche Erfahrung Hören wird hier zu einer körperlichen Erfahrung: Schwingungen sind nicht nur hör-, sondern auch spürbar. Nähe und Distanz, Richtung und Zeit verändern sich, das Ohr wird zum Orientierungssinn, und bisherige Hörerfahrungen werden radikal in Frage gestellt. Jeder Platz im Raum eröffnet eine eigene Perspektive auf das Geschehen – kein Klang gleicht dem anderen, kein Hörerlebnis ist identisch. Klangkunst im Großen Saal »11.000 Saiten« ist weniger Konzert als kollektive Klanglandschaft, weniger Aufführung als Zustand – ein Ereignis, das das Klavier von seiner solistischen Tradition löst und als architektonischen, atmenden Klangkörper neu erlebbar macht.
Konzerte
| Konzert
Mahler Academy Orchestra / Barron / von Steinaecker
Wiener Konzerthaus
Mahler Academy Orchestra Originalklang-Project Fleur Barron; Mezzosopran Philipp von Steinaecker; Dirigent Gustav Mahler Kindertotenlieder für eine Singstimme und Orchester (1901–1904) Symphonie Nr. 9 (1909–1910) Vom Klingen und Verklingen: Mahler im Originalklang Wie klangen die Symphonien Gustav Mahlers zu seiner Zeit? Nicht nur Werke aus Mittelalter, Renaissance oder Barock wurden mit anderen Instrumenten oder Spielweisen ausgeführt als wir es heute gewöhnt sind. Philipp von Steinaecker hat sich mit seinem Mahler Academy Orchestra auf die Suche nach dem originalen Mahler-Klang gemacht – mit sorgfältiger Recherche nach dem von Mahler selbst beschafften Instrumentarium, handschriftlichen Spielanweisungen in der Dirigierpartitur von Mahlers Freund Willem Mengelberg sowie alten Schellackplatten. Bereits bei seiner Aufführung von Mahlers Fünfter im Wiener Konzerthaus im September 2024 hinterließ er einen tiefen Eindruck, die Interpretation überzeugte mit ungeheurem Farbenreichtum der originalen Instrumente. Philipp von Steinaecker, Fleur Barron und das Mahler Academy Orchestra Einstmals Assistent von Claudio Abbado und John Eliot Gardiner finden in Philipp von Steinaecker historische Aufführungspraxis und Interpretation Mahler’scher Werke perfekt zueinander. Das Orchester besteht zur Hälfte aus jungen Stipendiat:innen der Gustav-Mahler-Akademie Bozen, zur Hälfte aus Mitgliedern so renommierter Orchester wie des Concertgebouw Orchestra und der Berliner Philharmoniker. Dieses Mal stehen, mit Fleur Barron als Sängerin, die »Kindertotenlieder« und Mahlers Neunte auf dem Programm, beides Werke, die sich mit der Endlichkeit beschäftigen und auf berückende Weise verklingen.
Konzerte
| Konzert
VOCES8
Wiener Konzerthaus
VOCES8, Vokalensemble: Savannah Porter, Sopran Eleonora Poignant, Sopran Katie Jeffries-Harris, Alt Barnaby Smith, Countertenor, Leitung Blake Morgan, Tenor Euan Williamson, Tenor Christopher Moore, Bariton Dominic Carver, Bass Programm: »Lead me home«. A celebration of the American choral landscape William Byrd: Praise our Lord, all ye Gentiles (1611)) Virgil Thomson: My shepherd will supply my need (1937) Caroline Shaw: and the swallow Morten Lauridsen: O nata lux Anonymus: My lord, what a morning. Spiritual (Bearbeitung: Harry T. Burleigh) Steal away. Spiritual (Bearbeitung: David Blackwell) William Billings: David's lamentation Bobby McFerrin: The 23rd psalm Eric Whitacre: Stopping by woods on a snowy evening John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Ringo Starr: Free as a bird (Bearbeitung: Jim Clements) Jonathan Dove: In beauty may I walk Taylor Scott Davis: Effortlessly Samuel Barber: To be sung on water Anonymus: Shenandoah. Volkslied aus Amerika (Bearbeitung: Thomas Hewitt Jones) Richard Rodgers: Bewitched (Pal Joey) (1940) Billy Strayhorn: Take the »A« Train (Bearbeitung: Jonathan Rathbone) (1941) Harry Warren: Chattanooga choo choo (Bearbeitung: Jonathan Rathbone) Cole Porter: I've got you under my skin (Aus dem Film »Born to dance«) (Bearbeitung: Jim Clements) (1936) Eine Reise in die amerikanische Chortradition Zuletzt begeisterte das international bekannte britische Vokalensemble VOCES8 beim Festival »Gemischter Satz« im Wiener Konzerthaus. Nun sind sie wieder zu Gast und präsentieren mit »Lead Me Home« einen Querschnitt durch die amerikanische Chortradition, vom Spiritual über den Folk Song bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Von Byrd bis Porter Beim Programm unter dem Motto »Lead Me Home« stehen Werke wie Virgil Thomsons »My shepherd will supply my need« oder Spirituals wie »My lord, what a morning« und »Steal away« ebenso auf dem Programm wie visionäre Werke von Caroline Shaw, Morten Lauridsen und Eric Whitacre. Neben diesen besinnlichen Kompositionen erklingen Samuel Barbers »To be sung on the water« oder das amerikanische Volkslied »Shenandoah«, aber auch Songs von den Beatles, Bobby McFerrin oder Cole Porter. Zu Beginn steht mit William Byrds »Praise our Lord, all ye Gentiles« ein Werk aus dem elisabethanischen England.
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Pittsburgh Symphony Orchestra / Kantorow / Honeck
Wiener Konzerthaus
Pittsburgh Symphony Orchestra Alexandre Kantorow, Klavier Manfred Honeck, Dirigent Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-moll op. 15 (1854–1859/1875) Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 5 d-moll op. 47 (1937) Preisgekrönt Alexandre Kantorow, der 2019 im Alter von 22 Jahren als erster Franzose den Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau gewonnen hat, eröffnet mit Brahms’ 1. Klavierkonzert seine Porträtreihe im Wiener Konzerthaus. Sein Aufstieg war phänomenal. Der Standard schrieb schon kurz darauf vom »besten Pianisten der Welt«, als »der wiedergeborene Liszt« wurde er gar bezeichnet. Ein Millionenpublikum bescherte ihm 2024 die Eröffnung der Olympischen Spiele in Paris, wo er in fließendem Regen auf einer Seine-Brücke Ravels »Jeux d’eau« spielte. Zu seinen bevorzugten Komponisten gehört jedoch Johannes Brahms. Sinnlich und organisch, »… wie die Wurzeln eines Baumes, aus denen sich ganz natürlich das gewaltige Geflecht aus Ästen und Blättern entfaltet«, empfindet er dessen Werke. Schwer und groß Der Weg zu seinem 1. Klavierkonzert war für Brahms steinig. Zunächst wollte er seine Sonate für zwei Klaviere zu einer Symphonie umarbeiten, was ihm aber nicht gelingen wollte – bis ihm die Idee kam, daraus ein Klavierkonzert zu entwickeln. »Vom ersten Satz und Scherzo und ein Finale, furchtbar schwer und groß. Ich war ganz begeistert«, schrieb Brahms 1855 an Clara Schumann. »Auch male ich an einem sanften Portrait von Dir, das dann Adagio werden soll.« Das Publikum war bei der Uraufführung 1859 in Hannover ebenfalls beeindruckt. Wuchtig und grotesk Den orchestralen Part übernimmt in diesem Konzert das Pittsburgh Symphony Orchestra, das in der zweiten Konzerthälfte Dmitri Schostakowitschs 5. Symphonie interpretiert. Mit einer Einspielung dieses wuchtigen Werks unter der Leitung von Manfred Honeck gewann es 2018 zwei Grammys, einen davon für die beste Orchesteraufnahme. Schostakowitsch komponierte die Symphonie 1937, kurz nachdem er aufgrund seiner Oper »Lady Macbeth von Mzensk« bei Stalin in Ungnade gefallen war. Mit seiner äußerlich angepassten, triumphalen Fünften erntete Schostakowitsch großen Jubel. Heute hört man darin jedoch eine Übersteigerung, die die gewaltigen, erbarmungslosen Märsche in Groteske umschlagen lässt.
Konzerte
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Pittsburgh Symphony Orchestra / Hadelich / Honeck
Wiener Konzerthaus
Pittsburgh Symphony Orchestra Augustin Hadelich, Violine Manfred Honeck, Dirigent John Adams: Short Ride in a Fast Machine. Fanfare für Orchester (1986) Samuel Barber: Konzert für Violine und Orchester op. 14 (1939–1940) Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 9 e-moll op. 95 »Aus der Neuen Welt« (1894) Aus der Neuen Welt Das Pittsburgh Symphony Orchestra eröffnet unter seinem Chefdirigenten Manfred Honeck festlich die Saison 2026/27. Auf dem Programm stehen Werke »Aus der Neuen Welt«: Eine Orchesterfanfare des Komponisten und Dirigenten John Adams, der im Mai im Zyklus »Orchester international« erstmals am Pult der Wiener Philharmoniker zu erleben sein wird, sorgt für den feierlichen Auftakt. Augustin Hadelich mit Barbers Violinkonzert Unser Porträtkünstler Augustin Hadelich spielt das Violinkonzert von Samuel Barber, das an die romantische Tradition Europas anknüpft, aber auch US-amerikanische Anklänge aufweist. Neben schwelgerischen Kantilenen und einprägsamen Melodien in den ersten beiden Sätzen beeindruckt es durch einen äußerst halsbrecherischen letzten Satz mit einem schwindelerregenden Perpetuum mobile. Zwischen Spirituals und Ländlern Transatlantische Beziehungen prägen auch den zweiten Konzertteil. Drei Jahre verbrachte Antonín Dvořák in den USA, wo er als Direktor des National Conservatory of Music of America in New York tätig war. Während dieser Zeit entstand seine 9. Symphonie, die von der Musik der indigenen und afroamerikanischen Bevölkerung inspiriert wurde, aber auch von Sehnsucht nach seiner böhmischen Heimat geprägt ist. Verschiedenste musikalische Einfälle, an denen Dvořák so reich war, vereinen sich hier zu einem großartigen musikalischen Gesamtbild.
Konzerte
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