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Konzerte | Konzert

Camerata Salzburg / Buchbinder

Wiener Konzerthaus

Camerata Salzburg Rudolf Buchbinder, Klavier, Leitung Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Es-Dur K 271 »Jeunehomme« (1777) Konzert für Klavier und Orchester C-Dur K 503 (1786) Konzert für Klavier und Orchester d-moll K 466 (1785) Die Camerata Salzburg wird Dialogpartner Rudolf Buchbinders bei gleich drei von ihm vom Klavier aus geleiteten Konzerten Mozarts – jenes Orchester also, das seit seinen Anfängen innig mit dem zutiefst persönlichen Klavierkonzertschaffen des Salzburger Meisters verbunden ist: die idealen Voraussetzungen für zwei Konzertabende, bei denen perlend melodisches und klares, strukturelles Klavierspiel auf kammermusikalisches Einfühlungsvermögen trifft. Meisterpianist Buchbinder Rudolf Buchbinder, der heuer seinen 80. Geburtstag feiern wird, seit 75 Jahren Klavier spielt und seit 70 Jahren konzertiert, spannt den Bogen vom frühen Salzburger Es-Dur-Konzert KV 271, das Mozart für die französische Pianistin Louise Victoire Jenamy komponierte, über sein erstes Moll-Konzert KV 466, dem schon die Dramatik des »Don Giovanni« innewohnt, bis zum großen, auf Beethoven vorausweisenden C-Dur-Konzert KV 503.
Konzerte | Konzert

Wiener Symphoniker / Avdeeva / Popelka

Wiener Konzerthaus

Wiener Symphoniker Yulianna Avdeeva, Klavier Petr Popelka, Dirigent Barbara Rett, Moderation Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-moll op. 15 (1854–1859/1875) Franz Schubert: Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 »Große C-Dur-Symphonie« (1825 –1828) ​Ein sanftes Porträt Es beginnt mit einem düsteren Paukentremolo: Johannes Brahms’ 1. Klavierkonzert. Der Selbstmordversuch seines Freundes und Förderers Robert Schumann im Jahr 1854 soll hierfür Pate gestanden haben. Brahms träumte davon, wie er einen Symphonieentwurf in ein Klavierkonzert umarbeitete: »Vom ersten Satz und Scherzo und ein Finale, furchtbar schwer und groß. Ich war ganz begeistert«, schrieb er 1855 an Roberts Frau Clara. In welchem Verhältnis er genau zu ihr gestanden hat, gibt bis heute Rätsel auf. »Auch male ich an einem sanften Portrait von Dir, das dann Adagio werden soll«, fährt er fort. Das Publikum war bei der Uraufführung 1859 in Hannover mit Brahms an den Tasten beeindruckt. Im Konzert der Wiener Symphoniker übernimmt Yulianna Avdeeva, die seit dem Gewinn des Chopin-Wettbewerbs in Warschau 2010 die großen Podien erobert hat, den Part der Solistin. Ein Roman in vier Bänden Etwa dreißig Jahre zuvor komponierte Franz Schubert nach Eindrücken einer größeren Reise zu den Bergen und Seen Oberösterreichs seine »Große C-Dur-Symphonie«. Die Gesellschaft der Musikfreunde Wien brachte das Werk nicht wie ursprünglich vorgesehen zur Uraufführung. Diese fand erst 1839, knappe elf Jahre nach Schuberts Tod, im Leipziger Gewandhaus statt. Schuberts Bruder Ferdinand hatte Robert Schumann auf die Partitur aufmerksam gemacht und so die Aufführung initiiert. Mendelssohn leitete die Aufführung in der Gegenwart Schumanns: »Clara, heut war ich selig. In der Probe wurde eine Sinfonie von Franz Schubert gespielt. Wärst Du da gewesen. Die ist nicht zu beschreiben. Das sind Menschenstimmen … wie ein Roman in vier Bänden … Ich war ganz glücklich und wünschte nichts, als Du wärest meine Frau und ich könnte auch solche Sinfonien schreiben.«
Konzerte | Jazz

Puschnig / Sass / Shilkloper

Wiener Konzerthaus

Wolfgang Puschnig, Altsaxophon Jon Sass, Tuba Arkady Shilkloper, Horn, Alphorn Hochkarätig besetztes Trio Wolfgang Puschnig, Mitbegründer des Vienna Art Orchestra, zählt zu den profiliertesten Saxophonisten Europas. Jon Sass, weltweit gefeiertert Tubist, ist bekannt für unverwechselbaren Sound und stilistische Vielseitigkeit. Arkady Shilkloper gilt als Pionier moderner Spieltechniken wie Multiphonik und Zirkulation. Mit »3 Horns« widmen sich die drei Musiker einem neuen Projekt – virtuos und experimentierfreudig.​
Konzerte | Konzert

Fridays@7: Wiener Symphoniker / Avdeeva / Popelka

Wiener Konzerthaus

Wiener Symphoniker Yulianna Avdeeva, Klavier Petr Popelka, Dirigent Im Anschluss an das Konzert im Großen Foyer: Allegra and the Vienna Symphony Rhythm & Blues Band Allegra Tinnefeld, Violine, Gesang Flip Philipp, Vibraphon Christian Löw, Trompete Manuel Gangl, Klarinette Wolfgang Pfistermüller, Posaune Hans-Joachim Tinnefeld, Kontrabass Christian Eberle, Schlagwerk Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-moll op. 15 (1854–1859/1875) Im Anschluss an das Konzert Ausklang im Großen Foyer mit Allegra and the Vienna Symphony Rhythm & Blues Band Ein sanftes Porträt Es beginnt mit einem düsteren Paukentremolo: Johannes Brahms’ 1. Klavierkonzert. Der Selbstmordversuch seines Freundes und Förderers Robert Schumann im Jahr 1854 soll hierfür Pate gestanden haben. Brahms träumte davon, wie er einen Symphonieentwurf in ein Klavierkonzert umarbeitete: »Vom ersten Satz und Scherzo und ein Finale, furchtbar schwer und groß. Ich war ganz begeistert«, schrieb er 1855 an Roberts Frau Clara. In welchem Verhältnis er genau zu ihr gestanden hat, gibt bis heute Rätsel auf. »Auch male ich an einem sanften Portrait von Dir, das dann Adagio werden soll«, fährt er fort. Das Publikum war bei der Uraufführung 1859 in Hannover mit Brahms an den Tasten beeindruckt. Im Konzert der Wiener Symphoniker übernimmt Yulianna Avdeeva, die seit dem Gewinn des Chopin-Wettbewerbs in Warschau 2010 die großen Podien erobert hat, den Part der Solistin.
Konzerte | Kammerkonzert

Tabea Zimmermann / Thomas Hoppe

Wiener Konzerthaus

Tabea Zimmermann, Viola Thomas Hoppe, Klavier Johann Nepomuk Hummel: Sonate Es-Dur op. 5/3 für Viola und Klavier (1798 ca.)) Johannes Brahms: Sonate G-Dur op. 78 für Violine und Klavier (Bearbeitung für Viola und Klavier) (1878–1879) Max Reger: Sonate B-Dur op. 107 für Viola und Klavier (1908–1909) Tabea Zimmermann im Duo Der Deutschlandfunk bezeichnete sie jüngst als die »unangefochtene Königin der Bratsche«: Tabea Zimmermann. Mit 21 Jahren wurde sie die jüngste Hochschulprofessorin, mittlerweile zählt sie seit vier Jahrzehnten zu den besten Bratschist:innen. Besonders wichtig ist der vielseitigen Musikerin die Kammermusik. Regelmäßig konzertiert sie mit dem Pianisten Thomas Hoppe, mit dem sie einen Duoabend mit Werken von Johann Nepomuk Hummel, Johannes Brahms und Max Reger gestaltet.
Konzerte | Konzert

Im Klang berührt: Wiener Symphoniker / Popelka

Wiener Konzerthaus

Wiener Symphoniker Petr Popelka, Dirigent Julian Hüttl, Moderation Petra Linecker, Moderation, Konzept Franz Schubert: Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 »Große C-Dur-Symphonie« (1825-1828) Ein inklusives Orchesterkonzert Ein Angebot, das zwei erprobte Formate kombiniert: Wie zuvor bei »Im Klang« platzieren sich die Musiker:innen der Wiener Symphoniker im geräumten Parterre des Großen Saals, so dass das Publikum – Menschen mit und ohne Behinderung, selbstverständlich auch Rollstuhlfahrer:innen – direkt zwischen ihnen sitzen kann. Die Nähe zu den Musiker:innen und eine auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittene Moderation ermöglichen ein multisensorisches Erlebnis, das Menschen mit verschiedenen Behinderungen die unmittelbare Wahrnehmung von Musik ermöglicht. Auf dem Programm stehen Ausschnitte aus Franz Schuberts »Großer C-Dur-Symphonie«, gespielt von den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Petr Popelka und moderiert von Petra Linecker. Im Vorfeld veranstaltete Workshops in teilnehmenden Institutionen, bei denen gemeinsam musiziert wird, ergänzen das Angebot. Zusätzliches Angebot Auf Wunsch kommen Musiker:innen der Wiener Symphoniker sowie Studierende der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und der Anton Bruckner Privatuniversität vorab direkt in Ihre Einrichtung. In musikalischen Workshops laden die Musiker:innen zum Zuhören, Ausprobieren und Mitmachen ein. Kontakt & weitere Informationen Mira Possert possert@konzerthaus.at +43-1-24200-332
Konzerte | Konzert

Gunar Letzbor, Barockvioline

Wiener Konzerthaus

Gunar Letzbor, Barockvioline Johann Paul Westhoff: Suite Nr. 5 d-moll für Violine solo (1696)) Johann Joseph Vilsmayr. Partia Nr. 2 B-Dur (Artificiosus concentus pro camera) (1715)) Georg Philipp Telemann: Fantasie Nr. 11 F-Dur TWV 40/24 für Violine solo (1735)) Johann Sebastian Bach: Partita Nr. 2 d-moll BWV 1004 für Violine solo (1720)
Konzerte | Klavierkonzert

Klavierabend: Elisabeth Leonskaja

Wiener Konzerthaus

Elisabeth Leonskaja, Klavier Johannes Brahms: Sonate Nr. 1 C-Dur op. 1 (1852–1853) Sonate Nr. 2 fis-moll op. 2 (1852) Sonate Nr. 3 f-moll op. 5 (1853) Leonskaja spielt Brahms Mit seinen drei einzigen, frühen Klaviersonaten trat Johannes Brahms Anfang der 1850er-Jahre selbstbewusst in die musikalische Öffentlichkeit. Die Werke verbinden ein klares Bekenntnis zur Tradition – insbesondere zu Ludwig van Beethoven – und entfalten zugleich allesamt einen eigenständigen, romantisch geprägten Ausdruck. Zeitgenossen wie Robert Schumann erkannten früh das außergewöhnliche Talent von Brahms. Mit den Worten »einen Lorbeerkranz dem anderswoher kommenden Johannes« drückte Robert Schumann seine Bewunderung für die fis-moll-Klaviersonate op. 2 aus. Die großartige Elisabeth Leonskaja widmet sich den drei Sonaten, einem ihrerseits gerne gespielten Klavierprogramm – eine hervorragende Interpretation ist daher gewiss.
Konzerte | Konzert

Symphonisches Schrammelquintett Wien

Wiener Konzerthaus

Symphonisches Schrammelquintett Wien Helmut Lackinger, Violine Alexandra Winkler, Violine Kurt Franz Schmid, Klarinette Ingrid Eder, Knopfharmonika Heinz Hromada, Kontragitarre
Konzerte | Konzert

Jakub Józef Orliński, Countertenor

Wiener Konzerthaus

Jakub Józef Orliński, Countertenor Michał Biel, Klavier Georg Friedrich Händel: Voi, che udite il mio lamento (Arie des Ottone aus »Agrippina« HWV 6) Un zeffiro spiro (Arie des Unulfo aus »Rodelinda« HWV 19) Tadeusz Baird: Cztery sonety miłosne »Four love sonnets« (1956) Henry Purcell: Sweeter than roses (Pausanias, the Betrayer of his Country Z 585) (1695 ca.) What power art thou (King Arthur, or The British Worthy Z 628) (1691) Georg Friedrich Händel: Coronato il crin d’alloro (Arie des Ottone aus »Agrippina« HWV 6) Georg Friedrich Händel: Siam prossimi al porto (Arie des Eustazio aus »Rinaldo« HWV 7a) (1711) Henry Purcell: If music be the food of love Z 379B (Erste Fassung) Oh, lead me to some peaceful gloom (Bonduca or The British Heroine Z 574) (1695) Mieczysław Karłowicz: Idzie na pola »Über die Felder« op. 3/3 (Drugi śpiewnik »Zweites Liederbuch«) (1896) Smutną jest dusza moja »Traurig ist meine Seele« op. 1/6 (Sechs Lieder) Skąd pierwsze gwiazdy »Mit dem Abendstern« op. 1/2 (Sechs Lieder) (1895–1896) Po szerokiem, po szerokiem morzu »Auf der weiten weiten See« op. 3/9 (Drugi śpiewnik »Zweites Liederbuch«) Mów do mnie jeszcze »Sprich zu mir noch« op. 3/1 (Drugi śpiewnik »Zweites Liederbuch«) Rdzawe liście »Rote Blätter« (1896) Czasem, gdy długo na pół sennie marzę »Manchmal, wenn ich halb im Schlaf träume« (1895) Georg Friedrich Händel: Furibondo spira il vento (Arie des Arsace aus »Partenope« HWV 27) (1730)
Konzerte | Kammerkonzert

The Sarahbanda

Wiener Konzerthaus

The Sarahbanda Sarah Willis, Horn Yuniet Lombida, Saxophon Harold Madrigal Frias, Trompete Amelia Febles Díaz, Violine Edgar Olivero, Klavier Carlos García, Kontrabass Alejandro Aguiar, Percussion Adel González, Percussion Wolfgang Amadeus Mozart: Romanza (Bearbeitung: Edgar Olivero) Rondo alla Rumba (Bearbeitung: Edgar Olivero) Pa, pa, pa, pa ... (Duett Papagena / Papageno aus »Die Zauberflöte« K 620) (Bearbeitung: Edgar Olivero) (1791) Sarahnade Mambo (Bearbeitung: Edgar Olivero) Ernesto Lecuona: La comparsa (Bearbeitung: Jorge Aragón) Osvaldo Farrés: Quizás, quizás, quizás (Bearbeitung: The Sarahbanda) Die andere kubanische Band The Sarahbanda kombiniert kubanische Tanzrhythmen mit dem Klang eines Instruments, das in kubanischen Gruppen nicht existiert – des Horns. Ausgehend vom Projekt »Mozart y Mambo« bringen Sarah Willis, Hornistin der Berliner Philharmoniker, und einige der besten kubanischen Musiker neue Arrangements bekannter Songs wie »Chan Chan« und »Sandunguera«, eigene Kompositionen und überraschende Kombinationen aus Kubanisch und Klassisch zusammen. The Sarahbanda erzeugt damit einen ganz neuen, unwiderstehlichen Sound, der seinesgleichen sucht.
Konzerte | Konzert

Chineke! Orchestra / Grevious / Young

Wiener Konzerthaus

Chineke! Orchestra Orchester Njioma Chinyere Grevious, Violine Joseph Young, Dirigent Carlos Simon: Four Black American Dances (2023) Samuel Coleridge-Taylor: Konzert für Violine und Orchester g-moll op. 80 (1911) Florence B. Price: Symphonie Nr. 1 (1932) Chineke! Orchestra Gott, der Schöpfer der Welt und des Guten: Nichts Geringeres bedeutet »Chineke« in der nigerianischen Igbo-Sprache. Das Chineke! Orchestra ist das erste professionelle Symphonieorchester Europas, das zum größten Teil aus People of Color und Angehörigen ethnischer Minderheiten besteht. Gegründet 2015 hat es die internationalen Konzertbühnen erobert und ist nun erstmals in Wien zu Gast. Mit liturgischen wie ekstatischen Klängen eröffnen die energiegeladenen »Four Black American Dances« des jungen Komponisten Carlos Simon den Abend. Im Zentrum des Konzertes steht die Symphonie Nr. 1 von Florence Price – das erste Werk einer afroamerikanischen Komponistin, das von einem großen Symphonieorchester aufgeführt wurde. Abgerundet durch das Violinkonzert des britischen Komponisten Samuel Coleridge-Taylor, entsteht ein Programm, das – so wie das Chineke! Orchestra selbst – die Vision lebendiger Vielfalt in der klassischen Musik feiert. Einführungsgespräch: Chineke! Orchestra / Grevious / Young : 18 Uhr, Großer Saal
Konzerte | Filmkonzert

Gabriel Cazes / Nicolas Giraud

Wiener Konzerthaus

Nicolas Giraud, Trompete Gabriel Cazes, Klavier Film »Fantômas. Teil 1: À l'ombre de la guillotine (Im Schatten der Guillotine)« (Regie: Louis Feuillade, F 1913) Gabriel Cazes, Nicolas Giraud Musik zu »Fantômas. Teil 1: À l'ombre de la guillotine (Im Schatten der Guillotine)« (Regie: Louis Feuillade, F 1913) Der perfekte Verbrecher Bereits in den ersten Bildern offenbart sich, wer Fântomas ist: der Mann mit den vielen Gesichtern. Mühelos wechselt er Frisur, Bart und Kleidung und schlüpft so in verschiedene Identitäten. Erster Teil der Krimiserie »Im Schatten der Guillotine« ist der erste Teil der berühmten Stummfilm-Krimiserie »Fântomas« von Louis Feuillade aus dem Jahr 1913. Dem Pariser Meisterverbrecher Fântomas stehen Inspektor Juve und der Journalist Fandor gegenüber, deren Ermittlungen aber immer wieder ins Leere laufen, weil sich der Täter einer eindeutigen Zuordnung entzieht. Anarchische Freiheit behauptet sich hier gegenüber bürgerlicher Ordnung. ​ Meilenstein der Filmgeschichte mit Livemusik Der Vorläufer moderner Thriller, der mit Suspense, Maskierung und genialen Verbrechen glänzt, gilt als Meilenstein der Filmgeschichte. Dazu erklingt Livemusik von Gabriel Cazes, Komponist und Jazzpianist, der für die größten Theater arbeitet, und dem Trompeter Nicolas Giraud.
Konzerte | Liederabend

Kate Lindsey, Mezzosopran

Wiener Konzerthaus

Kate Lindsey, Mezzosopran Helmut Deutsch, Klavier Robert Schumann: Sehnsucht op. 51/1 »Ich blick in mein Herz« (1840) Meine Rose op. 90/2 (1850) Abendlied op. 107/6 (1851) Liebeslied op. 51/5 »Dir zu eröffnen mein Herz« (1849) Erich Wolfgang Korngold: Schneeglöckchen op. 9/1 (1911–1913) Sterbelied op. 14/1 (1920) Mond, so gehst du wieder auf op.14/3 Gefasster Abschied op. 14/4 (1920) Robert Schumann: Gedichte der Königin Maria Stuart op. 135 (1852) Requiem op. 90/7 (1850) Hugo Wolf: Mignon I »Heiß mich nicht reden« (1888) Mignon II »Nur wer die Sehnsucht kennt« (1888) Mignon III »So lasst mich scheinen« (1888) Mignon »Kennst du das Land« (1888) Alexander Zemlinsky: Nach dem Gewitter op. 5/7 (1896) Geflüster der Nacht op. 2/1/3 (1895–1896) Da waren zwei Kinder op. 7/1 (1900) Und hat der Tag all seine Qual verloren op. 8/2 (1899 ca.) Entbietung op. 7/2 (1900) Selige Stunde op. 10/2 (1901 ?) Joseph Marx: Selige Nacht (1912) Ein junger Dichter denkt an seine Geliebte (1909) Waldseligkeit (1911) Hat dich die Liebe berührt (1908) Der Ton (1909) Lieder von der Romantik bis ins 20. Jahrhundert »Man kann Lindseys Fähigkeit, stark zu charakterisieren und dabei die Schönheit des Tons zu bewahren, wenn die Musik es verlangt, gar nicht genug loben«, preist die Kritik. Die US-amerikanische Mezzosopranistin begeisterte das Wiener Publikum zuletzt auf der großen Opernbühne als Mélisande. Nun ist sie an der Seite des renommierten Liedbegleiters Helmut Deutsch mit Liedern von Robert Schumann, Hugo Wolf, Joseph Marx, Alexander Zemlinsky und Erich Wolfgang Korngold zu erleben: ein vielschichtiger Liederabend mit Werken, die von der Romantik bis ins frühe 20. Jahrhundert reichen.
Konzerte | Konzert

Wiener KammerOrchester / Kerkezos / Navarro Lara

Wiener Konzerthaus

Wiener KammerOrchester Theodore Kerkezos, Saxophon Francisco Navarro Lara, Dirigent George Gershwin: Prélude Nr. 2 »Blue Lullaby« (Drei Préludes) (Bearbeitung für Kammerorchester: Theodore Kerkezos) (1926) Narongrit Dhamabutra: Konzert für Saxophon und Kammerorchester Mikis Theodorakis: Ballettmusik zu »Alexis Zorbas«. Tanzsuite für Saxophon und Kammerorchester (1988) Ottorino Respighi: Danze ed Arie antiche (1931) Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie C-Dur K 425 »Linzer Symphonie« (1783)
Konzerte | Neue Musik

PHACE: »Solstices«

Wiener Konzerthaus

PHACE Georg Friedrich Haas: Solstices (2018) Eingehüllt in absolute Dunkelheit treten die Klänge in »Solstices« von Georg Friedrich Haas in ungeahnter Intensität und Brillanz zu Tage. Wie in Zeitlupe entwickelt sich das musikalische Geschehen und zieht die Zuhörer:innen in einen meditativen Sog aus langfristigen Wellenbewegungen und Entwicklungsprozessen. Die Eigenwilligkeit im Zusammenspiel der Instrumente, die Stimmung, die mikrotonalen Verschiebungen – die im üblichen, temperierten Kontext oft so unsauber erscheinen – kommen hier in aller Deutlichkeit als klangliche Entitäten mit ganz eigenständigem Charakter zum Vorschein und offenbaren selten gehörte Harmonien. Die vollständige Finsternis ist nicht nur für die Musiker:innen, die das gesamte Stück auswendig lernen müssen, eine Herausforderung. Auch die Zuhörer:innen sollten sich auf ein intensives, forderndes Hörerlebnis einstellen, bei dem die Aufmerksamkeit wandert und die Gedanken vielleicht in überraschende Gebiete verreisen, um mit der Morgenröte zurückzukehren. Die Sonnenwende im Titel bezieht sich wohl nur bedingt auf die Finsternis im Konzertsaal, mit der Haas schon länger in seinen Werken hantiert. Der Komponist bezeichnete das Werk als Liebeslied, gewidmet seiner Frau Mollena, die er zur Wintersonnenwende kennenlernte und zur Sommersonnenwende heiratete.
Konzerte | Konzertante Aufführung

Asmik Grigorian

Wiener Konzerthaus

ORF Radio-Symphonieorchester Wien Asmik Grigorian, Sopran Germán Olvera, Bariton Stephan Zilias, Dirigent Nikolai Rimski-Korsakow: Krakowiak (Suite aus der Oper Pan Voyevoda »Schneeflöckchen« op. 59) Peter Iljitsch Tschaikowsky: Uzh polnoch blizitsya ... Akh! Istomilas ya gorem (Szene und Arioso der Lisa aus »Pique Dame« op. 68) (1890) Nikolai Rimski-Korsakow: Ouverture zu »Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch und der Jungfrau Fewronija« (1903–1905) Peter Iljitsch Tschaikowsky: Puskai pogibnu ya, no pryezhde »Brief-Szene« (Arie der Tatjana aus »Eugen Onegin«) (1877–1878) Kogda bï zhizn domashnim krugom (Arie des Onegin aus »Eugen Onegin«) (1877–1878) O! Kak mnye tyazhelo! ... Onegin! Ya togda molozhe (Finale aus »Eugen Onegin«) (1877–1878) Giacomo Puccini: La tregenda (Le Villi) (1883) Un bel dì, vedremo (Arie der Butterfly aus »Madama Butterfly«) (1904) Ora a noi, sedete qui ... Tuo padre lo saprà, te lo prometto (Duett der Cio-Cio San und des Sharpless aus »Madama Butterfly«) (1904) Dispettosetto questo riccio! ... Sei splendida e lucente ... In quelle trine morbide ... Poiché tu vuoi saper ... E il busto? Bello! (Manon Lescaut) (1893) Oper konzertant – renommiert besetzt Der internationale Durchbruch gelang Asmik Grigorian bei den Salzburger Festspielen 2018, als sie ihr sensationelles Rollendebüt als Salome in der Inszenierung von Romeo Castellucci gab. Tschaikowsky und Puccini Im Großen Saal unternimmt die in Litauen geborene Sopranistin einen Streifzug durch die russische und italienische Opernwelt – von Peter Iljitsch Tschaikowskys »Pique Dame« bis Giacomo Puccinis »Madama Butterfly«. Ihr Duettpartner ist der mexikanische Bariton Germán Olvera, begleitet wird sie vom RSO Wien unter dem Dirigat von Stephan Zilias, Generalmusikdirektor der Staatsoper Hannover.
Konzerte | Klavierkonzert

Klavierabend: Jan Lisiecki

Wiener Konzerthaus

Jan Lisiecki, Klavier Bohuslav Martinů: Drei tschechische Tänze H 154 Manuel de Falla: Danza española »Spanischer Tanz« (La vida breve) (1905) Karol Szymanowski: Vier polnische Tänze (1926) Franz Schubert: 16 Deutsche Tänze D 783 (1823–1824) Béla Bartók: Román népi táncok »Rumänische Volkstänze« Sz 56 (1915) Alberto Ginastera: Danzas argentinas op. 2 (1937) Frédéric Chopin: Grande Valse brillante Es-Dur op. 18 (1831) Johannes Brahms: Walzer gis-moll op. 39/3 (1865) Frédéric Chopin: Grande Valse brillante As-Dur op. 34/1 (1835) Grande valse brillante a-moll op. 34/2 (1831) Johannes Brahms: Walzer As-Dur op. 39/15 (1865) Astor Piazzolla: Libertango (1974) Isaac Albéniz: Tango D-Dur op. 165/2 (España: 6 hojas de album) (1890) Manuel de Falla: Danza ritual del fuego (El amor brujo »Der Liebeszauber«) (1914–1915) Frédéric Chopin: Polonaise As-Dur op. 53 (1842) »World (of) Dance« Walzer, Tango, Polonaise: Sie stammen aus verschiedenen Ländern und Kulturen, doch alle sind ursprünglich Tänze. Viele Komponist:innen haben sich von Tänzen inspirieren lassen und davon ausgehend Kunstmusik geschaffen, der man ihre Ursprünge noch anhört. Auf diese Weise überdauerten viele volksmusikalische Rhythmen und Melodien die Zeit und erbreiteten sich über die Grenzen hinweg. Jan Lisiecki beim Tanz über die Tasten Jan Lisiecki, derzeit einer der gefragtesten Pianisten, hat ein Programm zum Thema »World (of) Dance« zusammengestellt, das vom Üblichen abweicht und von Tschechien über Polen, Deutschland und Rumänien bis nach Spanien und Argentinien führt. In der Musik könne er, der sich selbst als schüchtern bezeichnet, frei ausdrücken, bei Musik von Frédéric Chopin, Franz Schubert, Johannes Brahms, Béla Bartók, Manuel de Falla, Astor Piazzolla und Alberto Ginastera. Dazu kommen weniger bekannte Tänze von Bohuslav Martinů und Karol Szymanowski. »Ich freue mich sehr darauf, das mit dem Publikum zu teilen«, so Lisiecki.
Konzerte | Kammerkonzert

Quatuor Mosaïques

Wiener Konzerthaus

Quatuor Mosaïques Erich Höbarth, Violine Andrea Bischof, Violine Anita Mitterer, Viola Christophe Coin, Violoncello Joseph Haydn: Streichquartett C-Dur Hob. III/77 »Kaiserquartett« (1797) Franz Schubert; Streichquartett Es-Dur D 87 (1813) Ludwig van Beethoven: Streichquartett c-moll op. 18/4 (1799)
Konzerte | Konzert

Studiokonzert

Wiener Staatsoper

Mit­glie­der des Opern­stu­di­os der Wiener Staatsoper ge­stal­ten im Gustav Mahler-Saal Ma­ti­ne­en, in de­nen sie sich jen­seits der gro­ßen Opern­büh­ne mit Lie­dern und Ari­en prä­sen­tie­ren.

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