zur Startseite
Ausstellungen / Museum Weltmuseum Wien Wien, Heldenplatz
Forum.Regionum | Symposium

Symposium for Dance and Other Contemporary Practices

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Betrachtet man es direkt, verschwindet es. LACE #4 richtet seinen weichen Fokus auf das flüssigkristalline Gewebe in uns, das eine zutiefst relationale Art des Seins verkörpert. Fünf Tage lang erforschen Praktiker: innen damit verbundene Themen: Zustände fließenden Dazwischenseins, zelluläre Ecosomatics, die Gegenwart der Ahnen, das Verwischen von Faktischem und Imaginärem, Gesichter jenseits von Identität, fasziale Ontologien, Fraktalisierung. Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen der Autorin oder des Autors bzw. der Autorinnen oder Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der OeAD-GmbH wider. Weder die Europäische Union noch die OeAD-GmbH können dafür verantwortlich gemacht werden. LACE #4 Das Symposium for Dance and Other Contemporary Practices LACE #4: Fractalising Touch ist der letzte Teil eines vierjährigen Bogens, der sich mit soziopolitischen, beruflichen, künstlerischen und therapeutischen Aspekten von Berührung an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Aktivismus befasst. Von der Topografie der Berührung („das Privileg der partiellen Perspektive“) über Gastfreundschaft („wie man Verantwortung mit Anmut begegnet“) bis hin zur Integration („was ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis“) richtet das Symposium seinen weichen Fokus schließlich auf das Interstitium – einen Zustand des fließenden Dazwischen. Das Interstitium offenbart eine zutiefst beziehungsorientierte und responsive Art, in der Welt zu sein. Die Kuratorinnen Deirdre Morris, Sylvia Scheidl und pavleheidler arbeiten mit Praktiker:innen aus verschiedenen Genres zusammen, um Themen zu erforschen, die häufig mit dem Interstitiellen assoziiert werden: Tensegrität, Faszien, Emergenz, Relationalität, Reaktionsfähigkeit, fließendes Bewusstsein, Fraktalisierung – allesamt auch Merkmale komplexer adaptiver Systeme. Als praxisorientiertes Symposium lädt LACE #4 Künstler:innen und Forschende nicht nur dazu ein, ihre Arbeit zu beschreiben oder über ihre Forschung zu berichten. Bei LACE beziehen die Künstler:innen und Forschenden alle Teilnehmenden in ein Experiment ein und teilen ihre Beobachtungen durch gemeinsames Tun. Die Kommunikation erfolgt auf Englisch. Kuratiert von pavleheidler, Deirdre Morris und Sylvia Scheidl. Programm: Eröffnung Symposiumstage Deep Dives Touch Base Weave In & Out Eröffnung Die Eröffnung am Montag, 27. Juli 2026, ist eine Open Doors Veranstaltung (alle sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen) und gibt allen Interessierten Einblicke in die vier folgenden Tage des gemeinsamen Forschens (Dienstag bis Freitag, 28. bis 31. Juli 2026). Gastgeber:innen der Eröffnung: Deirdre Morris, pavleheidler, Sylvia Scheidl 27.7.2026: PART Symposiumstage Dienstag bis Freitag, 28. bis 31. Juli 2026, verbinden drei strukturelle Elemente der Wissensgenerierung miteinander: Deep Dives, Touch Base und Weave In & Out. Deep Dives Deep Dives sind praxisbasierte Formate, die das beziehungsorientierte Erfahren einer künstlerischen Forschung oder Praxis betonen. Die Künstler:innen, Forschenden und Aktivist:innen teilen ihre Praxis/Forschung mit den Anwesenden: Amaara Raheem RESIDENCY PRACTICES: where movement is the main event Ella Hillström Knowing the Face Otherwise Kerstin Kussmaul What Is Not A Thing (Fascial Ontologies of the Interstitial) Olive Bieringa Resisting Extinction Satu Palokangas What is a body? cellular beings in relational fields. an ecosomatic inquiry Stephanié Janaina Composted Identity Tia Reihana Raranga Taniwha: Weaving Story, Reflexivity, and Place Zrinka Šimičić Od stanice do zajednice Touch Base Touch Base bietet zu Beginn und durch den Tag kollektive, durch Scores gestaltete Zeit, in denen das Material der Deep Dives nachklingen kann – Zeit für verkörpertes Landen, Bewegen, Reflektieren und Integrieren. Weave In & Out Weave In & Out am Ende jeden Tages ist moderiert und thematisch an einer Erweiterung der Themen, die in den Deep Dives zutage kommen, ausgerichtet. Detaillierte Infos zum Programm findest du auf der Website vom Symposium: lacesymposium.com/
Forum.Regionum | Gespräch

KURIER-Gespräch zu Trisha Brown mit Carolyn Lucas (US)

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Carolyn Lucas kam 1984 zur Trisha Brown Dance Company und tanzte die Hauptrollen in einigen von Browns berühmtesten Werken, darunter Lateral Pass (1983), Carmen (1986), Newark (Niweweorce) (1987), Astral Convertible (1989), Foray Forêt (1990) und Astral Converted (1991) . 1993 ernannte Trisha Brown Lucas zu ihrer choreografischen Assistentin, bis sie 2013 stellvertretende künstlerische Leiterin der Compagnie wurde. Als choreografische Assistentin spielte Lucas eine wesentliche Rolle in Browns Schaffen für Tanz und Oper gleichermaßen. Sie arbeitete u. a. mit an Stücken wie dem Duett You can see us (1995) mit Bill T. Jones und später mit Mikhail Baryshnikov, sowie an Monteverdis Orfeo (1998) bis hin zu Winterreise (2002) mit Simon Keenlyside und Rameaus Pygmalion (2010) mit William Christie und Les Arts Florissants beim Festival d’Aix, Holland Festival und Athens Festival. Carolyn Lucas war ebenso an Trisha Browns letztem Werk für das Ensemble, I’m going to toss my arms – if you catch them they’re yours (2011) beteiligt, uraufgeführt im Théâtre National de Chaillot in Paris. Neben der Unterstützung bei neuen Choreografien, der Probenleitung der Compagnie und der Neuinszenierung bestehender Choreografien mit den aktuellen Tänzer:innen, wie bei diesem Abend, hat Lucas Projekte auf der ganzen Welt geleitet, darunter für The New School in NYC, P.A.R.T.S. in Brüssel und das Ballett der Pariser Oper. Derzeit dokumentiert Lucas Browns Werk für das Trisha Brown Archive. Dauer: 60 Min Kurier im Gespräch mit Carolyn Lucas, Associate Artistic Director der Trisha Brown Dance Company und Werner Rosenberger.
Forum.Regionum | Treff

European Creative Europe Desk – 30 Years of danceWEB

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Das danceWEB International Scholarship Programme feiert Jubiläum! Zeit also, auf 30 Jahre eines Programms zurückzuschauen, das jeden Sommer jungen Künstler:innen – bislang 1,700 „Webbers“ aus 95 Ländern – die Chance gibt, aus dem Vollen des ImPulsTanz- Angebots zu schöpfen, Workshops und Performances zu besuchen, und vor allem: sich auszutauschen, miteinander zu leben und zu tanzen. Dieses einzigartige internationale Renommée wird u. a. durch das EU-Förderprogramm Creative Europe ermöglicht. Dass das Stipendium auch am Anfang zahlreicher ganz besonderer Laufbahnen im Tanz stand, zeigen schon unsere Panelgäste Trajal Harrell (danceWEB-Mentor 2008), Philipp Gehmacher (danceWEB-Stipendiat im Debütjahr 1996, danceWEB-Mentor 2009), Katerina Andreou (danceWEB 2015, Prix Jardin d’Europe 2016) u. a. danceWEB wird seit 1997 gefördert durch die EU-Kulturförderprogramme der Europäischen Union. Dauer: 90 Min
Forum.Regionum | Gespräch

Artist Talk mit Eun-Me Ahn (KR)

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Zur Uraufführung 2018 in Seoul schrieb die Company: Süd- und Nordkorea leben seit Jahrzehnten unter einem Waffenstillstand. Obwohl sie dieselben Wurzeln und Traditionen teilen, haben sie sich unter dem Einfluss unterschiedlicher Ideologien entwickelt, die durch den Lauf der Geschichte und die langjährige Spaltung geprägt wurden. Über Nordkorea weiß man nur sehr wenig. Für südkoreanische Künstler:innen ist es sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich, die Grenze ohne staatliche Genehmigung zu überqueren. Das Internet ist jedoch voll von Videos aus dem Norden: Militärparaden und Fächertänze, Gesten, die Männlichkeit demonstrieren, virtuose Akrobatik, traditionelle Tänze und Dorftänze. Anhand dieses Materials macht sich Eun-Me Ahn die Bewegungen und Codes zu eigen, schafft ihr eigenes farbenfrohes Zeichensystem und nutzt die Kraft des Tanzes, um sich vorzustellen, was jenseits der Teilung liegt. Dauer: 60 Min Eintritt frei Gespräch mit der Künstlerin, Choreografin und Tänzerin Eun-Me Ahn über die Entstehung, Hintergründe und das Abenteuer der Performance von North Korea Dance.
Forum.Regionum | Gespräch

Ungeschminkt #10 – Lydia Haider und Ferdinand Schmalz

Theatermuseum

Die Sonntagsmatineen des Theatermuseums In seiner Gesprächsreihe möchte das Museum den flüchtigen Augenblick des Theaters festhalten und hierbei dem Publikum besondere Künstler*innen vorstellen. In Ausgabe zehn spricht Hannes Hametner mit Lydia Haider und Ferdinand Schmalz über Österreich, den Zustand der Theater aus Sicht der Autor*innen, die Sprache im Zeitalter des Katastrophenkapitalismus sowie über das Schreiben als Krise und Widerstand. Ticketpreis: € 18 pro Person, ermäßigt € 15
Forum.Regionum | Mitmach-Angebot

Sing on Stage: Ein Fest für Händel

Wiener Konzerthaus

Barucco Stage Choir Wiener Singakademie Landesjugendchor Wien Miriam Kutrowatz, Sopran Heinz Ferlesch, Dirigent Georg Friedrich Händel: Chöre und Arien aus »The Messiah«, »Alexander's Feast«, »Ode to Saint Caecilia«, »Israel in Egypt«, »Judas Maccabaeus« u. a. Einzigartiges Mitsingprojekt: Ein Fest für Händel In professionellem Rahmen mit anderen Amateursänger:innen sowie der Wiener Singakademie und dem Originalklangorchester Barucco musizieren: Bei »Sing on Stage« haben Sie die Möglichkeit dazu! Von den Proben bis zum großen Auftritt Unter der Leitung von Heinz Ferlesch proben und singen 150 ausgewählte Sänger:innen im Stage Choir im prestigeträchtigen Großen Saal. Auf dem Programm stehen berühmte Werke von Georg Friedrich Händel – darunter mitreißende Chöre aus »The Messiah«, »Alexander’s Feast« oder »Judas Maccabaeus«.
Forum.Regionum | Gespräch

Salon PHACE

Wiener Konzerthaus

Juri Giannini, Moderation Juri Giannini im Gespräch mit Interpret:innen des anschließenden Konzerts im Berio-Saal
Forum.Regionum | Symposium

SYMPOSIUM
for Dance and Other Contemporary Practices

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Die Anmeldung zur Teilnahme ist ab sofort geöffnet! LACE #4 Das Symposium for Dance and Other Contemporary Practices LACE #4: Fractalising Touch ist der letzte Teil eines vierjährigen Bogens, der sich mit soziopolitischen, beruflichen, künstlerischen und therapeutischen Aspekten von Berührung an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Aktivismus befasst. Von der Topografie der Berührung („das Privileg der partiellen Perspektive“) über Gastfreundschaft („wie man Verantwortung mit Anmut begegnet“) bis hin zur Integration („was ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis“) richtet das Symposium seinen weichen Fokus schließlich auf das Interstitium – einen Zustand des fließenden Dazwischen. Das Interstitium offenbart eine zutiefst beziehungsorientierte und responsive Art, in der Welt zu sein. Die Kuratorinnen Deirdre Morris, Sylvia Scheidl und pavleheidler arbeiten mit Praktiker:innen aus verschiedenen Genres zusammen, um Themen zu erforschen, die häufig mit dem Interstitiellen assoziiert werden: Tensegrität, Faszien, Emergenz, Relationalität, Reaktionsfähigkeit, fließendes Bewusstsein, Fraktalisierung – allesamt auch Merkmale komplexer adaptiver Systeme. Als praxisorientiertes Symposium lädt LACE #4 Künstler:innen und Forschende nicht nur dazu ein, ihre Arbeit zu beschreiben oder über ihre Forschung zu berichten. Bei LACE beziehen die Künstler:innen und Forschenden alle Teilnehmenden in ein Experiment ein und teilen ihre Beobachtungen durch gemeinsames Tun. Die Kommunikation erfolgt auf Englisch. Kuratiert von pavleheidler, Deirdre Morris und Sylvia Scheidl. Programm: Eröffnung Symposiumstage Deep Dives Touch Base Weave In & Out Eröffnung Die Eröffnung am Montag, 27. Juli 2026, ist eine Open Doors Veranstaltung (alle sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen) und gibt allen Interessierten Einblicke in die vier folgenden Tage des gemeinsamen Forschens (Dienstag bis Freitag, 28. bis 31. Juli 2026). Gastgeber:innen der Eröffnung: Deirdre Morris, pavleheidler, Sylvia Scheidl Symposiumstage Dienstag bis Freitag, 28. bis 31. Juli 2026, verbinden drei strukturelle Elemente der Wissensgenerierung miteinander: Deep Dives, Touch Base und Weave In & Out. Deep Dives sind praxisbasierte Formate, die das beziehungsorientierte Erfahren einer künstlerischen Forschung oder Praxis betonen. Die Künstler:innen, Forschenden und Aktivist:innen teilen ihre Praxis/Forschung mit den Anwesenden: Amaara Raheem - RESIDENCY PRACTICES: where movement is the main event Ella Hillström - Knowing the Face Otherwise Kerstin Kussmaul - What Is Not A Thing (Fascial Ontologies of the Interstitial) Olive Bieringa - Resisting Extinction Satu Palokangas - What is a body? cellular beings in relational fields. an ecosomatic inquiry Stephanié Janaina - Composted Identity Tia Reihana - Raranga Taniwha: Weaving Story, Reflexivity, and Place Zrinka Šimičić - Od stanice do zajednice Touch Base bietet zu Beginn und durch den Tag kollektive, durch Scores gestaltete Zeit, in denen das Material der Deep Dives nachklingen kann – Zeit für verkörpertes Landen, Bewegen, Reflektieren und Integrieren. Weave In & Out am Ende jeden Tages ist moderiert und thematisch an einer Erweiterung der Themen, die in den Deep Dives zutage kommen, ausgerichtet. Teilnahmegebühr: Minimum: 150 Euro Empfohlen: 250 Euro Mit dem empfohlenen Beitrag unterstützt du Teilnehmer:innen, die den Betrag nicht in voller Höhe bezahlen können. Falls dich diese Preisspanne finanziell stark belastet, melde dich bitte beim Team vom Symposium unter symposium@impulstanz.com. Deine Anmeldung ist erst nach Eingang der Teilnahmegebühr verbindlich. Du hast Fragen zur Teilnahme oder zur Anmeldung? Bitte kontaktiere unser Workshop Office: workshopoffice@impulstanz.com Bei generellen Fragen zum Symposium oder zur Teilnahmegebühr kontaktiere bitte das Symposium Team: symposium@impulstanz.com Detaillierte Infos zum Programm findest du auf der Website vom Symposium: lacesymposium.com/
Forum.Regionum | Diskussion

Krise der Demokratie Widerstand der Kunst?

Wiener Festwochen

Das Symposium des Interuniversitären Forschungsnetzwerk Elfriede Jelinek dient der Diskussion künstlerischer Strategien gegen antidemokratische und autoritäre Tendenzen. Das Symposium fragt, wie sich Kunst und Kunstinstitutionen angesichts der bedrohten demokratischen Souveränität und des Aufstiegs autoritärer Kräfte positionieren sollten: (Wie) kann Kunst neue Formen demokratischer Vorstellungskraft ermöglichen, ohne selbst autoritäre oder totalitäre Zwänge zu reproduzieren? Neben Grundsatzvorträgen von Geoffroy de Lagasnerie und Hito Steyerl umfasst das Programm Diskussionen mit Mattias Andersson & Ensemble Volkstheater, Evelyn Annuß, Ekaterina Degot, Jan Philipp Gloger, Stefan Herheim, Pia Janke, Monika Meister, Sara Ostertag, Julia Purgina, Milo Rau, Gerfried Stocker, Monika Voithofer und vielen anderen. Der Autor Thomas Köck wird einen künstlerischen Beitrag präsentieren. Die Veranstaltung findet im Rahmen von RESISTANCE NOW! statt, organisiert von den Wiener Festwochen | Freie Republik Wien.
Forum.Regionum | Diskussion

Götter­dämmerung

Wiener Festwochen

Am Sonntag, den 21. Juni, sind alle Sterblichen und Unsterblichen eingeladen, das Finale der Republic of Gods (und die Sommersonnenwende) im Haus der Republik zu zelebrieren. Das Badeschiff und die Sonnendecks sind ab 10 Uhr geöffnet und es gibt Programm bis in die Nachtstunden. Das Volksstück macht ein letztes Mal halt und die Workshop-Reihen Woran wir glauben und Oh my Godness! zeigen, was sie über den Festivalzeitraum erarbeitet haben. Der Rat der Republik diskutiert in einer öffentlichen Sitzung die Ergebnisse der Arbeitsgruppen zu den Punkten Fundraising und Quoten aus der Wiener Erklärung – also der Frage nach Repräsentation und Kapital, den zwei heimlichen Göttinnen unserer Zeit. Bei Sonnenuntergang findet auch noch ein letztes Mal die Performancereihe Mythical Ark statt. Und wenn das Wetter hält und das mythische Donauweibchen einwilligt, dann wird geschwommen … ein Übergangsritus der besonderen Art.
Forum.Regionum | Diskussion

Holy Spring: Dark Enlightment

Wiener Festwochen

Religiöse Strömungen prägen das Silicon Valley. Wolfgang Palaver beleuchtet am Beispiel Peter Thiel, wie sich technologische Macht theologisch positioniert. Christina von Braun stellt dem Transhumanismus der Tech­-Milliardäre eine feministische Perspektive entgegen. Moderation: Johannes Kaup, Ö1 Sprache: Deutsch
Forum.Regionum | Diskussion

Holy Spring: The Last Insurrection

Wiener Festwochen

Inwiefern kann ein linkes Manifest als religiöser Text verstanden wer­den? Mitglieder der französischen Tarnac­-Gruppe, einer von Schriften des Unsicht­baren Komitees geprägten öko­radikalen Kommune, treffen auf Aktivist:innen der Letzten Gene­ration aus Wien. Ein Abend über messianische Motive, politisches Handeln, revolutionären Glauben und die Versuchung der Resigna­tion angesichts der Klimakrise. Moderation: Servane Dècle, Dramaturgin, Aktivistin Sprache: Englisch
Forum.Regionum | Diskussion

Holy Spring: Falling Skies

Wiener Festwochen

Wie funktioniert spiri­tueller Widerstand? Der Film The Falling Sky begleitet die Yanomami im Amazonas beim Reahu­-Ritual, das den Himmel vor dem Zusammenstürzen bewahren soll, und zeigt aus Sicht des Schama­nen Davi Kopenawa die Folgen von Goldabbau und Umweltzerstörung. Im Anschluss findet ein Gespräch mit der brasilianischen Regisseurin des Films, Gabriela Carneiro da Cunha und Aktivist und Wissen­schaftler Edson Krenak statt. Moderation: Amanda Piña, Choreografin Film: 110 Min., Portugiesisch (OmengU) Sprache Debatte: Englisch Sprache Film: Portugiesisch (OmengU), Debatte: Englisch
Forum.Regionum | Diskussion

Holy Spring: Down to Earth

Wiener Festwochen

MAKHU, ein Künstler:in­nenkollektiv aus dem in­digenen Volk der Huni Kuin (Bra­silien), ist berühmt für großflächige Wandgemälde (u. a. bei der Biennale in Venedig) – visuelle Übersetzun­gen von traditionellen Huni Meka­Gesängen und Ritualen. Im Work­shop teilen sie ihre einzigartigen Techniken! Zusätzlich gibt es einen öffentlichen Talk zu den Huni Meka­-Gesängen. Anmeldungen für den Workshop ab April Preis: 7 Euro (Public Discussion) / 25 Euro (Workshop) Sprache: Portugiesisch mit Kosekutivdolmetschung
Forum.Regionum | Diskussion

Gipfeltreffen 2026

Wiener Festwochen

„As long as historical works by deceased male composers constitute approximately 90% of all music performed in the publicly funded music scene, efforts at gender-based and cultural equality remain merely cosmetic.“ (Deklaration, Akademie Zweite Moderne) Wie wird unsere kulturelle Identität geformt? Wie prägen kulturelle Kontexte musikalische Sprachen und wie können sie sich miteinander verbinden? Unter dem Motto „Considering Appropriation“ widmet sich das Gipfeltreffen 2026 Fragestellungen rund um Aspekte kultureller Inspiration. An zwei Tagen lädt das Gipfeltreffen öffentlich dazu ein, gemeinsam mit den diesjährigen Komponistinnen* und renommierten internationalen Impulsgeber:innen über eine transkulturelle Musikkultur nachzudenken. Die diesjährige Leitfrage: Welche Arten der Programmgestaltung und Repräsentation brauchen wir institutionell und künstlerisch, um Machtmechanismen der Aneignung zu minimieren und Mechanismen globaler Anerkennung zu maximieren? Mit: Mithu Sanyal, Paula-Irene Villa Braslavsky, Sandeep Bhagwati, Georgina Born, Terri Hron, Ulrike Hartung u.a. Moderation: Nora Refaeil Inhaltliche Beratung: Sandeep Bhagwati und Nora Refaeil Kuration: Lisa Florentine Schmalz Ein Projekt der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien In Kooperation mit dem ORF Radiokulturhaus und Ö1 Die Akademie Zweite Moderne wird von der Deutschen Botschaft in Wien, dem ORF RadioKulturhaus, Ö1 und Barbara Ludwig | Hotel Beethoven unterstützt.
Forum.Regionum | Diskussion

Eine Rede an Europa 2026

Wiener Festwochen

Seit 2019 liefert die von der ERSTE Stiftung initiierte Vor­lesungsreihe Rede an Europa kritische Impulse zur Gegen­ wart und Zukunft Europas. In der Reihe geben renommierte Intellektuelle einer breiten Öffentlichkeit Denkanstö­ße zum politischen und kulturellen Projekt Europa. Als Ort dient der Wie­ner Judenplatz, der daran erinnert, dass Europa nur im Spiegel seiner Geschich­te verstanden werden kann. Bisherige Redner:innen waren der amerikanische Historiker Timothy Snyder, die ukrai­nische Menschenrechtsaktivistin Oleksandra Matwijtschuk, der israe­lisch­-deutsche Philosoph Omri Boehm und die albanisch­britische Philosophin und Politikwissenschaftlerin Lea Ypi. 2026 wird die amerikanisch­-polnische Journalistin, Historikerin und Pulitzer-Preisträgerin Anne Applebaum die Rede an Europa halten. Sie zählt zu den profi­liertesten Kritiker:innen autoritärer Herrschaftssysteme, insbesondere der russischen Expansionspolitik. Für ihr Gesamtwerk wurde Anne Applebaum mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2024 ausgezeichnet. Ein gemeinsames Projekt der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, Erste Stiftung und des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen In Kooperation mit dem Jüdischen Museum Wien Mit LIVE-STREAM Sprache: Englisch
Forum.Regionum | Gespräch

Florian Klenk & Christian Reiter

Theater im Park

Über Leben und Tod - Klenk und Reiter in der Gerichtsmedizin Der sensationell erfolgreiche FALTER-Podcast auf der Bühne Warum landen Spitalspatienten lebendig am Seziertisch? Woran starben Beethoven und Mozart wirklich? Wie giftig sind eingekochte Früchte und wie klärt man politisch heikle Fälle und Polizeiskandale? Was ist der perfekte Mord? Und was hat es mit „Vampyren“ auf sich? Ist der Totenschädel Beethovens tatsächlich der seine? Wie identifiziert man die 223 Leichen des Lauda-Air-Absturzes in der Nähe von Bangkok? Auf welche Weise hat die »Schwarze Witwe« Elfriede Blauensteiner ihre Männer ins Jenseits befördert? Und was genau hat es mit den K.-O.-Tropfen auf sich? Österreichs bekanntester Rechtsmediziner, Universitätsprofessor Christian Reiter und Falter-Chefredakteur und Investigativjournalist Florian Klenk beantworten diese und viele andere Fragen und berichten über die spektakulärsten Fälle der österreichischen Kriminalgeschichte der vergangenen 40 Jahre, aber auch über historische Fälle. »Ich wüsste, wie der perfekte Mord geht, werde mich aber hüten, es jemandem zu verraten.« Ohne Pause
Forum.Regionum | Gespräch

„Thema des Tages“ Live Podcast

Theater im Park

Hosts: Daniel Retschitzegger & Zsolt Wilhelm Am 3. November 2026 finden in den USA die Midterm-Wahlen statt. Dann wird sich zeigen, ob die Demokratie unter Donald Trump noch existiert. Im STANDARD-Podcast "Thema des Tages" besprechen wir live die Szenarien und Folgen dieser Wahl. Wir blicken auf die autokratischen Pläne der MAGA-Bewegung und fragen, wer sie stoppen kann.
Forum.Regionum | Gespräch

Florian Klenk & Florian Scheuba

Theater im Park

Der Investigativ-Journalist und der Investigativ-Kabarettist in einem gemeinsamen Gespräch über die politische Realität unseres Landes. Pointiert, reflektiert und vor allem gut recherchiert bereiten sie eine Mischung aus Investigativ-Journalismus, Satire und Gesellschaftskritik auf. Ein Realitätscheck mit Unterhaltungsfaktor. Jede Aufführung von „Sag Du, Florian...“ ist einzigartig, weil das Programm ständig in Bewegung ist, Neues bietet und sich stets selbst aktuell fortschreibt. Florian Scheuba und Florian Klenk berichten vom politischen Alltag in Österreich: über Skandale, Intrigen und Hintergründe, immer auf Basis der aktuellen Schlagzeilen. Dafür haben sie ein neue Kunstform kreiert: Korruptions-Jazz. Einer gibt das Thema vor, der andere improvisiert dazu. Sie zitieren aus Akten, vergleichen alte und neue Fälle und entdecken so, dass viele der handelnden Personen immer wieder in teils unterschiedlichen Rollen auftauchen. Dabei gibt es viel zu staunen und um fassungslos zu sein, aber auch viel zu lachen.
Forum.Regionum | Gespräch

Michael Köhlmeier & Heide Schmidt

Theater im Park

Heide Schmidt, geb. 1948 im bayerischen Kempten, studierte Jus, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Sie war FPÖ-Generalsekretärin, Abgeordnete und Dritte Nationalratspräsidentin. Nach dem Bruch mit der FPÖ Gründerin des Liberalen Forums. Nach mehreren erfolgreichen Wahlen Scheitern bei der Nationalratswahl 1999. Seitdem engagiert sie sich auf zivilgesellschaftlicher Ebene. Michael Köhlmeier, geboren 1949 - Studium der Germanistik und Politikwissenschaft in Marburg an der Lahn - halbes Studium der Mathematik und Philosophie in Gießen - verheiratet mit der Schriftstellerin Monika Helfer - Sohn Lorenz ist Maler - Tochter Paula war Schriftstellerin, sie verunglückte 2003 im Alter von 21 Jahren - Vorübergehend Gastgeber des Club 2 im ORF Auswahl aus seinen Werken: - Abendland (Roman) - Die Abenteuer des Joel Spazierer (Roman) - Zwei Herren am Strand (Roman) - Bruder und Schwester Lenobel (Roman) - Die Märchen (Sammlung) - Erwarten Sie nicht, dass ich mich dumm stelle (Reden) - Matou (Roman) - Das Philosophenschiff (Roman) - Zusammen mit Konrad Paul Liessmann: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist, Adam? Mythologisch-philosophische Verführungen - Zusammen mit Konrad Paul Liessmann: Der werfe den ersten Stein. Mythologisch-philosophische Verdammungen

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.