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Aufführungen | Oper

Das schlaue Füchslein

Staatsoper Unter den Linden

Oper in drei Akten (1924) Musik von Leoš Janáček Text von Leoš Janáček nach der Novelle von Rudolf Těsnohlídek Nichts Geringeres als den ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen brachte Leoš Janáček in seiner poetischen Oper vom Schlauen Füchslein auf die Bühne. Es erzählt den Lebensweg der jungen, rebellischen Füchsin Schlaukopf, die vom Förster gefangen wird und auf dessen Hof eine Revolution anzettelt, bevor ihr die Flucht gelingt. In der Freiheit des Waldes gründet sie gemeinsam mit dem Fuchs eine Familie und wird schließlich vom Wilderer erschossen. Sehnsuchtsvoll blickt die scheinbar so zivilisierte Menschenwelt auf die ungezähmte Natur, die ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten von Leben und Lieben folgt. Inspiriert von der Bildergeschichte Rudolf Těsnohlídeks schuf Janáček in seiner 1924 uraufgeführten Oper eine höchst sinnliche, impressionistisch anmutende Musik, die die wechselseitige Verwobenheit von Mensch und Tier vielschichtig reflektiert. In Szene gesetzt wird dieser „tschechische Sommernachtstraum“ von Regisseur Ted Huffman, der damit sein Debüt an der Staatsoper gibt; am Pult steht der ausgewiesene Janáček-Kenner Simon Rattle. Musikalische Leitung: Simon Rattle Inszenierung: Ted Huffman Spielleitung: José Darío Innella, Marcin Łakomicki Bühne: Nadja Sofie Eller Kostüme: Astrid Klein Licht: Bertrand Couderc Choreographie: Pim Veulings Einstudierung Chor: Dani Juris Dramaturgie: Detlef Giese, Elisabeth Kühne Sprache: In tschechischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Altersempfehlung: ab 14 Jahren Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal
Aufführungen | Musiktheater

Die Kantine

Theater Münster

Was geht eigentlich hinter den Kulissen des Theater Münster vor sich? Die überraschende Antwort liefern der Komponist und Regisseur Nico Sauer und sein Team. Sie lassen Orchester und Gesang nicht wie gewohnt auf der Bühne, sondern an unterschiedlichen Orten des Gebäudes erklingen. Tätigkeiten der Theatermitarbeiter*innen, die normalerweise im Verborgenen stattfinden, werden von den Künstler*innen beobachtet und in eine musikalische wie szenische Form gebracht. Bei einem Rundgang durch das Haus wird so der Sound des Theaterbetriebs hörbar, Arbeitsabläufe werden reeanactet. Selbst kleinste Details wie das Tippen einer Computertastatur oder das Kreischen einer Säge können Teil der Komposition werden. Musikalische Leitung: Thorsten Schmid-Kapfenburg Regie & Komposition: Nico Sauer Tanzchoreografie: Caroline Beach Bühne: Maria Magdalena Emmerig Kostüme: Jasmin Knitter Lichtdesign: Malte Spitzer Dramaturgie: Katharina Kost-Tolmein, Roland Quitt, Rosa Coppola Das Projekt "Die Kantine" ist Teil von "NOperas!" - einer Initiative des Fonds Experimentelles Musiktheater (feXm). In Trägerschaft des NRW KULTURsekretariats wird es in Kooperation mit dem Staatstheater Darmstadt und dem Theater Münster realisiert.
Aufführungen | Schauspiel

Toxische Männer

Theater Münster

Premiere: 27.3.2026 „liebe menschen. hallo. schön euch kennenzulernen.“ Die wohlwollende Herrscher-KI kim hat in der nahen Zukunft das Internet ersetzt, um Ordnung in das menschengemachte Chaos zu bringen. kim errechnet, dass männliche Machtfantasien und der daraus resultierende Geschlechterkampf Grund vielen Übels sind. So sorgt kim kurzerhand für eine geschlechtergetrennte Welt, in der die Medizin hoch entwickelt ist, alle einem sinnhaften Job nachgehen und jenseits der Überproduktion optimal versorgt sind. Während kim von diesem verführerischen Frieden träumt, muss Prometheus – der erste Mann, der sich gegen die Götter erhoben und damit die Zivilisation begründet hat – ertragen, dass seine Leber gefressen wird. Bei ihm regt sich Widerstand gegen die göttliche Bestrafung, ebenso keimen Umsturzpläne gegen kim auf. Sollten sie kims Kabel kappen? Wie kaum ein anderer Autor versteht der vielfach ausgezeichnete Dramatiker Konstantin Küspert es, uns in unseren dunklen Befürchtungen bei Betrachtung der Weltlage ein befreiendes Lachen zu ermöglichen. Seine Komödie Toxische Männer vereint die verschiedenen Spielarten des Humors mit einer treffenden Zeitdiagnose und macht uns einen Vorschlag, wie die schöne neue Welt aussehen könnte. Gefördert im Rahmen von Neue Wege vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Regie: Cilli Drexel Bühne: Anna Brandstätter Kostüme: Nicole Zielke Musik: Lori Brückner Dramaturgie: Victoria Weich
Aufführungen | Gala

Gala

OsterTanzTage

Als im Mai 1987 erstmals einige ausgewählte junge Choreograf:innen ihre eigenen Kreationen in Hannover präsentierten, markierte dies die Geburtsstunde eines der renommiertesten Tanzwettbewerbe der Welt: des Internationalen Wettbewerbs für Choreographie. Heute zeigen jährlich bis zu 400 Bewerbungen aus über 50 Nationen die Bedeutung der von der Ballett Gesellschaft Hannover organisierten Plattform und die Offenheit ihres Konzepts. 2026 findet der Wettbewerb zum 40. Mal statt — ein Jubiläum, das gefeiert werden soll. In Kooperation mit dem Staatsballett Hannover zeigt die festliche Gala im Rahmen der OsterTanzTage ein vielseitiges Programm: Eine Arbeit Goyo Monteros trifft auf aktuelle Werke ehemaliger Preisträger:innen, deren Namen heute längst zum „Who is Who“ der Tanzwelt zählen Programm: Goyo Montero: It’s Alright, Ma Staatsballett Hannover Stephan Thoss (Preisträger 1990): Ausschnitt aus Shakespeare & Love Tanz Nationaltheater Mannheim Eyal Dadon (Preisträger 2015): Shuv Tanz Kassel Gregor Zöllig (Preisträger 1996): Ausschnitt aus Das Rauschen der Stadt Tanztheater des Staatstheaters Braunschweig Sofia Nappi (Preisträgerin 2021): The Fridas KOMOCO Florenz Marcos Morau (Preisträger 2013): Millenials MiR Dance Company Gelsenkirchen Edward Clug (Preisträger 2003): Ausschnitt aus Radio & Juliet Ballett Dortmund Honji Wang & Sébastien Ramirez (Preisträger 2012): A l’Origine Wang Ramirez Dance Perpignan/Paris Tu Hoang (Preisträger 2020 & 2023): A Thousand Steps to Silence Of Curious Nature Bremen In Kooperation mit der Ballett Gesellschaft Hannover
Aufführungen | Film

Rahmenprogramm

OsterTanzTage

Ob Tanzfilm, verfilmtes Ballett, Doku oder Spielfilm – das Kommunale Kino im Künstlerhaus begleitet die OsterTanzTage mit einem vielfältigen Programm. Flamenco Carlos Saura / ES 1995 / 100 Min. / FSk k. A. / span. OmU 1.4., 18:00 Uhr, Kommunales Kino im Künstlerhaus Carlos Saura zeigt die Schönheit und die Kraft des Flamenco, ein faszinierendes Zusammenspiel von Bewegung und Rhythmus, Licht und Farben. Dem preisgekrönten spanischen Filmemacher ist 1995 mit seiner Dokumentation eine furiose Mischung aus Tanz, Emotion und Musik mit den besten spanischen Flamenco-Künstlern gelungen, darunter La Paquera de Jerez, Merche Esmeralda, Manolo Sanlúcar, Joaquín Cortés – und auch María Pagés, die bei den OsterTanzTagen mit ihrer Compañía zu Gast ist. Germaine Acogny – Die Essenz des Tanzes Filmpremiere Greta-Marie Becker / D/F/SEN 2026 / 89 Min. / FSK k. A. / franz. OmU Im Anschluss Publikumsgespräch mit Regisseurin Greta-Marie Becker 3.4., 16:00 Uhr, Kommunales Kino im Künstlerhaus Germaine Acogny ist eine der wichtigsten künstlerischen Stimmen Afrikas, die „Mutter des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes“. Verwurzelt in traditionellen westafrikanischen Tänzen und in der Auseinandersetzung mit europäischen Tanzformen entwickelte sie ihre ganz eigene Acogny-Technik und gründete mit der École des Sables im Senegal eine der wichtigsten professionellen Tanzausbildungsstätten in Afrika. Auf der Biennale de la Danza in Venedig wurde Germaine Acogny 2021 mit dem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die Dokumentation von Greta-Marie Becker gibt umfassende Einblicke in die Arbeit und das Leben dieser faszinierenden Künstlerin. Yuli Icíar Bollaín / ES 2018 / 110 Min. / FSK 6 / span. OmU 3.4., 18:00 Uhr, Kommunales Kino im Künstlerhaus Begleitend zum Gastspiel der kubanischen Compagnie Acosta Danza erzählt der Spielfilm Yuli die bewegende Lebensgeschichte Carlos Acostas, der als erster schwarzer Tänzer 1991 den Sprung an das English National Ballet in London schaffte. Seine steile internationale Karriere lässt die spanische Regisseurin Icíar Bollaín in einer reizvollen Kombination aus Biopic und Tanzszenen, in denen auch Acosta als Tänzer zu erleben ist, Revue passieren – ein kraftvoller und berührender Spielfilm über einen Ausnahmetänzer und zugleich eine Liebeserklärung an Kuba – die Geschichte des Landes und die Menschen, die dort leben. Steppenwolf Goyo Montero & Hans Hatulla / Ballett des Staatstheaters Nürnberg / DE 2025 / 85 Min. / FSK k. A. / dt. OV Im Anschluss Publikumsgespräch mit Ballettdirektor Goyo Montero 4.4., 18:00 Uhr, Kommunales Kino im Künstlerhaus Ein großer Entwicklungsroman als episches Balletttheater: Choreograf Goyo Montero fragt in Steppenwolf nach Hermann Hesses gleichnamigem Roman mit den Mitteln des Tanzes und des Theaters nach der inneren Zerrissenheit eines Menschen zwischen bürgerlicher Anpassung und wilder Individualität und deren Wirkung auf die Gesellschaft. Neben der Produktion Schwanensee. Rotbarts Geschichte, die derzeit am Spielplan des Staatstheaters Hannover steht, bietet die aufwändige Verfilmung die einmalige Gelegenheit, ein weiteres Handlungsballett Goyo Monteros auf der Kinoleinwand zu sehen. Tickets ausschließlich über die Kinokasse: kokikasse@hannover-stadt.de oder +49 511 168 455 22
Aufführungen | Musical

Hedwig and the Angry Inch

Theater Konstanz

„Hedwig and the Angry Inch” ist ein schillerndes und berührendes fiktives Biopic. Rock­Queen Hedwig erzählt ihr bewegtes Leben im ewigen Dazwischen. Leidenschaftlicher Rock’n Roll trifft auf Country und wunderschöne Balladen. Für ein Konzert kehrt die „weltweit ignorierte Chanteuse” Hedwig nach Berlin zurück. Als die Welt und diese Stadt noch in Ost und West geteilt waren, fing alles an: Hedwig, damals noch Hansel, lebt jenseits der Mauer und will nur eins – raus aus der Enge des Ostens. Da kommt Corporal Luther Robinson ins Spiel, eine Zufallsbegegnung, die sich als Eintrittskarte in die freie westliche Welt erweist. Luther verliebt sich in den jungen Mann und plant eine Ehe. Es gibt nur ein Hindernis für diese Ehe, doch Luther und Hansels Mutter sind sich schnell einig, „wer gehen will, muss etwas zurücklassen“. Bei der OP läuft nicht alles glatt und Hedwig behält ihren „angry inch“. Das Eheglück währt allerdings nicht lange, Hedwig und Luther trennen sich und viele Männer und Begegnungen später kehrt Hedwig für diesen Auftritt zurück, bei dem sie tiefe Einblicke in ihre Lebensgeschichte gibt und ihrem Ex-Lover Tommy Gnosis, der zur selben Zeit auf einer anderen Bühne der Stadt steht, Paroli bietet. Mit Songs wie „Tear me down“, „Sugar Daddy“ oder „The Angry Inch“ bringen Susi Weber und ihr Team eine musikalische Wundertüte mit einer Lebenskünstlerin im Mittelpunkt auf die Bühne, die voll schnoddrigem Humor eine unglaubliche Biografie erzählt. Regie: Susi Weber Bühne: Luis Graninger Kostüme: Katia Bottegal Dramaturgie: Annika Hilger Mit: Ingo Biermann, Anna Lisa Grebe
Aufführungen | Ballett

Visionary Dances

Wiener Staatsoper

Premiere: 28.3.2026 Drei Choreografien – drei Visionen für ein zeitgenössisches Ballett. Visionary Dances vereint Tanzkünstler, die jeweils einen individuellen Zugang zum akademischen Tanz gefunden und das klassische Ballett in neue Dimensionen geführt haben. Während Twyla Tharp eine der ersten war, die die klassische und moderne Welt verband und deren "In the Upper Room 2026" 40-jähriges Jubiläum feiert, gehören Justin Peck und Wayne McGregor aktuell zu den wichtigsten und gefragtesten Choreografen. Heatscape Musikalische Leitung: Gavin Sutherland Klavier: Yoko Kikuchi Choreografie: Justin Peck Musik: Bohuslav Martinů Bühne: Shepard Fairey Kostüme: Reid Bartelme, Harriet Jung Licht: Brandon Stirling Baker Einstudierung: Michael Breeden, Eric Trope Yugen Musikalische Leitung: Gavin Sutherland Chor: Arnold Schoenberg Chor Konzept, Inszenierung & Choreografie: Wayne McGregor Musik: Leonard Bernstein Bühne: Edmund de Waal Kostüme: Shirin Guild Licht: Lucy Carter Choreinstudierung: Erwin Ortner Yugen ist eine Koproduktion des Royal Ballet London und Het Nationale Ballet Amsterdam In the Upper Room Choreografie: Twyla Tharp Musik: Philip Glass Kostüme: Norma Kamali Licht: Jennifer Tipton Einstudierung: Shelley Washington Werkeinführung 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal
Aufführungen | Aufführung

Tide

Münchner Volkstheater

Uraufführung: 11.4.2026 Ein und Aus. Vor und zurück. Wie ein Wellengang hebt und senkt sich die Atmung. Mal schneller, mal langsamer. Nicht nur im Menschen, sondern in allem findet sich eine eigene Atmung, ein eigener Rhythmus. Sei es in der Natur oder in den Gezeiten der Zivilisation. Was geschieht, wenn man für diese allgegenwärtige Atmung eine Wahrnehmung entwickelt? Welche Elemente werden im Strom der Dinge übersehen? Und wir können wir die Fluten der Ereignisse aufhalten um Neues sichtbar zu machen? Diesen Fragen gehen Sophie Haydee Colindres Zühlke und Serhat "Saïd" Perhat in ihrer neuen Produktion auf die Spur. Nach ihrem erfolgreichen Tanztheaterstück "Grey" begeben sie sich gemeinsam mit ihrem Ensemble auf eine Forschungsreise der individuellen und kollektiven Gezeiten. Urbaner Tanz trifft auf experimentelle Formen; organische Bewegungslinien auf harte, akrobatische Elemente. Aus unterschiedlichen tänzerischen Kontexten werden die Körper der Performenden dabei zu eigenen Resonanzräumen, mit denen die Gruppe einen Bewegungsfluss kreiert. Dieser folgt mal persönlichen Transformationen, mal gesellschaftlichen Dynamiken. Die einzelnen Tänzer*innen schwimmen darin mal gegen den Strom oder aber sie lassen sich von ihm tragen.
Aufführungen | Schauspiel

ELEKTRA - 750 PS Vergangenheitsüberwältigung

Münchner Volkstheater

Agamemnon ist tot. Der gefeierte Kriegsheld wird gleich nach seiner Heimkehr von seiner Frau Klytaimnestra und ihrem neuen Liebhaber Aigisthos aus Rache für die Opferung der gemeinsamen Tochter Iphigenie ermordet. Die Geschwister Elektra und Orestes schwören daraufhin, ihrerseits Vergeltung für den heimtückischen Mord am geliebten Vater zu üben. Der Familienfluch ewiger Rache spinnt sich unerbittlich weiter und weiter – bis hinein in die deutsche Gegenwart. Denn in dieser radikalen Überschreibung von Lorenz Nolting und Sofie Boiten richtet sich Elektras Wut nicht länger auf die düstere Vergangenheit der eigenen Familie, sondern auf die belastete Familiengeschichte einer der reichsten Unternehmerdynastien Deutschlands: der Familie Quandt, deren Wohlstand nicht zuletzt auf der jahrelangen Ausbeutung von NS-Zwangsarbeiter*innen durch ihre Vorfahren beruht. Der antike Rachekomplex wird auf ein aktuelles Schuldgefüge angewendet und wirft so zentrale Fragen auf: Wie geht eine nachfolgende Generation mit dem Erbe großer Schuld um? Was bedeutet Verantwortung inmitten kollektiver Verdrängung? Und wie kann Widerstand oder Gerechtigkeit aussehen – auch jenseits archaischer Gewalt und göttlicher Ordnung? Lorenz Nolting und sein Team enthüllen mit ihrer Version des Elektra-Stoffes nicht nur das Fortbestehen von Machtstrukturen, sondern auch das enge Geflecht von Profit und Faschismus. Regie: Lorenz Nolting Künstlerische Mitarbeit: Sofie Boiten Bühne: Nadin Schumacher Kostüme: Lea Jansen Musik: Alexander Zwick Dramaturgie: Leon Frisch
Aufführungen | Film

Studio Dan

Wiener Konzerthaus

Studio Dan Viola Falb, Saxophon Michael Tiefenbacher, Klavier, Keys Martin Ohrwalder, Trompete Raphael Meinhart, Percussion Martina Bischof, Viola Philipp Kienberger, Bass Daniel Riegler, Leitung Ralph Mothwurf, E-Gitarre Michael Stark, Host Anhand ausgewählter historischer und zeitgenössischer Kurzfilme werden verschiedene musikalische Zugänge zum Medium Film vorgestellt. Im Zentrum steht der für das Projekt neu entwickelte Animationsfilm »Sonnensittich« von Fekry Helal und Ralph Mothwurf, die Geschichte eines Außenseiters, die zeigt, wie ein erster Eindruck täuschen kann. Musik von Ralph Mothwurf, Flora Geißelbrecht, Daniel Riegler, Ursula Winterauer Filme von Fekry Helal, Claudia Larcher, Celine Pham , Hans Richter, Thomas Renoldner, Anna Vasof Das Programm entsteht in Kooperation mit dem Filmkurator Thomas Renoldner (BAAF Film) ​Empfohlen ab 12 Jahren
Aufführungen | Oper

Franz Schmidt: Das Buch mit sieben Siegeln / Manfred Honeck

Internationales Musikfest Hamburg

NDR Elbphilharmonie Orchester MDR-Rundfunkchor NDR Vokalensemble Maximilian Schmitt, Johannes Tareq Nazmi, Stimme des Herrn Christina Landshamer, Sopran Catriona Morison, Alt Patrick Grahl, Tenor Gerrit Illenberger, Bass Thomas Emanuel Cornelius, Orgel Dirigent: Manfred Honeck Franz Schmidt: Das Buch mit sieben Siegeln / Oratorium für Soli, Chor, Orgel und Orchester Weltuntergang in Starbesetzung Nichts Geringeres als die Vertonung der »Apokalypse des Johannes« nahm sich Franz Schmidt am Vorabend des Zweiten Weltkrieges vor. Mit einer gigantischen Besetzung und einer effektvollen spätromantischen Klangsprache zeichnet sein Oratorium »Das Buch mit sieben Siegeln« die biblischen Vision vom von der Verbreitung des christlichen Glaubens bis zum Tag des Jüngsten Gerichts nach. In Schmidts Heimatstadt Wien wird das beeindruckende Werk regelmäßig aufgeführt; in der Elbphilharmonie erklingt es zum ersten Mal. »Das Buch mit sieben Siegeln« gilt als eines der letzten großen Monumente der österreichischen Spätromantik und führt die bedeutende Linie von Bachs Passionen und Brahms’ »Deutsches Requiem« eindrucksvoll ins 20. Jahrhundert fort. Damit ist die Partitur beim Dirigenten Manfred Honeck in den besten Händen, der es zur Eröffnung des Internationalen Musikfests Hamburg mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester auf die Bühne bringt. Den Interpret:innen verlangt das monumentale Oratorium Enormes ab. Für den legendären Tenor Peter Schreier war die exorbitant fordernde Partie des Johannes eine Paraderolle; in Hamburg singt nun Maximillian Schmitt den Propheten. Schmitt zur Seite steht eine Riege hochkarätiger Sänger:innen, wie etwa der Bass Tareq Nazmi, der die Stimme Gottes verkörpert, oder die Sopranistin Christina Landshamer als Mutter und Engel. NDR Vokalensemble und MDR-Rundfunkchor singen die schwierigen Chorpartien. Einführung 19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
Aufführungen | Schauspiel

Die kleinen Meerjungraun

Stadttheater Bern

Das neue Stück von Kim de l’Horizon ist eine Überschrei­bung des Märchenstoffes um die kleine Meerjungfrau. Es ist eine Geschichte über die Sehnsucht nach einem anderen Körper, den Traum von der einzigen wahren Liebe und den Preis, den gesellschaftlicher Aufstieg fordert. An seinem 15. Geburtstag darf das kleine Meer­jungrau endlich an die Meeresoberfläche schwim­men – und entdeckt Ungeheuerliches: einen Marcomann! Wunderschön und auf geraden Beinen. Sofort wird das Meerjungrau von wilden Wünschen gepackt, halb Begehren, halb die Sehnsucht, anders zu sein. Im Tausch für die neue Norm und ein besseres Leben verzichtet es auf Flutschigkeit, schillernde Schuppenpracht und seinen grossen glitzernden Schwanz – und zahlt dafür in der neuen Welt mit Unsichtbarkeit und Schweigens. Kim de l’Horizon ist seit dem Schweizer wie dem Deutschen Buchpreis politisch wie literarisch eine Grösse – und in Bern seit der Hausautor*innenschaft 2021/22 und zwei Inszenierungen bekannt (Hänsel & Greta & The Big Bad Witch sowie Blutbuch). Den neuen Stückauftrag bringt das Trio ACE (Alia Luque, Christoph Rufer, Ellen Hofmann) auf die Bühne. Regie: Alia Luque (Trio ACE) Bühne: Christoph Rufer (Trio ACE) Kostüme: Ellen Hofmann (Trio ACE) Licht: Jonas Bühler Dramaturgie: Felicitas Zürcher ca. 1h 30 Minute
Aufführungen | Tanz

Tanzfestival Steps: Twi/light

Stadttheater Bern

Night Shining Clouds Choreografie: Marioenrico D'Angelo (NEXT STEPS-Artist) Bühne: Verena Hemmerlein Kostüme: Irina Shaposhnikova Vanishing Point Choreografie: Rachelle Anaïs Scott (NEXT STEPS-Artist) Bühne: Lukas Marian Kostüme: Mikaela Kelly Als grösstes Tanzfestival der Schweiz bringt das Migros­-Kulturprozent Tanzfestival Steps alle zwei Jahre herausra­gende Werke des aktuellen zeitgenössischen Tanzschaf­fens flächendeckend im ganzen Land auf die Bühne. Diesmal mit dabei: Bern Ballett und die St. Gallen Dance Company. Im Rahmen des Pilotprojekts NEXT STEPS sind für die beiden Ensembles zwei choreografische Arbeiten entstanden, die nun gemeinsam auf Tour gehen: Night Shining Clouds von Marioenrico D’Angelo und Vanishing Point von Rachelle Anaïs Scott. Vom 5. bis 29. März 2026 findet bereits die zwanzigste Ausgabe von Steps statt.
Aufführungen | Tanz

Metaphysics

Stadttheater Bern

Uraufführung: 18.4.2026 Was liegt hinter dem Messbaren? Mit dieser Frage haben wir zwei Choreografinnen beauftragt, in eine Welt ein­zutauchen, die all das Wahrnehmbare, das Empirische übersteigt. In ihren neuen Stücken suchen Sidonie Fossé und Rachelle Anaïs Scott nach dem metaphysi­schen Potenzial von Körpern in Bewegung. Sie for­schen nach ersten Gründen und letzten Prinzipien, dem Sinn und Zweck des gesamten Seins oder sogar nach der Realität an sich. Zwei unterschiedliche zeitgenössische Tanzspra­chen – atmosphärisch, choreografisch dicht und reich an Bildern –, die bewegen und in die Tiefe gehen. Sidonie Fossé hat 2023 den Berner Tanzpreis ge­wonnen und im Rahmen von Next Generation bereits ein Stück für Bern Ballett choreografiert. Rachelle Anaïs Scott arbeitet zum ersten Mal mit dem Ensemble von Bern Ballett. Als NEXT STEPS-Artist ist sie Teil des Pilotprojekts in Zusammenarbeit mit dem Migros­-Kulturprozent Tanzfestival Steps, der St. Gallen Dance Company und Bern Ballett. Choreografie: Sidonie Fossé Choreografie: Rachelle Anaïs Scott (NEXT STEPS-Artist) Bühne & Lichtdesign: Lukas Marian Kostüme: Irina Shaposhnikova Dramaturgie: Isabelle Bischof Dramaturgie: Bettina Fischer
Aufführungen | Schauspiel

Demian

Stadttheater Bern

Premiere: 1.4.2026 Der spätere Literaturnobelpreisträger Hermann Hesse be­fand sich in einer Lebenskrise, als er 1917 in einem drei­wöchigen Schreibrausch Demian verfasste und unter dem Pseudonym Emil Sinclair veröffentlichte. Dieser beschreibt darin sein Erwachsenwerden: Er erfährt Demütigungen, sprengt die Grenzen seines strengen Elternhauses, durch­lebt Alkoholexzesse, verklärt eine erste Liebe und findet sich schliesslich in einem Lazarett des Ersten Weltkrieges wieder. An seiner Seite taucht immer wieder der ältere Schüler Demian auf, der ihn in seinen Fragen nach einer Verbindung von Gut und Böse und auf der Suche nach seinem eigenen Ich leitet und unterstützt. Denn beide wis­sen: Es steht der Zusammenbruch Europas bevor, und seine Wiedergeburt braucht neue Werte. «Letzten Endes sah auch diese Jugend nur klar, was sie nicht wollte: die tiefe innere Verlogenheit dieser alten untergangsreifen Gesellschaftskultur», schreibt die Rezen­sentin Lulu von Strauss und Torney 1922. Mit zunehmen­dem Erfolg seiner «Geschichte einer Jugend» sah Hesse sich gezwungen, das Pseudonym zu lüften, das er ge­wählt hatte, «um die Jugend nicht durch den bekannten Namen eines alten Onkels abzuschrecken», und der er trotzdem aus der Seele gesprochen hatte. Nach Nimm die Alpen weg inszeniert der Schweizer Schauspieler und Regisseur Marin Blülle zum zweiten Mal in Bern. Regie: Marin Blülle Austattung: Louis Panizza Musik: Oh No Noh (Markus Rom) Licht: Reto Dietrich Dramaturgie: Krystian Podwórny
Aufführungen | Schauspiel

Trophäe

Stadttheater Bern

Premiere 28.3.2026 Endlich ist sie da, die Jagdlizenz für das Spitzmaulnashorn, für die Hunter White auf dem Schwarzmarkt eine unan­ständige Summe bezahlt hat. Um Geld geht es ihm nicht, er ist beglückt von dem Gedanken, endlich die Nummer Fünf seiner Big Five zu erjagen und als Trophäe mit nach Hause zu nehmen. Doch dann geht alles schief, und Wilderer erlegen das für ihn vorgesehene Nashorn. Als der Betreiber der Luxus­-Lodge mitten in der Steppe die komplexen Fragen um Artenschutz, Tourismus und Jagd mit dem Schutz von Minderheiten vergleicht, gerät der weisse Jäger in einen verstörenden Fiebertraum. Hat er wirklich das Angebot erhalten, statt des Nashorns die Big Six zu verfolgen, die Jagd auf einen Menschen? Im Ge­wand eines Thrillers wirft die belgische Drehbuch­- und Romanautorin Gaea Schoeters einen Blick auf die post­koloniale Welt und die komplexen Fragen von Herrschaft, Macht und Menschlichkeit und hinterfragt gleichzeitig die unverändert präsenten Stereotype, mit denen der Westen auf «Afrika» blickt. Der Berner Schauspieldirektor Roger Vontobel wird Gaea Schoeters aufwühlenden Roman als Oratorium und Abgesang auf die Vorherrschaft des weissen Mannes auf die Bühne bringen. Regie: Roger Vontobel Bühne: Olaf Altmann Kostüme: Jana Findeklee & Joki Tewes Musik: Matthias Herrmann Choreografie: Emma Murray Lichtdesigner: Michael Gööck Dramaturgie: Felicitas Zürcher Kooperation mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen
Aufführungen | Musical

Jesus Christ Superstar

Stadttheater Bern

Premiere: 21.3.2026 Als noch weitgehend unbekannter junger Komponist ver­fasste die spätere Musicallegende Andrew Lloyd Webber gemeinsam mit dem Textdichter Tim Rice Anfang der 1970er­Jahre jenes Musical, das zu einem ihrer grössten Erfolge überhaupt werden sollte und eine regelrechte «Jesusmania» auslöste: Jesus Christ Superstar. Gemein­sam ergründen die beiden Autoren Jesus von Naza­reths charismatische sowie seine menschliche, gerade­zu zerrissene Seite und zeichnen seine letzten Tage nach, von der Ankunft in Jerusalem bis zur Kreuzigung. Dabei beleuchten sie das Beziehungsgeflecht des Evangeliums auf eine Art und Weise, die in christlich­ konservativen Kreisen in den letzten Jahrzehnten und bis heute immer wieder auch Widerstand auslöst(e), etwa wegen Jesus’ Beziehung zu Maria Magdalena, der durchaus sympathischen Darstellung von Judas oder des zweifelnden Pontius Pilatus. Verpackt in Gestalt einer mitreissenden Rockoper mit bekannten Songs wie «I don’t know how to love him» und «Superstar» schrieb Jesus Christ Superstar Musikgeschichte und ist nun erst­mals auf der Bühne des Stadttheaters zu erleben – inszeniert von dem japanischen Regisseur Tomo Sugao. Musikalische Leitung: Hans Christoph Bünger Regie: Tomo Sugao Bühne & Video: Momme Hinrichs Kostüme: Gisa Kuhn Choreografie: Tabatha McFadyen Dramaturgie: Rebekka Meyer Licht: Christian Aufderstroth In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Aufführungen | Schauspiel

Mogli oder this way is not the way to the waterfall (wirklich nicht)

Stadttheater Bern

Ralph Tharayil, Hausautor der Spielzeit 2024/25, hat sich in Bern mit seinem Debüt Nimm die Alpen weg sowie mit ergänzenden Texten zu Max Frischs Graf Öderland bereits vorgestellt. Im Januar 2026 wird sein neues Stück in der Vidmar 2 zur Uraufführung kommen. «Welcome to the jungle, we got fun and games», heisst es bei Guns N’ Roses. Vielleicht könnte man sagen, dass der Dschungel die Chiffre der Wildheit ist; dass im Dschungel die Trennlinie zwischen Wolf und Mensch verläuft; dass der Dschungel die Metapher ist für jene gnadenlose Logik, mit der der Körper zur postdigitalen Kapitalware geworden ist; dass es dieser Körper doch vielleicht einfach mal mit Gemütlichkeit probieren sollte – auf den Lieferando­-Bikes, in den Coltan­ Minen oder auf den Gerüsten der Baustellenwüsten; und dass dieser Körper ja doch menschlich sein könnte. Vielleicht so. Die Regisseurin Miriam Ibrahim wird den neuen Text von Ralph Tharayil in Bern zur Uraufführung bringen. Sie inszenierte «Blues in Schwarz Weiss» mit Gedichten von May Ayim und Texten von Julienne De Muirier, «Leyla.Fragmente» zum Thema Queerness und Islam mit Texten u.a. von Fatima Moumouni, «Adas Raum» von Sharon Dodua Otoo. Nach Arbeiten an den Münchner Kammerspielen, am Staatstheater Hannover, am Deutschen Nationaltheater Weimar und am Residenztheater München ist dies die erste Arbeit in Bern. Regie & Musik: Miriam Ibrahim Austattung & Video: Andrea Barba Dramaturgie: Julien Enzanza ca. 2h ohne Pause
Aufführungen | Tanz

Hello Earth!

Stadttheater Bern

Sein Bewegungsvokabular ist einzigartig: Hände, die wie seltsame Vögel flattern und zittern. Gliedmassen, so rasant beschleunigt, als würden sie ein Eigenleben führen. Marco Goecke gilt als eine der grössten choreografi­schen Entdeckungen des 21. Jahrhunderts. In Hello Earth scheint der Choreograf von weit weg auf unsere Erde zu blicken. Am Boden der Bühne liegt ein weisses Herz aus Popcorn, das durch die Bewegungen der Tänzer*in­nen in einzelne Atome zersprengt wird. Ein atmosphä­risch dichtes, eigenwilliges Stück und bereits das zweite von Marco Goecke, das unser Ensemble auf die Bühne bringen darf. Hege Haagenrud ist eine renommierte norwegi­sche Choreografin. Ihre Arbeiten basieren oft auf im Vorfeld geführten Interviews, von denen sie die Sprach­aufnahmen als Audio­-Einspieler nutzt. Lippensynchroni­sation und Choreografie verbindet sie auf einzigartige Weise. Wir haben die Künstlerin eingeladen, ein neues Stück im Grenzbereich zwischen Tanz und Textillust­ration, zwischen Bewegung und Verfremdung im Kontext zu Hello Earth zu kreieren. Die Choreografin ist für ihre absurden Szenen bekannt, in denen durch ein exaltiertes Bewegungsrepertoire ganz eigene Erzählwelten auf der Bühne entstehen. (in deutscher und englischer Sprache) Mit deutschen Untertiteln ca. 1h 40Min. inkl. Pause
Aufführungen | Oper

Le nozze di Figaro

Stadttheater Bern

Figaro und Susanna wollen eigentlich nur heiraten, doch dieses Unterfangen stellt sich als komplizierter heraus als gedacht. Auf dem Weg unter die Haube müssen Intri­gen und Verehrer abgewehrt sowie Treue­ und Eifer­suchtsproben bestanden werden: So wirbt Figaros Chef Graf Almaviva ebenfalls um Susanna, die sich mit des­sen Frau, der Gräfin, verbündet; Figaro hingegen glaubt sich betrogen – und dann schwirrt da noch schmach­tend der junge Cherubino herum. Ein Verwirrspiel aus Verkleidungen und Verwechslungen beginnt! Das zu seiner Zeit überaus populäre Schauspiel von Beaumarchais barg Ende des 18. Jahrhunderts in seiner expliziten Kritik am Adel und dessen Gebaren politische Sprengkraft. Auf dieser Vorlage schuf Mozart gemeinsam mit Lorenzo Da Ponte eine seiner bis heute beliebtesten Opern: voller Witz und Verve, aber auch mit Melancholie und dem für Mozart und Da Ponte typischen, ebenso scharfen wie liebevollen Blick für die skurrilen Eigenheiten des Menschen. Für Bern inszeniert Regisseur Marco Štorman die Oper als Sommernachtstraum zwischen Magie und Realität, mit Figuren, die stets auf der Suche sind nach Balance in einem Leben, das immer mal wieder auf den Kopf gestellt wird. Musikalische Leitung: Clément Lonca Regie: Marco Štorman Bühne: Márton Ágh Kostüme: Anna Rudolph Licht: Christian Aufderstroth Dramaturgie: Rebekka Meyer Chordirektor: Zsolt Czetner In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Ca. 3h inkl. Pause

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