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Searching for Home - 10th Birthday Tour
10 Jahre Searching for Home - das muss gefeiert werden! Das Bandkollektiv aus Leipzig bringt seine persönliche Birthday-Party auf Tour. Nach mittlerweile drei Veröffentlichungen, mehr als 170 gemeinsamen Konzerten und mehreren Auszeichnungen (1. Sparda Jazz Award, 1. Jazzfruit, 5. Burghausen Jazz Award) bringen Searching for Home eine mitreißende Jubiläumsshow mit neuen Songs und neu bearbeiteten Classics auf die Bühnen Deutschlands mit verschiedenen Abstechern ins Ausland. Mit frischem Sound beleuchten die Musiker die unterschiedlichsten Aspekte menschlicher Beziehungen. Das Bandkollektiv erzählt mit pushendem Vorwärtdrang unfassbar ansteckenden Optimismus. Angeführt von der vielseitigen Stimme von Sängerin Ida bingen pulsierende Grooves, fette Bläsersätze, treibende Bässe und Gitarren sowie ausgefeilte Synthesizer-Sounds immer wieder neue Facetten in das energetische Live-Programm. Damit setzen Searching for Home neue Maßstäbe in ihrem Forschungsfeld zwischen Jazz und Pop.
Preise:
Live-Ticket online kaufen: ab 19,50 EUR
Live-Ticket VVK: 18,00 EUR
(zzgl. VVK-Gebühr)Live-Ticket Abendkasse: 22,00 EUR
Wegbeschreibung
Kulturzentrum Sankt Barbara in Lichtentanne bei Zwickau
In der beschaulichen Gemeinde Lichtentanne befindet sich eine der ältesten erhaltenen Dorfkirchen Sachsens. Dass dieses Gebäude noch nicht dem Erdboden gleich gemacht wurde, ist nur dem Engagement vieler Lichtentanner Bürger zu verdanken.
Die Kirche wurde in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts aus Feldsteinen erbaut. Schon zu diesen Zeiten bot sie Schutz vor Blitzschlag und Feuer. Vermutlich kommt daher auch der Name, denn Barbara ist die Schutzheilige vor Blitz und Donner. Ende des 16. Jahrhunderts bedrohte erstmal Baufälligkeit die Kirche. Doch 1628 konnte mit Hilfe von Geldern aus ganz Sachsen eine Satteldach errichtet werden. Nördlich wurde eine Sakristei angebaut und es entstanden Seitenemporen und die Kassettendecke. Aufgrund dieses Ausbaus erlangte Sankt Barbara ihr heutiges Aussehen. Der letzte größere Umbau erfolgte 1883. Zu diesem Zeitpunkt wurde unter anderem die Orgelempore eingebaut.
Als 1908 die Christuskirche errichtet wurde, da Sankt Barbara inzwischen zu klein für die gesamte Gemeinde geworden ist, galt der kleine Gottesbau fortan nur noch als "Alte Kirche". Nun war die Kirche dem Verfall geweiht, denn alle Gelder steckten komplett in der Christuskirche. Ein Abriss konnte glücklicherweise verhindert werden, denn der Antrag wurde abgelehnt, da die Kirche einen "besonders künstlerischen Reiz" hat.
Nachdem die letzten Veranstaltungen in den 1960er Jahren stattfanden, wurde das Gebäude als Schafstall und Abenteuerspielplatz genutzt. Mehrere Brände, mutwillige Zerstörung und illegale Buntmetallsammer, die die Orgel zerstörten, trugen zusätzlich dem schnelleren Verfall der kleinen Kirche bei.
Auch nach der politischen Wende gab es keine Fördergelder zum Aufbau der Kirche, daher riefen die Lichtentanner die Maßnahme DenKUm (Denkmalpflege, Kultur, Umwelt) ins Leben: Mit langzeitarbeitslosen Jugendlichen und Sozialhilfeempfängern werden Qualifizierung-ABM an historischen Gebäuden durchgeführt. Sie lernen neben den historischen Bautechniken auch die Geschichte der Bauwerke kennen. So wird seit 1998 langsam aus einer zugewucherten, baufälligen Bruchbude mit Brandschäden eine wunderschöne kleine, sehr anschauliche Kirche.