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Robert-Schumann-Philharmonie

Die Robert-Schumann-Philharmonie gehört zu den traditionsreichsten Orchestern Deutschlands. 1833 als Stadtorchester durch Wilhelm August Mejo gegründet, erlangte das Orchester zunehmend überregionale Bedeutung. Anlässlich des 150jährigen Jubiläums fand 1983 die Umbenennung in „Robert-Schumann-Philharmonie“ statt.

Zu den Aufgaben des Orchesters als Teil der Theater Chemnitz gehören neben Aufführungen in Oper, Operette, Musical und Ballett auch Sinfoniekonzerte, Sonderkonzerte und Kammermusikabende sowie Kinder- und Jugendkonzerte.

Die Sinfoniekonzerten finden in der Stadthalle Chemnitz statt und es erklingen Werke des großen sinfonischen Repertoires verschiedener musikalischer Epochen.

(Foto: Nasser Hashemi)

Kontakt

Robert-Schumann-Philharmonie
Stadthalle
Theaterstraße 3
D-09111 Chemnitz

Telefon: +49 (0)371 4000-430
E-Mail: tickets@theater-chemnitz.de

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Robert-Schumann-Philharmonie

© René Gaens
Konzert

9. Sinfoniekonzert:
Himmlische Klänge

Sebastian Fritsch, Violoncello
Benjamin Reiners, Dirigent
Robert-Schumann-Philharmonie


Antonín Dvořák: Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 Die Große

Dass Antonín Dvořák das Cello eigentlich nicht mochte, ist angesichts seines wunderbar zu Herzen gehenden Cellokonzertes, das heute zu den schönsten und berühmtesten Solokonzerten für dieses Instrument zählt, kaum vorstellbar. Der Legende nach gaben die Niagarafälle ihm dazu den entscheidenden Anstoß, deren Anblick den Komponisten während seines Amerika-Aufenthaltes zwischen 1892 und 1895 überwältigte. Außerdem verarbeitet er vor allem in den kantablen Passagen den schmerzlichen Verlust seiner Jugendliebe Josefine.
Die achte Sinfonie von Franz Schubert erhielt ihren Beinamen Die Große aufgrund ihrer ungewöhnlichen Länge von fast einer Stunde, die der beeindruckte Robert Schumann darum auch als „Roman in vier Bänden“ bezeichnete. Doch auch ihre Bedeutung für das Leben und Schaffen Schuberts könnte größer nicht sein: Nach seinen Jugendsinfonien vermochte es die Achte endlich, ihn auf die Ebene des großen Sinfonikers Ludwig van Beethoven zu heben. Schubert selbst hat sie allerdings nie zu Gehör bekommen – uraufgeführt wurde sie erst zehn Jahre nach seinem Tod.

Einführung 45 min vor Konzertbeginn

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Konzert

Chemnitzer Picknick-Konzert 2026

Musikalisches und Kulinarisches am Industriemuseum Chemnitz
- Open-Air-Konzert -

Musiker:innen der Robert-Schumann-Philharmonie
Mitglieder des Opernchores der Theater Chemnitz


Maschinendampf und Naturidyll – ein Gegensatz? Nicht in Chemnitz, wo die Robert-Schumann-Philharmonie gemeinsam mit Mitgliedern des Opernchores ihr Publikum erneut zum traditionsreichen Picknick-Konzert in der grünen Oase hinter dem Chemnitzer Industriemuseum begrüßt. Der Ansturm auf die begehrten Rasenplätze in den vergangenen Jahren hat gezeigt, dass die angeblich speziell englische Tradition des „picnic“, die ein gewisser Lord Chesterfield erstmals Mitte des 18. Jahrhunderts erwähnte und als „a merry gathering“ – „eine heitere Versammlung“ umschrieb, zumindest in Chemnitz mit sehr viel Hingabe gepflegt wird. Egal ob einfaches Faltkissen, Picknickdecke, Klappstuhl oder bunt gedeckte Campingtisch-Tafel, ob zwanglos mit bruchsicherem Plastikbecher oder stilvoll mit Champagnerglas: Hauptsache, der Platz ist dort, wo die Musik spielt! Und wenn dann noch der selbstgefüllte Picknickkorb ausgepackt wird, steht einem entspannten Sonntagvormittag nichts mehr im Wege.

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Konzert

Eröffnungskonzert

Konzert mit Ausschnitten aus den Musiktheaterpremieren der Saison
- Open-Air-Konzert -

Das Konzert zur Spielzeiteröffnung, das diesmal als Open-Air-Konzert auf dem Theaterplatz stattfindet, ist immer von einer großen Wiedersehensfreude zwischen Publikum und Künstler:innen geprägt. Nicht wenige Besucher:innen berichten von regelrechten Entzugserscheinungen wegen der fehlenden Opern- und Konzertbesuche in den heißen Sommermonaten. Vielleicht erfinden wir in diesem Jahr gemeinsam einen „Spielpausen-Countdown“, der genau am Freitag, dem 28. August endet. An diesem Tag warten Opernensemble, Opernchor und Philharmonie unter der Leitung des Dirigententrios Benjamin Reiners, Kens Lui und Maximilian Otto mit Highlights aus dem Repertoire der neuen Saison sowie weiteren beliebten Titeln aus Oper und Operette auf. Dabei gibt es Gelegenheit, die neuengagierten Ensemblemitglieder mit ihren Lieblingsarien zu erleben. Und natürlich darf bei diesem Open-Air-Konzert auch das extra für diesen Abend „komponierte“ Abschlussfeuerwerk nicht fehlen!

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Jonas Urbat, © Oliver Borchert
Konzert

Symphonic Opening Party

1. SINFONIEKONZERT

Solistin: Stéphanie Huang (Violoncello)
Dirigent: Benjamin Reiners
Robert-Schumann-Philharmonie


Jonas Urbat: Behind the Scenes für Orchester und Live-Elektronik (Uraufführung)
Peter Tschaikowsky: Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester op. 33
Gustav Holst: Die Planeten – Suite für großes Orchester op. 32

Für die fulminante Eröffnung der neuen Sinfoniekonzertsaison hat Generalmusikdirektor Benjamin Reiners erneut den Komponisten und Sound-Designer Jonas Urbat eingeladen. Nach der gemeinsamen Performance von Sonic Tales of Industry, bei der im November 2025 die verborgene Klangwelt der Chemnitzer Industrie zum Leben erweckt wurde, verarbeitet Urbat nun die Alltagsklänge hinter den Kulissen der Robert-Schumann-Philharmonie zu einer neuen Komposition für Orchester und Live-Elektronik.
Für das Solokonzert des Abends, Peter Tschaikowskys Variationen über ein Rokoko-Thema, ist die belgische Cellistin Stéphanie Huang erstmals zu Gast in Chemnitz. Tschaikowsky verneigte sich mit diesem Werk musikalisch vor seinem großen Vorbild Wolfgang Amadeus Mozart.
Gustav Holst hatte die Idee zur Komposition der Planeten-Suite, als er mit einem Freund über Astrologie und deren Einfluss auf den Charakter der Menschen diskutierte. In den sieben Teilen ist eine faszinierende musikalische Reise durch unser Sonnensystem zu erleben. Dabei reicht das Spektrum vom monumentalen Orchestersound bis hin zu zarten Streichertönen. Am Ende bindet Holst einen Frauenchor ein, der mit fast sphärischen Klängen dem Werk einen empfindsamen Ausklang verleiht.

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Konzert

Swing! Groove! Mozart!

Klasse Klassik!

Mozart-Werke in jazzigen Arrangements

Die Klasse Klassik!-Saison startet mit einer abenteuerlichen Fusion aus Orchester und Jazzquartett. Gemeinsam bringen die Musiker:innen der Robert-Schumann-Philharmonie und das Uwaga! Quartett erfrischende Bearbeitungen der schönsten Mozart-Werke zu Gehör und zeigen, wie viel Swing und Groove in Mozarts Musik steckt – obwohl sie mittlerweile fast 250 Jahre alt ist. Freuen Sie sich auf beliebte Klassiker von A wie A-Dur-Klavierkonzert bis Z wie Zauberflöte im neuen Gewand!

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Konzert

De Profundis

Robert-Schumann-Philharmonie
Dirigent: Gregor Meyer
GewandhausChor
Jugendchor des Clara-Wieck-Gymnasiums Zwickau
Cathrin Lange (Sopran)
Henriette Gödde (Alt)
Tobias Hunger (Tenor)
Simon Robinson (Bass)


Hans Gál: De Profundis
Kantate für Soli, Chor und Orchester

Robert-Schumann-Philharmonie zu Gast im Gewandhaus zu Leipzig

Die Kantate De Profundis entstand 1936/1937 in einer Zeit existenzieller Bedrohung und spiegelt Hans Gáls Erfahrung von Heimatverlust und Unsicherheit wider. Die Texte zum Dreißigjährigen Krieg verweisen über den historischen Kontext hinaus auf seine Gegenwart. Trotz fehlender Aufführungsperspektive schuf Gál ein Werk von großem Ernst und innerer Geschlossenheit, getragen vom Glauben an die Musiktradition. Der österreichische Musikwissenschaftler Wilhelm Waldstein beschreibt die fünf Sätze als Variationen über ein gemeinsames Thema, die durch unterschiedliche Klanglandschaften führen und doch in eine bejahende Wendung finden: Der Glaube an Welt und Leben trotz aller Bitternis. In einem Brief betont Gál, dass er ohne jeden praktischen Hintergedanken komponierte – als künstlerische Antwort auf eine bereits geahnte Katastrophe.

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Kammerkonzert

Kammermusik unterwegs

Musiker:innen der Robert-Schumann-Philharmonie

Richard Strauss: Streichsextett aus der Oper Capriccio op. 85
Ruggero Leoncavallo: Serenade für Violoncello und Harfe
Maurice Ravel: Pièce en forme de Habanera
Marcel Tournier: Nocturne für Violoncello und Harfe op. 21
Manuel de Falla: Asturiana, Jota, Nana und Canción aus der Suite populaire espagnole
Peter Tschaikowsky: Streichsextett d-Moll op. 70 Souvenir de Florence

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Robert-Schumann-Philharmonie

Stadthalle

Die Robert-Schumann-Philharmonie gehört zu den traditionsreichsten Orchestern Deutschlands. 1833 als Stadtorchester durch Wilhelm August Mejo gegründet, erlangte das Orchester zunehmend überregionale Bedeutung. Anlässlich des 150jährigen Jubiläums fand 1983 die Umbenennung in „Robert-Schumann-Philharmonie“ statt.



Zu den Aufgaben des Orchesters als Teil der Theater Chemnitz gehören neben Aufführungen in Oper, Operette, Musical und Ballett auch Sinfoniekonzerte, Sonderkonzerte und Kammermusikabende sowie Kinder- und Jugendkonzerte.



Die Sinfoniekonzerten finden in der Stadthalle Chemnitz statt und es erklingen Werke des großen sinfonischen Repertoires verschiedener musikalischer Epochen.



(Foto: Nasser Hashemi)

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Konzerte / Orchester Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, Theaterstraße 3
Ausstellungen / Kulturveranstaltung Brettmühle Mulda Mulda/Sa., Hauptstraße 91
Aufführungen / Show OnTour Musicals
Dinner- & Konzertshow
verschiedene Orte
Konzerte / Konzert The String Company, Marion Minkus
Do 25.6.2026, 19:00 Uhr
Konzerte / Kulturveranstaltung Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. Chemnitz, Hartmannstr. 7c
Konzerte / Kulturveranstaltung Stadthalle Chemnitz Chemnitz, Theaterstraße 3
Konzerte / Chor Kammerchor Chemnitz Chemnitz, Kreherstraße 4

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